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Praxistest : ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

von Fr, 11.Mai 2018 | 6 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 High Frame Rates
  Fazit



High Frame Rates



Beim Thema High Frame Rates haben wir die höchstmögliche Bildrate des jeweiligen Kamera-Setups genutzt.

Bei der EVA1 bedeutet dies ProRes RAW HQ mit 240 fps bei 2K Bildauflösung. Bei der Canon EOS C200 landet man bei 120 fps bei HD-Auflösung – allerdings dann nur noch bei 8 Bit mp4. Bei der Ursa Mini 4.6K sind es 120 fps bei max. 2K (bei unserem test war jedoch HD an Stelle von 2K bei der Ursa Mini aktiviert).

Bei den maximalen Bildraten stellen die 240 fps Pro Res RAW HQ der EVA1 im Verbund mit dem Atomos Shogun Inferno bei diesem Vergleich ein Alleinstellungsmerkmal dar. Wer maximale Zeitlupe benötigt, findet hier eine sehr performante Kombination – allerdings mit leicht herabgesetzter Auflösung. Hochskaliert auf 4K ergibt sich – zumindest bei unserem Test – trotzdem ein recht ansprechender Bildeindruck.

Die höchste Detailauflösung scheint in diesem Vergeich die Ursa Mini 4.6K bereitzustellen die jedoch wie die Canon EOS C200 nur 120 fps schafft. Das Bild der Canon EOS C200 fällt in diesem Vergleich am deutlichsten ab, weil hier das 8 Bit Material gegenüber den RAW-Varianten nicht wirklich mithalten kann und auch insgesamt recht weich erscheint.



Fazit



Das ProRes RAW der EVA1 im Verbund mit dem Atomos Shogun Inferno lässt sich genauso unkompliziert verarbeiten wie andere komprimierte RAW-Formate. Das allein stellt bereits eine Leistung dar zumal mit Apple, Panasonic und Atomos drei Parteien am Gelingen beteiligt sind. Tatsächlich erweist sich ProRes RAW derzeit am Mac sogar als leicht performanter als vergleichbare, komprimierte RAW-Formate.

Mit den automatisch in FCPX 10.4 aktivierten LOG und LUT Profilen für das ProRes RAW der EVA1 kommt man bereits auch mit keiner oder nur minimaler Farbkorrektur sehr weit - sowohl bei Tageslicht - als auch bei Mischlichtszenarien. Fordert man das ProRes RAW Material der EVA1 in Szenen mit hohem Kontrast, überzeugt es mit guter Farbstabilität und einem der Kameraklasse entsprechenden, hohen Dynamikumfang.

Im Hinterkopf sollte man behalten, dass sich ProRes RAW bis Dato nur am Mac unter Final Cut Pro X 10.4 verarbeiten lässt.


Mixed Light / Lowlight


6 Seiten:
Einleitung / Kamerasetup
Hauttöne / Farbkorrektur, LOG und LUT Verarbeitung
8 Bit vs 10 Bit vs RAW: Kontrast/Dynamikverarbeitung
Mixed Light / Lowlight
High Frame Rates / Fazit
  

[36 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
DV_Chris    12:42 am 17.6.2018
PRR kann sich nur dann durchsetzen, wenn die Kamera- und NLE Hersteller mitspielen. Beide Parteien zeigen bis dato kein Interesse. Ein "we're looking into it" kan man getrost als...weiterlesen
Axel    12:30 am 17.6.2018
Hier geht es nicht um Ladestationen für Elektro-PKWs. Um ein, wie du es nennst "funktionierendes Öko System" zu erhalten, bräuchte ich Kamera, Recorder und FCP. Wäre schön...weiterlesen
DV_Chris    12:13 am 17.6.2018
Die, die es benutzen können, kann man aber fast an einer Hand abzählen. Wie viele haben wohl die Kombination aus den wenigen Raw fähigen Kameras und einem Shogun Inferno? Das...weiterlesen
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