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Infoseite // Sirui ASTRA - erste Vollformat-Anamorphoten mit Autofokus vorgestellt



Newsmeldung von slashCAM:



Als einer der ersten chinesischen Hersteller begann Sirui vor sechs Jahren, den Anamorphoten-Markt mit günstigen Objektiven aufzumischen, zunächst mit einer APS-C/S35 Opt...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Sirui ASTRA - erste Vollformat-Anamorphoten mit Autofokus vorgestellt


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Antwort von MarcusG:

Ich finde es super dass auf dem Gebiet was vorwärts geht. Native Mounts, geringeres Gewicht, Autofokus. Aber X1,33 bringt nicht wirklich Anamorphen Look, ich brauche da schon X1.5

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Antwort von iasi:

Die wären selbst für mich als nicht-Anamorph-Fan reizvoll.

Vollformat Open Gate würden die ASTRA voll ausreizen ohne dass man extremes Breitbild bekommt.

Gewicht und Brennweiten würden auch passen.

Nun kommt es nur noch auf die Bildqualität an, die sie abliefern - und dass Nikon Open Gate per Firmware nachliefert.

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Antwort von Funless:

MarcusG hat geschrieben:
Aber X1,33 bringt nicht wirklich Anamorphen Look, ich brauche da schon X1.5
Anamorphe AF-Objektive mit einem Faktor von 1.5x (oder mehr) wird es nicht geben, da die AF-Systeme der Kameras mit so einer starken Stauchung des Bilds nicht mehr klar kommen, 1.33x geht gerade noch so für die AF-Algorithmen. Aus dem Grund würde es für Sirui und Konsorten keinen Sinn machen Objektive mit einem Squeeze von 1.5x (oder mehr) zu entwickeln.

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Antwort von Tscheckoff:

Irgendwie kommen in letzter Zeit extrem viele Anamorphoten auf den Markt.
Aber zumindest macht es mit AF noch Sinn (mal was anderes / was neues).
Würde mich aber interessieren, wie gut die AF Algos WIRKLICH mit dem Squeeze zurecht kommen.
(Eigentlich sind jene Systeme ja nicht auf so etwas hin optimiert.)

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Antwort von MarcusG:

Zu behaupten daß es in Zukunft keine x1.5 mit AF geben wird finde ich etwas überheblich.

Es kann schon sein dass es.im Moment für die Algorithmen schwierig ist, aber die Algorithmen kann man ja weiterentwickeln. Vielleicht ist der AF dann nicht so gut wie bei normalen, aber warum sollte es keinen Algorithmus geben der die gequetschte Gesichter erkennen oder das Bild vorher entstauchen können

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Antwort von Sound_Effects:

Klingt ja schon irgendwie interessant. Bin mal gespannt, wie die ersten Tests damit aussehen und wie sich mit den Flares verhält. Die manuellen Objektive bekommt man ja gebraucht hinterhergeschmissen.

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Antwort von Funless:

Sind bereits erste Influencer Videos online ...













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Antwort von Tscheckoff:

Generell: Die AF Algorithmen könnten übrigens sogar problemlos so bleiben wie sie sind.
Man müsste nur genügend Leistung haben, das Bild vor der AF Erkennung zu de-squeezen schnell genug. ^^
(Klar hat man dann ein Delay durch die Umrechnung - Aber immerhin wieder nen solideren AF.)

Aber generell passiert da sicherlich erst was, wenn es Linsen von den Kamera-Herstellern selbst gibt.
(Für ein paar Dritthersteller-Objektive wird man da sicherlich nicht die ganzen AF-Algorithmen anpassen.) LG

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Antwort von Funless:

Tscheckoff hat geschrieben:
Generell: Die AF Algorithmen könnten übrigens sogar problemlos so bleiben wie sie sind.
Man müsste nur genügend Leistung haben, das Bild vor der AF Erkennung zu de-squeezen schnell genug. ^^
(Klar hat man dann ein Delay durch die Umrechnung - Aber immerhin wieder nen solideren AF.)
Ich bin wahrlich kein Ingeneur, habe also Null technisches Wissen bzgl. AF-Technologie und demzufolge ist das nachfolgende pure Spekulation meinerseits ohne jeglichen Anspruch auf Richtigkeit.

Ich vermute, dass ein in-camera desqueeze vor Verarbeitung und Speicherung der Aufnahme nicht ausreichen würde um einen zuverlässigen Video-AF mit einer Stauchung von 1.5x (oder mehr) zu gewährleisten, denn dann wären ja auch die AF-Messfelder in dem Fall anders angeordnet als im "Normal" Modus. Ein AF-System kommuniziert ja (so glaube ich) in Echtzeit mit den jeweiligen Informationen aus den jeweiligen AF-Messfeldern auf dem Sensor, höchstwahrlich basierend auf bereits fest vorgegebenen Parametern.

*Ich meine mich an ein Interview zu erinnern, als Sirui letztes Jahr ihr anamorphes S35 AF-Objektiv - zuerst nur für Sony E-Mount - herausgebracht hatten, in dem gefragt wurde weshalb sich Sirui für 1.33x und nicht für 1.5x entschieden hat und da meinte der Technik Heini von Sirui, dass bei allen Tests die sie mit ihren 1.5x Prototypen gemacht hatten, der AF der Kamera komplett versagte und das bei mehreren Sony Modellen, sowohl APSC (S35) Kameras wie A6(sowieso) und FX30, als auch bei den FF Modellen wie bspw. FX3, ZV-E1 und A7SIII.*

Entweder müssten die Kamera Hersteller also völlig neue Algorithmen entwicklen die exakt aufs anamorphe Filmen (mit jeweilig eigenem Stauchungsfaktor) zugeschnitten sind ohne, dass der AF Betrieb im "Normal" Modus beeinträchtigt wird oder einen erweiterten (oder separaten) KI-Chip entwickeln der beim anamorphen Filmen mit AF zum Einsatz kommt. Letzteres könnte durchaus irgendwann mal realisiert werden, sofern die Hersteller (Lumix, Canon, Nikon, Sony und vielleicht auch Fuji) einen betriebswirtschaftlichen Mehrwert darin sehen würden, allein schon damit sich die (mit Sicherheit nicht geringen) R&D Kosten amortisieren. Und genau das sehe ich allerdings eher kritisch, dass das in absehbarer Zeit passieren wird.

Tscheckoff hat geschrieben:
Aber generell passiert da sicherlich erst was, wenn es Linsen von den Kamera-Herstellern selbst gibt.
(Für ein paar Dritthersteller-Objektive wird man da sicherlich nicht die ganzen AF-Algorithmen anpassen.) LG
Ich denke, dass die Hersteller längst solche Objektive herausgebracht hätten wenn es 1.) ihren Qualitätsansprüchen genügen, respektive entsprechen und 2.) für sie betriebswirtlich attraktiv (s. o.) sein würde.

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Antwort von Tscheckoff:

@Funless: Naja. Bin jetzt auch kein Experte - Aber auf Sensel-Ebene (also Pixel-Ebene am Sensor) ändert man ja durch das De-Squeezing für die Pattern-Erkennung nichts. Die Erkennung ob das jetzt ein Gesicht oder ein Tier ist z.B. muss ja so oder so software-technisch vom AF System der Kamera definiert werden (nach der grundsätzlichen Bild-Verarbeitung). Der dadurch definierte Tracking-Bereich auf den dann fokussiert werden soll, wird auf die einzelnen AF-Felder am Sensor zurück umgesetzt und so weiß die Kamera welchen Senseln / Pixeln am Sensor sie folgen soll AF technisch (jetzt mal grob betrachtet).

Wo du defnitiv recht hast ist, dass man vom desqueezten Bild (auf das dann z.B. getrackt werden könnte) wieder auf den "echten" Sensel- / Pixel-Bereich am Sensor "zurück-stauchen" müsste in dem Fall (weil der Sensor selbst kriegt ja immer das gestauchte Bild von der Linse präsentiert ^^). Sonst wird ja der falsche Bereich an die AF-Positions-Auslesung vom Sensor weiter gegeben. Sollte aber EIGENTLICH nicht der große Mehraufwand sein - Man transformiert ja nur den Bereich um den entsprechenden Faktor - Bilder muss man dann ja keine mehr umrechnen. ABER: Praktisch würde das alles sicherlich zu viel Delay und Rechenaufwand bedeuten. Und wie schon erwähnt -> Solange die Kamerahersteller nicht SELBST etwas an Linsen mit Squeeze-Faktor und AF auf den Markt bringen, wird da gar kein Finger gerührt (und ja - Da ist wohl der Markt einfach zu klein für ^^). LG

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