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Test : Canopus DVRaptorRT

von Mo, 8.April 2002 | 7 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

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  Canopus DVRaptorRT
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von Holger Scheel



Konzeptionelles



Die RaptorRT ist eine reine Videoschnittkarte, OHCIOHCI im Glossar erklärt ist daher ein Fremdwort. Wer also hofft, mal eben einen Scanner oder eine externe Festplatte anschließen zu können, wird enttäuscht. Dafür kann der Hersteller die Hardware ganz auf den Videoschnitt optimieren, was nicht unbedingt die schlechtere Wahl ist.
Die Karten ist mit einem Analogausgang ausgestattet, an dem eine Reihe von Realtimeeffekten zur Verfügung stehen. Im Gegensatz zu Lösungen anderer Hersteller wird die Effektberechnung jedoch komplett von der CPU des Rechners ausgeführt, einen Hardwarecodec gibt es nicht. Aus diesem Grund fällt auch ein analoger Eingang sowie eine Echtzeitausgabe über DV flach, beides verlangt bei heutiger Rechnerleistung noch nach einem solchen Codec. Wer darauf nicht verzichten kann, sollte zur DVStorm greifen, die allerdings etwa doppelt so teuer ist.
Als erste Canopuskarte wird die RaptorRT nicht mit dem üblichen Softwarebundle ausgeliefert. Weder die Schnittsoftware RaptorEdit noch die Szenenerkennung RaptorNavi oder das PlugIn für MediaStudio sind enthalten, ebenso fehlt RaptorAudio für die Tonaufnahme von DV.
Dabei ist dagegen RaptorVideo ( zum Capturen ), das Premiere Realtime PlugIn ( inkl. 23 zus. Realtimeeffekten und weiteren 3D - Realtimeeffekten), SoftMPEG ( zur MPEGMPEG im Glossar erklärt - Ausgabe aus der TimelineTimeline im Glossar erklärt ), Explode basics ( als Non - Realtime DVE ) und der Canopus WebVideoWizard.
Wer die RaptorRT im Bundle mit Premiere 6 erwirbt, bekommt natürlich noch Premiere 6, Photoshop LE, TitleExpress, Pinnacles TitleDeko und Sonics SmartSounds. Das dürfte dann auch für´s erste reichen.


von Holger Scheel



Installation



Die Hardware benötigt einen PCI - Slot ( was nicht so schwer ist ) und einen eigenen IRQ ( was schon schwerer ist, aber die meisten anderen Videokarten ebenfalls haben wollen ). Wer den analogen Videoausgang nutzen möchte ( wozu hätte man ihn sonst gekauft? ) muss diesen ebenfalls entsprechend verkabeln. Da während des Schnitts nur ein Tonsignal am Tonausgang der RaptorRT anliegt, kann es sinnvoll sein, diesen mit einem LineIn der Soundkarte zu verbinden. Am Ausgang der Soundkarte liegen dann alle benötigten Töne an.
Beim ersten Start sollten im BIOS zwei Dinge überprüft werden, das Powermanagement ( auf Disabled ) und der PCI Latency Timer ( mindestens 32, gerne 64 ). Diese Einstellungen werden im Handbuch auch sehr ausführlich und verständlich erklärt. Leider liegt es zur Zeit anscheinend nur in Englisch vor. Unter justedit.de gibt es dafür ein globales Handbuch für die Canopus Realtimekarten. Es ist zwar eher für DVRex - Anwender gedacht, aber zumindest auf Deutsch.
Die Installationsreihenfolge sollte folgendermassen sein:

Premiere 6.02
RaptorRT Driver 1.01
RaptorRT Software 1.01
Canopus 3D RT - Effekte1.01
SoftMPG 1.08
Explode basics 1.02
WebVideoWizard

Das stellt sicher, dass die entsprechenden PlugIns auch in den Ordnern von Premiere landen.
Wird die RaptorRT unter WindowsXP eingesetzt, sollte noch das RT_XP_TOOL von der justedit - Website eingepielt werden. Dort findet sich auch der DV-File Converter ( Microsoft - Canopus und zurück ) und der SpeedControler für hochwertige Geschwindigkeitsänderungen.
Nachdem alles auf dem Rechner ist, kann es losgehen.


Capturen


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