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Ratgeber : Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Netzteil und Gehäuse

von Mi, 31.Juli 2013 | 8 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Der Massenspeicher: HDD
  SSD Festplatten
  Die optimale Konfiguration von SSDs und HDDs per Programmpfaden in der Software
  Das Netzteil
  Das Gehäuse
  DVD, Blu-ray und Input-Output
  Das OS
  Der Einfluss der verschiedenen Komponenten auf die Performance



DVD, Blu-ray und Input-Output


Je nach verwendeten Medien kommt noch ein DVD-Player/Recorder bzw Blu-ray-Player/Recorder dazu.

Worauf wir in diesem Artikel kaum eingehen werden sind die Peripheriegeräte. Sie sollen aber kurz erwähnt werden. Natürlich braucht ein Videoschnittsystem auch noch einen (besserer mehrere) Monitore – etwa einen für die GUI des verwendeten Programms und einen Kontrollmonitor zur Sichtung. Werden zwei Monitore für die GUI eingesetzt, empfiehlt es sich zwei gleiche Modelle einzusetzen (wegen der Größe und Farbabstimmung).



I/O für Videodaten
Weiter empfiehlt sich ein Kartenleser: je nachdem, welches Speichermedium (SDXC, CF, MS Pro Duo) die verwendete Kamera nutzt, muss natürlich ein passender (möglichst schneller, idealerweise per USB 3.0 angeschlossener) Kartenleser verwendet werden. Exotischere Formate (wie SxS) verlangen nach speziellen (und teureren) Lesegeräten, wie etwa dem Sonnet QIO. Praktisch sind auch I/O-Frontpanels, die wichtige Anschlüsse (wie etwa Speicherkartenslots, Kopfhörer-, Mikrophone-, eSATA-, FireWire-, Strom- oder USB-Anschlüsse) griffbereit anbieten.

Um Camcorder auch über spezifischere Schnittstellen wie etwa SDI oder HDMI oder analoge Videoein- und -ausgänge ansprechen zu können, sollte eine Breakout-I/O-Box oder I/O-Karte eingesetzt werden. Die günstigste, schon relativ universelle Lösung ist momentan die Blackmagic Design Intensity aber es gibt auch unzählige Spezial-Karten von Aja, Blackmagic, Matrox und anderen, die speziellere Anforderungen evtl besser erfüllen. Sie erweitern die vorhandenen Schnittstellen etwa um HDMI, HD/SD-SDI, RSS-422, XLR sowie Ports für analoge Signale wie Komponente, Composite oder auch S-Video.

Gegenüber Grafikarten lassen sich mit diesen Modellen auch günstig 10 Bit-Vorschau und native Videofarbräume ohne Konvertierung wiedergeben. Einige Programme (wie z.B. Premiere) können beispielsweise den nativen Framebuffer an die I/O Karten zur Vorschau weitergeben und damit zuverlässig extern in Echtzeit Fullscreen ohne Ruckler ausgeben. Oft sogar mit schrägen TV-Norm-Frequenzen wie 23,97 FPS, sofern der angeschlossene Monitor diese auch unterstützt. Auch die synchrone Audio-Wiedergabe ohne Latenz-Anpassung sowie symmetrische XLR-Anschlüsse können für manchen Anwender entscheidende Argumente sein.

Für die Arbeit mit REDs R3D Files empfiehlt sich der Einsatz von RED ROCKET Beschleunigerkarten.


Links:
PRAD Monitor Tests
Kartenleser-Test



Das Gehäuse
Das OS


8 Seiten:
Einleitung / Der Massenspeicher: HDD/SSD Festplatten
Die optimale Konfiguration von SSDs und HDDs per Programmpfaden in der Software
Das Netzteil
Das Gehäuse
DVD, Blu-ray und Input-Output
Das OS
Der Einfluss der verschiedenen Komponenten auf die Performance
  

[17 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Micromann    14:56 am 31.12.2014
was ist aber wenn man magix schneidprogramm hat und magix will einmal im monat die Lizenz überprüfen über das internet was dann?
blueplanet    10:17 am 16.8.2013
Ich lasse eine 120 GB PCI-SSD als Raid0 für das System und alle Programme laufen. Belegter Speicher mit WIN7 und Adobe Cloud-Applikation + diverse kleinere Programmen ca. 40GB...weiterlesen
tryit    09:48 am 16.8.2013
Vielen Dank für den ausführlichen Bericht! Sehr informativ! Ich hab jetzt zwei SSDs mit denen ich mein System beschleunigen möchte. Eine mit 120 GB und eine mit 250 GB. Das...weiterlesen
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