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Test : SONY HVR-V1E: Der CMOS-Dreichipper

von Fr, 11.Mai 2007 | 6 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  SONY V1E: Der CMOS-Dreichipper
  Technik
  Bedienung
  Bildqualität
  Schärfe
  25p
  Chromatische Aberration
  Fazit V1E



SONY V1E: Der CMOS-Dreichipper



Bei der Vorstellung der Sony HVR-V1E herrschte zunächst etwas Verwirrung, waren viele doch der Meinung, dass dies das Nachfolge-Model der Z1 sei - doch weit gefehlt. Die V1e ist als Ergänzung des Angebots an Pro HDVHDV im Glossar erklärt Camcordern im aktuellen Sony Line-Up gedacht und stellt damit vielmehr die Pro-Variante der FX7 dar und in der Tat: Die V1E unterscheidet sich in einer ganzen Reihe von Features von der Z1 und ebenfalls in einigen (wenigen) von der FX7. Betrachten wir zunächst den Vergleich zur Z1 – also Pro an Pro: Da wäre an zentraler Stelle mal der Bildwandler, der bei der V1 die neueren CMOS Chips von Sony einsetzt und ebenfalls im Drei-Chip-Verfahren arbeitet.



Am auffälligsten dürfte jedoch der veränderte Formfaktor gegenüber der Z1 sein, fällt die V1 doch um einiges kompakter aus. Sie ist ein halbes Kilo leichter, hat mit 62 mm einen geringeren Filterdurchmesser und das Klapp-Display ist nicht am Tragegriff sondern an der rechten Kameraseite angebracht, wie man es von älteren DV-Cams von Sony à la PD150/170 her kennt. War die Z1 vom Look&Feel eine komplett neue Camcorder-Kategorie so schliessen die V1 E (FX7) an die bewährte Tradition der Prosumer DV Cams von Sony an. Ein weiterer wichtiger Punkt in der Unterscheidung zur zweiten Pro HDV-CAM von Sony liegt bei den Anschlüssen: Die V1 verfügt über einen HDMI-Out, der mit entsprechenden Capturekarten ein hochwertiges Live-Signal liefert, bzw. über entsprechende TFTs ausgelesen werden kann. Letztlich punktet die V1 in Sachen Schnittstellen neben dem Firewire-Port mit einem USB 2.0 Anschluss, über den die Z1 nicht verfügt. Die Unterschiede zur FX7 fallen moderater aus und dürften nicht wesentlich die Bildqualität in Sachen Abbildungsleistung und Schärfe betreffen. Hier sind vor allem die XLR-Anschlüsse inkl. manuellen Pegelrädern der V1 zu nennen, die Zertifizierung für das DVCAMDVCAM im Glossar erklärt FormatFormat im Glossar erklärt, mehr Möglichkeiten der Bildeinstellungen sowie der 25p Modus.


Technik


Sony HVR-V1
Plus Minus Listenpreis: 5336 Euro (inklusive Mwst.)
MEHR INFO:
Alle technische Daten sowie Testbilder und Testergebnisse in unserer Datenbank
+ sehr guter subjektiver Bildeindruck
+ 20x Zoom
+ durchdachte Bedienung
+ HDMI-Ausgang
+ 25p
- weniger Weitwinkel als FX1/A1/HVX200

6 Seiten:
SONY V1E: Der CMOS-Dreichipper
Technik
Bedienung
Bildqualität / Schärfe
25p / Chromatische Aberration / Fazit V1E
    

[9 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
scubavideo1    17:00 am 14.10.2008
Das Mikro ist wirklich nur ein Notbehelf! Mono, nicht sehr empfindlich, eine eher geringe Richtwirkung. Ich empfehle es z.B. gegen ein Rode NTG-1 oder NTG-2 auszutauschen,...weiterlesen
Valentino    23:57 am 15.5.2007
Also die HVR-Z1 hat so ein Art Cineframe, der aber laut eines Test der Zeitschrift Kameramann sehr stark ruckelt und nicht zu gebrauchen ist. Anscheinend hat die aber genau die...weiterlesen
Anonymous    21:32 am 14.5.2007
Danke Valntino! Hast Du auch Erfahrung mit der Z1 bezüglich 25p, lowlight und Farbe etc im Vergleich (ruckelt das auch, wenn man nachträglich 50i auf 25p rechnet)? Kann mich...weiterlesen
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