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Test : Sachtler ACE XL Fluidstativkopf mit max 8 kg Traglast

von Di, 25.Juli 2017 | 6 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Technische Daten / Ausstattung
  Kameraaufnahme / ACE-Plate
  Kamera-Tarierung / Counterbalance
  Leveln / 75mm Schale
  Dämpfung
  Friktionssstufen
  Bremsen
  Flachbodenmontage
  Fazit

Mit dem ACE XL stellt Sachtler jetzt einen Fluidkopf mit 8 kg Traglastbereich vor und komplettiert damit seine ACE Serie nach oben. Sachtler nennt eine breite Palette an Referenzkameras für den neuen ACE XL: BMD Ursa Mini Pro, Canon C200 + C300 MKII, Sony FS7, die GH5, Panasonic EVA1. Wir haben den Sachtler ACE XL mit unterschiedlichen Setups getestet.

Sachtler ACE XL mit 8 kg Traglast





Technische Daten / Ausstattung



Mit Erscheinen des Sachtler ACE XL wurde im Sachtler Portfolio genau die Lücke geschlossen, in die der Manfrotto Nitrotech N8 (s.a. hier unseren Nitrotech-Test) vorgestoßen war. Ein Blick auf die technischen Daten verdeutlicht dies.

Wer eine max. Traglast von 8 kg benötigte, wurde bei Sachtler bislang erst mit dem FSBFSB im Glossar erklärt 6 bedient. Ein guter Fluidkopf, der jedoch mit einer UVP von 1.100,- Euro deutlich über dem kürzlich vorgestellten Manfrotto Nitrotech liegt, der ebenfalls eine max. Traglast von 8 kg spezifiziert, dessen UVP jedoch bei schlanken 494,84 Euro liegt. Sachtler hat hier schnell reagiert und bietet den neue ACE XL zu einer UVP von 480,- Euro an und unterbietet Manfrotto damit sogar knapp.





Der ACE XL folgt vom Aufbau her der bisherigen ACE Serie – besteht also ebenso aus glasfaserverstärktem Kunststoff bei gleichem bewährtem Layout aller Hebel, Räder und Kameraplattenaufnahme inkl. 75 mm Halbschale. Tatsächlich hat Sachtler hier auch kaum Grund, das Rad neu zu erfinden, da das bekannte Layout sich mittlerweile in der Praxis bewährt hat. Zu den Sachtler „Kernfunktionen“ zählen für uns die geschickt und damit auch geschützt ins Gehäuse integrierten großen (=ergonomisch sinnvoll) Dämpfungsräder, die per Schraube fixierte Kameraplatte sowie die mit Vierteldrehung funktionierenden Bremshebel.



Bemerkenswert hierbei ist, dass der ACE XL trotz seiner höheren Traglast ebenso über das vergleichsweise niedrige Gewicht des ACE M verfügt: Gerade mal 1,7kg (1.697 gr. bei uns gemessen) bringt der ACE XL auf die Waage und darf damit als echter Leichtgewichtsspezialist gelten: Verbundbaustoffe machen es möglich.

Tatsächlich scheint Sachtler vor allem die Counterbalance (CBS) verstärkt zu haben, um auf die jetzt spezifizierten 8 kg zu kommen. Im Gegensatz bsp. zum ACE L sind es nun 8 ( statt 7) Gegengewichtsstufen bei gleichgebliebenen 3 Friktionstufen für jeweils horizontale und vertikale Dämpfung. (Dies dürfte auch die vergleichsweise schnelle Reaktion von Sachtler auf den Manfrotto-Nitrotech-N8 erklären) – mehr hierzu im Kapitel Friktionsstufen.

Im Gegensatz zu den bisherigen Sachtler ACE L und M Fluidköpfen beginnt die Traglast des ACE XL jedoch nicht bei null sondern direkt bei 2kg. Wie haben den ACE XL mit unterschiedlichen Kameresetups getestet. Von einem leichten GH5 Setup mit knapp 2 kg über ein 6 kg Ursa Mini 4.6K Setup bis hin zur Belastungsgrenze mit einer schwerer geriggten Ursa Mini 4.6K die genau auf 8 kg kam.


Kameraaufnahme / ACE-Plate


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Einleitung / Technische Daten / Ausstattung
Kameraaufnahme / ACE-Plate
Kamera-Tarierung / Counterbalance
Leveln / 75mm Schale / Dämpfung/ Friktionssstufen
Bremsen / Flachbodenmontage / Fazit
    

[17 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Tscheckoff    18:16 am 30.7.2017
Tja. Die ACE Stative direkt sind wirklich nichts besonderes ja. Bei den ACE L bzw. jetzt den XL Kits ist das Stativ zwar halbwegs ok ... Aber jene sind auch nicht DERART stabil...weiterlesen
Auf Achse    18:14 am 30.7.2017
Ah, danke! Dürfte nicht passieren, ist aber eine einfache Raparatur ... Auf Achse
godehart    18:11 am 30.7.2017
Die untersten Carbonstreben, an denen die Füße sind. 2 davon haben sich aus ihrer Muffe gelöst und sind nach unten rausgefallen. (in einem Abstand von ein paar...weiterlesen
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