Für ein schnelles Editing unterwegs hat Adobe seine Schnittlösung Premiere auf das iPhone portiert. Wer beispielsweise seine Social-Kanäle laufend mit Bewegtbild bespielen möchte, soll über eine mehrspurige Zeitleiste mit dynamischen Audio-Wellenformen Videoaufnahmen framegenau schneiden, überlagern und optimieren können. Die speziell für Mobilgeräte entwickelte Version unterstützt außerdem die Erstellung automatischer Untertitel, unbegrenzte Video-, Audio- und Textebenen, Unterstützung für 4K HDR und vieles mehr.

Mit der Premiere iPhone-App lassen sich Projekte mobil erstellen, mit einem Fingertipp sofort zu TikTok, YouTube Shorts oder Instagram exportieren oder zur präzisen Weiterbearbeitung an Premiere Pro am Desktop senden. Beim Export kann die App die Größe des Bildausschnitts automatisch für jede Plattform anpassen, sodass die Hauptaktion immer im Bild bleibt.

Auch KI-basierte Firefly-Funktionen sind als Add-on in Premiere für iPhone integriert. Beispielsweise können Soundeffekte ganz einfach erzeugt werden, indem sie mit der eigenen Stimme vorgemacht werden (ein Feature, das im Juli in Adobe Firefly als Beta hinzukam). Mit "Enhance Speech" sollen sich Voiceovers in Studioqualität aufnehmen lassen, selbst in lauten Umgebungen.

Wer möchte, kann sich über die App natürlich auch Bildinhalte von Firefly generieren lassen. Darüber hinaus stehen Millionen von Stickern, Bildern, Schriftarten und Musikstücken zum Aufpeppen eines Videos zur Auswahl (sofern man sich anmeldet).
// Top-News auf einen Blick:
- Neue Sony FX5 filmt 5K Open Gate in X-OCN RAW und kostet 5.399 Euro
- Sony FX5 im Praxistest - die bessere FX6? 5K Open Gate, Sony RAW, Stacked 16.6 MP Sensor, EVF...
- Phantom Twist - die Drohne, die sich fast unsichtbar macht
- Blackmagic Camera für Android 3.4 - neue 4K-HDMI-Ausgabe, WearOS und REST-API
- spektrafilm OFX - kostenlose Filmemulation für DaVinci Resolve
- Blackmagic DaVinci Resolve 21.0.3 behebt Fehler bei Keyframes, Audio und mehr
Preis und Verfügbarkeit
Adobe Premiere für iPhone kann ab heute (dem 4. September) im Apple App Store vorbestellt werden; sobald die finale Version freigegeben wird - voraussichtlich Ende des Monats -, wird sie dann automatisch heruntergeladen. Eine Android-Version soll in Arbeit sein.
Die App selbst ist kostenlos und für die Nutzung der grundlegenden Schnittfunktionen - Editing und Export - wird nicht einmal eine Adobe-ID benötigt. Nur, wer ein Projekt vom Mobilgerät an Premiere Pro auf dem Desktop senden möchte, muss sich mit einem Adobe-Konto anmelden, das ein Premiere Pro-Abonnement und Cloud-Speicher umfasst.
Für generative KI-Funktionen müssen jedoch Firefly-Generierungscredits erworben werden, auch Cloudspeicher muss bei Bedarf bezahlt werden. Zugriff auf die kostenlosen kreativen Assets erhält man nur durch eine Anmeldung.


















