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Ratgeber : 4K-Schnittcomputer aufrüsten -- Geld sparen mit gebrauchten Komponenten

von Mi, 15.Mai 2019 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Der alte Testrechner
  Anforderungen an den neuen Schnittrechner
  Ist die Zeit wirklich reif?
  Gebrauchte Server- und Workstation Hardware
  Fazit



Ist die Zeit wirklich reif?



Dann beschlich uns allerdings das Gefühl, zu einem schlechten Zeitpunkt zuzuschlagen. Denn es sollen laut Gerüchten schon in wenigen Wochen 12- (und vielleicht sogar 16-) Core-Prozessoren auf AMDs AM4-Desktop-Plattform für wahrscheinlich weitaus weniger Geld zu haben sein. Allein dies dürfte schon das Preisgefüge bei Threadripper-Prozessoren weiter sacken lassen. Dazu dürfte die für Ende des Jahres erwartete, dritte Threadripper Generation deutlich performanter werden und auch schon PCIe 4.0 unterstützen. Und diese Schnittstelle könnte sich für uns in den nächsten Jahren als wichtig für GPU-Tests erweisen.

Die RAM-Preise sind ebenfalls seit ein paar Monaten im freien Fall. Auch hier könnte man also noch ruhig etwas warten, bis sich ein stabiles Preisniveau eingependelt hat. Dann könnten vielleicht sogar 64 GB eine äußerst günstige Option werden. Aktuell wären dagegen nach wie vor noch mal ca. 300 Euro für relativ schnellen und damit zukunftssichere 64 GB DDR4 Speicher fällig.

Und genau an diesem Punkt fiel uns auf, dass die Zeit vielleicht noch gar nicht reif für eine Neuanschaffung ist. Doch es gab noch eine zweite Alternative: Warum unser altes System nicht noch etwas aufrüsten?



Gebrauchte Server- und Workstation Hardware



Ein kurzer Blick auf eBay führte uns dann in die wunderbare Welt der gebrauchten Server- und Workstation Hardware. Nach etwas Recherche bemerkten wir, dass zur Zeit schon viele Xeons der E5 V3-Linie aus ihren alten Leasing-Verträgen fallen. Und so wird aktuell der Markt von immer mehr Xeon V3-Prozessoren geflutet, die auch in X99-Mainboards lauffähig sind. Und so fanden wir eines der Flaggschiffe von 2014, den Intel 14 (!!) Core Xeon E5-2697V3 für 500 Euro inkl. Mehrwertsteuer und Umtauschrecht als Refurbished Modell bei einem Online-Serveranbieter. Der Listenpreis vor 4 Jahren betrug für dieses Modell 2700 Dollar! Ein ähnliches 12 Kern-Modell (Xeon E5-2690V3) findet sich sogar oft schon für 399 Euro inkl. MwSt.



Die erwartete Leistung liegt zwar ein paar Prozentpunkte unter dem Threadripper 1920X, jedoch dürfte dies in der Praxis kaum spürbar sein. Dafür müssen wir kaum basteln und können unsere mittlerweile als stabil bewährte Plattform noch ein oder zwei Jahre weiter nutzen. Auch beim RAM lauerten wir auf ein attraktives Angebot und konnten 32 GB langsames DDR4-2400 RAM für knapp 110 Euro als Neuware erstehen. DDR4-2400 ist zwar definitiv nicht zukunftssicher, jedoch immer noch schneller, als unser neuer alter Xeon v3 verlangt (max 2133 MHz). Auch ein netter Bonus: Die alten 16GB Speicher können wir dazu weiter nutzen, weil wir ja 8 DIMM-Steckplätze auf dem Mainboard haben. Und als letzter Vorteil sei auch noch erwähnt, dass wir unser System nach dem Umbau nicht einmal neu aufsetzen mussten.

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Fazit


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Ist die Zeit wirklich reif? / Gebrauchte Server- und Workstation Hardware
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[11 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
GaToR-BN    23:12 am 20.5.2019
Habe mit einem vergleichbarem Budget Ende letzten Jahres eine alten AMD Rechner mit neuem Board auf einen Ryzen 2700+ mit 16 GB aufgerüstet. Selbst mit der ollen GPU läuft der...weiterlesen
Kamerafreund    11:34 am 16.5.2019
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vaio    08:19 am 16.5.2019
„Denn soviel sei schon verraten: Trotz nahezu doppelter CPU-Leistung und dreifachem Speicher konnten wir bisher nur an wenigen Ecken einen spürbaren Geschwindigkeitsgewinn...weiterlesen
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