Infoseite // Aufnahmequalität: Ausgangsmaterial zur DVD, wie am besten?

Atomos Free Accessory Kit

Frage von Detlev Hoffmann:


Hallo Group,
die Sache ist nicht ganz so einfach zu erklären;
wie kann man aus einem Quellmaterial die bestmögliche DVD-Qualität erzielen?
So wie ich festgestellt habe, muss man verschieden Quellformate
verschiedenartig encodieren um jeweils das beste Ergebniss z uerhalten.

Beispiel1:
Eine Aufnahme über meine Pinnacle TV-PCI erzeugt einen PVA-Stream, den ich
mittels PVA-Strumento in einen MPEG2 Stream wandle. Bearbeite ich diesen
Streamin Magix VDL 2004/2005 so muss ich nach Vollbild, non interlaced
codieren um die beste Qualität zu bekommen.

Beispiel2:
Eine Aufnahme über einen DV-Camcorder eingespielten Stream muss ich nachher
mit Halbbild, interlaced, unteres Halbbild zuerst encoden um die beste
Qualität zu bekommen.

Beispiel3:
Eine Aufnahme von einem Videorekorder , aufgenommen über Video-IN, erzeugt
ein fertiges MPEG2-File. Die Encodereinstellungen weiss ich nicht mehr so
genau, jedoch bin ich mir sehr sicher das die von Beispiel1 2 abweichen.

Das Problem ist nun, das ich zudem verschieden Files zum Bearbeiten auch von
anderen Personen bekomme. Wie die Files entstanden sid, kann ich oft nicht
sagen. Gibt es da ein Tool, welches mir Anhaltspunkte gibt, wie man solche
Stücke am besten zum DVD-Stream encodiert? Oder gibts da aussagekräftiges
Material zum Nachlesen im I-Net (;Google und Konsorten halfen nicht
wirklich)? Vielleicht eine Tabelle in der Form Quelle IST = muss werden SO.

Ich hoffe mich einigermassen verständlich ausgedrückt zu haben.

Im vorraus schon mal herzlichen Dank
Detlev



Space


Antwort von Jürgen He:

Detlev Hoffmann schrieb:
>[...]
> wie kann man aus einem Quellmaterial die bestmögliche DVD-Qualität
> erzielen? [...]

> Beispiel1:
> Eine Aufnahme über meine Pinnacle TV-PCI [...]

Bei Beispiel 1 solltest Du die von PVAStrumento erzeugten Daten allenfalls
noch schneiden. Ein erneutes Encodieren sollte vermieden werden.

> Beispiel2:
> Eine Aufnahme über einen DV-Camcorder eingespielten [...]
>
> Beispiel3:
> Eine Aufnahme von einem Videorekorder , aufgenommen über Video-IN,
> [...]

Bei den Beispielen 2 3 ist das Ergebnis immer vom Ausgangsmaterial
(;Bildqualität (;z.B. Rauschen) und Bildinhalt(;viel oder wenig
Bewegungselemente)) und den Möglichkeiten des Encoders abhängig. Eine
generelle Aussage lässt sich hier nur schwer machen. Insbesondere bei 3
spielt die Qualität der eingesetzten A/D Wandler und das Zuspielgerät eine
wichtige Rolle. I.d.R. ist es auch besser, das Material erst einmal in
gering komprimierter Form (;z.B. DV-AVI) auf den Rechner zu bringen und erst
nach Schnitt usw. nach MPEG zu encodieren.

>
> Das Problem ist nun, das ich zudem verschieden Files zum Bearbeiten
> auch von anderen Personen bekomme.

Wenn Du sie schon im Endformat (;MEG) erhältst, dann gibt es qualitativ
nichts
zu verbessern (;was beim Capturen und Encoden verloren gegangen ist, ist
verloren).

[...] Oder
> gibts da aussagekräftiges Material zum Nachlesen im I-Net (;Google und
> Konsorten halfen nicht wirklich)?

Dann hast Du nicht sehr intensiv gesucht. Allein in dieser NG solltest Du
hunderte von Beiträgen zu diesem Thema finden.

Gruß, Jürgen



Space


Antwort von Detlev Hoffmann:

Hallo,
"Jürgen He" schrieb im Newsbeitrag

>
> Bei Beispiel 1 solltest Du die von PVAStrumento erzeugten Daten allenfalls
> noch schneiden. Ein erneutes Encodieren sollte vermieden werden.
Da ja DVD-konforme VOB-Dateien entstehen ist ein neues encodieren scheinbar
bei keiner Videoschnittlösung umgehbar, jedenfalls nicht bei Magix und
Konsorten. Teurere Programme kann und will ich mir nicht leisten.
>
> > Beispiel2:
> > Eine Aufnahme über einen DV-Camcorder eingespielten [...]
> >
> > Beispiel3:
> > Eine Aufnahme von einem Videorekorder , aufgenommen über Video-IN,
> > [...]
>
> Bei den Beispielen 2 3 ist das Ergebnis immer vom Ausgangsmaterial
> (;Bildqualität (;z.B. Rauschen) und Bildinhalt(;viel oder wenig
> Bewegungselemente)) und den Möglichkeiten des Encoders abhängig. Eine
> generelle Aussage lässt sich hier nur schwer machen. Insbesondere bei 3
> spielt die Qualität der eingesetzten A/D Wandler und das Zuspielgerät eine
> wichtige Rolle. I.d.R. ist es auch besser, das Material erst einmal in
> gering komprimierter Form (;z.B. DV-AVI) auf den Rechner zu bringen und
erst
> nach Schnitt usw. nach MPEG zu encodieren.
>
> Wenn Du sie schon im Endformat (;MEG) erhältst, dann gibt es qualitativ
> nichts
> zu verbessern (;was beim Capturen und Encoden verloren gegangen ist, ist
> verloren).
Ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt oder bin nicht zu genau darauf
eingegangen; die Qualität ist nachher in Ordnung, wenn ich vorher weiss wie
das Ausgangsmaterial beschaffen war. Weis ich es nicht so kommt es bei
schnellen Bewegungen zum 'Zerreissen' des Bildes, so als ob die Reihenfolge
der encodierten Zeilen falsch war. Und um diese geht es bei meinem Problem.
Wird die Reihenfolge und/oder Voll-Halbbild richtig eingestellt ist alles
wieder ok. Ich muss also herausfinden welches 'Format' ich als Quelle vor
mir habe.

> Dann hast Du nicht sehr intensiv gesucht. Allein in dieser NG solltest Du
> hunderte von Beiträgen zu diesem Thema finden.
>
Tja, aber nicht genau zu dem Problem. Das neues encodiere vermieden werden
sollte z.B. ist mir so weit klar, mir gehts aber hauptsächlich um das Thema
welches 'Format' (;Vollbild/Halbbild, Interlace/Deinterlace, oberes/unteres
Halbbild zuerst) ich bei >welchem< Ausgangsmaterial einstellen muss, um
dieses zerrissene Bild zu vermeiden. Und da habe ich keine konkreten
Hinweise gefunden, obwohl es da wohl einen Zusammenhang gibt.

MfG
Detlev



Space


Antwort von Sören Krebs:


"Detlev Hoffmann" schrieb u.a.:

> Tja, aber nicht genau zu dem Problem. Das neues encodiere vermieden werden
> sollte z.B. ist mir so weit klar, mir gehts aber hauptsächlich um das Thema
> welches 'Format' (;Vollbild/Halbbild, Interlace/Deinterlace, oberes/unteres
> Halbbild zuerst) ich bei >welchem< Ausgangsmaterial einstellen muss,

Ich glaube, wichtiger ist das Zielformat: Bei DVD wird Vollbildmaterial vom
DVD Player interlaced, soweit erforderlich.
Bei PAL interlaced (;Fernseher) ist die Fieldorder immer "BottomFieldFirst"
(;sonst wackelt das Bild deutlich waagerecht bei Bewegung).
Man kann z.B. mit "DVDLab -> Tools-> MPEG parse" die Fieldorder feststellen
und diese mit ProjectX korrigieren (;"change fieldorder").
DV-AVI ist z.B. sehr gutes Ausgangsmaterial, weil da jedes Bild vollständig
enthalten ist, braucht allerdings Plattenplatz (;12,9 GB/h) und lässt sich an
jeder Stelle schneiden, MPEG2 dagegen nicht (;i.d.R. nur an I-Frames, außer
vieleicht man benutzt Cuttermaran oder mpeg2schnitt).
Das DV-AVI kann man dann beliebig weiterverarbeiten (;umkodieren).

Hoffe, nichts durcheinander gehauen zu haben...
mfg
Sören.

> um dieses zerrissene Bild zu vermeiden. Und da habe ich keine konkreten
> Hinweise gefunden, obwohl es da wohl einen Zusammenhang gibt.
>
> MfG
> Detlev
>
>



Space


Antwort von Detlev Hoffmann:

Hallo,

"Sören Krebs" schrieb im Newsbeitrag
=?iso-8859-1?Q?Re:_Aufnahmequalit=E4t:_Ausgangsmaterial_zur_DVD=2C_wie_am?= =?iso-8859-1?Q?_besten=3F?=###

> Ich glaube, wichtiger ist das Zielformat: Bei DVD wird Vollbildmaterial
vom
> DVD Player interlaced, soweit erforderlich.
> Bei PAL interlaced (;Fernseher) ist die Fieldorder immer "BottomFieldFirst"
> (;sonst wackelt das Bild deutlich waagerecht bei Bewegung).
Das wackeln, bzw 'Zereissen jeder 2ten Zeile habe ich ja nur bei schnellen
Bewegungen, wie Tanz (;Rock'n'Roll), oder Sport. Bei Tatort-Aufnahmen wo es
eher ruhig zugeht, habe ich keine Probleme.
Ich hatte das mal in den Griff bekommen, indem ich zuerst mit PVA-Strumento
den Stream bereinigt hatte und dann mit Magix weiterverarbeitet habe. Nun
habe ich einen neuen Rechner und die alten Einstellungen von Magix nicht
mehr. Da ich aber alles durchhabe und die beste Einstellung bei schnellen
Bewegungen immer noch unzufriedenstellend ist, muss ich mich wohl nochmals
in die Materie 'einarbeiten', leider.

Project X werde ich mal testen, wenn ich eine compilierte Version gefundne
habe.

Detlev



Space


Antwort von Jürgen He:

Detlev Hoffmann schrieb:
> [...]
> Das wackeln, bzw 'Zereissen jeder 2ten Zeile habe ich ja nur bei
> schnellen Bewegungen, wie Tanz (;Rock'n'Roll), oder Sport. Bei
> Tatort-Aufnahmen wo es eher ruhig zugeht, habe ich keine Probleme.
> Ich hatte das mal in den Griff bekommen, [...]

Vielleicht solltest Du mal erläutern, für welchen Einsatzzweck Du das
Material verwenden möchtest. Für die Ausgabe am TV-Gerät sind DVB-Streams
unverändert zu benutzen, am PC kann die interlaced Darstellung etwas
kritischer sein. Dann würde ich mich aber eher nach einem anderen Player
umschauen, anstatt das Material zu deintelacen.

> Project X werde ich mal testen, wenn ich eine compilierte Version
> gefundne habe.

Suche bei http://www.oozoon.de/main.html nach "Project X by DVB-Matt"

Aber sowohl PVAS als auch PX ändern beim Wandeln/Demuxen nichts an der
Fieldorder.

Gruß, Jürgen



Space


Antwort von Detlev Hoffmann:

Hallo,

"Jürgen He" schrieb im Newsbeitrag

>
> Aber sowohl PVAS als auch PX ändern beim Wandeln/Demuxen nichts an der
> Fieldorder.
>
DVD-Lab meldet Top fiel first = 1
Das dürfte dann doch falsch sein, oder? Und laut Sören kann man mit ProjectX
die Fieldorder drehen.
Ich habe nun die compilierte Version, aber so ohne weiteres nicht lauffähig.
Ich denke da muss noch Java her, oder? Naja, suche mal noch weiter.

Detlev



Space


Antwort von Jürgen He:

Detlev Hoffmann schrieb:
> Hallo,
>
> "Jürgen He" schrieb im Newsbeitrag
>
>>
>> Aber sowohl PVAS als auch PX ändern beim Wandeln/Demuxen nichts an
>> der Fieldorder.
>>
> DVD-Lab meldet Top fiel first = 1
> Das dürfte dann doch falsch sein, oder? Und laut Sören kann man mit
> ProjectX die Fieldorder drehen.

Das macht es dann aber nur auf Anforderung. Ich drehe daran nie etwas und
bei mir laufen alle DVB Mitschnitte ohne Probleme. (;Daher mein
Unverständnis.) Mein Vorgehen: *.pva wandeln mit "ProjektX" (;oder auch mit
PVAS), Schneiden mit "Womble MPEG Video Wizard", Authoren mit "DVD-lab".

> Ich habe nun die compilierte Version, aber so ohne weiteres nicht
> lauffähig. Ich denke da muss noch Java her, oder?

Na ja, wenn Du ein Java Programm auf deinem Rechner ausführen willst,
brauchst Du natürlich Java! :-))

Gruß, Jürgen



Space


Antwort von Detlev Hoffmann:

Hallo,

"Jürgen He" schrieb im Newsbeitrag

>
> Das macht es dann aber nur auf Anforderung. Ich drehe daran nie etwas und
> bei mir laufen alle DVB Mitschnitte ohne Probleme. (;Daher mein
> Unverständnis.) Mein Vorgehen: *.pva wandeln mit "ProjektX" (;oder auch mit
> PVAS), Schneiden mit "Womble MPEG Video Wizard", Authoren mit "DVD-lab".
Ja, nun sicher nur auf Anforderung. Meine DVB-Mitschnitte laufen ja auch
ohne Probleme. Nur wenn schnelle Bewegungen zu sehen sind, dann gibts den
Verriss.
Dazu muss ich vielleicht noch erwähnen, das man den Verriss am PC nicht
sieht, aber auf jeglichem DVD-Player.

MfG
Detlev



Space



Space


Antwort von Jürgen He:

Detlev Hoffmann schrieb:
> [...]
> Dazu muss ich vielleicht noch erwähnen, das man den Verriss am PC
> nicht sieht, aber auf jeglichem DVD-Player.
>

Genau das finde ich seltsam. Die Streams sind für die Darstellung auf einem
TV-Gerät gedacht und bei mir gab es damit auch noch nie Probleme.

Gruß, Jürgen



Space


Antwort von Detlev Hoffmann:

Hallo,

"Jürgen He" schrieb im Newsbeitrag

> Genau das finde ich seltsam. Die Streams sind für die Darstellung auf
einem
> TV-Gerät gedacht und bei mir gab es damit auch noch nie Probleme.
>
So, jetzt habe ich alles durch, Fieldorder gedeht, interlaced, deinterlaced
oberes Halbbild zuerst, unteres Halbbild zuerst usw...
Vollbild deinterlaced, vorger nur mit PVA-Strumento die Fehler bereinigt -
das ist das beste Ergebniss, aber nicht sauber. Bei schnellen Bewegungen
habe ich Veriss zwischen den Zeilen, oder von Zeile zu Zeile!
Ein Freund von mir hat unabhängig von mir auch ein Sportevent auf seinem
Rechner aufgenommen und daraus eine DVD gemacht - das gleiche Problem! Er
hat eine Haupauge auf Asus Board, 3Ghz Athlon, Nvidia Graka, also ganz ein
anderer PC.
Verlfixung, wie bekommt man das weg?
Ich habe testweise eine DV-AVI-Aufnahme nochmals als DVD gebrannt und da ist
alles ok!

MfG
Detlev



Space


Antwort von Jürgen He:

Detlev Hoffmann schrieb:
> [...]
> So, jetzt habe ich alles durch, Fieldorder gedeht, interlaced,
> deinterlaced oberes Halbbild zuerst, unteres Halbbild zuerst usw...
> Vollbild deinterlaced, vorger nur mit PVA-Strumento die Fehler
> bereinigt - das ist das beste Ergebniss, aber nicht sauber. Bei
> schnellen Bewegungen habe ich Veriss zwischen den Zeilen, oder von
> Zeile zu Zeile!
> [...]

Ich habe mal bei ein paar Streams nachgeschaut und festgestellt, dass die
Fieldorder der DVB-Mitschnitte unterschiedlich ist. Das ist aber kein
Fehler, denn wichtig ist nur, dass so abgespielt wird, wie aufgenommen
wurde. Da bei PVA und PX in der Grundeinstellung die Fieldorder nicht
verändert wird, sollte das Material von DVD so dargestellt werden, wie beim
direkten anschauen. Zu deinem Problem habe ich leider keine Idee mehr.

Gruß, Jürgen



Space


Antwort von Detlev Hoffmann:

Hallo Jürgen,

"Jürgen He" schrieb im Newsbeitrag

>
> Ich habe mal bei ein paar Streams nachgeschaut und festgestellt, dass die
> Fieldorder der DVB-Mitschnitte unterschiedlich ist. Das ist aber kein
> Fehler, denn wichtig ist nur, dass so abgespielt wird, wie aufgenommen
> wurde. Da bei PVA und PX in der Grundeinstellung die Fieldorder nicht
> verändert wird, sollte das Material von DVD so dargestellt werden, wie
beim
> direkten anschauen. Zu deinem Problem habe ich leider keine Idee mehr.
>
Jo, ich bin da auch ziemlich am Ende. Ich werde aber mal das ganze über
einen Umweg versuchen;
Am PC abspielen und auf meinem DV-Camcorder über Video-In aufnehmen, das
ganze per DV-Out wieder auf den PC zurück und daraus eine DBD machen.
Sicher wird es da Verluste geben, aber diese hässlichen Verzerrungen sind
absolut unschön. Ich werde das morgen mal testen und auf jeden Fall das
Ergebniss hier reintiggern.
Auf jeden Fall danke für die 'Gedankenmühe' ;-)

MfG
Detlev



Space


Antwort von Detlev Hoffmann:

Tag nochmal!

"Jürgen He" schrieb im Newsbeitrag

>
> Ich habe mal bei ein paar Streams nachgeschaut und festgestellt, dass die
> Fieldorder der DVB-Mitschnitte unterschiedlich ist. Das ist aber kein
> Fehler, denn wichtig ist nur, dass so abgespielt wird, wie aufgenommen
> wurde. Da bei PVA und PX in der Grundeinstellung die Fieldorder nicht
> verändert wird, sollte das Material von DVD so dargestellt werden, wie
beim
> direkten anschauen. Zu deinem Problem habe ich leider keine Idee mehr.
>
TREFFER UND VERSENKT! upps - Detlev - leise.

Es lag nicht am Fieldorder, das kommt nur in den seltensten Fällen vor (;habe
ich aus dem Magix Forum mit super Erklärung, aber zu lang für hier)
Es lag an den Bewegungsvektoren, die ich natürlich auf Standard belassen
habe. Komischerweise ist der Standard bei Magix fast ausschliesslich auf
DV-Material ausgelegt, was bei mir zu diesem Verris führt. Ich habe
zwischendurch die Trial-Version von Ulead getestet und da kam ein Super
Ergebniss raus (;DV-Test ergab auch ein Super Ergebniss). Leider sind die
Menüs (;DVD-Authoring) bei Ulead absolut nicht der Bringer, sonst wäre ich
das nächste mal vielleicht fremdgegangen ;-)

Also nochmals für die Hilfe/Anregungen hier!

MfG
Detlev



Space


Antwort von Jürgen He:

Detlev Hoffmann schrieb:
> [...]
> Es lag nicht am Fieldorder, das kommt nur in den seltensten Fällen
> vor (;habe ich aus dem Magix Forum mit super Erklärung, aber zu lang
> für hier)

Etwas anderes hätte mich auch gewundert.

> Es lag an den Bewegungsvektoren, die ich natürlich auf Standard
> belassen habe. Komischerweise ist der Standard bei Magix fast
> ausschliesslich auf DV-Material ausgelegt,[...]

Bleibt abschließend nur die Frage, warum Du das Material überhaupt erneut
encodierst? Das ist absolut kontraproduktiv und Du hättest Dir den Ärger
erspart.

Gruß, Jürgen



Space


Antwort von Detlev Hoffmann:

Hallo,

"Jürgen He" schrieb im Newsbeitrag

> Bleibt abschließend nur die Frage, warum Du das Material überhaupt erneut
> encodierst? Das ist absolut kontraproduktiv und Du hättest Dir den Ärger
> erspart.

Also weder Magix, noch Ulead bietet die Möglichkeit das Encodieren zu
umgehen. Ich denke auch nicht das ich das MPEG-File so nehmen kann, da wohl
die Fieldorder automatisch bereinigt wird - falls nötig.

Detlev



Space


Antwort von Jürgen He:

Detlev Hoffmann schrieb:
> [...]
> Also weder Magix, noch Ulead bietet die Möglichkeit das Encodieren zu
> umgehen. Ich denke auch nicht das ich das MPEG-File so nehmen kann,
> da wohl die Fieldorder automatisch bereinigt wird - falls nötig.
> [...]

Die Fieldorder stellt kein Problem dar, die Streams sind für die Wiedergabe
am TV gedacht. Es kann in ganz wenigen Fällen, bei nicht normgerechten
Formaten, die Notwendigkeit des Neurenderns geben, um die Kompatibilität mit
den DVD Vorgaben einzuhalten.

Das einzige "Problem" bei DVB Mitschnitten ist das Schneiden, aber auch da
kommt man selbst mit Freeware weiter. (;Notfalls kann man auch mit
ProjektX schneiden. Ich finde das "Herumfummeln" mit dem Schieber allerdings
etwas ätzend.)

Ich kenne weder Ulead oder Magix aus eigener Erfahrung, aber Du solltest in
den Programmen (;ggf. auch mal in den entsprechenden Foren fragen) nach der
Einstellung für "Smartrendern / Minimalrendern" suchen. Das ist die
Funktion, die dafür sorgt, dass ein MPEG Stream nach dem Schnitt nur an der
Schnittstelle neu gerendert wird, ansonsten aber unverändert bleibt. (;Ein
Programm, dass das heutzutage nicht beherrscht, gehört ohnehin in die Tonne
getreten.) Wenn es was kosten darf, kann ich Dir den "MPEG Video Vizard"
oder das einfachere "MPEG VCR" (;www.womble.com) empfehlen. Ersteres gibt es
auch unter dem Namen "Easy Movie" bei bhv
(;http://213.198.26.93/produktbhv.asp?pid”7). Ansonsten suche mal in dier
NG oder bei google nach dem Begriff "mpeg schnitt" o,ä.

Gruß, Jürgen




Space


Antwort von Detlev Hoffmann:


"Jürgen He" schrieb im Newsbeitrag

>
> Die Fieldorder stellt kein Problem dar, die Streams sind für die
Wiedergabe
> am TV gedacht. Es kann in ganz wenigen Fällen, bei nicht normgerechten
> Formaten, die Notwendigkeit des Neurenderns geben, um die Kompatibilität
mit
> den DVD Vorgaben einzuhalten.
Naja, so einfach scheint es nicht zu sein. Drehe ich die Fieldorder ist das
Bild selbst bei langsamen Bewegungen nicht mehr ansehnlich.

>
> Das einzige "Problem" bei DVB Mitschnitten ist das Schneiden, aber auch da
> kommt man selbst mit Freeware weiter. (;Notfalls kann man auch mit
> ProjektX schneiden. Ich finde das "Herumfummeln" mit dem Schieber
allerdings
> etwas ätzend.)
Das mit dem 'richtigen' Schnittpunkt scheint wirklich ziemlich mit ein Grund
zu sein, denn gerade hatte ich wieder so ein Phänomen, obwohl die
Einstellung nicht verändert wurde, jedoch der Film anders geschnitten wurde.

MfG
Detlev



Space



Space


Antwort von Detlev Hoffmann:

Oh Mist - Grosser!
"Jürgen He" schrieb im Newsbeitrag

>
> Ich kenne weder Ulead oder Magix aus eigener Erfahrung, aber Du solltest
in
> den Programmen (;ggf. auch mal in den entsprechenden Foren fragen) nach der
> Einstellung für "Smartrendern / Minimalrendern" suchen. Das ist die
> Funktion, die dafür sorgt, dass ein MPEG Stream nach dem Schnitt nur an
der

Smartencoding gefunden, getestet.
Ergebnis:
Super schnell, da ja nicht neu encoded wird und das Ergebniss scheint Sahne
zu sein.

Jürgen, ich denke ich muss dir meinen 'innigsten' Dank aussprechen und
verschwinde beschämt in die Versenkung - ich Idiot!

Oh Mann, da habe ich den Wald aber vor lauter Bäumen nicht gesehen *schäm*

Vielen herzlichen Dank!

Detlev



Space


Antwort von Jürgen He:

Detlev Hoffmann schrieb:
> "Jürgen He" schrieb im Newsbeitrag
>
>>
>> Die Fieldorder stellt kein Problem dar, [...]

> Naja, so einfach scheint es nicht zu sein. Drehe ich die Fieldorder
> ist das Bild selbst bei langsamen Bewegungen nicht mehr ansehnlich.

Natürlich hat das vertauschen einer richtigen Fieldorder negative Folgen. Es
gibt aber keinen Grund sie zu ändern!

> [...]
> Das mit dem 'richtigen' Schnittpunkt scheint wirklich ziemlich mit
> ein Grund zu sein, denn gerade hatte ich wieder so ein Phänomen,
> obwohl die Einstellung nicht verändert wurde, jedoch der Film anders
> geschnitten wurde.
>

Der Schnitt ändert nichts an der Wiedergabqualität. (;Es sei denn es wird das
gesamte Material neu gerendert, aber auch unter der Bedingung habe ich die
von Dir beschreibenen Erfahrungen nie gemacht.) M.E. steckt in deinem
Arbeitsablauf ein Fehler. Entweder sind die von Dir verwendeten Programme
untauglich, oder Du benutzt sie nicht richtig.

Gruß, Jürgen



Space


Antwort von Jürgen He:

Detlev Hoffmann schrieb:
> [...]
> Smartencoding gefunden, getestet.
> Ergebnis:
> Super schnell, da ja nicht neu encoded wird und das Ergebniss scheint
> Sahne zu sein.
> [...]

Gratuliere!!!

Gruß, Jürgen :-)



Space


Antwort von Detlev Hoffmann:

Hallo Jürgen,
"Jürgen He" schrieb im Newsbeitrag

>
> Gratuliere!!!
>
> Gruß, Jürgen :-)

Zusatz:
es liegt auf jeden Fall an der neucodierung, di ebei mir auch beim
Smartrendern durchgeführt wurde, da ich die Bildrandanpassung aktiviert
hatte. Dadurch musste neu codiert werden. Nun muss ich halt (;jedenfalls bei
mpegs) auf die Randanpassung verzichten...

MfG
Detlev



Space


Antwort von Jürgen He:

Detlev Hoffmann schrieb:
> [...]
> Zusatz:
> es liegt auf jeden Fall an der neucodierung, di ebei mir auch beim
> Smartrendern durchgeführt wurde, da ich die Bildrandanpassung
> aktiviert hatte. Dadurch musste neu codiert werden. Nun muss ich halt
> (;jedenfalls bei mpegs) auf die Randanpassung verzichten...
>

Was auch nicht notwendig ist, denn mit der Randanpassung "optimierst" Du das
Material zwar für die Darstellung am PC, verlierst aber gleichjzeitig an
Qualität, da das Bild gestreckt und neu encodet werden muss. Bei der
Darstellung am TV verlierst Du noch zusätzlich an Bildinhalt, da der
Overscanbereich des TV trotzdem die Ränder "beschneidet".

Gruß, Jürgen



Space


Antwort von Detlev Hoffmann:

Hallo,
"Jürgen He" schrieb im Newsbeitrag

>
> Was auch nicht notwendig ist, denn mit der Randanpassung "optimierst" Du
das
> Material zwar für die Darstellung am PC, verlierst aber gleichjzeitig an
> Qualität, da das Bild gestreckt und neu encodet werden muss. Bei der
> Darstellung am TV verlierst Du noch zusätzlich an Bildinhalt, da der
> Overscanbereich des TV trotzdem die Ränder "beschneidet".
>

Bei der Darstellung am TV wäre mir das Beschneiden der Ränder ganz recht, da
wirklich ca 15 % im oberen Bereiche , 7 % im unteren Bereich und je 8 %
seitlich fehlen. Aber das nehme ich jetzt in Kauf.

MfG
Detlev



Space



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