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Test : RED KOMODO 6K in der Praxis: Autofokus, Gimbalshots, Hauttöne, 6K RAW, Zeitlupe ...

von Fr, 20.August 2021 | 7 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Autofokus



Autofokus



Mit der KOMODO verbaut RED erstmalig den Canon RF-Mount. Mit dieser cleveren Lizenzierung (oder dem cleveren Tausch: Canon hat komprimiertes RAW in seinen Kameras) kann an der KOMODO aktuell eines der modernsten, videoafinen Objektivportfolios genutzt werden. Zudem lassen sich via Adapter weiterhin EF und PL Objektive nutzen und besonders spannend: Mit dem Canon „Speedbooster“ EF-EOS R 0.71X sollten sich auch Vollformatperspektiven für den S35 Sensor der RED auftun.

Darüber hinaus bietet RED für die Canon RF Objektive erstmalig auch eine kamerainterne Autofokusfunktion an. Diese ist zwar auch im RED Menü unübersehbar mit einem kapitalen „BETA“ Schriftzug versehen, doch das hat uns nicht davon abgehalten, eine erste Bestandsaufnahme der Autofokusperformance mit zwei Canon RF Objektiven - dem RF 35mm F1.8 MACRO IS STM und dem Canon RF 70-200mm F2.8L IS USM zu machen.

Aktuell sind die AF-Modi der KOMODO noch überschaubar: Es kann zwischen Single und Continuous Betriebsmodus unterschieden werden, die Größe des AF Feldes (Small, Medium, Large Wide und Vertical) sowie die Position (Left, Center, Right) angepasst werden.

Entsprechend niedrig waren unsere Erwartungen an die Performance des AF-Systems und umso überraschter waren wir von dessen Performance in der Praxis. Denn auch ohne intelligente Trackingfunktionen gelangen mit dem AF der RED KOMODO vergleichsweise sichere AF-Shots, so lange sich das Motiv im zuvor definierten AF-Feld befand. Bemerkenswert fanden wir hierbei, dass die aktuelle BETA Implementierung des KOMODO AF keine Spur von vor-und zurück Jagd-Bewegungen zeigte, was für eine solide Implementierung von Phasendetektion spricht.

Sowohl mit dem Canon 35 als auch mit dem 70-200 fuktionierte der AF mit obigen Einschränkungen gut. Selbst als wie Caro auf die Kamera mit komplett geöffneter Blende haben zurennen lassen, konnte der AF mitziehen. Für uns sind die durchaus brauchbaren AF-Funktionen der KOMODO damit auch ein weiterer Fingerzeig in Richtung Haupteinsatzzweck: Solo-Shooter.

Wir sind gespannt darauf, wie sich die Autofokusfunktionen der RED KOMODO weiterentwickeln werden - eine solide Basis wurde hier auf jeden Fall gelegt.

Einleitung / Ergonomie und Handling
Hauttöne


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Einleitung / Ergonomie und Handling
Autofokus
Hauttöne
Belichtungstools / Komodo Remote via RED CONTROL
RED Komodo und DJI Gimbal RS2
Stromverbrauch / Fazit
  

[13 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
klusterdegenerierung    13:53 am 24.8.2021
Ach ja, hier, und nicht vergessen, nicht vergessen, nicht vergessen..... :-) https://www.youtube.com/watch?v=m4nU2Y5oQYM
iasi    10:48 am 24.8.2021
Auch HDRx würde sich anbieten.
RUKfilms    07:06 am 24.8.2021
Das Einzige was ich and er Komodo noch immer vermisse, ist eine Timelapsefunktion. Hatte gehofft das dies eher nachgereicht wird, aber bisher warte ich vergeblich...weiterlesen
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