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4K Monitor mit 10Bit bis 500,- Euro



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Frage von niks:


Hallo zusammen,

ich stelle mich momentan komplett auf 4K Nachbearbeitung um und zu meinem neu gekauften Rechner bräuchte ich nun auch einen entsprechenden 4K/UHD Monitor.
Neben UHD Auflösung sollte er nach Möglichkeit auch 10Bit darstellen können und wenns geht auch nicht mehr als 500 Kosten.

Könnt ihr mir da etwas empfehlen?

Besten Dank vorab!



Antwort von cantsin:

Echte 10bit kriegst Du nicht zu diesem Preis; ansonsten dürfte der LG 27UD68P-B 27 der beste Kandidat sein, siehe den Testbericht von prad.de.



Antwort von CameraRick:

Wie soll der denn angeschlossen sein, dass Du die 10bit auch wirklich angezeigt bekommst? Welche I/O Karte kommt da zur Verwendung?

Wenn er fürs UI ist, brauchst ja auch eine entsprechende GPU und Software, die das ganze mitmacht. Dann aber bedenken, dass 4K auf allem unter 34" eher der DPI hilft, sprich UI ist entweder sehr klein oder sehr groß (aber dafür dann "schön scharf", wers braucht)





Antwort von cantsin:


Wenn er fürs UI ist, brauchst ja auch eine entsprechende GPU und Software, die das ganze mitmacht.
Und dazu muss man leider ergänzen, dass das z.Zt. nur mit Grafikkarten in der Nvidia Quadro-Preisklasse möglich ist. Consumer-Grafikkarten können zwar mittlerweile auch 10bit-Ausgabe, aber nur bei Spielen und über Schnittstellen wie DirectX.

IMHO ist es aber trotzdem nicht verkehrt, in einen 10bit- (bzw. pseudo-10bit-) Monitor zu investieren, denn so ein Gerät behält man ja über mehrere Jahre, und der jetzige klägliche Zustand von Consumer-10bit könnte sich bald ändern.



Antwort von Frank Glencairn:

Oder einfach für ein paar Euro ne gebrauchte 10bit Decklink Karte kaufen.

Kein Mensch braucht für ein UI 10bit - wozu auch?
Meistens sind es 3-4 flächige Farben und garantiert nicht in 10bit angelegt.



Antwort von CameraRick:


Kein Mensch braucht für ein UI 10bit - wozu auch?
Auch wenn eine akkurate Vorschau immer sinnvoll ist, so arbeiten sich manche Dinge besser im UI, man muss nur mal über den Tellerrand schauen ... :)

Wenn halt ein UI Monitor gesucht wird, bringt die Decklink-Karte nicht so viel, wobei ich da ganz auf Deiner Seite bin.

IMHO ist es aber trotzdem nicht verkehrt, in einen 10bit- (bzw. pseudo-10bit-) Monitor zu investieren
Sehe ich ebenso, habe ich auch gemacht. "Investieren" ist hier aber das Stichwort, ich würde heute auch (gerade wegen des sich ändernden Zustands) nicht mehr auf Geräte mit mageren 1000:1 setzen.



Antwort von mash_gh4:


Oder einfach für ein paar Euro ne gebrauchte 10bit Decklink Karte kaufen.

davon hast du überhaupt nichts, wenn du bspw. fotos sauber bearbeiten willst, wo ja die 10bit nicht weniger sinn machen als bei der videobearbeitung.



Antwort von Frank Glencairn:



Auch wenn eine akkurate Vorschau immer sinnvoll ist, so arbeiten sich manche Dinge besser im UI, man muss nur mal über den Tellerrand schauen ... :)


Wenn's weder auf Farbe, noch auf Helligkeit noch auf Farbraum ankommt, und alles andere auch völlig egal ist schon.


davon hast du überhaupt nichts, wenn du bspw. fotos sauber bearbeiten willst, wo ja die 10bit nicht weniger sinn machen als bei der videobearbeitung.

Von Fotos war hier nirgends die Rede, sondern von einem UHD Workflow.



Antwort von Uwe:


........ IMHO ist es aber trotzdem nicht verkehrt, in einen 10bit- (bzw. pseudo-10bit-) Monitor zu investieren, denn so ein Gerät behält man ja über mehrere Jahre...

Genau, ich warte ja immer noch auf dieses Teil hier: http://www.lg.com/de/monitore/lg-32UD99-W Hat zwar auch nur 10bit FRC und kostet rund doppel so viel, wie hier gewünscht, aber wird für den Anfang für mich sicher nicht schlecht sein. Und ein neuer PC muss demnächst sowieso her...



Antwort von niks:

Vielen Dank für die Antworten!

Ich sehe schon, 10bit wird schwierig. Da ich nicht wesentlich mehr als 500 Euro ausgeben kann, wird das dann wohl zunächst keine Bedingung mehr sein. Da investiere ich lieber, wenn ich auch 10bit aufzeichne.
Hättet ihr denn hier dann Empfehlungen für 4K/UHD Monitore in der genannten Preisklasse?



Antwort von Uwe:

Vom Preis könnte er auf jeden Fall für Dich in Frage kommen - hat sogar 10bit:
https://www.amazon.de/PB287Q-Monitor-Di ... JTN9TYKAA8



Antwort von Valentino:

@Uwe
Es ist hier im Forum besser wenn man einfach nur Links postet, da solche Einbindungen von den meisten AdBlockern gesperrt werden und damit der Bereich unter deinem Post leer bleibt.



Antwort von cantsin:


Ich sehe schon, 10bit wird schwierig. Da ich nicht wesentlich mehr als 500 Euro ausgeben kann, wird das dann wohl zunächst keine Bedingung mehr sein. Da investiere ich lieber, wenn ich auch 10bit aufzeichne.
Hättet ihr denn hier dann Empfehlungen für 4K/UHD Monitore in der genannten Preisklasse?

Na, ich/wir hatten Dir doch ganz oben eine Empfehlung gegeben für einen Monitor, der in dieser Preisklasse momentan konkurrenzlos ist (nämlich den LG 27UD68P) und ausserdem 10bit immerhin als Pixelinterpolation beherrscht, also besser als ein reiner 8bit-Monitor.



Antwort von niks:

Hier wurden jetzt zwei Monitore empfohlen der LG 27UD68P und der Asus PB287Q.
Für den Asus spricht, dass er 10bit kann. Wenn er aber sonst nichts taugt hab ich da auch nichts von.

Zu welchem würde ihr raten?



Antwort von mash_gh4:

ich würde vielleicht auch noch den aspekt der hardwarekalibrierbarkeit in die liste der kriterien aufnehmen, wenn du wirklich was brauchbares suchst.



Antwort von cantsin:


Hier wurden jetzt zwei Monitore empfohlen der LG 27UD68P und der Asus PB287Q.
Für den Asus spricht, dass er 10bit kann.

Beide Monitore "können" 10bit, aber haben eben keine echten 10bit-Panels. Über den Asus lässt sich aber durch einfaches Googeln herausfinden, dass er ein Gamermonitor mit einem TN-Panel ist, das für Bildbearbeitung nicht taugt. Siehe hier: http://www.prad.de/new/monitore/test/20 ... b287q.html



Antwort von cantsin:


ich würde vielleicht auch noch den aspekt der hardwarekalibrierbarkeit in die liste der kriterien aufnehmen, wenn du wirklich was brauchbares suchst.

Die ist bei seinem Budget von 500 Euro wohl kaum drin...



Antwort von niks:

Ok, dann wird's wohl der LG. Finde hier aber immer zwei Modelle LG 27UD68P-B und LG 27UD68-W

Kennt jemand den Unterschied?



Antwort von cantsin:


Kennt jemand den Unterschied?

Der eine hat eine silbernen, der andere einen schwarzen Standfuß, der erste ist ausgelaufen, der zweite ist im Handel. Kann man in weniger als einer Minute googlen herausfinden.



Antwort von mash_gh4:



ich würde vielleicht auch noch den aspekt der hardwarekalibrierbarkeit in die liste der kriterien aufnehmen, wenn du wirklich was brauchbares suchst.

Die ist bei seinem Budget von 500 Euro wohl kaum drin...

ja -- trotzdem könnte das evtl. mehr sinn machen als volle 4k auflösung od. die geforderten 10bit in diesem preisbereich

siehe bspw:
https://geizhals.at/dell-ultrasharp-up2 ... ml?hloc=at



Antwort von cantsin:


https://geizhals.at/dell-ultrasharp-up2 ... ml?hloc=at

Hab' mir das gerade angesehen, weil mich das auch privat interessiert. Dell scheint da aber eine Sparlösung implementiert zu haben, bei der man (für ca. 200 EUR) einen X-Rite i1 dazukaufen muss und dann in der Kalibrierung per Software eine LUT generiert wird, die sich in den Monitor uploaden lässt. Dieser Thread auf Dells Nutzerforum lässt einen aber daran zweifeln, ob das zu zufriedenstellenden Ergebnissen führt:
http://en.community.dell.com/support-fo ... t/19679044
Da wird, recht überzeugend, dargelegt, dass Software-Kalibrierung mit DisplayCal qualitativ deutlich mehr bringt.

Dann doch lieber ca. 1500 Euro für einen Eizo CG ausgeben, wenn man vernünftige Hardwarekalibrierung will. (Und in dem Dell steckt auch nur ein älteres LG-Panel als in dem o.g. LG-4K-Monitor.)



Antwort von mash_gh4:


Hab' mir das gerade angesehen, weil mich das auch privat interessiert. Dell scheint da aber eine Sparlösung implementiert zu haben, bei der man (für ca. 200 EUR) einen X-Rite i1 dazukaufen muss und dann in der Kalibrierung per Software eine LUT generiert wird, die sich in den Monitor uploaden lässt. Dieser Thread auf Dells Nutzerforum lässt einen aber daran zweifeln, ob das zu zufriedenstellenden Ergebnissen führt:
http://en.community.dell.com/support-fo ... t/19679044
Da wird, recht überzeugend, dargelegt, dass Software-Kalibrierung mit DisplayCal qualitativ deutlich mehr bringt.

das ist ein generelles problem bei geräten, die hardwarekalibrierung erlauben. leider ist das auch bei wesentlich teueren lösungen sehr oft auch nicht wirklich befriedigend bzw. plattform- und herstellersoftware-unabhängig gelöst.

ich halte DisplayCal auch für eine super software. wenn sich eine möglichkeit findet, damit generierte monitorprofile in irgendeine weit verbeitete anzeigehardware hochzuladen, dann ist das ohnehin fast nur hier zu erwarten.

Dann doch lieber ca. 1500 Euro für einen Eizo CG ausgeben, wenn man vernünftige Hardwarekalibrierung will. (Und in dem Dell steckt auch nur ein älteres LG-Panel als in dem o.g. LG-4K-Monitor.)

naja -- die displays und hintergrundbeleuchtungen in den betreffenden schirmen stammen ohnehin ziemlich durchgängig von LG -- egal ob dell, benq od. eizo draufsteht. dell ist halt insofern spannend, als sie dank der großen verkaufszahlen im allgemeinen recht geräte von akzeptabler qualität anbieten. aber zu viel darf man sich natürlich auch davon nicht erwarten. die tests auf tftcentral erlauben hier ohnehin eine ganz gute objektive orientierung.

ich würde fürs video-bearbeiten auch eher zu einem ganz normalen sRGB-schrim greifen, statt zu wide gamut lösungen, wie es leider bei allen hardware-kalibierbaren modellen von dell der fall ist. in wahrheit wirkt sich der größere abgedeckte farbraum im zusammenspiel mit den begrenzten farbtiefen (das betrifft sowohl in der signalübertragung wie auch die wiedergabe durch das eingesetze display) nämlich eher nachteilig aus, wenn man es nicht wirklich braucht. ich stimm dir allerdings zu, das die dinger natürlich laufend besser werden bzw. ein neueres modell durchaus sinn machen kann -- nur sind die dann halt wieder eine weile teurer.




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