Auch bei Adobe gehört es mittlerweile zum guten Ton die Update-Häufigkeit seiner Applikationen signifikant zu erhöhen und so wurden in diesem Rahmen auch heute wieder neue Versionen (22.2) von Premiere Pro und After Effects zum Download angekündigt.
Mit dem neuen Remix-Werkzeug in Premiere Pro (das bereits aus der letzten Beta bekannt war) können Cutter und Kreative Songs neu arrangieren, um sie an das Timing ihrer Videos anzupassen. Remix - das auf Adobe Sensei basiert - nutzt künstliche Intelligenz, um den Song zu analysieren und einen neuen Mix zu erstellen, der zur gewünschten Dauer passt, egal ob kürzer oder länger als das Original. Remix soll dabei so schnell arbeiten, dass man mit den Schiebereglern im Bedienfeld Essential Sound ganz einfach verschiedene Arrangements ausprobieren kann. Bisher konnte ein Redakteur Musik nur ein- und ausblenden oder musste mit dem Rasierklingenwerkzeug präzise Schnitte vornehmen, um ein neues Arrangement manuell zusammenzustellen - ein Prozess, der Stunden dauern kann. Mit Remix soll dies nun in Sekundenschnelle möglich sein.
Mit der neuen Version soll die Spracherkennung für Untertitel-Transkription "Speech to Text" noch schneller und flexibler geworden sein. Herunterladbare Sprachpakete ermöglichen es dem Benutzer, Videos ohne Internetverbindung zu transkribieren. Die Erkennung soll dennoch die gleiche Genauigkeit aufweisen, die Benutzer von der bisherigen Online-Version von Speech to Text kennen.
Auf Intel Core i9- und Apple M1-Computern sind die Transkriptionen hiermit drei mal schneller, auf anderen aktuellen Prozessoren in der Regel noch doppelt so schnell. Das englische Sprachpaket wird automatisch mit Premiere Pro installiert. Alle anderen 12 unterstützten Sprachen können innerhalb der Applikation oder über Creative Cloud Desktop installiert werden. Alle Sprachpakete werden mit zukünftigen Versionen laufend aktualisiert.
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Auf Windows-Systemen mit Intel- oder NVIDIA-Grafikkarten wurde der 10 Bit Export bis zu 10-mal schneller. Außerdem bietet die neueste Version von Premiere Pro eine GPU-Beschleunigung für die Effekte Linear Wipe und Block Dissolve. Damit sollen nun über 70 Prozent der Effekte in Premiere Pro GPU-beschleunigt sein.
Besitzer der neuen 2021 MacBook Pro-Modelle mit M1 Pro- und M1 Max-Prozessoren freut es sicherlich, dass Premiere Pro jetzt auch die Aussparung (Notch) im Displayrahmen berücksichtigt.
Alle Neuigkeiten des Februar Updates 22.2 finden sich hier für Premiere Pro und hier für After Effects. Das Update ist wie immer für alle Creative Cloud Abonnenten kostenlos. Der Download steht ab sofort zur Verfügung.



















