Test : Videobearbeitung in iLife ´09 (iMovie und iDVD): Einleitung / iMovie ´09 / AVCHD
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Test : Videobearbeitung in iLife ´09 (iMovie und iDVD)

von Di, 26.Mai 2009 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  iMovie ´09
  AVCHD
  Sichten
  Effekte
  Karten-Animationen
  Präzisions-Editor
  iDVD ´09
  Fazit

Auch dieses Jahr stellte Apple mal wieder eine neue Version seines Kreativ-Paketes für Jedermann vor. Wir haben uns kurz angesehen, was die Neuerungen von iLife ´09 für Videoanwender bringen.


Bei iLife handelt es sich um eine Software-Sammlung von Apple, die aus fünf einzelnen Programmen besteht: iDVD zur DVD-Erstellung, iWeb zur Webseiten-Gestaltung, iPhoto zur Fotobearbeitung- und Verwaltung, GarageBand zur Musikkomposition und iMovie zum Videoschnitt. Diese Programme richten sich dabei vor allem an Einsteiger, die schnell und ohne großen Einarbeitungsaufwand zu sehens- (und hörenswerten) Ergebnissen kommen wollen. Wer einen neuen Mac kauft findet das Paket umsonst im Lieferumfang, alle anderen können iLife ´09 für 79 Euro erstehen. Wir wollten wissen, ob der Umstieg gerade für Filmemacher lohnt, und haben daher vor allem einen Blick auf die neuen Video-Funktionen geworfen. Diese finden sich natürlich vor allem im Schnitt-Programm:



iMovie ´09



Mit iMovie ´08 schockte Apple vor einem Jahr die Fangemeinde, weil dieses Programm ein völlig neues Bedienkonzept mitbrachte: So löst an vielen Stellen schon das bloße berühren der Maus eine Vorschau aus, was beim ersten Kontakt ziemlich gewöhnungsbedürftig ist. Mausklicks werden erst notwendig, um Objekte zu verändern. Frustrierender war jedoch, dass noch viele grundlegenden Funktionen fehlten, weshalb Apple für alle Käufer kurzerhand ein kostenloses Downgrade auf das bewährte iMovie 06 anbot. Die neue Version bietet dagegen so manch interessantes Feature, weshalb es sich durchaus lohnen kann, sich mit der neuen Bedienung anzufreunden.



AVCHD



Uns interessierte natürlich am brennendsten die Frage, wie gut iMovie ´09 mit AVCHDAVCHD im Glossar erklärt umgehen kann. Die Antwort: Für Anfänger, die sich um nichts kümmern wollen - sehr gut. Kameras und Speicherkarten, die man über USB anschließt, werden automatisch erkannt (spätestens, wenn man den entsprechenden AVCHD-Ordner im Mediathek-Bereich anklickt). Dann sieht man alle Szenen als Miniaturen und kann entweder alle oder einzelne Clips für den Import auswählen. Anschließend rechnet iMovie diese in ein Intermediate-Format für den Schnitt um, wobei es bei HD nur zwei Qualitätstufen (Viertelbild und Vollbild) gibt. Da eine Vollbild-Wandlung die Videodaten auf bis zu 40 GB pro Stunde Material aufbläht, warnt Apple, dass diese vielleicht nicht auf kleinen Rechnern wie dem Mac-Mini oder dem MacBook flüssig bearbeitet werden können. Denn hier spielt die Festplattengeschwindigkeit dann schon wieder eine signifikante Rolle für eine flüssige Wiedergabe.
Bei dem verwendeten Intermediate-Codec handelt es sich allerdings nicht um den professionellen ProRes-Codec der mit Final Cut Pro ausgeliefert wird, sondern um einen alternativen CodecCodec im Glossar erklärt, der jedoch auf unserem Testrechner (MacBook) ebenfalls unauffällig mit guter Performance seinen Dienst versah. Zumindest war eine ruckelfreie Vorschau problemlos möglich.
Wir haben den Import mit diversen AVCHD-Aufnahmen gängiger Hersteller (Sony, Canon, Panasonic) getestet, und stellten dabei keinerlei Inkompatibilitäten fest.

AVCHD ohne Probleme: Man wählt einfach die gewünschten Szenen aus und iMovie konvertiert diese anschließend in ein weniger komplexes Schnittformat.




Artikel-Inhaltsverzeichnis:
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Effekte
Karten-Animationen
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[3 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
EThie   19:04   27.05.
Schön, dass Euch iLife 09 gefällt.

Leider gibt es wohl ein Manko bei der Ausgabe in HD.
Dies wird hier beschrieben. http://ww...weiterlesen
schloerg   18:58   26.05.
Wenn man es gerne noch etwas ausführlicher hat, hier ein link zur Seite von Ken Stone: http://www.kenstone.net/fcp_homepage/imovie_09_stone.html...weiterlesen
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