Infoseite // Massvorsaetze (was: Bestes Format von Video für Homegage?)



Frage von Helmut Hullen:


Hallo, Christian,

Du (;dsktchef) meintest am 05.10.08:

>>>> http://en.wikipedia.org/wiki/Kibibit

[...]

> Du willst nun nicht ernsthaft einen Wiki-Artikel als Nachweis
> anführen?

Dort sind weitere Quellen angegeben.

> Ich würde eher einen Blick in Bücher oder Vorlesungsskripte
> werfen - da steht etwas anderes drin.

Könntest Du das bitte mit Fakten ergänzen? Danke!
In aktuellen Schulbüchern dürfte Deine (;irrige) Anschauung nicht zu
finden sein.

>> DSL wurde nicht von fuchsigen Betriebswirten normiert, sondern von
>> ITU und anderen internationalen Normungsorganisationen. Und diese
>> rechnen natürlich wie alle Ingenieure und Wissenschaftler auf der
>> Welt mit Kilo00. Dein Feindbild zielt also auf die Falschen.

> Normiert natürlich nicht, aber vermarktet. Ein etwas besseres
> Beispiel sind Festplatten. Wenn die 160 GB hat und man dann einen
> Blick in die Ausgabe von den benutzenden Programmen wirft, stellt man
> fest, dass es eben weniger als 160 GB sind.

Nein. Das passiert nur dann, wenn das Programm nicht dezimale
Massvorsätze benutzt. Ist bei guten Programmen einstellbar.

>>>> Und wo wir gerade bei Formalismen sind: Normtexte verwenden gerne
>>>> den Begriff "Octet" statt "Byte", um deutlich zu machen, daß in
>>>> der Tat exakt 8Bit gemeint sind.

>>> Was soll mit einem Byte denn sonst gemeint sein?
>>
>> In der Frühzeit der Datentechnik waren alle möglichen krummen
>> Wortlängen verbreitet, etwa 5Bit (;Fernschreiber), 7Bit (;ASCII),
>> 12Bit (;frühe Minicomputer) oder 36Bit (;Mainframes). Was dann auch zu
>> entsprechend eigenwilligen "Bytes" führte.

> Dennoch ist ein Byte heute anders definiert.

Ja wie denn bitte? Sicherlich nicht "1 Byte besteht immer und überall
aus 8 Bit".

Viele Gruesse!
Helmut



Space


Antwort von Helmut Hullen:

Hallo, Christian,

Du (;dsktchef) meintest am 05.10.08:

>> Du irrst immer noch.
>> Bei Massvorsätzen gibt es keine "Physik dahinter".

> Soso. Warum ist im Bereich der Informatik ein Kilo nicht 1000,
> sondern 1024?

Du gehst von einer falschen Annahme aus. Der Massvorsatz "kilo" hat
auch in der Informatik den Wert 1000. Sowohl bei den Grössen "m", "g",
"W" usw. als auch bei den Hilfsgrössen "Bit" und "Byte".

> Weil 2^1024 eine Zweierpotenz ist.

Sorry - das ist keine stichhaltige Argumentation.
Immerhin ist 6^3 = 216 einer Sechserpotenz - das beweist (;auch) nichts.

> Wieso Zweierpotenz? Weil man ein zweiwertiges System einfach
> darstellen kann (;Spannung an oder aus).

Das ist immer noch keine stichhaltige Argumentation.

Nur sicherheitshalber: wo ist denn nach Deiner Meinung (;verbindlich)
festgelegt, dass einzig in der Informatik und einzig bei Bits und Bytes
keine dezimalen Massvorsätze gelten?

"Hab ich mal so gelernt" ist nicht unbedingt hinreichend als Beleg.

Die rechtlichen Grundlagen der (;nicht nur) von mir hier dargestellten
anderen Meinung habe ich Dir genannt.

>>> Was soll mit einem Byte denn sonst gemeint sein?

>> Davon hast Du also auch keine Ahnung.

> Doch, aber du hast keine Antwort gegeben.

Hier ist eine Newsgroup. Kein "Forum" zum Postulieren technisch
unsinniger Meinungen.
Und Massvorsätze werden nicht durch Diskussion in einer Newsgroup
festgelegt, sondern durch den Gesetzgeber.

Viele Gruesse!
Helmut



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Antwort von Helmut Hullen:

Hallo, Christian,

Du (;dsktchef) meintest am 05.10.08:

>>> Oha... Also. Du hast eine 1000er Leitung, das bedeutet, 1000 kilo
>>> Bit pro Sekunde. Das sind 1000/85 kilo Byte pro Sekunde. Von
>>> Kilo nach Mega rechnest du nicht mit Faktor 1000, sondern mit
>>> Faktor 2^1024.
>>
>> Nein. Das wird von einigen Leuten immer noch gern behauptet, ist
>> aber

> Hä? Den versteh ich nun nicht, da gibts auch nichts zu
> interpretieren, das ist einfach so festgelegt.

Du irrst.
Gesetz über Einheiten im Meßwesen in der Fassung der Bekanntmachung
vom 22. Februar 1985 (;BGBl. I S. 408), zuletzt geändert durch
Artikel 114 der Verordnung vom 25. November 2003 (;BGBl. I S. 2304)
(;EinhG)

Par. 1

Anwendungsbereich

(;1) Im geschäftlichen Verkehr sind Größen in gesetzlichen Einheiten
anzugeben, wenn für sie Einheiten in einer Rechtsverordnung nach
diesem Gesetz festgesetzt sind. Für die gesetzlichen Einheiten sind
die festgelegten Namen und Einheitenzeichen zu verwenden.

(;2) Absatz 1 gilt auch für den amtlichen Verkehr.

[...]

Par. 2 Gesetzliche Einheiten im Meßwesen

Gesetzliche Einheiten im Meßwesen sind

1. die nach Par. 3 Abs. 1 Nr. 1 festgesetzten Einheiten,

2. dezimale Teile und Vielfache dieser Einheiten, die mit den nach
Par. 3 Abs. 1 Nr. 3 festgesetzten Vorsätzen bezeichnet sind.

--------------

weiter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mebibyte#Binärpräfixe
http://de.wikipedia.org/wiki/Mebibyte#cite note-3

>> (;insbesondere bei Datendurchsatz) falsch.

> Was hat das nun damit zu tun? Ob es um Datendurchsatz geht oder
> nicht, ist doch für die technische Definition völlig irrelevant.

>> Hilfsweise:
>>
>> 1 MB/s = 1 kB/ms = 1 B/us

> Also rein formell ist das falsch.

Du irrst immer noch.

Viele Gruesse!
Helmut



Space


Antwort von Werner Pentz:


"Helmut Hullen" schrieb im Newsbeitrag
=?ISO-8859-1?Q?Massvorsaetze_(;was:_Bestes_Format_von_Video_f=FCr_Homegage=3F)?=###
> Hallo, Christian,
>
> Du (;dsktchef) meintest am 05.10.08:
>
>>>>> http://en.wikipedia.org/wiki/Kibibit
>
> [...]
>
>> Du willst nun nicht ernsthaft einen Wiki-Artikel als Nachweis
>> anführen?
>
> Dort sind weitere Quellen angegeben.
>
>> Ich würde eher einen Blick in Bücher oder Vorlesungsskripte
>> werfen - da steht etwas anderes drin.
>
> Könntest Du das bitte mit Fakten ergänzen? Danke!
> In aktuellen Schulbüchern dürfte Deine (;irrige) Anschauung nicht zu
> finden sein.
>
>>> DSL wurde nicht von fuchsigen Betriebswirten normiert, sondern von
>>> ITU und anderen internationalen Normungsorganisationen. Und diese
>>> rechnen natürlich wie alle Ingenieure und Wissenschaftler auf der
>>> Welt mit Kilo00. Dein Feindbild zielt also auf die Falschen.
>
>> Normiert natürlich nicht, aber vermarktet. Ein etwas besseres
>> Beispiel sind Festplatten. Wenn die 160 GB hat und man dann einen
>> Blick in die Ausgabe von den benutzenden Programmen wirft, stellt man
>> fest, dass es eben weniger als 160 GB sind.
>
> Nein. Das passiert nur dann, wenn das Programm nicht dezimale
> Massvorsätze benutzt. Ist bei guten Programmen einstellbar.
>
>>>>> Und wo wir gerade bei Formalismen sind: Normtexte verwenden gerne
>>>>> den Begriff "Octet" statt "Byte", um deutlich zu machen, daß in
>>>>> der Tat exakt 8Bit gemeint sind.
>
>>>> Was soll mit einem Byte denn sonst gemeint sein?
>>>
>>> In der Frühzeit der Datentechnik waren alle möglichen krummen
>>> Wortlängen verbreitet, etwa 5Bit (;Fernschreiber), 7Bit (;ASCII),
>>> 12Bit (;frühe Minicomputer) oder 36Bit (;Mainframes). Was dann auch zu
>>> entsprechend eigenwilligen "Bytes" führte.
>
>> Dennoch ist ein Byte heute anders definiert.
>
> Ja wie denn bitte? Sicherlich nicht "1 Byte besteht immer und überall
> aus 8 Bit".
>
> Viele Gruesse!
> Helmut
>

schön euere streiterei,

aber hoffentlich stimmt die rechnung von 7 stunden in meinem fall,
sonst bin ich enttäuscht von euch.

gruß

werner



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