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DV Minikassetten mit Canopus EZDV Easy auf Festplatte übertragen, wie geht ihr vor?



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Frage von RaiVideo:


Hallo zusammen,

ich möchte mit Hilfe eines PC mit Windows XP und einer Firewire bzw. Schnittkarte, Canopus EZDV Easy möglichst mit minimalem Aufwand etwa 40 Mini DV Videokassetten auf die Festplatten des PC übertragen. Dabei sollen 1:1 Kopien der Videokassetten entstehen.

Wer sich nicht diesen ganzen Text antun möchte, bitte zum letzten Absatz scrollen. So würde ich am liebsten stressfrei und nicht unnötig zeitraubend vogehen wollen. :-)

(Nicht alle Videokassetten sind voll bespielt, es kann also ruhig auch Schwarzbild mit aufgenommen werden, auch wenn es unsinnig erscheint. Das würde ich dann im Postprozess herausschneiden.
Möchte vermeiden, dass Aufnahmen weggelassen werden, die sich irgendwo auf der Videokassette befinden. Beispiel: Eine Geburtstagsfeier, läuft von erster Minute zehn Minuten lang. Dann ist diese Aufnahme zu Ende. Anschließend 30 Minuten leer und ab Minute 31 folgt weitere Aufnahme die dann auch einige Minuten dauert. Danach ist die Videokassette nicht weiter bespielt.)

Die Software erstellt und wandelt das aufgenommene Material automatisch in kleinere Dateien im Avi-Format um. Sofern ich es richtig verstanden habe.

Ich möchte es mir ersparen, das ganze Videomaterial vorab zu sichten, die einzelnen Szenen vorab zu bestimmen und dann aufnehmen lassen. Zumal nicht alle der DV Mini Videokassetten einen Timecode haben. Das ist dann wohl die sog. Batch Erfassung.

Es gibt auch die sog. Nahtlos Erfassung, aber wahrscheinlich auch nur mit Timecode möglich, die offensichtlich vom Filmmaterial automatisch kleinere Dateien erzeugt.
Allerdings kann ich hier nicht den Einstiegspunkt, sondern nur den Ausstiegspunkt bestimmen. Warum auch immer. Auch verwirrend, weil plötzlich 35 Dateien da stehen, wobei die Zeiten nicht stimmen. Auf einmal steht da eine gesamte Aufnahmezeit von 3 Stunden.

Bei der manuellen Erfassung habe ich festgestellt, dass eine ca. 9.00 Minuten lange Datei geschrieben wird. Dann wird die Aufnahme beendet.
Heißt wohl, dass ich nach ca. 9.00 Minuten eine weitere Aufnahme manuell starten muss und mich durch die ganzen Videokassette so durchklicken muss?

Ich stehe mir ein wenig selbst im Weg, da ich zwar mit minimalem Aufwand arbeiten, jedoch alles genau und richtig machen möchte.
Später, wenn alles übertragen wurde, möchte ich auf einem zeitgemäßen Rechner und mit einem anderen Programm als dem mitgelieferten Programm EasyEdit, aus den Dateien Videos erstellen.

Nun, ich bin ein wenig verwirrt, weil es laut Anleitung so viele Möglichkeiten gibt, die Videokassetten zu capturen. Es geht sowohl mit EZVideo, mit EZEdit und mit EZNavi kann man darüber hinaus die einzelnen Szenen bestimmen, als Liste speichern und später verwenden, um zu capturen. Timecode vorausgesetzt.

"Mit EasyNavigator erstellen Sie automatisch einen Katalog Ihres Rohmaterials. Danach können Sie die Szene sortieren und kommentieren. Diese Liste kann abgespeichert werden und steht dann zum Batch-Capturing zur Verfügung."
So steht es in der Anleitung. Aber auch hier wohl Timecode auf der Videokassette vorausgesetzt.

Was mich ebenfalls überfordert, ist diese in der Software dargestellte DV Deck und der Avi-Kontroller, beide haben einen Aufnahmebutton. Bei dem AV-Kontroller ist er links bei DV Deck rechts positioniert.
In der Anleitung heißt es, man solle die Aufnahmetaste unten links drücken, um zu capturen.

Die Taste/der Button unten links auf dem DV Deck heißt SyncAufnahme die Taste/der Button rechts heißt Aufnahme.
Das ist doch irgendwie verwirrend. Über SyncAufnahme kann man offensichtlich separat die Audiospur zu den Szenen aufnehmen.

Es ist für mich wichtig zu wissen, welche Taste ich nun drücken muss.
Bzw. ob ich DV Deck oder den Avi-Kontroller verwenden soll.
Die Aufnahmetaste/den Button links am Avi-Kontroller oder die Aufnahmetaste/Button unten rechts auf dem DV Deck? Beide scheinen die Aufnahme/die Übertragung auf die Festplatte zu starten.

Ich merke selbst, dass ich es mir wohl unnötig schwer mache, deshalb möchte ich euch hier im Forum fragen, wie ihr dabei vorgeht bzw. vorgegangen seid, um mit der in die Tage gekommenen Firewire/Schnittkarte EZDV Easy und der Software euer Filmmaterial auf Festplatten zu bannen.

Der Weg zum Dienstleiter stellt für keine Option für mich dar, weil Hardware zur Verfügung steht, und ich mich damit auseinander setzen möchte, auch wenn es Zeit kostet.

Soll ich eine andere Capturing Software verwenden?

Der einfachste Weg für mich wäre, Videokassette rein und von Anfang bis Ende abspielen und zugleich aufnehmen. So wie es früher bei Audioaufnahme ging und heute noch geht.
Geht das denn nicht?


Vielen Dank für eure Hilfe vorab,

Rai



Antwort von cantsin:

RaiVideo hat geschrieben:
ich möchte mit Hilfe eines PC mit Windows XP und einer Firewire bzw. Schnittkarte, Canopus EZDV Easy möglichst mit minimalem Aufwand etwa 40 Mini DV Videokassetten auf die Festplatten des PC übertragen. Dabei sollen 1:1 Kopien der Videokassetten entstehen.
Dann würde ich schon mal keine Software verwenden, die - wie Du schreibst - das Material erneut komprimiert, sondern nur solche, die die Daten 1:1 im Originalformat speichert. Bei MiniDV fallen dann ca. 10GB pro Kassette an, insgesamt also 400 GB - die Du heutzutage locker auf einer 40-Euro-USB-Festplatte vom Elektronikmarkt unterbringst.

Zu der Canopus-Software kann ich nicht viel sagen; sie scheint schon ziemlich alt zu sein. Hoffentlich können Dir hier andere gute Empfehlungen geben, was WinXP-kompatible Software betrifft.

Ich rate hier aber im Zweifelfall immer zu Linux und dessen Kommandozeilentool dvgrab, das so ziemlich das Schweizer Taschenmesser fürs DV-Grabbing via Firewire ist und mit dem sich, ein bisschen Kommandozeilen-Kenntnis vorausgesetzt, ein Job wie das Überspielen von 40 DV-Kassetten sehr schmerzfrei erledigen lässt, und zwar so, wie Du es in Deinem fettgedruckten Text als wünschenswert beschreibst.



Antwort von Bluboy:

WinDV ist recht brachbar (gewesen)

https://www.videohelp.com/software/WinDV








Antwort von vaio:

Oder, wie schon oftmals zu diesem Thema verlinkt.

http://www.scenalyzer.com



Antwort von Jott:

Du brauchst nur eine FireWire-Karte für zehn Euro (keine "Schnittkarte" aus dem technischen Mittelalter) und irgend ein übliches Schnittprogramm, das DV kennt. Tun eigentlich alle. Und du brauchst ja sowieso eins zum weiteren Bearbeiten.

1:1 damit einlesen und fertig. DV ist ja schon digital - irgend eine Software, die komprimiert (wozu?), zerstört dein Material.



Antwort von vaio:

Jott hat geschrieben:
FireWire-Karte und irgend ein Schnittprogramm, das DV kennt. Das tun auch heute so ziemlich alle. Du brauchst doch sowieso eins. 1:1 damit einlesen und fertig.
Na ja so ganz einfach wird das nichts mit "irgend ein Schnittprogramm".
RaiVideo hat geschrieben:
Hallo zusammen,

ich möchte mit Hilfe eines PC mit Windows XP und einer Firewire bzw. Schnittkarte...
Scenalyzer läuft auf XP und ist darüberhinaus seit Jahren auch kostenlos.



Antwort von Jott:

Wie er mag.



Antwort von vaio:

Weiterhin hat scenalyzer eine sehr gute Szenenerkennung, womit der User genaue Vorschaubilder über die übertragenden Szenen inklusive dem genannten "Schwarzmaterial" erhält. Zusätzlich umgeht er mit dem Splitten der Szenen die Limitierungen Software-/ und Dateisystemseitig. Beides ist XP geschuldet. Allerdings frage ich mich, ob man so ein veraltetes BS bezüglich Videoverarbeitung noch nutzen sollte. Klar werden die DV-Tapes beim übertragen über Firewire nur kopiert. Aber der User spricht von 40 Mini-DV-Tapes... Schnittstellen und nutzbare Kapazitäten der HDD's und weitere Limits sind da eher hinderlich und auch nicht mehr zeitgemäß. Okay, rund 500 GB sind heute ein Klacks, damals war es aber schon etwas anderes. Vermutlich sind die Komponenten genauso alt, oder werden von dem betagten BS nicht optimal angesprochen.



Antwort von RaiVideo:

Hallo cantsin,
herzlichen Dank für deine Antwort. Inzwischen habe ich weiter gesucht und es scheint mir eine gute Lösung zu sein, es mit Linux (Ubuntu) und dvgrab zu versuchen. Habe sogar Codes gefunden, die einige dafür verwendet haben, um die Videokassetten zu überspielen. Man kann anscheinend die komplette Videokassette als eine Aufnahme überspielen oder mittels Code bestimmen, wie die in einzelne, kleinere Dateien aufgeteilt werden soll. Nun ja, es ist halt so, ein bisschen Zeit und Geduld muss man schon investieren, wenn man Aufnahmen, die vor 19 Jahren entstanden sind, ins Jetzt retten will. ;-) Werde dennoch vorher den Scenelyzer unter Windows XP zumindest probieren. Allerdings muss ich mir vorher eine Firewire PCI Karte besorgen, denn die EZDV Karte ist eine richtige Schnittkarte, die anscheinend wirklich nur von der mitgelieferten Software unterstützt wird.Ob die Software die DVI Dateien "komprimiert" kann ich nicht sagen. Man kann ascheinend auch über eine sog. Referenz AVI längere bzw. größere Dateien erzeugen, ich kann mir jedoch vorstellen, dass es dann später beim Schnitt Problem mit den AVI Dateien geben kann, wenn die Referenzdatei nicht mitgesichert bzw. migriert wurde.
cantsin hat geschrieben:
RaiVideo hat geschrieben:
ich möchte mit Hilfe eines PC mit Windows XP und einer Firewire bzw. Schnittkarte, Canopus EZDV Easy möglichst mit minimalem Aufwand etwa 40 Mini DV Videokassetten auf die Festplatten des PC übertragen. Dabei sollen 1:1 Kopien der Videokassetten entstehen.
Dann würde ich schon mal keine Software verwenden, die - wie Du schreibst - das Material erneut komprimiert, sondern nur solche, die die Daten 1:1 im Originalformat speichert. Bei MiniDV fallen dann ca. 10GB pro Kassette an, insgesamt also 400 GB - die Du heutzutage locker auf einer 40-Euro-USB-Festplatte vom Elektronikmarkt unterbringst.

Zu der Canopus-Software kann ich nicht viel sagen; sie scheint schon ziemlich alt zu sein. Hoffentlich können Dir hier andere gute Empfehlungen geben, was WinXP-kompatible Software betrifft.

Ich rate hier aber im Zweifelfall immer zu Linux und dessen Kommandozeilentool dvgrab, das so ziemlich das Schweizer Taschenmesser fürs DV-Grabbing via Firewire ist und mit dem sich, ein bisschen Kommandozeilen-Kenntnis vorausgesetzt, ein Job wie das Überspielen von 40 DV-Kassetten sehr schmerzfrei erledigen lässt, und zwar so, wie Du es in Deinem fettgedruckten Text als wünschenswert beschreibst.




Antwort von RaiVideo:

Hallo Bluboy, herzlichen Dank für deine Antwort.
Die Software gibt es als Download. Werde ich ebenfalls miteinbeziehen, werde zunächst Scenelyzer, dann WinDV auf dem alten Rechner testen. Zum Schluss Ubuntu und dvgrab.
Allerdings muss ich mir vorher eine Firewire PCI Karte besorgen, denn die EZDV Karte ist eine richtige Schnittkarte, die anscheinend wirklich nur von der mitgelieferten Software unterstützt wird.
Bluboy hat geschrieben:
WinDV ist recht brachbar (gewesen)

https://www.videohelp.com/software/WinDV




Antwort von RaiVideo:

Hallo vaio,
herzlichen Dank für deine Antwort.
vaio hat geschrieben:
Oder, wie schon oftmals zu diesem Thema verlinkt.

http://www.scenalyzer.com




Antwort von RaiVideo:

Hallo cantsin,
herzlichen Dank für deine Antwort. Inzwischen habe ich weiter gesucht und es scheint mir eine gute Lösung zu sein, es mit Linux (Ubuntu) und dvgrab zu versuchen. Habe sogar Codes gefunden, die einige dafür verwendet haben, um die Videokassetten zu überspielen. Man kann anscheinend die komplette Videokassette als eine Aufnahme überspielen oder mittels Code bestimmen, wie die in einzelne, kleinere Dateien aufgeteilt werden soll. Nun ja, es ist halt so, ein bisschen Zeit und Geduld muss man schon investieren, wenn man Aufnahmen, die vor 19 Jahren entstanden sind, ins Jetzt retten will. ;-) Werde dennoch vorher den Scenelyzer unter Windows XP zumindest probieren. Allerdings muss ich mir vorher eine Firewire PCI Karte besorgen, denn die EZDV Karte ist eine richtige Schnittkarte, die anscheinend wirklich nur von der mitgelieferten Software unterstützt wird. Ob die Software die DVI Dateien "komprimiert" kann ich nicht sagen. Man kann ascheinend auch über eine sog. Referenz AVI längere bzw. größere Dateien erzeugen, ich kann mir jedoch vorstellen, dass es dann später beim Schnitt Problem mit den AVI Dateien geben kann, wenn die Referenzdatei nicht mitgesichert bzw. migriert wurde.
cantsin hat geschrieben:
RaiVideo hat geschrieben:
ich möchte mit Hilfe eines PC mit Windows XP und einer Firewire bzw. Schnittkarte, Canopus EZDV Easy möglichst mit minimalem Aufwand etwa 40 Mini DV Videokassetten auf die Festplatten des PC übertragen. Dabei sollen 1:1 Kopien der Videokassetten entstehen.
Dann würde ich schon mal keine Software verwenden, die - wie Du schreibst - das Material erneut komprimiert, sondern nur solche, die die Daten 1:1 im Originalformat speichert. Bei MiniDV fallen dann ca. 10GB pro Kassette an, insgesamt also 400 GB - die Du heutzutage locker auf einer 40-Euro-USB-Festplatte vom Elektronikmarkt unterbringst.

Zu der Canopus-Software kann ich nicht viel sagen; sie scheint schon ziemlich alt zu sein. Hoffentlich können Dir hier andere gute Empfehlungen geben, was WinXP-kompatible Software betrifft.

Ich rate hier aber im Zweifelfall immer zu Linux und dessen Kommandozeilentool dvgrab, das so ziemlich das Schweizer Taschenmesser fürs DV-Grabbing via Firewire ist und mit dem sich, ein bisschen Kommandozeilen-Kenntnis vorausgesetzt, ein Job wie das Überspielen von 40 DV-Kassetten sehr schmerzfrei erledigen lässt, und zwar so, wie Du es in Deinem fettgedruckten Text als wünschenswert beschreibst.









Antwort von RaiVideo:

Hallo Jott,

herzlichen Dank für deine Antwort.
Ich muss ich mir vorher eine Firewire PCI Karte besorgen, denn die EZDV Karte ist eine richtige Schnittkarte, die anscheinend wirklich nur von der mitgelieferten Software unterstützt wird. Ob die Software die DVI Dateien "komprimiert" kann ich nicht sagen. Man kann ascheinend auch über eine sog. Referenz AVI längere bzw. größere Dateien erzeugen, ich kann mir jedoch vorstellen, dass es dann später beim Schnitt Problem mit den AVI Dateien geben kann, wenn die Referenzdatei nicht mitgesichert bzw. migriert wurde.
Jott hat geschrieben:
Du brauchst nur eine FireWire-Karte für zehn Euro (keine "Schnittkarte" aus dem technischen Mittelalter) und irgend ein übliches Schnittprogramm, das DV kennt. Tun eigentlich alle. Und du brauchst ja sowieso eins zum weiteren Bearbeiten.

1:1 damit einlesen und fertig. DV ist ja schon digital - irgend eine Software, die komprimiert (wozu?), zerstört dein Material.




Antwort von cantsin:

RaiVideo hat geschrieben:
herzlichen Dank für deine Antwort. Inzwischen habe ich weiter gesucht und es scheint mir eine gute Lösung zu sein, es mit Linux (Ubuntu) und dvgrab zu versuchen. Habe sogar Codes gefunden, die einige dafür verwendet haben, um die Videokassetten zu überspielen. Man kann anscheinend die komplette Videokassette als eine Aufnahme überspielen oder mittels Code bestimmen, wie die in einzelne, kleinere Dateien aufgeteilt werden soll.

Exakt. Du kannst sogar den Anfangs-Timecode in die Dateinamen schreiben lassen. Du musst nur einmal die für Dich passenden Kommandooptionen herausfinden und kannst dann das Überspielen der 40 Kassetten im Batch-Betrieb erledigen, bei dem Du zwischen jedem Kassettenwechsel nur noch die Enter-Taste drücken musst und sogar das Zurückspulen gleich miterledigt wird...

Unter Ubuntu bzw. Linux hast Du keine Probleme mit einem 2GB-Dateigrößenlimit wie unter 32bit-Windows. Wenn Du die Dateien aber WinXP-kompatibel grabben willst, lässt sich ein Autosplitting auf 2GB in dvgrab einstellen.

(Das Programm stammt übrigens von Dan Dennedy, dem Entwickler des ebenfalls sehr guten Open Source-Videoschnittprogramms Shotcut .)



Antwort von RaiVideo:

Hallo vaio,
herzlichen Dank für deine Antwort.
Werde es zunächst mit dem alten XP Rechner versuchen. Inzwischen habe ich auch gebrauchte Rechner entdeckt, die nicht zu viel kosten und für das "überspielen" mittels Firewire geeignet sind. Ja, das Splitten kann sogar hilfreich sein, für das spätere Handling bzw. den Schnitt. Die Festplatten im XP Rechner sind NTFS formatiert, sollte der Rechner doch lahm sein oder nicht richtig funktioneren, ziehe ich einen schnelleren gebrauchten Rechner vor. Na ja, ich möchte später weg von Windows. Das als Erklärung warum nicht gleich einen neuen ordentlichen PC mit Windows 10 bzw. 11 und der Möglichkeit zum Einbau einer Firewire PCI Karte.
vaio hat geschrieben:
Weiterhin hat scenalyzer eine sehr gute Szenenerkennung, womit der User genaue Vorschaubilder über die übertragenden Szenen inklusive dem genannten "Schwarzmaterial" erhält. Zusätzlich umgeht er mit dem Splitten der Szenen die Limitierungen Software-/ und Dateisystemseitig. Beides ist XP geschuldet. Allerdings frage ich mich, ob man so ein veraltetes BS bezüglich Videoverarbeitung noch nutzen sollte. Klar werden die DV-Tapes beim übertragen über Firewire nur kopiert. Aber der User spricht von 40 Mini-DV-Tapes... Schnittstellen und nutzbare Kapazitäten der HDD's und weitere Limits sind da eher hinderlich und auch nicht mehr zeitgemäß. Okay, rund 500 GB sind heute ein Klacks, damals war es aber schon etwas anderes. Vermutlich sind die Komponenten genauso alt, oder werden von dem betagten BS nicht optimal angesprochen.




Antwort von RaiVideo:

Hallo cantsin,
na ja, Windows bzw. Windows XP kompatibel müssen sie nicht sein.
Ich überlege ernsthaft den Videoschnitt irgendwann mit einem Macbook zu machen. Mit den neuen M1 Prozessoren scheinen diese Geräte zeitgemäß zu sein. Und ein ordendtlicher Windows Videoschnitt PC ist nicht zwingend günstiger. In erster Linie geht es mir wirklich darum, die Aufnahmen vom Band auf Festplatte zu bannen.
cantsin hat geschrieben:
RaiVideo hat geschrieben:
herzlichen Dank für deine Antwort. Inzwischen habe ich weiter gesucht und es scheint mir eine gute Lösung zu sein, es mit Linux (Ubuntu) und dvgrab zu versuchen. Habe sogar Codes gefunden, die einige dafür verwendet haben, um die Videokassetten zu überspielen. Man kann anscheinend die komplette Videokassette als eine Aufnahme überspielen oder mittels Code bestimmen, wie die in einzelne, kleinere Dateien aufgeteilt werden soll.

Exakt. Du kannst sogar den Anfangs-Timecode in die Dateinamen schreiben lassen. Du musst nur einmal die für Dich passenden Kommandooptionen herausfinden und kannst dann das Überspielen der 40 Kassetten im Batch-Betrieb erledigen, bei dem Du zwischen jedem Kassettenwechsel nur noch die Enter-Taste drücken musst und sogar das Zurückspulen gleich miterledigt wird...

Unter Ubuntu bzw. Linux hast Du keine Probleme mit einem 2GB-Dateigrößenlimit wie unter 32bit-Windows. Wenn Du die Dateien aber WinXP-kompatibel grabben willst, lässt sich ein Autosplitting auf 2GB in dvgrab einstellen.

(Das Programm stammt übrigens von Dan Dennedy, dem Entwickler des ebenfalls sehr guten Open Source-Videoschnittprogramms Shotcut .)




Antwort von cantsin:

RaiVideo hat geschrieben:
Hallo cantsin,
na ja, Windows bzw. Windows XP kompatibel müssen sie nicht sein.
Ich überlege ernsthaft den Videoschnitt irgendwann mit einem Macbook zu machen. Mit den neuen M1 Prozessoren scheinen diese Geräte zeitgemäß zu sein. Und ein ordendtlicher Windows Videoschnitt PC ist nicht zwingend günstiger. In erster Linie geht es mir wirklich darum, die Aufnahmen vom Band auf Festplatte zu bannen.
Ich würde Dir empfehlen, die Aufnahmen erst auf die interne (dann Linux- bzw. EXT4-formatierte) Festplatte Deines Rechners zu grabben und dann auf eine USB-Festplatte zu überspielen, die mit dem ExFAT-Dateisystem formatiert ist. Das kann von allen modernen Betriebssystemen gelesen werden.



Antwort von Bluboy:

Firewire Karten mit TI (Texas Instruments) Chipsatz kriegst Du nicht für 10 Euro

PC mit WinXP was ist den da für ein Borsd drin ?

Alte XP Rechner haben in der Regel Firewire schon drin.



Antwort von TomStg:

RaiVideo hat geschrieben:
Und ein ordendtlicher Windows Videoschnitt PC ist nicht zwingend günstiger.
Ein vergleichbarer Windows-Rechner kostet etwa 50% weniger.



Antwort von TomStg:

cantsin hat geschrieben:
Ich würde Dir empfehlen, die Aufnahmen erst auf die interne (dann Linux- bzw. EXT4-formatierte) Festplatte Deines Rechners zu grabben und dann auf eine USB-Festplatte zu überspielen, die mit dem ExFAT-Dateisystem formatiert ist. Das kann von allen modernen Betriebssystemen gelesen werden.
Es ist ziemlich kontraproduktiv, einem unerfahrenen User eine Linux-Aktion zu empfehlen, wenn es mit seinem bestehenden System so einfach und bequem geht, wie oben mit dem scenalyser erwähnt.



Antwort von vaio:

RaiVideo hat geschrieben:
Allerdings muss ich mir vorher eine Firewire PCI Karte besorgen, denn die EZDV Karte ist eine richtige Schnittkarte, die anscheinend wirklich nur von der mitgelieferten Software unterstützt wird. Ob die Software die DVI Dateien "komprimiert" kann ich nicht sagen. Man kann ascheinend auch über eine sog. Referenz AVI längere bzw. größere Dateien erzeugen, ich kann mir jedoch vorstellen, dass es dann später beim Schnitt Problem mit den AVI Dateien geben kann, wenn die Referenzdatei nicht mitgesichert bzw. migriert wurde.
Es gab seinerzeit DV-Files Type1 und Type2. Bei Type2 war der Audiostream zusätzlich separat gespeichert. Die EZDV ("EasyDV") nutzt hingegen einen eigenen "Hardware-DV-Codec". Und nein, die Karte komprimiert nicht neu. Vermutlich nutzt sie u.a. einen anderen Datei-Haeder. Um diese Files ohne entsprechende Hardware auszugeben, gab es eine frei erhältliche Software (war es Canopus DV Codec 1.02 ?). Mit eigenem Konto konnte man dieses Tool noch Jahre später bei GV downloaden. So ungefähr habe ich das noch in Erinnerung.
RaiVideo hat geschrieben:
In erster Linie geht es mir wirklich darum, die Aufnahmen vom Band auf Festplatte zu bannen
Drum probiere es mit deinem xp und scenalyzer.😉

Tipp: Gegebenenfalls könntest es auch mit der EasyDV und den genannten SW-Tools probieren...

https://www.yumpu.com/de/document/read/ ... alyzerlive

(die Karte wird wohl ebenfalls unterstützt - siehe Seite 11 !)








Antwort von Jott:

Falls der Kopf raucht, noch eine Möglichkeit aus dem Paralleluniversum: +/- 10 Jahre alten einfachen Mac Mini für 50 Euro aus der Bucht holen, DV-Kamera direkt anstöpseln und einlesen (iMovie ist ja dabei). Danach für‘s gleiche Geld wieder verkaufen.

Ich schreib‘s mal hin, weil oben was von "eigentlich will ich weg von Windows" stand.

Viele Möglichkeiten, viele Vorschläge. Such dir was aus.



Antwort von RaiVideo:

Hallo an alle, die mir hier so zahlreich geantwortet haben.
Ich danke euch allen für eure Anregungen, Tipps und mögliche Lösungen.

Das Thema kann geschlossen werden.

Jetzt nehme ich mir die Zeit, um es auszuprobieren und die für mich beste und einfachste Lösung zu finden.
Herzlichen Dank an alle.

Rai




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