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Test : Apple MacBook Pro 2018 im 4K Schnitt Performance Test: ARRI, RED, VariCam Material in FCPX, Premiere Pro und Resolve

von Mi, 19.September 2018 | 5 Seiten (Artikel auf einer Seite)


4K (UHD) ARRI ProRes 24fps in FCPX 10.4.3
4K (UHD) ARRI ProRes 24fps in Premiere Pro CC 2018
5K REDCODE 8:1 24 fps in FCPX 10.4.3
5K REDCODE 8:1 24 fps in Premiere Pro CC 2018
Panasonic VariCAM 4K (Cine) AVC Intra 4:2:2 10 Bit, 24 fps in FCPX 10.3.4
Panasonic VariCAM 4K (Cine) AVC Intra 4:2:2 10 Bit, 24 fps in Premiere Pro CC 2018
Blackmagic DaVinci Resolve 15
Fazit



Wir hatten das aktuelle MacBook Pro 15“ in der Maximalausstattung mit 2,9 GHz 6-Core Intel i9, 32 GB RAM, Radeon Pro 580X (4GB) und 2TB SSD zum Performance-Test mit Pro Kameraformaten in der slashCAM Redaktion - hier unsere Eindrücke im Verbund mit ARRI, RED und Panasonic VariCam Material in FCPX und Premiere Pro CC. Auch die Renderperformance in DaVinci Resolve 15 haben wir uns angeschaut und mit dem Vorgänger von 2016 verglichen.



Vorab kurz die Tech-Specs des getesteten MacBook Pro 15“:





4K (UHD) ARRI ProResProRes im Glossar erklärt 24fps in FCPX 10.4.3



Beim 4K ARRI Material unter Final Cut Pro X 10.4.3 pendelt das MacBook Pro bei der parallelen Wiedergabe zwischen 3 und 4 Clips in voller Auflösung (Darstellung bessere Qualität). Dropped FramesDropped Frames im Glossar erklärt haben wir bei den 4 parallelen Clips erst nach 40 Sek. Abspieldauer festgestellt.

4K UHD ProResProRes im Glossar erklärt Material der ARRI AMIRA


Zum Vergleich: Beim 2016 MacBook Pro waren es beim gleichen ARRI-Material 3 Clips in voller Auflösung gewesen. Beim vierten kamen sofort Dropped Frames. Hier hat sich also spürbar bei der Schnitt-Performance etwas getan. Sicherlich keine Welten - aber auf jeden Fall bei der täglichen Arbeit nachvollziehbar.



4K (UHD) ARRI ProResProRes im Glossar erklärt 24fps in Premiere Pro CC 2018



Inn Premiere Pro CC 2018 ist das Bild in Sachen ARRI-Material etwas gemischt. Wenn wir den Viewer in Hohe Qualität schalten (womit wir standardmässig unsere Tests fahren) haben wir Dropped FramesDropped Frames im Glossar erklärt bereits bei einem Clip wie zuvor auf dem MacBook Pro 2016.

Premiere Pro CC 2018


Allerdings erhalten wir keine Dorpped Frames bei Deaktivierung der hohen Viewerqualität. Hier hat Premiere dazugelernt und kommt dann auf die gleich Performance wie FCPX in bester Qualität - also 3-4 Clips in voller Auflösung.



5K REDCODE 8:1 24 fps in FCPX 10.4.3



Nach wie vor kann das MacBook Pro REDCODE RAW Material in 5K Auflösung (5120x2160) und gängiger 8:1 KompressionKompression im Glossar erklärt nicht in voller Auflösung ohne Dropped FramesDropped Frames im Glossar erklärt abspielen. Das empfinden wir für die mobile Praxis allerdings nicht wirklich wesentlich weil man bei der hohen Quellmaterial-Auflösung sowieso kaum einen Unterschied auf dem Monitor des MacBooks feststellt, wenn man in FCPX den Viewer auf „Höhere Leistung“ (= verminderte Auflösung) schaltet was für den mobilen Schnittbetrieb den seit Jahren etablierten Workflow darstellt.

REDCODE RAW in FCPX


Bei höherer Leistung ergibt sich hier dann auch tatsächlich ein deutlich spürbarer Performancegewinn im Vergleich zum MacBook Pro 2016. FCPX 10.4.3 kann hier dann 2
5K REDCODE Clips parallel ohne Dropped FramesDropped Frames im Glossar erklärt abspielen - zuvor war es 1 Clip gewesen.



5K REDCODE 8:1 24 fps in Premiere Pro CC 2018



Adobes Premiere Pro CC 2018 benötigt ebenfalls eine reduzierte Auflösung, um das REDCODE RAW 5K Material abspielen zu können. Keine Dropped FramesDropped Frames im Glossar erklärt hatten wir beim Abspielen mit ¼ Auflösung im Viewer. Hier hat sich Performance-mässig nichts gegenüber der Performance auf dem Macbook Pro 2016 verändert.

Umfassende REDCODE RAW Unterstützung in Premiere Pro CC


Als absolut vorbildlich empfinden wir die REDCODE RAW Unterstützung in Premiere Pro CC. Hier lässt sich zusätzlich jetzt auch die Bild-Pipeline für das REDCODE Material auswählen z.B. die aktuelle IPP2 Verarbeitung. Ebenfalls sehr gut sind die umfassenden Eingriffsmöglichkeiten in das RED-Material unter Premiere Pro CC. Verbesserungspotential sehen wir nach wie vor bei der RED Metadaten-Unterstützung (die wiederum in FCPX mit ca. 60 Parametern sehr gelungen ist).



Panasonic VariCAM 4K (Cine) AVC Intra 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt 10 BitBit im Glossar erklärt, 24 fps in FCPX 10.3.4



Ähnlich wie beim ARRI-Material pendelt die flüssige Performance von AVC-Intra 4K Cine Material zwischen 2-3 parallelen Streams bei voller Auflösung. Einen ersten Dropped FrameFrame im Glossar erklärt haben wir bei 3 parallelen Videoclips erst nach 30 Sekunden erhalten.


Beim MacBook Pro von 2016 waren es nur 2 parallele Clips gewesen - bei 3 Clips kamen ebenfalls sofort Dropped Frames. Auch hier also ein kleiner aber feiner Performance-Gewinn.



Panasonic VariCAM 4K (Cine) AVC Intra 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt 10 BitBit im Glossar erklärt, 24 fps in Premiere Pro CC 2018



Beim VariCAM 4K Material kommt es unter Premiere darauf an, ob man den Clip skaliert oder nicht. So kann Premiere Pro CC das Varicam Material nicht skaliert ohne Dropped FramesDropped Frames im Glossar erklärt in höchster Qualität abspielen. Bei einem 1 Clip unskaliert erhalten wir keine Dropped FramesDropped Frames im Glossar erklärt in hoher Qualität.

Skaliert man den Clip hingegen auf 25% wie wir es für unser Test-Setup benötigen, um mehrere Clips parallel abzuspielen, erhalten wir bereits bei 1 Clip Dropped FramesDropped Frames im Glossar erklärt bei hoher Qualität. Hier bremst also der Skalierungsalgorithmus für das Panasonic-Material Premiere aus.



Blackmagic DaVinci Resolve 15



In DaVinci Resolve sind wir traditionell am meisten an der Renderperformance im „Color“-Room – also bei der FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt interessiert. Allerdings hat Resolve in den letzten Versionen auch deutlich bei der Schnittperformance zugelegt. Bevor wir also zu den Renderwerten im Farbkorrektur- und Denoising-Betrieb kommen hier kurz mal die Performance mit 4K UHD ARRI ProResProRes im Glossar erklärt Material.


DaVinci Resolve 15 kommt hier noch nicht ganz an die Performance von FCPX auf dem aktuellen MacBook Pro heran. Dropped FramesDropped Frames im Glossar erklärt hatten wir beim parallelen Abspielen von 2 ARRI-Clips in voller Auflösung. 1 ARRI 4K UHD Clip spielte problemlos durch.

Hier nun unser Resolve Rendertest auf dem Macbook Pro 2018 wobei wir zum Vergleich auch das MacBook Pro 2016 mit der Radeon Pro 460 (4 GB) haben mitlaufen lassen:



Hier schafft das aktuelle MacBook Pro mit der Radeon Pro 560 X (4GB) knapp eine Verdoppelung der Performance. Für die mobile FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt vor Ort dürften die meisten mit der Performance von 19 Nodes in Echzeit (4K ProResProRes im Glossar erklärt UHD @ 24 fps) bestens zurecht kommen.

Renderintensive Aufgaben wie Noisereduction oder Motion BlurBlur im Glossar erklärt Berechnungen sind auch möglich – dürften aber nach wie vor auf Desktop-Systemen besser aufgehoben sein. (s. hierzu auch unseren letzen größeren Grafikkartenvergleich inkl. AMD Vega 56 Performance unter DaVinci Resolve).
Wer (wie wir) mit einem älteren MacBook Pro unterwegs ist und mehr Renderperformance in DaVinci Resolve benötigt hat jetzt Dank eGPU echte Alternativen bei der Hand.

Wir haben auch mal die aktuelle Thunderbolt 3 Blackmagic eGPU Lösung mit der Radeon Pro 580 Grafikkarte (8GB) an das 2016er (und 2018er MacBook Pro) angeschlossen und konnten damit der integrierten 560X GPU im MacBook Pro 2018 in unserem DaVinci Resolve 15 Paroli bieten - mehr hierzu demnächst in einem separaten Test der Blackmagic eGPU …




Fazit



Das MacBook Pro 2018 bietet gegenüber dem 2016er Model einen spürbaren Performance-Zuwachs bei unseren 4K (+) Editing-Tests. Das ist im Zeitalter inkrementeller Leistungszuwächse bei (Intel-)CPUs keine Selbstverständlichkeit.

An die Performance-Werte von dedizierten Desktop-Systemen oder an die Power des iMac Pro (den wir hier getestet haben, reicht das MacBook Pro erwartungsgemäß nicht heran - wer hingegen ein mobiles Schnittsystem mit der derzeit bestmöglichen Schnittmenge aus Performance, Verarbeitung und Mobilität sucht, sollte sich das aktuelle MacBook Pro 2018 mal genauer anschauen.

Die schnellste Editing Performance auf dem MacBook Pro stellt nach wie vor das aktuelle FCPX. Die tiefe Integration in das Mac OS beschert FCPX 10.3.4 hier erneut den klaren Performance-Sieg.

Doch Schnitt-Performance ist nur ein kleiner Teil der beim mobilen Videoschnitt zentralen Faktoren. Wichtiger noch sind für das jeweilige Projekt bestmögliche Workflows. So glänzt z..B. Premiere Pro CC hier mit deutlich tieferer REDCODE RAW Unterstützung und DaVinci Resolve 15 mit seiner „One-Shop“ Editing / Grading / Audio / FX Ausrichtung (oder auch FCPX mit seiner vorbildlichen Metadaten-Unterstützung für ARRI, RED etc...)

Die UVP des hier getesteten 15" MacBook Pro 2018 in der Maximalausstattung liegt bei 5.559,- Euro inkl. MwSt. Der Einstiegs-Preis für das 15" MacBook Pro liegt bei 2.799,- Euro inkl. MwSt.


    

[29 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Jott    09:04 am 26.9.2018
Alles andere wäre ja auch verrückt. Diese ganzen Stories sind uralt. Ich hatte in 2000 schon DVCPro problemlos und schnell auf einem MacBook (hieß das damals noch PowerBook?)...weiterlesen
iMac27_edmedia    01:11 am 26.9.2018
kein Problem vor Ort zum schneiden, wird nur beim Export kurz warm. Wenn man schneiden kann, dann kann man das überall und mit jedem Gerät, man muss halt anpassungsfähig und...weiterlesen
macaw    22:28 am 24.9.2018
Ich habe nie verstanden wie man auf einem Laptop arbeiten kann (in der VFX/Animations Postproduktion). Habe es einmal gezwungenermaßen (da keine reguläre Workstation frei war)...weiterlesen
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update am 19.November 2018 - 18:18
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