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Test : Sony HDR-TD20

von Mo, 27.Februar 2012 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Manuelle Optionen?



Manuelle Optionen?



Die Bedienung der Kamera ist leider nicht so gut, wie sie sein könnte. So muss man zum Einstellen von Blende, Weißabgleich und Verschlusszeit entweder über zwei Menüebenen gehen, oder man drückt lange auf den manuellen Ring um jeweils nur einen der Parameter einzustellen. Ist ein Wert zugewiesen fliegt man beim Menü wieder heraus und müsste den Weg ein weiteres mal beschreiten.

Wir schreiben müsste, weil sich Sony mit der HDR-TD20 auch im 2D-Modus die Unsitte erlaubt, Blende und Verschlusszeit nicht gleichzeitig manuell einstellbar zu machen. Stellt man einen der beide Werte manuell ein, so springt der jeweils andere wieder in den Automatik-Modus zurück.

Damit disqualifiziert sich wohl der 2D-Modus für viele ambitionierte Filmer. Schade, denn das Menü erlaubt sogar das Anlegen von 3 virtuellen Custom-Keys. In Kombination mit dem Objektiv-Drehring wäre hier eine durchaus angenehme manuelle Kontrolle möglich.

Da tröstet es auch wenig, dass im Gegensatz zum Vorgänger nun eine Zebra-Funktion freigeschaltet wurde. Einstellhilfen wie Expanded Fokus oder auch Möglichkeiten zur manuellen Veränderung der Bildcharakteristik fehlen weiterhin komplett. Und auch die Tonaussteuerung beschränkt sich auf zwei Zustände. Schade, denn die Kamera bietet ansonsten sowohl Mikrofon- als auch Kopfhörer-Anschlüsse und zeigt sogar optional einen Fünf- oder Zweikanal Pegel im Display an.

Im 3D-Modus steht leider noch weniger Kontrolle zur Verfügung. Exakter gesagt kann man im 3D-Modus nur den Fokus und eine Belichtungskorrektur einstellen. Nicht verfügbar sind dagegen Weißabgleich, Touch-Fokus, Blende und Verschlusszeit. Wer kontrollierte 3D-Einstellungen wünscht, muss daher weiterhin zur Konkurrenz greifen, zum Beispiel zur JVC GS-TD1, die jedoch andere Mängel plagen.

Dabei fällt auch ein weiterer Kritikpunkt deutlich ins Auge: Nicht verfügbare Optionen bleiben im Menü immer ausgegraut stehen. So passiert es gerade im 3D-Modus, dass man oft erst einmal über verwaiste Menüseiten mit ausgegrauten Punkten wandern muss, bevor man den gewünschten aktiven Menüpunkt erreicht.


Einleitung
Praxis / Aus dem Messlabor 2D und 3D / Fazit


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[4 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Kazumba    15:43 am 10.6.2012
MMhhh, nach knapp einem Jahr Einsatz der TD10 bin ich von der Kamera begeistert. Auch die Schnittmöglichkeiten incl Brennen auf Bluray habe ich zwischenzeitlich mir erarbeitet...weiterlesen
wolfgang    13:39 am 1.4.2012
Leider kann man Stephan hier nur zustimmen: - es ist eine arge Unsitte, den ohnedies kleinen IO der TD10 nochmals zu verkleinern, wie das hier geschehen ist. Genau genommen ist...weiterlesen
Stephan_LB    09:15 am 1.4.2012
Die wichtigste Funktion wurde von Sony erneut verschlafen: 24 Bilder/sec bei 3D ! Damit wäre es möglich gewesen, Blu Ray in 3D mit voller Auflösung zu produzieren. So muss man...weiterlesen
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