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Neu gewählt: Die 100 besten Filme der Welt - mit neuer Überraschungs-Nummer 1



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Newsmeldung von slashCAM:



Es gibt viele Listen von besten Filmen, aber einen besonderen Stellenwert hat die nur alle 10 Jahre ermittelte Liste der 100 besten Filme aller Zeiten der englischen Fil...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Neu gewählt: Die 100 besten Filme der Welt - mit neuer Überraschungs-Nummer 1




Antwort von -paleface-:

Zumindest bei Filmen bleibt wohl das Sprichwort "früher war alles besser" wohl weiterhin bestehen.

Warum drehen wir eigentlich noch neues wenn die Leute eh nur das alte Lieben?

Die neue Top 1 kenne ich nicht. Werde ich aber mal nachholen.

Filme wie Vertigo oder 2001. Ja...sicherlich gute Filme. Aber bester Film aller Zeiten?



Antwort von 7River:

-paleface- hat geschrieben:
Warum drehen wir eigentlich noch neues wenn die Leute eh nur das alte Lieben?
Ist das wirklich so? Was ist mit jungen Leuten, die erst 2000 geboren wurden? Kennen die auch alle die Filme der 70er, 80er oder 90er, wo die besten mit entstanden sind? Die werden auch mit neueren Filmen aufgewachsen sein, die etwas moderner sind. Ob die auch die alten Klassiker lieben, darf man bezweifeln. Vielleicht jüngere Menschen, die sich mit Filmen beschäftigen oder beruflich im Bereich TV und Film was machen.








Antwort von iasi:

Solche Listen sind nette Anlässe, um Filme mal wieder erneut anzusehen.

Ansonsten gebe ich nichts auf dieses Superlativ "beste".

In den Listen fehlen mir immer Filme, die ebenso gut und wichtig sind, wie die aufgelisteten.

Man kann sich ja mal die Frage stellen, welcher Film aus diesem Jahr auch in solch eine Liste gehören würde.
Ich müsste da erstmal nachdenken.



Antwort von Darth Schneider:

Also wenn dort oben nicht als aller erstes Filmkritiker und Akademiker stehen würde, fände ich die Liste schon interessant.
Wenn jetzt 1600 ganz andere Leute, (also gar keine, bis sehr wenige Filmkritiker und Akademiker) da mit gemacht hätten, ja sähe dann die Liste dann noch gleich aus ?
Ich denke nicht.

Als könnten sowas Akademiker besser beurteilen als ein Bauarbeiter, Kaminfeger eine Hausfrau oder eine Krankenschwester, typisch elitäres England halt.;))


Gruss Boris



Antwort von pillepalle:

Paul Schrader Slams ‘Jeanne Dielman’ Topping Sight & Sound Poll as ‘Distorted Woke Reappraisal’ https://www.indiewire.com/2022/12/paul- ... 234787868/

VG



Antwort von Jominator:

Ein solches Ranking, oder zumindest dessen Bezeichnung, ist für mich völlig absurd und mag vielleicht als Inspiration für Film-Aficionados dienen. Die besten 100 Filme findet man da, wo diejenigen abstimmen für die die Filme gemacht wurden und die sie konsumieren. Nämlich die Zuschauer, bzw. Konsumenten. Und diese Liste findet man hier:

https://www.imdb.com/chart/top/



Antwort von dosaris:

-paleface- hat geschrieben:
Zumindest bei Filmen bleibt wohl das Sprichwort "früher war alles besser" wohl weiterhin bestehen.

Warum drehen wir eigentlich noch neues wenn die Leute eh nur das alte Lieben?
dann solltet Ihr doch ALTE Filme drehen
und sofort landet ihr auf vorderer Position der Hitlisten
;-)



Antwort von Darth Schneider:

Wie alt waren denn eigentlich die 1600 Wähler der sogenannten besten 100 Filme ?
Ich tippe mal aufs Durchschnittsalter 57…;))))
Womöglich wären ein paar über 90 Jährige dabei, ich hoffe die sehen überhaupt noch scharf genug…D
Gruss Boris



Antwort von iasi:

Jominator hat geschrieben:
Ein solches Ranking, oder zumindest dessen Bezeichnung, ist für mich völlig absurd und mag vielleicht als Inspiration für Film-Aficionados dienen. Die besten 100 Filme findet man da, wo diejenigen abstimmen für die die Filme gemacht wurden und die sie konsumieren. Nämlich die Zuschauer, bzw. Konsumenten. Und diese Liste findet man hier:

https://www.imdb.com/chart/top/
Dann bestimmt aber vor allem die Masse und nicht die Qualität das Ergebnis.

Viele sehr gute Filme tauchen auch hier nicht auf, da sie kein so großes Publikum gefunden haben und daher eher unbekannt sind.
Die Vermarktung spielt also auch eine Rolle.

Seit wann gibt es zudem das Internet und imdb?
Ältere Filme gehen hier also eher unter.



Antwort von Darth Schneider:

Interessant wäre eine solche Statistik mit viel mehr Leuten und aus allen Schichten…
Das da oben sagt doch eigentlich nur aus was die aller oberste, akademische, intellektuelle Schicht für Filme mag..
Gruss Boris



Antwort von Jominator:

iasi hat geschrieben:
Ältere Filme gehen hier also eher unter.
Wie kommst du denn auf das schmale Brett? "Metropolis" z. B. mit einer 8,3/10 ist von 1927 und wurde über 175.000 mal bewertet.








Antwort von Jominator:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Interessant wäre eine solche Statistik mit viel mehr Leuten und aus allen Schichten…
Das da oben sagt doch eigentlich nur aus was die aller oberste, akademische, intellektuelle Schicht für Filme mag..
Gruss Boris
Genau das habe ich gemeint. Die IMDB repräsentiert eben nicht nur elitäre Filmschaffende sondern eine viel breitere Schicht.

Letztendlich ist es natürlich egal. Aber bis auf wenige Ausnahmen ist das Ranking mit meinem Geschmack kongruent. Das erleichtert mir persönlich natürlich die Entscheidnung, welche Filme es sich anzuschauen loht.



Antwort von stip:

Die Bewertungen scheinen in Relation zur Filmevolution gegeben zu sein. Meilensteine aus den Anfängen der Filmgeschichte in den 1920 und 30er Jahren sind heutzutage schwere Kost und objektiv nicht mehr zu den besten Filmen zu zählen, relativ zur Evolution aber schon. Solche Listen sind immer irgendwie richtig und falsch gleichzeitig.



Antwort von stip:

Jominator hat geschrieben:
Ein solches Ranking, oder zumindest dessen Bezeichnung, ist für mich völlig absurd und mag vielleicht als Inspiration für Film-Aficionados dienen. Die besten 100 Filme findet man da, wo diejenigen abstimmen für die die Filme gemacht wurden und die sie konsumieren. Nämlich die Zuschauer, bzw. Konsumenten. Und diese Liste findet man hier:

https://www.imdb.com/chart/top/
Die meisten Menschen finden aber auch McDonalds lecker und würden wohl eher für den BigMac stimmen als die Experimentalküche eines spanischen Sternekochs. Vielleicht zurecht, vielleicht aber auch nicht. Ich glaube so einfach ist es nicht wie du es machst, Gott sei dank. Film kann reiner Kommerz, reine Kunst und alles zwischendrin sein.



Antwort von iasi:

Jominator hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Ältere Filme gehen hier also eher unter.
Wie kommst du denn auf das schmale Brett? "Metropolis" z. B. mit einer 8,3/10 ist von 1927 und wurde über 175.000 mal bewertet.
Dass die Filme, die Geschichte geschrieben haben, auftauchen, ist natürlich klar, denn die gehen auch 2022 noch immer durch die Medien.

Es geht eben immer auch, um die Bekanntheit.
Die Bekanntheit wiederum hängt von der Vermarktung des Films ab.



Antwort von Jominator:

stip hat geschrieben:
Die meisten Menschen finden aber auch McDonalds lecker und würden wohl eher für den BigMac stimmen als die Experimentalküche eines spanischen Sternekochs.
Dieser Vergleich ist sinnfrei, da das Essen eines Sternekochs um Größenordnungen teuer ist als ein Big Mac. Das können sich viele nicht einmal zum Probieren leisten. Ein Film im Kino kostet aber immer das gleiche.



Antwort von Jominator:

iasi hat geschrieben:
Es geht eben immer auch, um die Bekanntheit.
Die Bekanntheit wiederum hängt von der Vermarktung des Films ab.
OK, für neuere Filme stimme ich dir definitiv zu. Aber es tauchen in der Liste auch viele andere Filme aus Zeiten ohne Internet auf, die aktuell nicht mehr "durch die Medien gehen" und trotzdem sehr gut bewertet sind.



Antwort von camworks:

Die Herr der Ringe-Trilogie war in Punkto Opulenz, Detailverliebtheit und Tricktechnik ein Meilenstein der Filmgeschichte. 13 Oscars sprechen eine deutliche Sprache. Hab ich in der Liste aber ebensowenig gefunden wie Das Boot. Na ja, da spielt wohl auch eine gehörige Portion Geschmack mit.



Antwort von iasi:

Jominator hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Es geht eben immer auch, um die Bekanntheit.
Die Bekanntheit wiederum hängt von der Vermarktung des Films ab.
OK, für neuere Filme stimme ich dir definitiv zu. Aber es tauchen in der Liste auch viele andere Filme aus Zeiten ohne Internet auf, die aktuell nicht mehr "durch die Medien gehen" und trotzdem sehr gut bewertet sind.
Das sind doch aber Filme, die als Teil der Filmgeschichte gelten und auch Bekanntheit genießen.



Antwort von stip:

Jominator hat geschrieben:
stip hat geschrieben:
Die meisten Menschen finden aber auch McDonalds lecker und würden wohl eher für den BigMac stimmen als die Experimentalküche eines spanischen Sternekochs.
Dieser Vergleich ist sinnfrei, da das Essen eines Sternekochs um Größenordnungen teuer ist als ein Big Mac. Das können sich viele nicht einmal zum Probieren leisten. Ein Film im Kino kostet aber immer das gleiche.
Ich denke du hast die Metapher trotzdem verstanden.








Antwort von Jominator:

iasi hat geschrieben:
Das sind doch aber Filme, die als Teil der Filmgeschichte gelten und auch Bekanntheit genießen.
Das ist ja genau der Punkt. Wenn ein Film gut ist, dann kommt die Bekanntheit m. M. n. automatisch. Wenn ein Film lediglich einem elitären Zirkel von Filmschaffenden beeindrucken kann, ist es m. M. n. kein guter Film. Es sei denn es war beabsichtigt.



Antwort von cantsin:

Jominator hat geschrieben:
Ein solches Ranking, oder zumindest dessen Bezeichnung, ist für mich völlig absurd und mag vielleicht als Inspiration für Film-Aficionados dienen. Die besten 100 Filme findet man da, wo diejenigen abstimmen für die die Filme gemacht wurden und die sie konsumieren. Nämlich die Zuschauer, bzw. Konsumenten. Und diese Liste findet man hier:

https://www.imdb.com/chart/top/
Die Liste ist ein Genrekino-Best-of aus populärkultureller Sicht (wobei IMHO der Platz 1 für "The Shawshank Redemption" seltsam ist).

Wenn man die mit den Top 100 des BFI kreuzt, gibt's genau folgende Überschneidungen (hab das mal mit den Unix-/Linux-Texttools 'sort' und 'uniq' extrahiert):

Apocalypse Now
Casablanca
Citizen Kane
City Lights
Goodfellas
M
Modern Times
North by Northwest
Once upon a Time in the West
Parasite
Psycho
Rear Window
Seven Samurai
Singin' in the Rain
Spirited Away
Sunset Blvd.
The Godfather
The Shining
Vertigo

Mit den BFI-Top 100 der Filmregisseure überschneidet sich die IMDB-User-Top 100 wie folgt:

Apocalypse Now
Citizen Kane
City Lights
Come and See
Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb
Eternal Sunshine of the Spotless Mind
Goodfellas
Modern Times
Once upon a Time in the West
Parasite
Psycho
Seven Samurai
Singin' in the Rain
Sunset Blvd.
The Godfather
The Godfather Part II
Vertigo

Wenn man jetzt aus allen drei Listen (IMDB-User, BFI-Kritiker, BFI-Filmregisseure) die gemeinsamen Nennungen destilliert, bleiben als absolute Konsens-Filmklassiker:

Apocalypse Now
Citizen Kane
City Lights
Goodfellas
Modern Times
Once upon a Time in the West
Parasite
Psycho
Seven Samurai
Singin' in the Rain
Sunset Blvd.
The Godfather
Vertigo

Dabei fällt auf, dass "Parasite" der einzige neuere Film in dieser Top 13 ist, gefolgt von "Goodfellas", der bereits 32 Jahre alt ist. Sowie: "Once upon a Time in the West" ist der einzige europäische Film (und dann ausgerechnet ein Western...), während Asien zweimal vertreten ist (mit "Seven Samurai" und "Parasite"). 10 der 13 Filme sind amerikanische Hollywood-Produktionen, wobei fast alle eher am Rande des Studiosystems entstanden sind, und nur "Singin' in the Rain" ein klassischer Hollywood-Studio-/Traumfabrik-Film ist. Die einzigen Regisseure mit jeweils mit zwei Filmen in der Liste sind Chaplin, Hitchcock und Coppola.



Antwort von Jominator:

cantsin hat geschrieben:
wobei IMHO der Platz 1 für "The Shawshank Redemption" seltsam ist).
Oh, warum? (Für den Fall, dass du nicht nur auf Actionfilme stehst, in denen ständig rumgeballert wird.)



Antwort von -paleface-:

Ich bin für eine Slashcam Aktion.

Slashcam macht nen Aufruf das von Datum x bis Y jeder in seine Signatur seine top 3 Filme reinhaut.

Ist bestimmt interessant zu lesen.

Nach der Zeit ist dann alles wieder normal.



Antwort von Cinemator:

-paleface- hat geschrieben:
Ich bin für eine Slashcam Aktion.

Slashcam macht nen Aufruf das von Datum x bis Y jeder in seine Signatur seine top 3 Filme reinhaut.

Ist bestimmt interessant zu lesen.

Nach der Zeit ist dann alles wieder normal.
Gute Idee zum Jahresende. Wenn ich meine nennen würde, wäre aus den vergangenen 20 Jahren keiner dabei. Der älteste hätte sogar 75 Jahre auf dem Buckel. Allerdings würde ich mich nicht wirklich gut fühlen, das Filmuniversum nur auf die besten Drei zu reduzieren. Es gibt einfach zu viele gute Filme.



Antwort von -paleface-:

Ich mach das meist auch eher nach Genre.

Wobei ich einen Lieblingsfilm habe.

Welchen erfahrt ihr ja dann bei der slashcam Aktion.... Sollte sie den kommen.... ;-)



Antwort von cantsin:

Wir können zumindest hier im Thread mal unsere persönlichen Top 10s posten und dann sehen, welche Schnittmengen wir kriegen.

Bei mir wäre das eine wilde Mischung aus Underground, Arthaus, Genre und Trash , in zeitlicher Reihenfolge, weil ich die Filme gleichwertig finde:

Ein andalusischer Hund (Luis Buñuel/Salvador Dali, 1929, Frankreich)
Scorpio Rising (Kenneth Anger, 1963, USA)
Doriana Gray (Jess Franco, 1976, Schweiz)
Peking Opera Blues (eigentlich: "Kriegerin") (Tsui Hark, 1986, Hong Kong)
Robocop (Paul Verhoeven, 1987, USA)
Scorpion Thunderbolt (Godfrey Ho, 1988, Hongkong)
The Kingdom (Lars von Trier, 1994, Dänemark)
Outer Space (Peter Tscherkassky, 1999, Österreich)
Eternal Sunshine of the Spotless Mind (Michel Gondry, 2004, USA)
Dog Days (Timmy Harn, 2018, Philippinen)



Antwort von klusterdegenerierung:

Ist bei mir auch so, dennoch gibt es einen overall und der ist immernoch "Interstellar"



Antwort von iasi:

Jominator hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Das sind doch aber Filme, die als Teil der Filmgeschichte gelten und auch Bekanntheit genießen.
Das ist ja genau der Punkt. Wenn ein Film gut ist, dann kommt die Bekanntheit m. M. n. automatisch. Wenn ein Film lediglich einem elitären Zirkel von Filmschaffenden beeindrucken kann, ist es m. M. n. kein guter Film. Es sei denn es war beabsichtigt.
Du verwechselt Qualität mit Bekanntheit.

Bekanntheit erlangt ein Film durch gutes Marketing.

Viele sehr gute Filme wurden jedoch nicht gut vermarktet.
Leider sind einige davon nach der Kinoveröffentlichung über VHS nicht hinausgekommen und nun verschollen.








Antwort von Darth Schneider:

@Kluster
Ich persönlich finde das mit der Nr. 1 dem absoluten Lieblingsfilm sehr schwierig.
Jedes Mal wenn ich mich entscheide für einen Lieblingsfilm, fällt mir ein anderer ein den ich eigentlich genau so gut finde…;)

Interstellar fand ich auch sehr toll, aber eben auch 2001, Blade Runner, Seven, Star Wars Episoden 4 und 5, Alien, (nicht zu vergessen) Terminator 2, und so weiter….
(Und glaub es oder nicht) auch Filme wie "Arsenic and Old Lace" und der rosarote Panther Teil 2 (mit Sellers) gehören zu meinen absoluten All Time Film Favoriten.
Da mag kommen was will.;))
Gruss boris



Antwort von Bluboy:

Einer flog üvers Kuckucksnest



Antwort von Jominator:

iasi hat geschrieben:
Du verwechselt Qualität mit Bekanntheit.
Keine Angst, das kann ich schon unterscheiden. Ich bezweifle nur, dass wirklich gute Filme nicht auch automatisch Bekanntheit erlangen. Und wenn dem nicht so ist und deine Theorie stimmt, ist das Ranking ebenfalls nutzlos. Aber man könnte es als "die besten Filme die in der Versenkung verschwinden werden" vermarkten.

Aber mal Spass beiseite. Die Nr. 1 hat hat auf der der IMDB eine 7,6/10 bei immerhin gut 9.000 Bewertungen. Ganz unbekannt ist der Film also nicht. Nur, wenn ich mir die Handlung auf Wikipedia durchlese (https://de.wikipedia.org/wiki/Jeanne_Dielman#Handlung), wundere ich mich nicht, dass der Film beim breiten Publikum nicht auf große Resonanz gestoßen ist. Was natürlich nicht heissen muss, das der Film nicht gut ist. 7,6/10 ist schon deutlich überdurchschnittlich.

"Bester Arthaus Film", meinentwegen, aber bester Film der Geschichte? Für mich und die Mehrheit jedenfalls nicht.



Antwort von Funless:

Solche Rankings finde ich persönlich eher immer schwierig denn IMHO werden diese doch eigentlich stets nach verschiedenen Kriterien bewertet und somit kann sowas doch auch überhaupt nicht objektiv geschehen.

Ich maße mir schon an ein sog. Film Freak zu sein und dennoch würde ich mich nie als Experte bezeichnen eben aus o.g. Grund.

Von daher richtet sich auch meine persönliche Best-of Liste nach den Filmen, die ich allesamt nach meinen Kriterien mit einer 10/10 bewerte, während andere Film Liebhaber wiederum mit diesen Filmen überhaupt gar nix anfangen könnten.

1) The Thing (John Carpenter, 1982)
2) Robocop (Paul Verhoeven, 1987)
3) Halloween (John Carpenter, 1978)
4) The Good, The Bad and The Ugly (Sergio Leone, 1966)
5) The Evil Dead (Sam Raimi, 1981)
6) Shining (Stanley Kubrick, 1980)
7) Man of Steel (Zack Snyder, 2013)
8) Day of The Dead (George A. Romero, 1985)
9) Scanners (David Cronenberg, 1981)
10) The Untouchables (Brian De Palma, 1987)
11) Full Metal Jacket (Stanley Kubrick, 1987)
12) The Elephant Man (David Lynch, 1980)
13) Crouching Tiger Hidden Dragon (Ang Lee, 2000)
14) Kill Bill - Volume 1 (Quentin Tarantino, 2003)
15) The Big Lebowski (Ethan Coen & Joel Cohen, 1998)



Antwort von 7River:

Es gibt ja die Position, wenn man sich für einen Film entscheiden müsste. Das wäre bei mir "Die Zeitmaschine" von 1960. Ähnlich verhält es sich bei Liedern oder Games.



Antwort von iasi:

Jominator hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Du verwechselt Qualität mit Bekanntheit.
Keine Angst, das kann ich schon unterscheiden. Ich bezweifle nur, dass wirklich gute Filme nicht auch automatisch Bekanntheit erlangen. Und wenn dem nicht so ist und deine Theorie stimmt, ist das Ranking ebenfalls nutzlos. Aber man könnte es als "die besten Filme die in der Versenkung verschwinden werden" vermarkten.

Aber mal Spass beiseite. Die Nr. 1 hat hat auf der der IMDB eine 7,6/10 bei immerhin gut 9.000 Bewertungen. Ganz unbekannt ist der Film also nicht. Nur, wenn ich mir die Handlung auf Wikipedia durchlese (https://de.wikipedia.org/wiki/Jeanne_Dielman#Handlung), wundere ich mich nicht, dass der Film beim breiten Publikum nicht auf große Resonanz gestoßen ist. Was natürlich nicht heissen muss, das der Film nicht gut ist. 7,6/10 ist schon deutlich überdurchschnittlich.

"Bester Arthaus Film", meinentwegen, aber bester Film der Geschichte? Für mich und die Mehrheit jedenfalls nicht.
Dino de Laurentis hatte einst die Vertriebsrechte für einen italienischen Hercules-Film erworben und diesen mit einer großen Marketingkampanie in den USA zum Erfolg gemacht - wobei das Werbebudget höher war, als die eigentlichen Produktionskosten.

Ein Film, der in den USA in 4000 Kinos startet muss nicht besser sein, als ein Film, der in nur 4 Kinos startet.

Selbst ein Film mit bekannten Darstellern und Regisseur, der gut Kritiken erhielt, ist nur noch auf VHS erhältlich:
https://www.rottentomatoes.com/m/1055736-second_best

Und du hast recht: Nur weil ein Kritiker einen Film ausgegraben und wahrscheinlich an seine Kritikerkollegen verteilt hat - was auch Marketing ist - wird dieser Film nicht zum besten Film.



Antwort von Frank Glencairn:

Na ja - selbsternannte elitäre Zirkel, die sich herausnehmen dem unwissenden Rest der Welt erklären zu wollen was gut ist - eher ein Nothingburger.

Da finde ich IMDB schon deutlich glaubhafter - wobei das am Ende sowieso immer alles ne Frage des persönlichen Geschmacks ist.



Antwort von Axel:

Im Großen und Ganzen finde ich mich wieder in der Liste. Es gibt Filme, die ich mir einbilde nach den Jahren der Huldigung endlich durchschaut zu haben, ihre Taschenspielertricks, ihre aufgeblasene Selbstverliebtheit, ihre Prätentiosität. Wie Coppola sagte, nothing is as terrible as a pretentious movie. Nun ja, Coppola hat momentan selbst das Schicksal, von mir für gewollt gehalten zu werden, zusammen, was ich nie für möglich gehalten hätte, mit Tarkowski. Und, noch grotesker, wenn man meine Postings kennt, Kubrick. Ich war an diesem Punkt schon öfter, und irgendwann finde ich wieder Zugang. Gerade hab ich den Kaffee auf. Hitchcock, Kurosawa, Verhoeven, von Trier, Fellini sind alle etwas lang her, seit ich sie das letzte Mal gesehen hab, und jetzt ist mein Appetit mäßig.

Einer meiner Lieblingsfilme gilt als albern und zu kommerziell: Intolerable Cruelty, wenn Juristen und Hochzeitsfilmer ein Baby hätten.

In den letzten Jahren haben mich besonders beeindruckt: alle John Ford - Filme (was die Odyssey, die Ilias und das Gilgamesch-Epos im Altertum waren, sind seine Filme für die USA), die Horrorserie Midnight Mass (immer noch auf Netflix. Wenn man die christliche Bibel beim Wort näme, wäre es der blutigste Horror), sowie das antiquarische Schätzchen Violence Without A Cause, schonmal gepostet: Vor vierzehn Tagen sah ich einen obskuren japanischen Film von 1969, Violence Without A Cause, OmU. Drei junge Studenten, die in einer 20 qm - Wohnung zusammenhausen, sind frustriert, weil sie als arme, unbedeutende Schlucker nicht die Frauen flachlegen können, von denen sie sich gegenseitig vorschwärmen. Fast wie ein Unglücksfall "passiert" ihnen die Vergewaltigung einer jungen Frau am Strand. Schnell wird das zur Gewohnheit. Aber ihr Selbstwertgefühl sinkt ins Bodenlose, und alle drei provozieren nacheinander ihren gewaltsamen Tod, was gleichzeitig lakonisch und von shakespearesker Tragik ist, wie es Japaner gut vereinen können. Der Film ist einfach, aber stilsicher gemacht, mit Laiendarstellern. Er hat kein Blockbusterpotenzial, aber er ist lebendig, innovativ, kritisch, nicht "wachhaltend", sondern aufwühlend. Nicht moralisierend, nicht politisch korrekt. Es war ein kleiner, sensationsheischender Reißer für ein vorwiegend junges Publikum, das sich damit auseinandersetzte. Er hatte dieses Publikum zu seiner Zeit im Kino. Käme bei den Generationen Y und Z nicht durch die Cancel-Zensur. Depressionen und Suizide nehmen vor allem in Deutschland unter Jugendlichen zu. Ein hoher Anpassungsdruck an eine kollektiv geforderte und in sozialen Medien 24/7 verbreitete Perfektion, die ein Wahn ist, eine Lüge. Sie halten die Waffe (Wim Wenders, Stand der Dinge, ein unglaublich prätentiöser Schmarren, aber das Bild des Filmemachers, der seine Super-8-Kamera zur Waffe macht, trifft) in Händen, ihre Smartphones, aber über sie konsumieren sie nur Big-Brother-Bullshit.

Erinnert mich an einen Vers aus Jethro Tulls Thick as a Brick:
So come all ye young men who are building castles!
Kindly state the time of the year
And join your voices in a hellish chorus
Mark the precise nature of your fear



Antwort von Axel:

Völlig verdrängt, weil wohl keiner Kriegsfilme gerne sieht (nun ja): Komm und sieh! Auch nicht von schlechten Eltern ist Netflix' Im Westen nichts Neues. Schon vor Wochen gesehen und schwer beeindruckt. Hier auf slashCAM guckt mal wieder kein Schwein.








Antwort von 7River:

Axel hat geschrieben:
Hier auf slashCAM guckt mal wieder kein Schwein.
Doch. Nach zu sehen unter "Was schaust du gerade" / 29.10.22 :-)




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