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Test : Canopus EZDV VS.2.00beta

von Do, 31.Oktober 2002 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Externa
  Bugs & Issues



Externa



So ganz nebenbei war da im Canopus-Forum zu lesen: EZDV2.00 unterstützt ScenalyzerLive.
Ein Kritikpunkt in unserem Schnittkartenvergleich war das Zusammentreffen einer 2GB-Grenze und einer fehlenden Szenenerkennung. Zumindest letzteres löst sich jetzt durch Hilfe von außen. Die neueste Version des SCLive unterstützt nicht nur die Aufnahme im Canopus-Format über eine OHCI-Karte, sondern auch die direkte Aufnahme über die EZDV. Zwar funktioniert das ganze nur mit ein paar Einschränkungen, so ist z.B. das Zurückspielen auf Band noch nicht möglich. Ebenfalls kam es auf unserem Testrechner des öfteren zu Abstürzen, so das ich daher noch dass Capturen im Canopus-Format über eine OHCI-Karte empfehlen würde (was dann auch im Hintergrund geht, siehe auch Backgrouncapturing). Trotzdem ist das ganze eine schöne Perspektive, besonders, da ein Canopus-eigenes Tool nach wie vor fehlt.




Bugs & Issues



Wie viele andere Canopus Videoschnittkarten leidet auch die EZDV unter Windows2000/XP beim Trimmen unter einem Fehler im Overlayfenster:



Dieser solarisationsähnliche Effekt lässt sich auf einigen Systemen durch das Herabsetzen auf 16bit-Farbtiefe verringern, allerdings startet dann das mitgelieferte ExplodeBasics nicht mehr.
Ebenfalls Canpus-typisch: die Premiere-Funktion „Neu“



führt mit den Optionen „Allg. Filmvorspann“ und „Streifen und Ton“ zu nicht mehr normgerechten Videosignalen. Die Begründung liegt in der besonderen Eigenart des Canopus-Codec, die unter Der Canopus-Unterschied ausführlich beschrieben wurde. Kurz gesagt streckt er das Signal nicht wie andere Codecs bei der Umwandlung von YUV in RGB. Dadurch ist allerdings die Qualität deutlich besser, weswegen diese kleine Unannehmlichkeit tolerabel ist. Noch schöner wäre es natürlich, wenn, wie bei den großen Schnittlösungen auch, eine eigene Vorlage für Farbbalken u.ä. mitgeliefert werden würde. So bleibt nur der Umweg über eine Grafik.
Die neue Matrox Grafikkarte Parhelia besitzt die Möglichkeit, das Premiere-Overlay auf den eigenen TV-Ausgang auszugeben. Die EZDV bereitet dabei leider noch einige Probleme:
Im RealtimeDV-Modus spricht der TV-Ausgang zwar an, das Bild friert aber ein. Nach einiger Zeit geht auch das Overlay auf Schwarz, was nur durch abschalten der Matrox-Funktion „DVDMax“ wieder zu beheben ist. Ähnliche Probleme hatte das RealtimePlugIn der Version1.12a auch schon mit dem TV-Ausgang anderer Grafikkarten, so z.B. mit der kleineren MGA550 (400, 450) oder einiger nvidia-Versionen.
Im EZDV-Modus bleibt der TV-Anschluss immer aus, dafür funktioniert das Overlay auch bei eingeschalteten „DVDMax“. Vorteile bietet diese Kombination z.Zt also noch nicht. Allerdings sind beide Treiber noch im beta-Stadium, so dass sich da vielleicht bald etwas ändert.
Die andere bekannten Fehler sind relativ unbedeutend und teilweise auch von anderen Schnittkarten bekannt, so springt manchmal der Cursor in der Timeline weg oder die Gerätesteuerung unter Premiere liegt manchmal 2-3 Frames daneben.


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