Canon hat mit den kompakten XA30 und XA35 Camcordern soeben die Nachfolger für seine XA20 und 25 HD-Cams vorgestellt. Äußerlich unterscheiden sie sich so gut wie gar nicht und auch ein Blick ins Datenblatt hinterlässt bei uns ein wenig Ratlosigkeit. Vergleicht man die technischen Daten: Sensor (1/2,84-Zoll-Typ HD CMOS PRO Sensor mit ca, 3 MP), Objektiv (20fach optisches Zoom 26,8–576 Millimetern entsprechend FF), Aufzeichnungsmodi (AVCHD mit 28 Mbit/s und MP4 bis 35 Mbit/s) im dual SDCard-Slot sowie zwei-fach XLR integriert im Griff können wir keine Unterschiede feststellen.

Liest man die Pressemitteilung etwas genauer dann erschließen sich doch ein paar feine Unterschiede: So gibt Canon an, dass der Sensor neu entwickelt worden sein soll und über ein besseres Lowlightverhalten im Vergleich zum Vorgänger verfügen soll.
Ebenfalls hinzugekommen sind zwei neue Einstellungen, die „Wide DR“ und „Tonwert-Priorität“ heissen. Im Wide DR Modus gibt Canon einen Dynamikumfang von 600% an.
„Wide DR“ Aufnahmen sollen keine externe Nachbearbeitung benötigen weil die Spreizung des Dynamikumfangs und das Remapping bereits kameraintern erfolgen. Mit der Einstellung „Tonwert-Priorität“ sollen Farbtöne insbesondere in sehr hellen Bildbereichen natürlicher und kräftiger ausfallen. Vor allem Aufnahmen mit hellem Himmel mit spiegelnden Oberflächen sollen vom Tonwert-Priorität Modus profitieren.
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Die XA35 unterscheidet sich vom XA30 durch ihr HD-SDI-Out (also ebenfalls die gleiche Unterteilung wie bei XA20 und 25).
Bei Preisen und Verfügbarkeiten hält sich Canon noch bedeckt.
