Newsmeldung von slashCAM:Juni 2026
Drohnen-Hersteller haben bisher große Anstrengungen darin gesetzt, das Gewicht möglichst vieler Modellreihen unter 250g zu drücken, denn bisher waren diese in der EU von ...
Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Kommt die Führerscheinpflicht für alle Drohnen ab 100 Gramm?
Antwort von mobula:
Das ist doch einfach nur noch blöd. Ich habe eine Mini Pro 3 und eine Neo 2, registriert mit dem kleinen Führerschein. Egal wo man hinkommt, darf im Grunde nicht fliegen. Auf Mauritius muss man Monate vorher anmelden und 70 Euro zahlen, mit Glück kommt Antwort, in Rhön ist Naturschutzgebiet, in der Bretagne hat gibt es kaum Flecken, etc. Drohnen sind überflüssig geworden. Sehr schade. Ich halte immer Abstand, fliege nicht über private Häuser oder sonst was, frage um Erlaubnis, aber so macht das keinen Sinn mehr...
Antwort von Jott:
Ich kann‘s schon ein wenig nachvollziehen: ist halt die Folge einer zu hohen Arschlochquote. Ist aber nicht akut, so wie sich‘s liest.
Es gibt ja kein Grundrecht auf Drohnenfilmen - also wie bisher: Spielregeln einhalten oder lassen.
Zur Zeit und wohl noch für einige kommende Jahre ist doch eine sub-250-Gramm-Drohne völlig stressfrei. Deren Bildqualität reicht heute dicke für gängige kommerzielle Anwendungen.
Antwort von rush:
Wenn eine Technologie "militärisch" aufgeladen wird - haben die kleinen Leute halt leider schlechte Karten.
Klar gibt's immer nen paar Idioten - aber der Großteil hält sich meines Erachtens nach an die Spielregeln und selbst im FPV Bereich haben die meisten Piloten Respekt vor ihren Mitmenschen und auch der eigenen Technik.
Hacker sind in unserer Gesellschaft tendenziell auch eher schlecht angesehen - obwohl der Großteil davon wahrscheinlich eher Schwachstellen aufzeigt anstatt sie tatsächlich auszunutzen...
Im Drohnenbereich kommen dann noch EU Richtlinien und immer neue Verbote hinzu - der offizielle Import von nicht klassifizierten Drohnen ist ja eigentlich schon nicht mehr gestattet was insbesondere den Drohnen & FPV Hobby Bereich tangiert.
Ich habe selbst auch noch einige FPV Hobel hier und neben dem kleinen auch noch den "großen" Schein... fliege aber dennoch zugegebenermaßen immer weniger.
Und da reden wir tatsächlich in erster Linie von Hobby-Fliegerei in Bereichen die niemanden tangieren. Dennoch muss man sich immer wieder auf Diskussionen von Blockwarten und Besserwissern einlassen weil die Leute einfach im Meckermodus 3.0 angekommen sind. Es wird immer seltener nett "Hallo" gesagt und gefragt was man da so macht - stattdessen wird man eher latent aggressiv mit Parolen ala "Sie dürfen das doch gar nicht" und 'ner generellen Anti-Haltung begrüßt.
Klar: FPV ist nochmal speziell weil ohne Spotter befindet man sich quasi immer am Rande der Legalität - aber das sind eben oftmals trotzdem so typisch bürokratische Entscheidungen die ich auch nicht immer gut heißen kann.
So wie Brüssel etwa "USB-C" als vermeintlichen Standard forciert hat - aber offenbar vergaß die unterschiedlichsten Protokolle dahinter zu vereinheitlichen...
Oder man auch Richtlinien für Smartphones auf den Weg gebracht hat - Stichwort Wechselakku und Co - aber das ganze gleichermaßen mit entsprechend großen Schlupflöchern für die Hersteller aufgeweicht hat.
Selten kommt bei Entscheidungen aus Brüssel wirklich was für den Bürger bei 'rum. Entweder wird's unnötig kompliziert - oder aber die Lobbyisten lachen sich ins Fäustchen und machen sich die Taschen voll. Wahrscheinlich oftmals sogar beides.
Generell fände ich es sogar in Ordnung wenn auch Drohnen ab 100g 'nen Schein benötigen - ist für mich gar nicht das Thema weil eh vorhanden und finds total okay wenn sich Leute auch mit den Regeln befassen sollen bevor sie in die Luft gehen.
Nur würden quasi all meine Bestands-Drohnen unverzüglich "illegal" sein wenn etwaige Geräte im sub250g Segment nun auch noch eine dedizierte Kennung aussenden müssten. Keiner meiner Copter hat eine solche Technologie verbaut - und insbesondere bei Mirco/Tiny Whoops wäre das auch von der Umsetzung/Nachrüstung her ein ziemlicher Overkill. Die Dinger wiegen ja teils sogar weit unter 100g - mit Akku.
Kurzum: Bleibt einem womöglich irgendwann nur noch die "Illegalität" wenn sich solche Regeln tatsächlich manifestieren.
Passend dazu gab's kürzlich ne kurze Reportage über ein paar FPV Piloten - u.a. aus Berlin und Paris. Auch dort ist der Tenor eher: Sie fliegen dem Spaß wegen und fühlen sich teils immer weiter zurückgedrängt - entsprechend resultiert da beinahe schon eine Art kleine Guerilla Bewegung daraus - auch wenn der Begriff natürlich irgendwie Fehl am Platze ist.
https://www.youtube.com/watch?v=u73KgE0AjtQ
Antwort von chackl:
Gut geschrieben.
Da ich von Berufswegen mit der EASA zu tun habe, wundern mich derartige Überlegungen nicht im Geringsten.
Da kommen Regularien/Vorschläge an den Tag, die völlig überzogen oder überhaupt praxisfremd anmuten.
Allzu oft sind auch die Begründungen an den Haaren herbeigezogen, wie auch in diesem Fall.
Antwort von Jalue:
rush hat geschrieben:
Wenn eine Technologie "militärisch" aufgeladen wird - haben die kleinen Leute halt leider schlechte Karten.
Einerseits stimmt das, andererseits vergisst du die kommerziellen Interessen: Drohnen können für Liefer- / Vermessungs-/Inspektionsdienste u.v.m. eingesetzt werden, das ist ein Milliardenmarkt. Nicht nur die Militärs, sondern auch kommerzielle Protagonisten wollen deshalb "Fritze Müller, der sich bei Amazon ne Drohne kauft und damit erratisch herumfliegt", aus dem Luftraum haben.
Folge 1: Der Fun-Faktor ist weg und der kommt auch nicht mehr wieder, dieses anarchische: "Ich starte jetzt mal spontan in Berlin-Mitte und mach nen geilen Quick Shot um den Fernsehturm herum". Und der Kunde versendet das dann.
Folge 2: Professionalisierung. Ich fliege Drohne und filme auch unter Wasser, von daher habe ich eine ganz gute Vergleichsmöglichkeit: Beides sind Sonderformen des Filmens und beides setzt eine Lernkurve voraus. Für das Unterwasserfilmen muss man überhaupt erstmal Tauchen können, das ist ne rein handwerkliche Lernkurve und bis man so weit ist, nicht mehr über das Tauchen selbst, sondern nur noch über Filmen nachdenken zu müssen, dauert es schon ne Weile/50 Tauchgänge Minimum. Dafür gibt es aber auch kaum rechtliche Beschränkungen.
Für das Drohnenfilmen muss man ... Fliegen können? Nicht wirklich, mal abgesehen von FPV ist das dank IMU, GNSS & Co kinderleicht, sofern der werte Pilot nicht in die Verlegenheit kommt, manuell steuern zu müssen. Man macht für kleinere Drohnen diesen Online-Kurs, besorgt sich danach die EU-Registrierung and
that's pretty much it!. Interessant wird es danach: Schon jetzt braucht man für den kommerziellen Einsatz eine entspr. Haftplichtversicherung, ganz unabhängig von der Drohnenklasse und die kostet deutlich mehr, als eine reine Modellflieger-Haftpflicht. Und dann muss man sich eigeninitiativ auch noch mit den regionalen Gegebenheiten plus aktueller Notams für jeden einzelnen(!) Flug auseinandersetzen, und
das ist die eigentliche Lernkurve dabei, kurz:
Die Zeiten, in denen Drohnen nur eine "weitere Kamera im Rucksack" waren, vielleicht neben ner DSM, nem Camcorder und 1+X Actioncams, sind einfach mal vorbei, so doof wir das auch finden mögen. Luftaufnahmen werden wieder zu jenem Spezialgebiet, das sie früher schon mal waren. Das Problem besteht im Grunde darin, das den Kunden zu kommunizieren und enstprechende Tarife durchzustellen. Also z.B: 1 Std. für die Erkundung des Flugbereichs, 1 Std. für das eigentliche Fliegen, plus 3-X Stunden für die Recherche der regionalen Procedere, zuzügl. der behördlichen Genehmigungskosten. Roundabout also einen Tagessatz on top, egal ob die Möhre 100 Gramm oder 20 Kg wiegt.
Antwort von vaio:
Jalue hat geschrieben:
… Ich fliege Drohne und filme auch unter Wasser, von daher habe ich eine ganz gute Vergleichsmöglichkeit: Beides sind Sonderformen des Filmens und beides setzt eine Lernkurve voraus. Für das Unterwasserfilmen muss man überhaupt erstmal Tauchen können…
Für die
eigene Gesundheit (natürlich auch für die des Tauchpartners/Team).
…Für das Drohnenfilmen muss man ... Fliegen können? Nicht wirklich…
Das ist der wesentliche Unterschied, da es hier generell die Gesundheit anderer betrifft (oft unbeteiligter Personen).
…mal abgesehen von FPV ist das dank IMU, GNSS & Co kinderleicht, sofern der werte Pilot nicht in die Verlegenheit kommt, manuell steuern zu müssen…
Mit den technischen und systembedingten Grenzen, die jeder Pilot kennen sollte (z.B. Witterung und damit einhergehend die Akkulaufzeit). Verlegenheit ist gut.
…Man macht für kleinere Drohnen diesen Online-Kurs, besorgt sich danach die EU-Registrierung and that's pretty much it!. Interessant wird es danach: Schon jetzt braucht man für den kommerziellen Einsatz eine entspr. Haftplichtversicherung, ganz unabhängig von der Drohnenklasse…
Kurse und HF-Versicherung sind sehr sinnvolle Dinge.
…Und dann muss man sich eigeninitiativ auch noch mit den regionalen Gegebenheiten plus aktueller Notams für jeden einzelnen(!) Flug auseinandersetzen, und das ist die eigentliche Lernkurve dabei, kurz:
Die Zeiten, in denen Drohnen nur eine "weitere Kamera im Rucksack" waren, vielleicht neben ner DSM, nem Camcorder und 1+X Actioncams, sind einfach mal vorbei, so doof wir das auch finden mögen. Luftaufnahmen werden wieder zu jenem Spezialgebiet, das sie früher schon mal waren…
Alles wie beim tauchen.
Sowohl die Kenntnisse zu den „regionalen Gegebenheiten“, wie auch nur eine "weitere Kamera im Rucksack" und das „Spezialgebiet“ betreffend.
…Das Problem besteht im Grunde darin, das den Kunden zu kommunizieren und enstprechende Tarife durchzustellen. Also z.B: 1 Std. für die Erkundung des Flugbereichs, 1 Std. für das eigentliche Fliegen, plus 3-X Stunden für die Recherche der regionalen Procedere, zuzügl. der behördlichen Genehmigungskosten. Roundabout also einen Tagessatz on top, egal ob die Möhre 100 Gramm oder 20 Kg wiegt.
Das Beispiel mit dem tauchen sollte für die Kunden nachvollziehbar sein. Material, Vorbereitung, eventuelle Genehmigungen… Alles wie für Tauchgänge.
Antwort von Jott:
Praxis: Kunde (Mittelstand) hat selbst eine Drohne und schert sich nicht um Regelungen! ;-)
Antwort von AndreasBuder:
Jott hat geschrieben:
Praxis: Kunde (Mittelstand) hat selbst eine Drohne und schert sich nicht um Regelungen! ;-)
Das war auch vorher schon so bzw. ist auch jetzt schon so, und für kommerzielle Anbieter ändert sich quasi nix, weil man ja jetzt schon Haftpflicht und Registrierung haben muss. Ich glaube nämlich kaum, dass die Regelungen mit dem verbauten Sender auch auf Drohnen angewandt werden, die man vor Einführung bereits registriert hat (was ja ein sehr einfacher Nachweis ist). Die Regeln betreffen viel mehr Privatleute, die jetzt noch mehr riskieren, einen Zettel zu bekommen.
Antwort von Jalue:
AndreasBuder hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
Praxis: Kunde (Mittelstand) hat selbst eine Drohne und schert sich nicht um Regelungen! ;-)
Das war auch vorher schon so bzw. ist auch jetzt schon so, und für kommerzielle Anbieter ändert sich quasi nix, weil man ja jetzt schon Haftpflicht und Registrierung haben muss. Ich glaube nämlich kaum, dass die Regelungen mit dem verbauten Sender auch auf Drohnen angewandt werden, die man vor Einführung bereits registriert hat (...)
Ich glaube nämlich doch! Die wollen "Wildflieger" aus dem Luftraum haben, egal ob nun Amateur oder Profi und wenn eine Bestandsdrohne keine ID senden kann, wird sie dann halt zum unverkäuflichen Türstopper degradiert. Was Jotts Kunden angeht: Wenn der sich nicht schert und dir das Material zuliefert, soll das nicht dein Problem sein. Aber wenn du als Auftragsproduzent selber so drehst und ihm die Bilder verkaufst, dann kannst du Probleme bekommen, die richtig ins Geld gehen.
Antwort von Jott:
Ganz genau. Deswegen nur nach Regeln, jetzt und in Zukunft. Derzeit ist doch alles paradiesisch mit den Sub-250-Modellen. Nur die Gegenwart zählt.
Antwort von Bildlauf:
Jalue hat geschrieben:
Ich glaube nämlich doch! Die wollen "Wildflieger" aus dem Luftraum haben
Wildflieger und insgesamt mehr Eindämmen/Erschweren die Drohnenfliegerei, weil das Überhand nimmt?
Ich habe 2023 das Drohnenfliegen eingestellt.
Drohne habe ich behalten, um es ggf. wieder aufzunehmen. Ist aber nicht passiert.
irgendwie zu nervig alles.
Für meine mini 2 kriege ich eh nichts mehr im Ankauf.
Vielleicht einen Fuffi netto. (Hat leider einen Sturzschaden (Kratzer und der Batteriefachdeckel ist nur noch auf einer Seite gelagert, der andere ist beim Sturz abgebrochen), ist aber noch film/flugfähig).
Antwort von Jalue:
Bildlauf hat geschrieben:
Jalue hat geschrieben:
Ich glaube nämlich doch! Die wollen "Wildflieger" aus dem Luftraum haben
Wildflieger und insgesamt mehr Eindämmen/Erschweren die Drohnenfliegerei, weil das Überhand nimmt?
Ich habe 2023 das Drohnenfliegen eingestellt.
Drohne habe ich behalten, um es ggf. wieder aufzunehmen. Ist aber nicht passiert.
irgendwie zu nervig alles.
Für meine mini 2 kriege ich eh nichts mehr im Ankauf.
Vielleicht einen Fuffi netto. (Hat leider einen Sturzschaden (Kratzer und der Batteriefachdeckel ist nur noch auf einer Seite gelagert, der andere ist beim Sturz abgebrochen), ist aber noch film/flugfähig).
Mit der Mini 2 hatte ich auch die schönsten Momente, der kleine Flieger hat sich X-mal bezahlt gemacht. Kurz Droniq und Notams checken, Kunde hat für sein Gelände mündlich genehmigt und es konnte losgehen. Meine Mini ging verloren durch Diebstahl, aber ne neue Drohne kaufen? Wozu? Mittlerweile bin ich angestellt und mein Arbeitgeber, eine Behörde, hat strikte Regularien. Nach Durchlaufen bürokratischer Prozesse, die mit dem manntragenden Bereich vergleichbar sein dürften, darf ich, falls alles klappt, mit einer staatlichen Möhre ein paar Shots drehen- aber der Spaßfaktor ist nahe Null und die Bürokratie erstickt fast jeden kreativen Impuls. Privat fliegen + filmen? Kann man machen, wenn man darauf steht, Ackerfurchen von oben abzuschwenken, viel mehr ist ja nicht mehr erlaubt. Umso bizarrer, dass die Leute trotzdem die neuesten DJI-Modelle teuer kaufen. Nur um sie dann, nach 1-2 Flügen, in der Bucht zu verschleudern.
Antwort von Bildlauf:
Jalue hat geschrieben:
Mit der Mini 2 hatte ich auch die schönsten Momente
Um ehrlich zu sein, jedes mal wenn es ans Fliegen ging war ich etwas aufgeregt. Daß die abstürzt oder sonst was passiert. Hatte man wirklich alles wasserdicht genehmigt und so weiter? Bisschen irrational, ich weiß.
Hatte aber auch mit Droniq und Notams gearbeitet und brav mein Flug-Logbuch geführt.
Bin auch nicht der beste Drohnenflieger, eher defensiv und langweilig.
Ist einfach nicht mein Ding so eine Drohne - daher Betrieb eingestellt und bleibt auch so.
Ich kenne paar Drohnenflieger, die ich dazu hole (bei Bedarf) oder Kunden holen selber einen dazu.
Die Drohnenpiloten rechnen dann einzeln/gesondert ab, habe also gar nichts mehr damit zu tun.
Hier der Absturz, Kamera lief, hat sich einfach verselbstständigt (wurde unkontrollierbar) und ist gecrasht, warum weiß ich nicht.
Antwort von Videopower:
Bildlauf hat geschrieben:
Jalue hat geschrieben:
Mit der Mini 2 hatte ich auch die schönsten Momente
Um ehrlich zu sein, jedes mal wenn es ans Fliegen ging war ich etwas aufgeregt. Daß die abstürzt oder sonst was passiert. Hatte man wirklich alles wasserdicht genehmigt und so weiter? Bisschen irrational, ich weiß.
Hatte aber auch mit Droniq und Notams gearbeitet und brav mein Flug-Logbuch geführt.
Bin auch nicht der beste Drohnenflieger, eher defensiv und langweilig.
Ist einfach nicht mein Ding so eine Drohne - daher Betrieb eingestellt und bleibt auch so.
Ich kenne paar Drohnenflieger, die ich dazu hole (bei Bedarf) oder Kunden holen selber einen dazu.
Die Drohnenpiloten rechnen dann einzeln/gesondert ab, habe also gar nichts mehr damit zu tun.
Hier der Absturz, Kamera lief, hat sich einfach verselbstständigt (wurde unkontrollierbar) und ist gecrasht, warum weiß ich nicht.
Mach das ab 30 Sekunden, anschließend fliegste ganz entspannt. Ich denke, man muss es mögen ;-)
Antwort von Jalue:
[quote=Bildlauf post_id=1293294 time=1783096037 user_id=37620
Um ehrlich zu sein, jedes mal wenn es ans Fliegen ging war ich etwas aufgeregt. Daß die abstürzt oder sonst was passiert. Hatte man wirklich alles wasserdicht genehmigt und so weiter? Bisschen irrational, ich weiß.
Nein, überhaupt nicht irrational. Crashs gehören dazu, wie jeder Modellflieger (ebenso; FPV-Pilot) weiß. Es zählt zu den Verdiensten der Werbebranche, dass sie Konsumenten einreden konnten, das Fliegen einer Drohne sei so simpel wie die Bedienung eines Toasters und die Robustheit bewege sich auf dem gleichem Level.
Ist aber nicht so und im Gegensatz zu RC-Flächenfliegern oder Helis kann man bei Drohnen von der Stange fast nichts mehr selber reparieren. Bleibt nur das Einsenden zu DJI und das stumpfe Vertrauen darauf, dass die Reparaturkosten schon angemessen seien. "Eingebaute Obsoleszenz", sei es, weil die Hersteller das Produkt nicht mehr updaten oder weil staatliche Stellen die Regelungen erratisch verschärfen, kommt noch on top.
Unter diesen Vorzeichen kann man eigentlich nur noch zum Kauf einer Drohne raten, wenn sich die Kosten innerhalb von 1-2 (bereits fest gebuchter) Produktionen amortisieren lassen. Und dann das Ding schnell verkaufen! Mit Glück macht man noch ein-zwei Taler plus.