Logo Logo
///  >

Kurztest : Erster Eindruck Sony Venice 2 - die Krone der FPGA-Kameraschöpfung?

von Di, 28.Dezember 2021 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Bedienung nach Cine-Standards



Bedienung nach Cine-Standards



Und wer sich in derart großen Produktionen bewegt erwartet dann auch eine Bedienbarkeit, die beim Kameramann keine Fragen aufwirft. Darum orientiert sich das Layout und die Bedienung der Venice 2 an etablierten Cine-Standards, die vor einem Jahrzehnt von der ARRI Alexa "definiert" wurden.

Wer eine ARRI bedienen kann, soll sich hier auch sofort zurechtfinden. Im Detail findet man bei der Venice jedoch weitaus mehr Einstellmöglichkeiten in den Tiefen der Menüs. Gegenüber der ersten Venice hat es bei einigen Details aufgrund von Userfeedback ein paar Änderungen gegeben. Der 4K Signaloutput kann nun mit einer LUT versehen werden, die interne 3D LUT Verarbeitung wurde verbessert, Exposure Index-Änderungen werden direkt an die S-Log 3 Outputs weitergegeben, LUT/ASC-CDL lassen sich via Ethernet/Wi-Fi kontrollieren, und Fullframe-Aufnahmen lassen sich mit einem 16:9/17:9 Ausschnitt in der Vorschau beschneiden, um nur die wichtigsten zu nennen. Auch ein ACES-Workflow wird nun direkt von der Kamera-Seite aus unterstützt:

Die Venice 2 kann auch direkt in ACEScct-Workflows eingebunden werden.



Zudem wurde die Ethernet-Schnittstelle auf die rechte Kameraseite verlegt und der 12V Out wurde als mittlerweile üblicher 2-Pin Lemo implementiert. Dazu niemals verkehrt: Die Venice 2 hat nun auch ein internes Mikrofon.

Wir konnten die Rolling Shutter Zeiten noch nicht messen, weil es sich um ein Vorserienmodell handelt, doch vielleicht hat Sony hier noch eine Überraschung in Petto. In der Werbebroschüre zur Kamera heißt es zumindest:

"Fast Shutter Jello effect is something we don’t need when filming. Venice 2 has high speed readout sensors that minimize the jello effects typical with CMOS sensors."

Es würde uns nicht wundern, wenn Sony hier auch noch sehr beeindruckende Werte aus dem Hut zaubern könnte. Schließlich scheint die Kühlmöglichkeit des Gehäuses für den Sensor beachtlich.

Offene, flexible Zukunft / Hoher Stromverbrauch - mächtiges Gewicht - robustes Gehäuse
Wo steht die Konkurrenz? / Der technische Abstand schrumpft


Sony VENICEim Vergleich mit:

Listenpreis: 37000 €
Markteinführung: Juni 2018
Sensorgrößen-Klasse:
Kleinbild-Vollformat, FX
Mount: E-Mount/PL-Mount

Platz 4 Wechseloptik-Camcorder / Cinema Kamera Bestenliste
Canon EOS C300 Mark III
Listenpreis: 11899 €
Sensorgrößen-Klasse: Super35 / APS-C
Canon EOS C300 Mark II
Listenpreis: 18118 €
Super35 / APS-C

4 Seiten:
Einleitung / 8K60p mit 16 Blendenstufen - auf dem Datenblatt / Cine-Kamera vs. DSLM
Offene, flexible Zukunft / Hoher Stromverbrauch - mächtiges Gewicht - robustes Gehäuse
Bedienung nach Cine-Standards
Wo steht die Konkurrenz? / Der technische Abstand schrumpft
  

[64 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
roki100    21:42 am 30.12.2021
zukünftig mehr FPS & Co. bringt doch nichts, wenn die Kamera bzw. das Kühlsystem auf eine gewisse Hitzegrenze konstruiert ist? Denn, wenn irgendeine Kamera nicht mehr FPS...weiterlesen
fknobel    20:03 am 30.12.2021
Man sollte von FPGA Prozessoren keine Wunder erwarten! Die können zwar relativ gut an neue Logiken angepasst werden, aber mal eben die Performance steigern um z.b. eine höhere...weiterlesen
iasi    10:35 am 30.12.2021
Gegen Hardware-Limits helfen aber auch keine Software-Updates. X-OCN XT/ST/LT: 8,6K 3:2 (8640 x 5760): 23,98p, 24p, 25p, 29,97p 8,2K 17:9 (8192 x 4320): 23,98p, 24p, 25p, 29,97p,...weiterlesen
[ Alle Kommentare ganz lesen]

Weitere Artikel:


Kurztest: Wie gut ist der Canon EOS C200 Dual Pixel AF bei komplett offener f2.0 für Lowlight und Action? Mi, 6.Juni 2018
Wir erkunden weiter die Canon EOS C200. Diesmal haben wir uns den Dual Pixel AF der C200 „Wide Open“ - also mit komplett geöffneter Blende - des Canon EF 35mm f/2 IS USM im Lowlight-Betrieb angeschaut und waren ziemlich beeindruckt ...
Kurztest: Erster Apple ProRes RAW Shoot: Panasonic EVA1, Shogun Inferno und Final Cut Pro X 10.4.1 Mo, 16.April 2018
Wir hatten im Umfeld der NAB Gelegenheit zu ersten ProRes RAW Aufnahmen. Wie gestaltet sich der Workflow? Welche Controls bietet FCPX? Wie performant läuft ProRes RAW auf Laptops? Im Folgenden unsere ersten Eindrücke vom Handling und der Verarbeitung von ProRes RAW.
Kurztest: Panasonic AU-EVA1 - Bildqualität und Sensorverhalten Mo, 20.November 2017
Wir haben bereits eine Einschätzung zur Bildqualität der Panasonic AU-EVA1 fertig und wollen euch die ersten Ergebnisse nicht vorenthalten...
Kurztest: Voreinschätzung Panasonic DMC-LX100 Schärfe Mi, 5.November 2014
Nachdem sich unser Panasonic DMC-LX100-Test leider noch einige Wochen verzögern wird, wir aber gleichzeitig das große Leser-Interesse an der Kamera mitbekommen, wollen wir euch eine klitzekleine Vorabinformation nicht länger vorenthalten…
Kurztest: KineRAW von Kinefinity Do, 30.Mai 2013
Test: Blackmagic URSA Broadcast G2 - Bildqualität, Debayering und Rolling Shutter Mi, 19.Januar 2022
Test: DJI Ronin 4D mit ProRes RAW und 3D LiDAR in der Praxis: Die Robotik-Film-Zukunft? Do, 4.November 2021
Test: Panasonic LUMIX BS1H - Sensorverhalten, Auflösung und Dynamik Fr, 22.Oktober 2021
Test: Panasonics Vollformat BS1H in der Praxis - die aktuell beste Box-Kamera? Mo, 11.Oktober 2021
News: Erste Spezifikationen (und Spekulationen) zum kommenden ARRI 4K S35 Sensor Do, 30.September 2021
Test: RED KOMODO 6K in der Praxis: Autofokus, Gimbalshots, Hauttöne, 6K RAW, Zeitlupe ... Fr, 20.August 2021
Test: RED KOMODO 6K - Das Dynamik-Verhalten des Global Shutters Fr, 13.August 2021


[nach oben]


[nach oben]















Artikel-Übersicht



Artikel-Kategorien:



update am 19.Januar 2022 - 19:03
ist ein Projekt der channelunit GmbH
*Datenschutzhinweis*