Logo
///  >

Test : Auf Augenhöhe mit (Ti)tanen - AMD Vega 56 unter DaVinci Resolve 14

von Mo, 2.Oktober 2017 | 7 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Massives, kompaktes Gehäuse
  Kaum gedrosselte Lüftergeräusche
  Konfiguration mittels Wattman
  Alternatives Bios - das Tor zu neue Welten
  Speicherfrequenz ist wichtiger als GPU-Frequenz
  Was bringts? Vega56 unter Resolve 14
  Mit der Zweiten sieht man besser...
  Relevanter Strom-Verbrauch?
  Fazit

Wir hatten ja bereits vor der IBC ein paar Eindrücke und Benchmarkergebnisse der AMD Vega 56 geteasert, die bei uns gemischte Gefühle hinterlassen hatte. Nun hatten wir nach dem Messestress endlich etwas mehr Zeit uns mit der Karte beschäftigen und sind für einen echten Test deutlich tiefer in die Materie des neuen AMD GPU-Flaggschiffs eingetaucht. Mit erstaunlichen Resultaten.

Die von uns getestete Vega 56 stellt aktuell die kleinste AMD-Grafikkarte dar, die man bestenfalls für rund 400 Euro im Handel erstehen kann. Die meisten Händler bieten Karte jedoch nur für 500 Euro an, obwohl die Verfügbarkeit deutschlandweit sehr gut zu sein scheint. In regelmäßigen Abständen gab es die Karte jedoch auch immer wieder in kurzen Aktionen für 400 Euro zu erstehen. Mit etwas Jagdinstinkt scheint es es also auch möglich die Karte imme mal wieder für diesen Preis zu bekommen. Und das kann sich wirklich lohnen, denn gerade die günstigste Vega 56 hat es buchstäblich in sich.



Massives, kompaktes Gehäuse



Schon beim Auspacken wird klar, dass die Vega-Karten viel Leistung unter der Haube verbergen. Zwei 8polige PCI-Stromanschlüsse zeigen deutlich, dass hier Strom in großen Massen verbraten werden kann. Bis zu 300W darf sich eine Vega-Karte hiermit nach Spezifikation genehmigen und wenn man die Karte ohne optimierte Einstellungen betreibt, läuft man auch schnell in ein entsprechendes Power-Limit.

Die AMD Vega 56



Das Gehäuse und die Verarbeitung gefällt uns wirklich gut. Damit meinen wir nicht unbedingt den angeberisch rot leuchten RADEON-Schriftzug und auch nicht die LED-Kette, welche die Auslastung der GPU als visuellen Pegel darstellt. Wir sind vielmehr von der komplett umfassenden Gehäuse-Form beeindruckt, mit der sich die Karte bequem und sicher fassen lässt, ohne dass man versehentlich Leiterbahnen oder filigrane Lüftergitter berühren kann. Eine derart massive Bauweise ist man sonst eher von Workstation-Karten gewohnt.

Kaum gedrosselte Lüftergeräusche / Konfiguration mittels Wattman


7 Seiten:
Einleitung / Massives, kompaktes Gehäuse
Kaum gedrosselte Lüftergeräusche / Konfiguration mittels Wattman
Alternatives Bios - das Tor zu neue Welten
Speicherfrequenz ist wichtiger als GPU-Frequenz
Was bringts? Vega56 unter Resolve 14
Mit der Zweiten sieht man besser... / Relevanter Strom-Verbrauch?
Fazit
  

[16 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Helge Renner    17:05 am 5.10.2017
Hallo Rudi, für mich ist Resolve ja eher ein Aufstieg von Premiere und FCPX aus gesehen ;) Vielen Dank für die Antworten. Ich habe zwei 2 Xeon 2687w mit je 8 Kernen zu 3,1 GHz...weiterlesen
rudi    14:21 am 5.10.2017
Habe grade kurzen Test unter Photoshop gemacht. Definitiv 10 Bit Ausgabe mit Vega unter WIndows 10, wenn man unter Leistung den 30 Bit Modus aktiviert. In Resolve habe ich...weiterlesen
Fader8    14:15 am 5.10.2017
Mit der AMD Vega 56 hat man im Gegenguz zur 1080 10-bit in Photoshop / Resolve, oder liege ich da falsch?
[ Alle Kommentare ganz lesen]

Weitere Artikel:


Test: Videovorschau in 4K - Blackmagic DeckLink 4K Extreme 12G Mo, 2.Dezember 2019
Was kann eine Videoschnittkarte wie die DeckLink 4K Extreme 12G, was eine Grafikkarte nicht kann? Wir haben einmal versucht genau hinzusehen...
Test: Der Preis der zusätzlichen Leistung - Zwei und mehr GPUs unter DaVinci Resolve Mo, 5.August 2019
Viel bringt bekanntlich viel. Doch gilt das auch uneingeschränkt für den Betrieb von mehreren Grafikkarten unter Blackmagics DaVinci Resolve? Wir haben es mal wieder ausprobiert...
Test: Nvidia RTX 2080 Ti - Geschaffen für DaVinci Resolve? Di, 25.Juni 2019
Die AMD Radeon VII kann unter DaVinci Resolve mit viel Leistung für relativ wenig Geld überzeugen. Doch wo steht im direkten Vergleich das aktuelle Consumer Top-Modell von Nvidia?
Test: AMD Radeon VII - der DaVinci Resolve Afterburner Mi, 12.Juni 2019
Mit der AMD Radeon VII ist AMD im Februar eine echte Überraschung geglückt. Als leicht abgespeckte Profikarte für den Gaming- und Content-Creator Markt gibt es unerwartet viel Leistung zum Kampfpreis von 700 Euro...
Test: Nvidia GTX1080 Ti in Resolve und Premiere Pro - purer Luxus? Do, 20.April 2017
Test: Alles was das Herz begehrt? AMD RX 480 im Referenzdesign von Asus Do, 1.September 2016
Test: Blackmagic Design Intensity Pro 4K - laut, aber fair? Di, 26.Mai 2015
Test: Poseidons Spross - GrassValley/Canopus Pegasus Di, 11.März 2008
Test: Canopus Edius DVX Review Mo, 6.Februar 2006
Test: Canopus ACEDVio Do, 31.Juli 2003
Test: Matrox Parhelia Fr, 24.Januar 2003
Test: Canopus EZDV VS.2.00beta Do, 31.Oktober 2002


[nach oben]


[nach oben]
















passende Forenbeiträge zum Thema
Matrox:
Matrox MXO2 Le Max unter Win 10
mehr Beiträge zum Thema Matrox




update am 7.Dezember 2019 - 15:02
ist ein Projekt der channelunit GmbH
*Datenschutzhinweis*