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Test : RED KOMODO - RAW-Sensor Verhalten und Global Shutter

von Mi, 11.August 2021 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Einleitung

Die Auslieferung der RED KOMODO verzögerte sich ja unter anderem durch Corona um einige Monate und auch ihre folgende Verfügbarkeit wurde nicht gerade mit einem großen Tamtam im Netz gefeiert. Dabei hat die Kamera gerade für ein RED-Modell doch einige höchst interessante Merkmale:

Sie besitzt einen 6K S-35-Sensor aus 6144 x 3240 Senseln, der mit ca. 27 mm Breite sogar noch etwas über typischen APS-C Sensorgröße liegt. Als Objektivanschluss wurde -offensichtlich mit Canons Zustimmung- exklusiv eine aktive RF-Mount verbaut, die man sonst nur an neuen, spiegellosen Canon Vollformat-Kameras finden kann. Für unseren Test lag zusätzlich der originale Canon EF- auf RF-Mount Adapter bei, welcher den Einsatz von weitverbreiteten Canon-EF-Objektiven ermöglicht.



Im Gegensatz zu den größeren RED Kameras, ist die KOMODO weitaus weniger proprietär. So können statt REDMAGs herkömmliche CFExpress-Karten zur Aufzeichnung genutzt werden. Als System-Akkus können zudem zwei herkömmliche Canon BP-Akkus angedockt werden. Typische Zusatzkosten für Akkus und Karten bleiben hier also deutlich im Rahmen. Und das bei einem Brutto-Body Preis von ca. 6.500 Euro inkl. MwSt. So viel RED für so wenig Geld gab es gefühlt noch nie.

Natürlich ist der Markt der Cine-Kameras in den letzten Jahren nicht stehen geblieben und eine Kamera mit ähnlicher Ausstattung kostet von Blackmagic Design mittlerweile noch weniger als die Hälfte (beispielsweise die Pocket Cinema Camera 6K Pro).

Doch die RED kann interessanterweise mit einem exklusiven Feature glänzen, dass man nicht unterschätzen sollte. Die KOMODO besitzt einen Global Shutter Sensor. Dass RED damit sogar einen Dynamikumfang von 16+ Blenden schaffen will, wollen wir in einem Folgeartikel noch näher untersuchen.

Auf jeden Fall bekommt man mit der KOMODO den berühmten RED-RAW Workflow zum Einstiegspreis. Die Auflösungen betragen dabei 6K (17:9, 6144 x 3240) bis 40p, 6K 2,4:1 mit bis zu 50p, 4K bis 60p und 2K bis 120p. Es handelt sich bei RED RAW immer um einen 1:1 Sensor Readout, was uns nun direkt zu einem Blick auf die Sensorqualität führt:

6K RAW Sensor-Readout / 4K RAW Downscaling


3 Seiten:
Einleitung
6K RAW Sensor-Readout / 4K RAW Downscaling
Rolling Shutter
  

[26 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
iasi    08:04 am 13.8.2021
Meinst du HDRx? https://www.youtube.com/watch?v=AkQ06ccbL3Q Es kann durchaus nützlich sein, wenn man es mit Bedacht einsetzt https://vimeo...weiterlesen
Rick SSon    22:33 am 12.8.2021
irgendwie albern, dass RED als angeblich etablierter Kamerahersteller bei der DR Angabe immer diese seltsame extended DR Doppelbelichtungsfunktion als Maß der Dinge nimmt. Man...weiterlesen
roki100    22:27 am 12.8.2021
Bei Netflix gibt es neuen Film "Blood Red Sky" gedreht mit: Arri Alexa Mini LF, Hawk65 Anamorphics Arri Alexa Mini LF, Vantage Nikkor Lenses sieht finde ich gut aus: https://www...weiterlesen
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