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Sony A7 III - Autofokus, Hauttöne, Lowlight uvm.



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Newsmeldung von slashCAM:


https://images.slashcam.de/texte/1678-- ... -FRONT.jpg
Nach unserer https://www.slashcam.de/artikel/Test/So ... Fazit.html (Testlaboreinschätzung der Sony A7 III) folgt hier nun der Praxistest. Wie gut ist der Autofokus der Sony A7 III in diversen Szenarios? Wie gestalten sich die Hauttöne der Sony A7III. Wie gut ist die Sony A7 III im Lowlight? Zur Einordnung hier auch ein Paar Vergleichsshots mit der Panasonic GH5S ?

Hier geht es zu Artikel auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Praxistest: Sony A7 III - Autofokus, Hauttöne, Lowlight uvm.




Antwort von Roland Schulz:

Hallo "slashcam Administrator" ;-)!
Danke für den Bericht in den ihr viel Arbeit reingesteckt habt!
Wenn erlaubt würde ich gerne ein paar Kommentare dazu in den Raum stellen:

- im Bericht ist statt der a7III eine a9 abgebildet

- warum habt ihr die Sony überwiegend signifikant flacher gegradet als die Panasonic? Wir vergleichen hier keine Standardprofile.

- welches AF Tracking Setup war gewählt?! Default mit Standard Response und Standard Speed?!
Die a7III wird nicht mehr so leicht instabil (pumpend) wie deren Vorgänger oder Geschwister. Mit schnellerer Response und Speed wären meinen bisherigen Versuchen nach noch bessere Ergebnisse beim Tracking rausgekommen.
Die konservativeren Einstellungen eignen sich meiner Meinung nach eher für Touch AF Operationen, in denen eine langsame Fokusfahrt visuell ansprechender aussieht.

- würde es ggf. Sinn machen gerade die Lowlight Aufnahmen in Ausschnitten (400%) zu zeigen damit Unterschiede "hinter Youtube" besser sichtbar werden?!
Nach dem Video hätte ich der Sony klar den Vorsprung gegeben, nach den Screenshots wüsste ich nicht mehr warum überhaupt, wobei die Sony schon einen besseren Einblick "in" die Gebäude zulässt, da wirkt die GH5s irgendwie flacher vor der Scheibe endend.

-Wurde beim Durchschalten der Bildprofile jeweils ein erneuter WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt durchgeführt?! Ich behaupte die Messung wird vom Bildprofil minimal jedoch sichtbar beeinflusst. Die Ergebnisse wirken irgendwie "zu schlecht".

Die Wahl der gleichen BlendeBlende im Glossar erklärt bei den Fokus Tests stellt für die Sony wie von euch erwähnt eine größere Herausforderung dar den präzisen Fokus zu finden. Für die GH5s wird es dagegen schwerer in der Entfernung überhaupt eine Änderung festzustellen.
Beobachtung: in meinem AF Test zur a7III (https://youtu.be/iRI0WhcIxHA) wie auch im gegenständlichen Test hier fällt auf wie weich und linear die Sony nachführt. Das sieht man an der Veränderung des Hintergrundes wo die Sony sauber kontinuierlich nachführt, die Panasonic dagegen eher "stufig" steuert.
Auf der Person dagegen fällt der Unterschied in meinen Augen eher weniger auf.
Die AF Leistung der Sony sehe ich deutlich höher an als die der GH5s.



Antwort von rob:

Hi Roland,

hier ein Paar schnelle Antworten aus den Ferien ;-)

- A9 Bild wird demnächst ausgetauscht
- wir haben versucht die Kameras bei der FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt halbwegs anzugleichen - mit mehr Zeit wären wir da sicherlich noch näher gekommen
- AF war Standard
- 400% Vergrösserung kann ich gerne nach den Ostertagen machen
- Bei den Bildprofilen wurde 1 WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt zu Beginn gemacht

Frohe Ostern !

Viele Grüße

Rob





Antwort von Roland Schulz:

Hi Rob!
Danke für die schnellen Antworten bzw. Bestätigungen!
Dir und Ricarda schöne Ferien und Osterfeiertage!!

Grüße!
Roland.



Antwort von Knut55:

die Sony bringt die Lampen über den Stühlen wesentlich schärfer, kontrastreicher und farbiger rüber als die Pana. Lag es an der Einstellung oder ist die Sony wirklich soviel besser?



Antwort von Xergon:

Hallo,

ich hab eine Frage zum Thema Lowlight an die Slashcam-Redaktion.

Momentan ist ja der Unterschied zwischen GH5s und A7 III frappierend in der Vollbildansicht:
- Rauschen im Nachthimmel
- Mittig die Lampen im Gebäude über den Stühlen: viel differenzierter
- Rechts die Treppe, die einzelnen Stufen sind auf der GH5 kaum zu erkennen

Rein von den beiden Testbildern her würde ich sagen dass die GH5s eine ganze Klasse schlechter aussieht, der Look erinnert mich an Videokameras in ISO25.600, während die A7 III immer noch schön filmisch aussieht.

Wirklich spannend wäre nun wie die GH5s mit der Speedbooster-Option aussieht, ich denke die meisten werden die kleine Nachtkönigin so im EInsatz haben.

Folgender Vergleich würde mich z.B. interessieren:

-> A7III auf 25.600 Iso, F4
-> GH5s auf 12.800 Iso, F2.8

Aufgrund der Preispositionierung und Zielgruppe werden sich ja in den nächsten Monaten viele zwischen GH5s und A7III entscheiden müssen, von daher würde ich mich über ein paar mehr Lowlight-Vergleiche sehr freuen, auch gerne in niedrigeren Low-Light Bereichen mit ISO 6400 :-)

Wäre das machbar nach Ostern?

Würde glaub viele im Forum hier sehr glücklich machen.

Frohe Ostern!



Antwort von Rick SSon:

Ich empfinde die a7III nicht als bessere a7s II. Zwar liefert Sie in 4k dank oversampling sicherlich das detailreichere Bild, verliert aber deutlich im Vergleich von 1080p50 und 1080p100 (wenn auch stark gecroppt bei a7s II - habe ich allerdings auch in einigen situationen bereits als vorteil genutzt ;-). Daher ist man eigentlich auf 4k25 beschränkt, insofern einem ein matschiges Bild nicht egal ist.

Damit bleibt die a7s II für mich die sehr viel flexiblere Kamera. Wer diese flexibilität allerdings nicht benötigt, der bekommt mit der a7 III mit Sicherheit das deutlich ausgefeiltere "Rundherum".



Antwort von Kamerafreund:

Warum testet ihr die Kamera in slog und nicht in Cine-Profilen? Der 8 BitBit im Glossar erklärt CodecCodec im Glossar erklärt profitiert auf jeden Fall von Cine und Kontrastumfang gewinnt man mit Slog nicht wirklich..



Antwort von klusterdegenerierung:

Quark mit Soße!
Deswegen filmt Hollywood wohl auch fasst nur in Log und hinterher ist das Bild immer mörder Kontrastig.
Da ändern 10Bit auch nix.

Ihr immer mit eurem albernen 8Bit.



Antwort von Gebro:


Quark mit Soße!
Deswegen filmt Hollywood wohl auch fasst nur in Log und hinterher ist das Bild immer mörder Kontrastig.
Da ändern 10Bit auch nix.

Ihr immer mit eurem albernen 8Bit.

Also Profis sehen das scheinbar nicht ganz so quarkig, saucig oder albern:





Antwort von klusterdegenerierung:


Also Profis sehen das scheinbar nicht ganz so quarkig, saucig oder albern:
Es ging ja auch nicht um 10Bit als solches, sondern um Log und im speziellen mit 8Bit.

Und dafür hast Du Dir extra einen account angelegt? Wow!



Antwort von Kamerafreund:

Überhaupt nicht alberne 8 BitBit im Glossar erklärt - die reichen vollkommen aus. Eher albernes slog.



Antwort von Gebro:


Und dafür hast Du Dir extra einen account angelegt? Wow!

Das ist trauriger Weise leider das einzige Mittel um sich gröhlende fanboysilberrücken auf Abstand zu halten.



Antwort von rush:


die Sony bringt die Lampen über den Stühlen wesentlich schärfer, kontrastreicher und farbiger rüber als die Pana. Lag es an der Einstellung oder ist die Sony wirklich soviel besser?

Naja... beim Blick auf die Sensorgrößen und verwendeten Optiken bzw. deren Lichtstärke sollte nach der vermeintlichen "Umrechnung" selbst dem Laien schnell klar werden das die Panasonic hier schon ziemlich zaubern müsste oder aber Sony's aktuellste Sensortechnologie ziemlich schwach ist... da letzteres nicht der Fall ist: Ohne Speedy wird's an mfT halt ganz einfach eng wenn das Licht nachlässt.



Antwort von Gebro:



die Sony bringt die Lampen über den Stühlen wesentlich schärfer, kontrastreicher und farbiger rüber als die Pana. Lag es an der Einstellung oder ist die Sony wirklich soviel besser?

Naja... beim Blick auf die Sensorgrößen und verwendeten Optiken bzw. deren Lichtstärke sollte nach der vermeintlichen "Umrechnung" selbst dem Laien schnell klar werden das die Panasonic hier schon ziemlich zaubern müsste oder aber Sony's aktuellste Sensortechnologie ziemlich schwach ist... da letzteres nicht der Fall ist: Ohne Speedy wird's an mfT halt ganz einfach eng wenn das Licht nachlässt.

Wo genau sind eigentlich diese ominösen Lampen im Video zu sehen bei welchen es ohne Speedy eng an mfT wird wenn das Licht nachlässt?



Antwort von rideck:

@ Rob,

also nahe beieinander liegen euere Beispielbilder von der GH5 und A7 III absolut nicht, wie ich finde. Abgesehen von unterschiedlichen Hauttönen,
sind Haarfarbe und Mütze, farblich ziemlich unterschiedlich. Wie sieht den die Mütze und der Schal, sowie Jacke in echt aus? Eher wie bei der
Panasonic, oder bei der Sony?

Beste Grüße, rideck



Antwort von Jörg:

also nahe beieinander liegen euere Beispielbilder von der GH5 und A7 III absolut nicht, wie ich finde. Abgesehen von unterschiedlichen Hauttönen,

danke rideck, habe dann meinen Termin beim Augenarzt wieder abgesagt ;-))



Antwort von Roland Schulz:


@ Rob,

also nahe beieinander liegen euere Beispielbilder von der GH5 und A7 III absolut nicht, wie ich finde. Abgesehen von unterschiedlichen Hauttönen,
sind Haarfarbe und Mütze, farblich ziemlich unterschiedlich. Wie sieht den die Mütze und der Schal, sowie Jacke in echt aus? Eher wie bei der
Panasonic, oder bei der Sony?

Beste Grüße, rideck

Rob hatte auf meine Nachfrage doch bereits geantwortet dass man da zu wenig Zeit hatte das "besser" aufeinander zu matchen.
Mir gehen die Ergebnisse auch ein wenig weit auseinander zumal die 8bit Sonydaten nach Anpassung des "fehlenden Kontrastes" ggf. (!) Abrisse erkennen lassen können (8bit -> 8bit).
Für mich steht auch die S-LOG2 Wahl in Frage.

Gut finde ich das so auch nicht uneingeschränkt zumal der AF Tracking Test bei der Sony und ggf. auch der GH5s wegen der konservativen Standardsettings (für andere Anwendungen besser geeignet) nicht das Potential der Kamera für die Anwendung zeigen - das geht bei der a7III aus eigener Erfahrung auf jeden Fall noch mal besser, bei der GH5 nicht wirklich, zur GH5s kann ich nichts sagen.

Ich finde die Jungs machen hier nen guten Job Zeit in neue, interessante Kameras zu investieren und statt simplen Testbildern überhaupt sowas zusätzlich zu liefern.
Vielleicht kann man zukünftig dennoch etwas von unserer (konstruktiven) "Meckerei" in neue Tests umsetzen.



Antwort von Roland Schulz:

...hier noch nen Video AF "Test" zur a7III:
https://youtu.be/B8pHb3tCcrA

Dem Kollegen liegen die Cine Profile (hier wieder Cine2) anscheinend auch eher als S-LOG.



Antwort von Hayos:

SO kann man natürlich auch den Grünstich der Sony wegbekommen, man legt einen Rotstich drüber ;)

(P.S. Ne mir schon klar, dass es in dem Clip nicht primär um Hauttöne ging^^)



Antwort von Roland Schulz:


SO kann man natürlich auch den Grünstich der Sony wegbekommen, man legt einen Rotstich drüber ;)

(P.S. Ne mir schon klar, dass es in dem Clip nicht primär um Hauttöne ging^^)

...welchen Grünstich?!?!
Kenne ich nur von Canon...



Antwort von Mantas:

Naja man kann nicht leugnen, die Sonys lieben Grün über alles.



Antwort von klusterdegenerierung:

Grün?
Du bist in der falschen Brand!



Antwort von Drushba:



Also Profis sehen das scheinbar nicht ganz so quarkig, saucig oder albern:



Du meine Güte, seit wann sind solche Selfmade-Influenzer "Profis"?

Habe leider noch kein wirklich schönes Material der A7III entdecken können. Tatsächlich gefällt mir das GH5-Material in der Gradation besser, wenn es nur nicht zu wenig DR hätte und der Himmel bei korrekt belichtetem Gesicht im Vordergrund daher nicht immer irgendwie ausgebrannt wäre.



Antwort von Kamerafreund:

Frag als "profis" lieber Philipp Bloom oder alister Chapman. Bloom empfiehlt jedem cine1 oder cine4, dreht so gut wie nie in slog. Chapman schreibt, dass er kaum Unterschiede zwischen 8 und 10 BitBit im Glossar erklärt sieht, meistens sieht er eher Kompressionsartefakte - und die treten bei nur minimal grleerer datenrate bei 10 bit viel eher auf. Für Log und HDR sollten es allerdings 10 BitBit im Glossar erklärt sein.. Darum verstehe ich nicht, warum man einen 8 BitBit im Glossar erklärt CodecCodec im Glossar erklärt mit einem 10 BitBit im Glossar erklärt in log vergleicht... der kontrastumfang soll auch bei cine an die 14 Stufen sein



Antwort von klusterdegenerierung:

Und ich verstehe nicht wieso man Bloom zu den Profis zählt. :-)

Ich empfehle da eher den Hurlbut, der hat wenigstens Erfahrung aus erster Hand und nicht nur,
weil er mal ne Cam vom Hersteller zu Testzwecken bekommt.

Hurlbut macht den ganzen Tag nichts anders und das schon lange und ist tief im Business.
Wenn er einem das richtige belichten erklärt, dann bekommt man auch mit 8bit Top Ergebnisse.

Wenn etwas zu einer Limitierung führt, dann sind das ganz viele Faktoren, aber nicht alleine 8Bit.
Man bekommt ja auch nicht bloß durch 10Bit ein besseres Bild aus einer 80€ Spielzeugdrohne.

Persönlich finde ich diese 8Bit Diskussion immer lächerlicher!
Für mich ist es das Pseudonym für "nicht filmen müssen"!





Antwort von Mantas:


Grün?
Du bist in der falschen Brand!

nö, GH ist zwar noch grüner(vielleicht nicht mehr) ... aber die Sonys packen gern grün in den Gesichtern :)



Antwort von nachtaktiv:


Du meine Güte, seit wann sind solche Selfmade-Influenzer "Profis"?

hab ich mir auch schon gedacht. ich beobachte die letzten jahre immer mehr dieser deutschen möchtegern channels. sehr ärgerlich, wenn man brauchbare infos sucht, diese deutschen copypaste channels, die mit X wochen bis jahren verzögerung die US channels wiederkäuen :-C .... wünsche mir eine filterfunktion bei youtube, um alle deutschen channels ausklammern zu können.

Warum testet ihr die Kamera in slog und nicht in Cine-Profilen? Der 8 BitBit im Glossar erklärt CodecCodec im Glossar erklärt profitiert auf jeden Fall von Cine und Kontrastumfang gewinnt man mit Slog nicht wirklich..

yep. ich meine mich auch dran zu erinnern, daß phillip bloom damals bei der 7S schon meinte, er verwende lieber ein cineprofil. slog2 sieht absolut scheiße aus im lowlight.

das man venünftig ausleuchten muss, versteht sich von selbst. wissen wir auch alle spätestens seit dem beeinduckenden zacuto shootout. manchmal kann mans aber auch nicht, weil nicht jeder filmer unter kontrollierten bedingungen arbeiten KANN. ich denke da z.b. an presse, doku, event....

alles in allem bringt mir die A7III jetz nich so den großen wurf. die is eher son trailer auf das, was noch kommen mag. ich warte mal auf eine hoffentlich krachende 7SIII und DANACH auf eine 7IV. das fände ich weitaus spannender. 1mio. iso bei der 7SIII? wäre ne magische zahl auf dem karton. schaun mer mal.



Antwort von Roland Schulz:

Die magische Zahl hat Nikon bei der D5 auf dem Display - taugt aber trotzdem nichts die Einstellung!

Klar wäre UHD 50p, besseres FHD incl. besserem 120p schöner, ggf. 10bit, ggf. ne höhere Bitrate, Autofokus mit Kreuzsensorfunktion (Herrschaftszeiten, sowas hatte u.A. Nikon schon vor 22 Jahren in ner F5 drin, bei den on chip AF Systemen scheint aber ohnehin nur Olympus das zu haben) und und und "schöner". Hier und da fehlt auch Usability. Das beim Speichern von Fotos weiterhin fast die ganze Kamera blockiert ist passt irgendwie nicht in die Preisklasse, ebensowenig wie weiterhin bestehende Einschränkungen dass man in der Fokuslupe keine Belichtungseinstellungen mehr verändern kann und und und.

Aber, Sony sägt sich wie immer nicht die Einnahmen der Folgejahre ab und gibt uns wieder nur ein Stück vom Kuchen. Wenn man sich das Bild am Ende aber mal "nativ" (am besten in 4K auf nem anständigen Display) ansieht stellt man schon fest dass da derzeit kein Weg im Umfeld dran vorbeigeht. Da hat KEIN anderer was im Regal das so ein Bild macht!
Hier spielt auch die 8 vs. 10bit Frage keine Rolle. Eine Kamera die 8 und 10bit bietet liefert ggf. in 10bit das bessere Ergebnis, gegen bessere Sensoren ist man damit aber nur im Prospekt stark.



Antwort von filmkamera.ch:


Frag als "profis" lieber Philipp Bloom...

Bloom ist ein Profi 😳?



Antwort von Jott:

Immerhin filmt er was im Gegensatz zu all den hochgeschätzten Theoretikern. Sogar für viel Kohle.



Antwort von cantsin:


Immerhin filmt er was im Gegensatz zu all den hochgeschätzten Theoretikern. Sogar für viel Kohle.

Letzteres ist relativ bzw. würde ich bezweifeln.



Antwort von filmkamera.ch:


Immerhin filmt er was im Gegensatz zu all den hochgeschätzten Theoretikern. Sogar für viel Kohle.

Was filmt er denn? Sich selber.



Antwort von Jott:

"The Wonder List". Weltweit gedrehte Doku-Serie von CNN. Zum Beispiel. Ganz großartig.

Man kann seine bezahlten Tests doof finden, aber man kann unmöglich behaupten, der könne nichts.



Antwort von nachtaktiv:


Die magische Zahl hat Nikon bei der D5 auf dem Display - taugt aber trotzdem nichts die Einstellung!

es taugt für den verkauf und es würde den sweet spot anheben. das reicht doch.



Antwort von Kamerafreund:


"The Wonder List". Weltweit gedrehte Doku-Serie von CNN. Zum Beispiel. Ganz großartig.

Man kann seine bezahlten Tests doof finden, aber man kann unmöglich behaupten, der könne nichts.

Stimmt! Wonder List will er sogar mit a7s (in 8 Bit!! ;) und fs7 gedreht haben. Sah gut aus!



Antwort von Darth Schneider:

An Filmkamera.ch und andere Philipp Bloom Neider
Mein Gott, was für ein Kindergarten, hört doch dem Bloom einmal richtig zu wenn er so viel und geschwollen redet in seinen Videos, dann könnt ihr sehen und hören das er ganz sicher ein Profi ist und schon ganz genau weiss wovon er redet.
Das der Bloom so gut bezahlt ist für das was er macht, dabei noch gutaussehend ist, reden kann und beim Publikum sehr gut an kommt, scheint einige Leute hier verständlicherweise sehr neidisch zu machen.
Klar gibt es viel weniger selbstverliebte Leute die wahrscheinlich viel mehr wissen, aber der Bloom ist wohl kaum so reich geworden weil er keine Ahnung hat.
Zumal hat er ein gutes Auge, und ist schon ein sehr talentierter Kameramann, und das finde nicht nur ich, dazu kommt, er kann sich halt auch sehr gut verkaufen, das hilft halt schon enorm heute.
Etwas was die meisten von uns wahrscheinlich gar nicht so gut können... .

Also anstatt blöd zu stänkern und hirnlos zu behaupten Mr. Bloom seie kein Profi (das obwohl er seit Jahren viel Geld damit verdient, Kameras zu testen, zu drehen, und mit halb Hollywood befreundet ist ) könnten wir ja auch lernen von ihm, aber nein, das Ross auf dem wir sitzen ist halt doch zu hoch und natürlich sind wir viel besser und wissen viel mehr als der selbstverliebte Mr. Bloom....und wir sind auch viel epischer als die Red Epic....
Das Bloom für George Lucas sogar mit seinen Dslrs fürs Kino drehen durfte, hier nur mal ganz am Rande erwähnt....(Also ganz ohne Know How dürfte das eher schwierig werden so ein Angebot zu ergattern).
Sorry, das ich hier so reinschreibe aber bei so viel blinder Arroganz lupft es mir einfach den Deckel !
Schönen Ostermontag
Gruss Boris



Antwort von rideck:

@ Darth Schneider

siehst Du und das sehe ich (er sah schlanker doch ganz gut aus ;) fast alles andersherum. Er mag eine ganz gute Kamera
machen, aber seine Tests haben doch den ein oder andren Schnitzer drinnen und alles mit "Filmconvert" zu graden sehe
ich auch nicht als besonders kreativ an...aber wenn er mit halb Hollywood befreundet ist, muss er natürlich ein begnadeter DOP sein ;)

Beste Grüße



Antwort von Darth Schneider:

An rideck
Wenn die Menschen alles gleich sehen würden, gäbe und bräuchte es kein SlashCAM.....
Das mit halb Hollywood musst du ja nicht so wörtlich nehmen, ich habe meinen Text schon etwas überspitzt geschrieben, weil mich solche"kein Profi" Aussagen halt nerven.
Blooms Tests haben sicher Schnitzer und Fehler drin, und jetzt ? Jeder macht Fehler. Gut gemacht und kompetent sind seine Videos allemal.
Das Bloom ein begnadeter DOP sein soll, habe ich mit keinem Wort geschrieben, kann aber schon sein.
Scheinbar muss er das niemandem mehr beweisen, also spielt es auch nicht wirklich eine Rolle. Man hört ihm so oder so zu.
Abgesehen davon hat er ja gar nicht viele Kameratests gemacht...Ich denke der lebt mehr von Workshops und vom Filmemachen, die Kameratests macht er doch nur nebenbei.
Gruss Boris



Antwort von filmkamera.ch:


An rideck
....Gut gemacht sind die allemal.....

Ich muss einfach lachen.

Da heisst es: "Bloom ist testing a 10'000 Dollar tele lens..."

Dann sieht man Ihn am Strand mit einem Manfrotto-Stativ einer Möve nachschwenken und sich dabei am Sack kratzen.

Im Bild sieh man dann ein verwackelter, weisser und unscharfer Klumpen vor blauem Hintergrund.

Und die Community applaudiert: "Amazing, awesome...."

Da ist auch mir ein Shane Hurlbut wesentlich sympathischer, auch wenn er nicht so schön ist wie Bloom.



Antwort von Darth Schneider:

An filmkamera.ch
Ja lach du mal schön...
Die Test Videos die z.b. Bloom über die BMD Pocket Cinema Kamera gemacht hat waren sehr gut, finde ich wenigstens.
Hast du denn zum Beispiel "The Wonderlist" gesehen ??
Wenn nein würde ich mal reinschauen bevor du weiter lachst, sonst könnte es peinlich werden.
Wenn ja, hast du definitiv nicht meinen Geschmack was Filme betrifft....
Ich mag überigens den Bloom ja auch gar nicht so, der ist mir zu selbstverliebt, ich finde den den Pavel Kaplun super, auch wenn er von der Fotografie kommt, er ist zwar ein etwas zu grosser Sonyfan, aber trifft die Dinge für mich genau auf den Punkt und macht hervorragende Kamera Reviews, und auch Fotos...... und sieht auch lange nicht so gut aus wie der Bloom..
Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

Boris, Luft anhalten und tief durchatmen! ;-))
Der Begriff Profi ist ein sehr großer und dehnbarer Begriff und gilt oft für definierte Bereiche.

Bloom mag ein "Profi" in seiner YT Kameratestwelt sein und dafür muß er auch mit einer Cam umgehen können,
soweit ist ja alles gut! Was die anderen wohl eher mit Profi meinen ist, das er kein DSLR Quereinsteiger ist wie zb ich,
sondern ein von der Piecke auf gewachsener Filmer, der dies lebt, Filme produziert,
Geld für sich und andere damit verdient und in dem Genre einen Namen hat!

Bloom verdient auch Geld,
aber eher damit, das er mit einer geliehenen Cam seine Eltern zu Hause oder Möven am Strand filmt.
Das meine ich nicht despektierlich, aber das ist dann schon eine ganz andere Nummer als Hurlbut.

Und Chapmann ist auch ne ganze andere Nummer,
weil der ist ja quasi der rechte Arm von Sony und ist kein Filmemacher in dem Sinne.

Natürlich habe ich mir früher hier und da auch mal was von ihm angesehen, das Problem ist aber,
das bei ihm die Luft schnell raus ist, weil er nur die Ränder ankratzt und quasi nur Basiswissen vermittelt,
wie es junge deutsche youtuber mittlerweile genauso gut können.

Wenn man ein Profi ist weil man ein Video mit Filmconvert graded und im Kino Aspektration cropt,
dann bin ich auch ein Profi und das meine ich nicht böse oder überheblich.

Profi ist er im Sinne von Hurlbut also nicht, zudem ist der Bloom Zug auch irgendwie abgefahren. ;-)



Antwort von Darth Schneider:

An Kluster.
Du hast ja schon recht. Aber diesen Chapman kenne ich nicht. Wenn er von Sony ist, dürfte er kaum neutral sein, oder ?
Gruss Boris



Antwort von Jott:

Der Bloom dreht viel Werbung, Doku, alles schön bezahlt, weltweit. Auf seiner Website sind die Buchungskontakte. Und er ist auch kein DSLR-Quereinstieger. Der Background ist Fernsehen, und er war einer der ersten, die seinerzeit versucht hatten, Kameras wie der EX1 mit DoF-Adaptern den Videolook auszutreiben und schöne Resultate gezeigt hatte. Noch lange bevor die 5D Mark II den Markt aufgemischt hatte.

Wie auch immer: Bloom beherrscht das Eigenmarketing und ist auch deshalb so erfolgreich. Wer auf ihm rumreitet, sollte wenigstens zugeben, dass er genau darauf neidisch ist. Worauf sonst, wenn Bloom angeblich nichts können soll? Der Drei-Jahres-Job von CNN zum Beispiel zählt nicht, was muss man für so was denn schon können. Würde jeder hier mit links dreimal so gut hinkriegen, nicht wahr?

Über die Jahre hat der Bloom immerhin das DSLR-Filmen nicht nur populär, sondern auch salonfähig gemacht. Ein klitzekleinen Anteil hat er sicherlich daran, dass sich heute kein Mensch mehr ernsthaft um Sender-Pflichtenhefte schert, wenn's schick aussieht.

Und damit sind wir wieder beim Thema. Die neue Sony zeigt, dass die Nummer immer besser wird.



Antwort von Jott:

ich beobachte die letzten jahre immer mehr dieser deutschen möchtegern channels. sehr ärgerlich, wenn man brauchbare infos sucht, diese deutschen copypaste channels, die mit X wochen bis jahren verzögerung die US channels wiederkäuen :-C .... wünsche mir eine filterfunktion bei youtube, um alle deutschen channels ausklammern zu können.

Warum "beobachtest" du sie dann? Verstehe ich nicht. Anklicken ist Absicht, gucken auch. Ansonsten kannst du sehr wohl deutsche Treffer ausklammern und findest nur englischsprachige Möchtegern-Channels.



Antwort von cantsin:


Der Bloom dreht viel Werbung, Doku, alles schön bezahlt, weltweit. Auf seiner Website sind die Buchungskontakte. Und er ist auch kein DSLR-Quereinstieger. Der Background ist Fernsehen, und er war einer der ersten, die seinerzeit versucht hatten, Kameras wie der EX1 mit DoF-Adaptern den Videolook auszutreiben und schöne Resultate gezeigt hatte. Noch lange bevor die 5D Mark II den Markt aufgemischt hatte.
Ja, er ist Fernsehkameramann und sicher kein schlechter. Nur dass hier in diesen Foren leicht die Kategorien durcheinander gehen - in der Klasse von Kino- oder auch nur Fernsehfilm-/Fernsehserien-DoPs arbeitet er nicht. Und dass er, wie @Darth Schneider schrieb, "mit halb Hollywood befreundet ist", ist Quatsch. Werbung sehe ich nicht in seiner Kundenliste - nur Fernseh(nachrichten)sender und Kamera-/zubehörhersteller: https://main.philipbloom.net/work/

Allerdings dürfte der CNN-Job ein Comeback nach einer längeren Durstperiode (bzw. dem Bruch seiner früheren Sponsoren mit ihm) sein. Als ich vor anderthalb Jahren ein Seminar über Influencer Marketing von zwei meiner Hochschul-Kolleginnen an unserem Studiengang Kommunikation besuchte, kriegten wir Zugang zu einer (nicht öffentlich bzw. nur kommerziell zugänglichen) B2B-Datenbank, in der sich Influencer potentiellen Werbekunden anbieten. Ich suchte nach Bloom - und: Bingo!



Antwort von Jott:

Klar macht er das. Die Kameras, mit denen er rumspielt, schmeißt ja nicht zufällig jemand in seinen Garten.



Antwort von rush:

Jetzt driften wir von der A7III aber schon etwas stark zu einer Persönlichkeitsdiskusion ab wie ich finde...

Wenn's Euch juckt, vielleicht einfach mal einen seperaten Thread eröffnen in dem man solche Dinge dann besprechen kann.. hier bringt es uns momentan nicht wirklich weiter, oder was meint ihr?
Zumindest sehe ich in seinem Youtube-Kanal aktuell nichts zur A7III - ergo back to topic? ;)



Antwort von Funless:

Nix da back to Topic, alles was es zum Topic (AF, Hauttöne, Lowlight der A7III) zu schreiben gab, wurde bereits auf Seite 1 dieses Threads zum Besten gegeben. Da isses doch nur konsequent (zudem slashCAM Forenüblich), dass nun abgeschweift wird. Ist doch schon seit Jahren hier so, weshalb sollte sich das von heute auf morgen ändern?



Antwort von Mantas:


Boris, Luft anhalten und tief durchatmen! ;-))
Der Begriff Profi ist ein sehr großer und dehnbarer Begriff und gilt oft für definierte Bereiche.

Naja eher nicht, es heißt, dass jemand h damit seinen Lebensunterhalt verdient. Das tut er sehr erfolgreich, sagst sogar du:

Bloom verdient auch Geld,




Antwort von Kamerafreund:

back to topic: Ich kenne keine Seite (oder keinen "Profi" :) im Netz, die s-log bei a7-Kameras empfiehlt. Also macht es auch keinen Sinn, die Kameras in Slog zu testen oder zu vergleichen.



Antwort von Roland Schulz:


back to topic: Ich kenne keine Seite (oder keinen "Profi" :) im Netz, die s-log bei a7-Kameras empfiehlt. Also macht es auch keinen Sinn, die Kameras in Slog zu testen oder zu vergleichen.

...ich schlage mich auf Deine Seite ;-) - aber das Thema werden wir hier nicht lösen da es beide "Lager" gibt - die die Qualität verschenken und die die näher am Ergebnis aus der Kamera rauskommen ;-p .



Antwort von klusterdegenerierung:


Ich kenne keine Seite (oder keinen "Profi" :) im Netz, die s-log bei a7-Kameras empfiehlt.

Warum sollte ein Profi ständig erwähnen, das er zb. mit einer ARRI arbeitet, ist für ihn doch selbstverständlich.
Warum sollte ein Bauer ständig erwähnen, das er einen Trecker benutzt?

Dinge die ihren Sinn haben und klar sind, braucht man nicht ständig zu erwähnen oder zeigen.



Antwort von cantsin:



back to topic: Ich kenne keine Seite (oder keinen "Profi" :) im Netz, die s-log bei a7-Kameras empfiehlt. Also macht es auch keinen Sinn, die Kameras in Slog zu testen oder zu vergleichen.

...ich schlage mich auf Deine Seite ;-) - aber das Thema werden wir hier nicht lösen da es beide "Lager" gibt - die die Qualität verschenken und die die näher am Ergebnis aus der Kamera rauskommen ;-p .

Slog in der A7-Reihe ist ein Kompatibilitätsfeature für Leute, die mit teureren (10bittigen) Sony-Kameras wie der FS7 und der F/CineAlta-Serie drehen und das Material mischen müssen. SLog mischt sich auch sehr gut mit Log-Material aus Kameras anderer Hersteller, wenn man z.B. die Farbraumtransformationen von Resolve verwendet.

In dieser Hinsicht hat SLog schon seinen Sinn. Aber es ist eindeutig nicht das Profil, mit dem man das Optimum aus den A7-Kameras herausholt.



Antwort von Roland Schulz:


Slog in der A7-Reihe ist ein Kompatibilitätsfeature für Leute, die mit teureren (10bittigen) Sony-Kameras wie der FS7 und der F/CineAlta-Serie drehen und das Material mischen müssen. SLog mischt sich auch sehr gut mit Log-Material aus Kameras anderer Hersteller, wenn man z.B. die Farbraumtransformationen von Resolve verwendet.

Relativ, allein das S-LOG2 aus ner RX100V, ner a6500 und der a7III unterscheiden sich bei "identischem Setting" schon merklich. Da geht schon irgendwo das rein was der Sensor überhaupt leistet und das bezieht sich nicht nur auf das Rauschen (eine RX100V ist weit von 15 stops DR entfernt).
Die ganzen S-LOG "Standard-LUTs" und "standardisierten" Belichtungsvorgaben kann man relativ vergessen, die beziehen sich wo ermittelt auch nur auf den gleichen Kamera- oder höchstens den Sensortyp.
S-LOG ist schon ziemlich weit weg von einem "üblichen" Bild dass man das fast überall (mit Verlusten) hindrehen kann, zudem per Setup auch verschiedene Farbräume zugelassen/möglich sind.
S-LOG bietet in den meistens ohnehin mit geringerem SNR belegten Tiefen mehr Quantisierung(-sabstufungen). In den Mitten verliert es dagegen.
Wenn man S-LOG2 gegen ne CinegammaCinegamma im Glossar erklärt (1) stellt kommt auch nicht mehr DR dabei raus (stationär). Im Bewegtbild zeigt die H.264 KompressionKompression im Glossar erklärt allerdings bei Cine1 in den Tiefen die man man pushen müsste bei höheren ISO zumindest bei der a7III Probleme, da Bewegung hier nur noch in den I-Frames wiedergegeben wird. Das funktioniert in S-LOG2 zwar ebenso verrauscht etwas besser. In den Mitten verliert S-LOG2 dagegen wie auch in DR Messungen zu erkennen (Abstände der Balken größer) merklich an Quantisierung/Farbauflösung, was das Bild weniger lebendig erscheinen lässt.
"Mir" sind die Mitten wichtiger, da spielt sich in meinen Aufnahmen mehr ab.
Cinegammas lassen sich zudem auch sehr gut matchen/mischen (X70, a6500, a7III, DJI P4Pro (Cinelike)).

Am Ende ist S-LOG2 aber auch noch kein richtiges Log wenn man sich die Ü-Funktion ansieht, S-LOG2 kann man zugute halten dass da im Gegensatz zu S-LOG3 oder V-LOG noch nen erkennbarer "Bauch" drin ist.

Aber es ist eindeutig nicht das Profil, mit dem man das Optimum aus den A7-Kameras herausholt.

So schaut"s aus.



Antwort von Pitman:

Kann man diese Gesichtsweichzeichnung irgendwie ausschalten ? Da verwendet man schön 4k und die Kamera zeichnet die Gesichter dann weich ? Hier fehlt es dann doch deutlich an Schärfe ?
MfG
Pitman



Antwort von Roland Schulz:


Kann man diese Gesichtsweichzeichnung irgendwie ausschalten ? Da verwendet man schön 4k und die Kamera zeichnet die Gesichter dann weich ? Hier fehlt es dann doch deutlich an Schärfe ?
MfG
Pitman

Jein nein, worum geht"s konkret nochmal? Wir haben in den Sonybildern im Slashcam Testvideo eine flachere Graduation als in dem Panasonic GH5s Video. Bedeutet das Bild ist weniger kontrastvoll, wirkt ggf. weniger scharf. Das ist keine Einschränkung der Kameras sondern liegt daran, wie der Colorist das jeweilige LOG Material anders gegradet hat (hatten wir hier schon in Frage gestellt).
In überschaubaren ISO Bereichen macht die Sony aber bei ähnlicher Gammakurve bzw. vergleichbarem Grading ohne Frage mehr Details als fast jede andere Kamera.

Die a7III fängt allerdings im Vergleich z.B. zu einer a6500 bei höheren ISO Werte irgendwann an das ganze Bild leicht zu glätten. Das bedeutet das Rauschen wird gemindert, gleichzeitig aber auch die Details. Das lässt sich meines Wissens nach nicht anpassen. Andere Kameras setzten jedoch auch bei steigenden ISOs eine Rauschunterdrückung an so dass Details geglättet werden.



Antwort von klusterdegenerierung:

Vielleicht sollte man sich für diese speziellen Fälle sein PictureProfil der Wahl kopieren,
darin die Grundschärfe und Kontrast erhöhen, so das es die Softness wieder ausgleicht.

Kann man ja zumindest mal mit spielen, aber wer weiß, vielleicht liefert Sony noch ein update, wo sie dies einstellbar macht.



Antwort von Roland Schulz:

Die höheren ISOs bügeln mir bei der A7III schon ein wenig heftig, das hat mir bei der a6500 "verrauscht" etwas besser gefallen.
I-Frame Pumpen haben wir bei der a7III auch etwas mehr, auch nicht so schön. Das kriegt man beides auch nicht mit adaptierten Bildprofilen in den Griff.
Trotzdem schüttelt die Kiste am Ende nen besseres Bild raus.



Antwort von Pitman:

Danke für die Erklärung. Dann leuchtet es mir ein. Das Standard Videoprofil bringt dann schon den erhöhten Kontrast ? Oder anders gefragt: welches automatische Video Kamera Profil würde dann den Kontrast automatisch so anheben, dass es wieder schärfer wirkt. Und, wirkt es dann wirklich so scharf wie es bei der Pana zu sehen ist ?

Ich möchte ja nicht jedesmal alles extra nachbearbeiten.

MfG
Pitman



Antwort von Roland Schulz:

Puh, alles automatisch?! Ggf. mit nem angepassten Cine2 welches auch gleich im korrekten Pegel (bis IRE100) bleibt. Da kann man dann sehr wohl die Tiefen etwas absenken und somit zu mehr Kontrast kommen. Einfach testen.
Jetzt muss man aber Schärfe und Auflösung differenzieren. Die a7III hat verbindlich die höhere Auflösung da hier ein 6K Bild in ein 4K Bild gebracht wird und so der Debayeringnachteil kleiner wird. Die Pana macht nativ nur 4K und zeigt weniger Details.

Schärfe ist aber was anderes. Schärfe hat u.A. auch mit Kontrast zu tun der von der Optik und der weiteren Profil-/Posteinstellung abhängig ist. Da erreicht man so mindestens das was die Pana auch kann. Die Sony zeigt bei gleicher BlendeBlende im Glossar erklärt aber durch den größeren Sensor eine geringere "Tiefenschärfe". Aber auch das lässt sich durch abblenden der Optik kompensieren und stellt auch kein Problem dar da die Sony ~2 Blenden mehr SNR aufweist. Ca. 2 Blenden größeren DR liefert die Sony ebenfalls.
Was die Sony nicht liefert ist UHD bei 50/60p. Das kann nur die Panasonic.



Antwort von Pitman:

Das mit der Tiefenschärfe ist klar. Benutze ja zum Fotografieren eine Nikon d750. Mir ging es ja um die Schärfe direkt am Autofokuspunkt, nicht die Tiefenunschärfe des Vollformat Sensors davor oder dahinter.

Mein Gedanke war es, neben der d750 zum Fotografieren, eine weitere Kamera zu besitzen, welche dann die 4 K Videoaufgabe übernimmt. Ein normaler Camcorder wie der Sony AX700 wäre hier auch noch denkbar. Die Bildqualität sollte aber schon auf einem hohen Niveau sein. Ein sehr guter Kompromiss eben. Ob es dann noch 10 BitBit im Glossar erklärt und dazu noch 50p benötigt ist dann natürlich noch eine andere Frage.

Durch die Rückmeldung kann ich jetzt die Sony A7III viel besser einschätzen. Im ersten Moment sah es für mich so aus, als ob die Kamera, besonders bei Portraits, hier extra weichzeichnet.

MfG
Pitman



Antwort von Roland Schulz:

...hab selbst noch nen Stall voll Nikon Klamotten - die D750 brauchste mit ner a7III nun wirklich nicht mehr, es sei denn Du bestehst auf R,G,B RGBRGB im Glossar erklärt highlight warning - dann müssen wir bei Sony noch ganz lieb und mit vielen gemeinsam "Bitte Bitte" sagen ;-)! Unglaublich dass dieses Feature da noch nicht angekommen ist.



Antwort von Pitman:

...tja wenn da nicht nur der komplette Nikon Objektivpark wäre ;)

Fotografieren soll auch Hauptthema bleiben. Dafür liebe ich auch den optischen Sucher zu sehr.

4K Video dann eher mal als zusätzliche Dokumentation aber mit Blick auf die gute Qualität. Besitze hier ja noch einen alten Camcorder Panasonic x909. Hier würde ich irgendwann gern das 4K Zeitalter einläuten. Wo wird daher der Kompromiss am sinnvollsten sein. Mal sehen :)

MfG
Pitman



Antwort von Roland Schulz:

Nen x909 hatte ich auch mal - na ja, a6500 und a7III sind WELTEN dagegen!!!
Die Nikonlinsen laufen manuell noch ganz gut mit nem Adapter. Automatisch wird dann allerdings nen Umstieg nötig.



Antwort von Pitman:

Merkt man hier nicht schon die 4K 25fps ? Bewegungsunschschärfe ggenüber den 50 fps bei Full Hd ? Am Tv wird sicherlich auch eine Unschärfe durch die Zwischenbildberechnung "modifiziert".

Lichtstärke des Pana x909 Objektiv müßte man ja evtl. auch noch mit einbeziehen. Bei den größeren Sensoren ist man bei einem Universalobjektiv ja schon bei der Anfangsblende von 4.

MfG
Pitman



Antwort von Roland Schulz:

Ganz klar, mit 25p ist man hier und da klar eingeschränkt!! Kommt schon drauf an was man wie dreht! Zwischenbildberechnung am TV hilft... ..."begrenzt".
Bei BlendeBlende im Glossar erklärt 4 braucht man sich noch gar keine Gedanken machen dass die max. Lichtstärke einer x909 auch nur annähernd eine Annäherung an eine a7III darstellen würde.

Um es vorweg zu nehmen: FHD 50p und 120p ist auf den Sony"s (a6500 / a7III) ziemlicher Matsch. Da sinkt auch die Lichtstärke da wir Lineskipping haben und der Denoiser weniger Ausgangsmaterial zur Verfügung hat. Die Kisten glänzen nur in UHD richtig!



Antwort von Pitman:

Danke für deine Ausführungen. Dann bleibt bei mir jetzt nur noch der Kompromiss der geringeren Bildwiederholungsrate. Ist schon sehr schade, dass die meisten Hersteller nur 25fps anbieten. Verstehe aber auch, dass das erweiterte Datenaufkommen ein Problem sein könnte. In der internen Datenverarbeitung der Kamera aber auch später am PC.

2000 Euro Kameras ax700, A7III und A6500. Alle ohne 50p.

MfG
Pitman



Antwort von Roland Schulz:

...wen Du 50p unbedingt haben musst ;-) ist ne GH5/s vielleicht ne Alternative, wenn die auch nicht die reine Qualität einer a6500/a7III erreichen.



Antwort von MrMeeseeks:


...wen Du 50p unbedingt haben musst ;-) ist ne GH5/s vielleicht ne Alternative, wenn die auch nicht die reine Qualität einer a6500/a7III erreichen.

Von welcher Qualität sprichst du denn? Also aktuell würde ich keine a6500 mehr kaufen, einfach zu viele nervende Eigenschaften.



Antwort von Roland Schulz:



...wen Du 50p unbedingt haben musst ;-) ist ne GH5/s vielleicht ne Alternative, wenn die auch nicht die reine Qualität einer a6500/a7III erreichen.

Von welcher Qualität sprichst du denn? Also aktuell würde ich keine a6500 mehr kaufen, einfach zu viele nervende Eigenschaften.

Ich spreche von der BILDQUALITÄT.



Antwort von Pitman:

Bei der A6500 hat man aber wieder den spürbaren Rolling Shutter. Kleine Schwenks der Szene und schon ist es vorbei mit dem schönen Bild.

Also ein weiterer Kompromiss.

Wieder ein Vorteil für einen Camcorder AX700 ?

MfG
Pitman



Antwort von Roland Schulz:


Bei der A6500 hat man aber wieder den spürbaren Rolling Shutter. Kleine Schwenks der Szene und schon ist es vorbei mit dem schönen Bild.

Also ein weiterer Kompromiss.

Wieder ein Vorteil für einen Camcorder AX700 ?

MfG
Pitman

Na ja, da muss man aber wirklich schon schnell schwenken um das zu versauen, soooo schlimm ist das mit dem RS bei der a6500 nun auch nicht.
Wenn ich Bilder meiner PXW-X70 (Vorgänger AX700, Z90) mit denen der a6500 vergleiche sieht man schon dass die a6500 ne andere Nummer ist, die a7III dagegen nochmal.
Das sind aber alles keine "Actioncams", da bin ich dabei! Wenn mal mehr los geht sehe ich ne GH5/s oder wahrscheinlich ne BMDPCC4K durch UHD 50p schon vorne. Frage ist am Ende was man damit vor hat.
Bei mir ist meist recht wenig Bewegung im Bild. Da kriegt man aus nem größeren, höherauflösenden Sensor einfach mehr raus wenn er voll ausgelesen wird und das ist nur bei UHD 24/25p und mit Einschränkungen 29,97p der Fall.




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update am 17.Dezember 2018 - 18:00
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