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Editshare stößt Lightworks ab

[11:06 Fr,18.September 2020 [e]  von ]    

Die professionelle Schnittsoftware Lightworks, die bereits seit den Neunzigern besteht und ein etwas anderes, mehr am analogen Filmschnitt angelehntes Bedienkonzept aufweist als andere nonlineare Editing-Programme, gehört seit gut zehn Jahren zu EditShare, wurde aber in den letzten Jahren kaum weiterentwickelt. Nun gibt der Hersteller bekannt, dass das Programm samt Entwickler und Managemant ausgelagert wird an eine sich neu gründende Firma LWKS, die sich diesem Programm sowie dem Tool QScan widmen wird.

lightworks
Lightworks Bedienoberfläche


Mit neuer Energie soll Lightworks künftig weiterentwickelt und weitere Features integriert werden. Geplant ist dabei wie es scheint auch eine Version für Prosumer, die intuitiver zu bedienen sein soll ohne nennenswert geschmälertem Funktionsumfang. Das ganze soll wie bisher als Abo-Modell sowie als Dauerlizenz angeboten werden. Ob es auch die stark limitierte, aber kostenlose Option weiterhin geben wird, ist unklar.



Bereits im November sollen neue Versionen von sowohl Lightworks als auch QScan erscheinen. Aktuell ist Lightworks in der Version 2020.1 verfügbar (nach alter Zählung v.14.6) und zwar für Windows, Mac und auch Linux -- die Untesrstützung aller drei Plattformen eine Besonderheit dieses Programms. Eine prominente Anwenderin von Lightworks ist übrigens Thelma Schoonmaker, die ua. Martin Scorseses Filme damit editiert. Außerhalb von Hollywood ist die Software unseres Wissens bisher nicht sehr verbreitet.


  
[28 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
motiongroup    16:47 am 20.9.2020
hmm ne das ist eher nicht der ob des Preises sondern liegt eher daran, dass erstens ihr geliebtes kaufe, ewig mein nicht mehr vorhanden war.. auf der anderen Seite Adobe kein...weiterlesen
klusterdegenerierung    11:20 am 20.9.2020
Und Du meinst dann kaufen sich die die professionell arbeiten wollen alles was in der Free Version fehlt per plugins dazu und geben noch mehr geld aus als wenn sie Resolve Studio...weiterlesen
Jost    10:34 am 20.9.2020
Ich meinte: Gewerbliche Nutzer können die Kosten steuerlich geltend machen und durch Einnahmen refinanzieren. Hobbyisten nicht. Man muss dann schon einen gewissen Enthusiasmus...weiterlesen
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