PL- und E- via Wechsel-Mount

Bereits bei der Venice hatte Sony einen ziemlich cleveren Wechsel-Mount eingeführt, der sich jetzt auch bei der Sony Burano wiederfindet und den wir bei unserem Burano Test ebenfalls reichlich zwischen E-Mount und PL gewechselt haben.



Mit komplett montiertem Mount präsentiert sich die Sony Burano als Kamera für PL-Objektive inklusive „Smart-Fuktionen“, da es sich um einen elektrifizierten PLMount handelt, der via entsprechende Kontakte auch Cooke/i-Protokolle unterstützt.


Sony Mount Wechsel in der slashCAM Redaktion
Sony Mount Wechsel in der slashCAM Redaktion

Dieser lässt sich via (clever) federgesicherter Schrauben vom User leicht abmontieren und gibt darunter einen Sony E-Mount mit Sperrhebel frei. Der Sperrhebel-E-Mount bietet einige Vorteile im Vergleich zum „normalen“ E-Mount. So müssen die E-Mount-Objektive bei der Montage nicht selbst gedreht werden, was das Handling bei Vor- und Anbauten (Mattebox, Followfokus, Motoren, Objektivstützen etc. deutlich vereinfacht. Zudem bieten Sperrhebel-Systeme unserer Erfahrung nach einen deutlich festeren und damit auch spielfreien Sitz der Objektive. Und schließlich bieten sie durch die Sperrverriegelung auch noch Vorteile bei der Demontage der Objektive.



Der einfach zu bedienende Wechselmount der Sony Burano stellt für uns damit auf jeden Fall ein Highlight der Sony Burano dar.




Cine EI und Base ISOs

Für unseren Praxistest mit der Sony Burano haben wir ausschließlich im hochwertigsten Videocodec X-OCN LT aufgenommen. Wer das 16 Bit komprimierte „Sony-RAW“ nutzen möchte, muss die Burano im entsprechenden Cine-Modus nutzen, der sich bei Sony „Cine EI“ nennt.



In diesem Modus können keine Automatiken für Weißabgleich, Verstärkung (Gain) oder Verschlußzeiten genutzt werden, Paint/Looks können nicht konfiguriert werden, Scene Files sind deaktiviert und auch die ISOs sind auf die Base-ISO gelockt. Die Idee hinter Cine-EI ist, die digitale Kamera möglichst nah an einer „Filmkamera“ zu betreiben mit entsprechendem Fokus auf die (digitale) Entwicklung des Materials in der Postproduktion. Entsprechend macht es auch viel Sinn, Sonys komprimiertes XOCN-RAW ausschließlich in eben diesem Cine-EI Modus zur Verfügung zu stellen.


Venice für Solo-Shooter Sony Burano in der Praxis: Einzigartige 8K Raw Cine/Doku Kamera mit AF, Vario-ND und IBIS : DualBase Iso

Wie bei der Venice 2 lässt sich auch bei der Sony Burano der Sensor mit zwei unterschiedlichen Basis-Empfindlichkeiten betreiben. Die Umschaltung kann zwischen ISO 800 und ISO 3200 erfolgen. Wer also mit der Burano in 16 Bit X-OCN LT aufnehmen möchte, muss sich im sog. „Shooting Menü“ unter „ISO/Gain/EI“ zwischen 800 und 3.200 ISO entscheiden.



Bei unseren Tageslichtaufnahmen haben wir ausschließlich mit der Base ISO 800 und einem korrespondierenden Exposure Index aufgenommen. Für Aufnahmen bei wenig Licht empfiehlt sich die höhere Base-ISO mit ihrem reduziertem Noiselevel zu nutzen.




Leserkommentare // Neueste
Pianist  //  18:55 am 28.2.2024
Das hatte ich vorhin schon auf Facebook gelesen, allerdings ist mir nicht ganz klar, wie er das meint. Über PL-Mount findet keine Datenübertragung statt, sondern über eine...weiterlesen
Alex  //  17:41 am 28.2.2024
Mantas  //  17:30 am 28.2.2024
Es gab viele kleine Stellen die es dazu gemacht haben, daher habe ich keinen Hauptgrund. Vielleicht aber Upgrade von FX9, ich liebe sie, aber da geht mehr :) Optiken, das was...weiterlesen
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