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Kinefinity MAVO Edge - 8K-Vollformat Cine-Kamera mit eND und ProRes RAW

[09:59 Mo,27.April 2020 [e]  von ]    

Ab September soll es eine neue Kinefinity MAVO Cine-Kamera geben. Die MAVO Edge wird einen 8K Vollformat Sensor (36 x 24mm) besitzen, der bei kompletter "Open Gate (3:2)"- Auslesung 48 fps schafft und in 8K Wide (8192 x 3456) noch stattliche 75 Bilder pro Sekunde verspricht. Gecroppt sollen bis zu 100fps (in 6K Wide) oder sogar 160fps in 4K Wide möglich werden. Dazu verspricht Kinefinity diverse 6K-2K Oversampling Optionen bis 60 fps für noch mehr Dynamik bei voller Nutzung der gesamten Sensorbreite.

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Kinefinity MAVO Edge





Trotz der hohen Sensel-Anzahl soll die Kinefinity MAVO Edge mehr als 14 Blendenstufen bei zwei möglichen Base-ISOs (800 und 3200) realisieren können.

Aufgezeichnet wird in diversen ProRes-Formaten (4444/XQ, 422HQ), H264-Proxy und -ganz frisch- sogar in ProResProRes im Glossar erklärt RAW! Damit handelt es sich um die erste angekündigte Kamera, die ProResProRes im Glossar erklärt RAW in einer Auflösung über 6K ermöglicht.

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Formate



Um die erforderlichen Datenraten wegschreiben zu können, besitzt die MAVO Edge wieder SSDs Slots. Interessanterweise kommen hier nicht mehr die klassischen 2,5 Zoll SATA-SSDs der Vorgängerkameras zum Einsatz. Stattdessen setzt Kinefinity nun auf NVMe M.2 SSD-Modelle. Die Gehäuse für diese SSDs nennen sich jetzt KineMAG Nano und können auch ohne SSDs erworben werden, um sie selber mit günstigen SSDs aus dem Computerfachhandel zu bestücken.

Die KineMAG Nanos können nicht nur weitaus höhere Datenraten zur Verfügung stellen, sondern sind auch deutlich kompakter, wodurch in der Edge nun gleich zwei Slots für diese Speichermedien Platz finden.

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KineMAG Nano Slots



Das Design mit zwei Steckplätzen ermöglicht es, auf zwei KineMAG Nanos die gleichen Clips aufzunehmen und somit eine Art RAID1-Backup zu bilden, um den Verlust von Clips bei Schreibfehlern auf einem Laufwerk zu vermeiden. Darüber hinaus sollen zwei Karten auch Haupt-Codec und H264-Proxys separat aufzeichnen können.

Die Kinemount bleibt zu den Vorgängern kompatibel und erlaubt somit eine Adaptierung auf PL-,LPL-, aktive EF- sowie passive E-Mount. Richtig spannend geht es jetzt jedoch dahinter zu: Denn dort findet sich nun ein motorisiertes e-ND-System, das wir so noch nie an einer anderen Kamera gesehen haben. Es bietet nämlich nicht nur einen elektronischen ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt im Bereich zwischen 2 und 7 Blendenstufen.

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Das ganze eND-System kann motorisiert zusätzlich aus dem Strahlenweg bewegt werden und durch ein Klarglas ohne Filterung ersetzt werden. Bei allen anderen uns bisher bekannten Konstruktionen bleibt der eND-Filter immer fest zwischen Optik und Sensor, wo er mindestens eine halbe Blendenstufe Licht "kostet".

Das neue Kohlefaser-Gehäuse ist etwas schwerer geworden (ca. 1,2 kg statt bisher ca. 1kg) und hat nun zwei unabhängige SDISDI im Glossar erklärt Anschlüsse, die jedoch nur 1,5/3G-fähig sind. Auch für proprietäre Kinefinity Monitore/Sucher gibt es weiterhin Anschluss. Die Pressemeldung nennt dabei exemplarisch die Modelle KineEVF Full-HD OLED-Sucher und den KineMON-5U/KineMON-7H Ultra-Bright-Monitor.

Weiters gibt es separate Genlock- und Timecode-Synchronisationsanschlüsse, einen RS232-Protokollanschluss für die Kommunikation mit und die Steuerung von Zubehör von Drittanbietern sowie einen RS-Anschluss für die Stromversorgung und das Auslösen einer externen Aufnahmefunktion.

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Anschlüsse



Auch im Audiobereich hat die MAVO Edge zugelegt. Sie unterstützt Mehrkanal-Audioaufzeichnung mit 24 Bit/48 kHz und zwar a) über ein internes Mikrofon, b) eine 3,5-mm-Stereo-MIC-Buchse und c) zwei unabhängig voneinander steuerbare Standard-XLR-Buchsen inkl. 48 V Phantomspeisung. Laut Kinefinity wurden Audiovorverstärker mit extrem niedrigem Rauschpegel in das Kameragehäuse integriert.

Und auch die digitale Konnektivität klingt recht komplett: Mit Gigabit-Ethernet am RJ45-Anschluss, drahtlosem WIFI5-Netzwerk und USB-Buchse vom Typ C kann die MAVO Edge u.a. Live-Bilder per H264-Stream ausgeben. Ein internes dreiachsiges Gyroskop kann die räumlichen Positionsinformationen der Kamera aufzeichnen und ebenso GPS-Positionsdaten in die Aufzeichnung als Metadaten schreiben.

Die integrierte Batterieplatte kann V-Mount-Akkus andocken, über den Handgriff kann die Kamera jedoch auch weiterhin BP-U30-Akkus nutzen. Das Gehäuse der MAVO Edge bietet zudem einen D-Tap-Anschluss, einen 12V RS-Anschluss und einen Objektivanschluss (12V), um Zubehör wie drahtlose Videosender oder drahtlose Objektivmotoren direkt mit Strom zu versorgen.

Darüber hinaus soll es noch ein spezielles KineKIT für die MAVO Edge geben: Eine innovative 15mm-Basisplatte mit USV-Funktion, die durch zwei Batterien vom Typ NP-F550 gespeist wird und die über USV-Stromkontakte an der Unterseite des MAVO Edge angeschlossen wird. Als USV-Stromquelle kann die Kamera so unterbrechungsfrei weiterarbeiten, wenn V-Mount-Akkus oder BP-U30-Akkus ausgetauscht werden:

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Die MAVO Edge Kamera soll im September 2020 für 11.999 US-Dollar auf den Markt kommen und kann ab sofort auf der Kinefinity-Website oder bei autorisierten Händlern vorbestellt werden.


  
[90 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
iasi    23:47 am 30.4.2020
Es muss eben auch nicht Leute wie dich interessieren. Denn du musst dich schließlich auch nicht um Filmfinanzierung oder Einnahmen kümmern. Hingegen ist´s eben durchaus für...weiterlesen
Jörg    23:40 am 30.4.2020
ich bin gerührt...
Jott    17:13 am 30.4.2020
Da ist was dran! :-) Asiatische Broadcaster haben in der Tat einen anderen Bildgeschmack. Einstellen kann man den Ferrari natürlich al gusto, hier gibt's das Manual als kleine...weiterlesen
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