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NVIDIA präsentiert Quadro RTX als Raytracing-Grafikprozessor

[14:06 Di,14.August 2018 [e]  von ]    

Auch Nvidia hat zur Siggraph 2018 neues zu verkünden. So stellte der Grafikkartenhersteller dort erstmals eine GPU vor, die auf der neuen Turing-Architektur beruht. Die neuen Quadro Modelle RTX 8000 (48 GB), RTX 6000 (24GB) und RTX 5000 (16GB) sollen vor allem das Raytracing signifikant beschleunigen und sind daher in erster Linie für die Design- und Filmindustrie gedacht, um fotorealistische Szenen in Echtzeit zu rendern.

Nvidia ist dabei nur sehr grob auf die Eckpunkte der neuen Architektur eingegangen. Die monströse Chipfläche wird nun nicht nur von klassischen CUDA-Cores bevölkert, sondern es gibt neben den mit Volta eingeführten Tensor-Cores für Künstliche Intelligenz jetzt auch noch so genannte „RT-Cores“ für Raytracing. Die Tensor-Cores sollen gegenüber Volta so verändert worden sein, dass sie sich nun besser für De-Noising und KI-Ausführung (Inference) eignen sollen. Somit wäre Turing weniger für das KI-Training optimiert, als die letzten Volta-Karten.



quadrortx8000



Alle angekündigten RTX Quadro-Modelle setzen auf GDDR6-Speicher, der bei der RTX 8000/6000 einen Datendurchsatz von maximal 672 GB/sGB/s im Glossar erklärt an einem 384 BitBit im Glossar erklärt InterfaceInterface im Glossar erklärt erlauben soll. Die RTX 5000 wird nur ein 256 BitBit im Glossar erklärt InterfaceInterface im Glossar erklärt bekommen und mit geschätzten 448 GB/sGB/s im Glossar erklärt den Speicher kaum schneller anbinden, als eine 1080 Ti. HBM scheint bei Nvidias Turing keine Rolle zu spielen.

Die RTX8000/6000 wird mit 4.608 CUDA Cores ca. 16 TFlops (fp32) Leistung aufweisen, die RTX5000 ca. 10,6 TFlops. Somit dürfte die RTX5000 in Videoanwendungen sogar etwas langsamer rechnen, als die 1080 Ti, solange die eingesetzten Programme nicht die neuen speziellen RTX- oder Tensor-Cores nutzen können.

Ach ja, die Preise orientieren sich natürlich auch wieder am professionellen Studio-Einsatz: Das heißt: 2300 Dollar für die RTX 5000, 6300 Dollar für die RTX6000 und 10.000 Dollar für die RTX 8000. Erhältlich sollen die Karten frühestens Anfang des vierten Quartals werden.

Doch auch ein mit Hinweisen gespicktes Teaser-Video für die kommenden Turing-Gaming Karten hat Nvidia vorgeführt. Die Hinweise sind dabei kaum zu missdeuten: Das Flaggschiff der neuen Serie wird die GTX2080, die am 20. August vorgestellt werden wird. Im Netz gibt es seit heute vermehrt Hinweise, dass die GTX2080 Karte mit 8 GB GDDR6 kommen wird. Der 256-Bit Speicherdurchsatz wird somit auch auf GTX 1080 Ti-Niveau liegen und nicht deutlich darüber. Erst die kommende Turing-Titan soll dann mit einem 384 BitBit im Glossar erklärt InterfaceInterface im Glossar erklärt und 12 GB Ram 672 GB/sGB/s im Glossar erklärt Speicherdurchsatz bringen. Und dieser soll noch später eine GTX 2080 Ti folgen, die mit 352Bit 11 GB DDR6 anbindet und fast auf Turing-Titan Niveau ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten wird. Allerdings dürfte dies noch ein paar Monate dauern.

Link mehr Informationen bei www.nvidia.com

  
[10 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Frank Glencairn    11:44 am 19.8.2018
Ach ja - da wird einem wieder mal klar, was für ein alter Sack man ist :-)
pixler    11:23 am 19.8.2018
"OT" (sorry) Auf einer IRIS oder auf was lief das? Mit Infinit-D kam ich nicht weit, EIAS war mir zu teuer für was es konnte und C4D v1.0 war komplett unbrauchbar. (z.B. kein...weiterlesen
Frank Glencairn    10:46 am 19.8.2018
Ja, angefangen hatte ich auf Softimage, gegen ende der 90er bin ich dann auf C4D umgestiegen, das auf meinem Pizzaschachtel Mac schon erstaunlich schnell war...weiterlesen
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