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Test : Panasonic GH6 und Atomos Shogun Connect in der (Cloud)Praxis: Proxy-Upload mit LTE-Handy vom Set?

von Do, 24.November 2022 | 8 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Die Praxis: Von der GH6 direkt ins Schnittprogramm?



Die Praxis: Von der GH6 direkt ins Schnittprogramm?



Ehrlich gesagt waren wir eher skeptisch, ob der direkte Upload von unserer Dreh-Location im Regierungsviertel in Berlin Mitte zum Atomos Cloud/ Frame.io Server problemlos klappen würde.

Atomos Shogun Connect und Panasonic GH6 Rig



Schließlich waren wir mit einem normalen LTE Tarif (ohne 5G / max Upload 50 Mbit/s) mit unserem Smartphone unterwegs (iPhone 14 Pro) und die Übertragungskette bis zum Frame.io Server ist ziemlich lang: Das 4K Videosignal muss von der GH6 via HDMI zum Atomos Shogun Connect, dort (quasi in Echtzeit) in ein HD H.265 Proxy umgewandelt werden, von dort via WiFi zum Smartphone geschickt werden, von dort via LTE zunächst zum Atomos Cloud Studio und vor dort weiter zum Frame.io Server hochgeladen werden und schließlich vom Schnittprogramm aus angezeigt und wieder heruntergeladen werden.

Entsprechend hoch war unsere Skepsis bei dieser langen Übertragungskette zu der noch die Unkalkulierbarkeit der aktuellen Nutzung der Funkzelle, in der wir uns befanden, hinzu kam. Umso erstaunter waren wir, wie problemlos der Upload nach Frame.io funktionierte. Hier kündigt sich tatsächlich ein alternativer Produktionsworkflow an. Wir haben für unseren Atomos Connect Test insgesamt 23 Clips aufgenommen mit einer Länge bis maximal ca. 2 Minuten pro Clip – was in etwa einem typischen Praxistest-Projekt von uns entspricht.

Die GH6 hatten wir via (Fullsize) HDMI mit dem Atomos Shogun Connect verbunden und via aktivierter HDMI-Timecode-Ausgabe als Timecode-Trigger ausgesetzt. Somit zeichnet der Atomos Shogun Connect wie bekannt beim Drücken des Record-Buttons auf der Kamera automatisch im entsprechenden Format auf die SSD auf: In unserem Test war dies ProRes 4K 10 Bit Panasonic V-Log Material mit 25p sowie parallel ein H.265-Proxy für den Camera-to-Cloud Upload.

Was uns besonders beeindruckt hat: Zwischen jedem Take benötigen wir immer etwas Zeit, um entweder zu Reframen, neue Belichtungseinstellungen zu wählen, das Objektiv zu wechseln etc.. Diese kurze Zeit hat jedoch immer ausgereicht, um das gesamte Proxy via Handy hochzuladen, so dass wir bei der Aufnahme des nächsten Clips keinen Proxy-Upload mehr anstehen hatten: Damit gestaltete sich der Camera-to-Cloud Workflow erstaunlich entspannt. Von unserer Seite damit eine klare Empfehlung – auf jeden Fall für das hier getestete Setup (Panasonic GH6, Atomos Shogun Connect, iPhone 14 Pro + LTE-Upload, Atomos Cloud-Studio, Frame.io sowie Premiere Pro, FCP oder Resolve Studio.

Nichtsdestotrotz gibt es aktuell ein Paar Limitierungen, die man im Hinterkopf beim Camera-to-Cloud Workflow mit dem Atomos Connect behalten sollte:

Camera to Cloud nach Frame IO aufsetzen: Schritt für Schritt
Limits (und Hacks)


8 Seiten:
Einleitung / Camera-to-Cloud / Atomos Cloud Studio
Frame.IO / Atomos „Connect“
Camera to Cloud nach Frame IO aufsetzen: Schritt für Schritt
Die Praxis: Von der GH6 direkt ins Schnittprogramm?
Limits (und Hacks)
Premiere Pro: Proxy-HighRes Workflow / Final Cut Pro: Proxy-HighRes Workflow
DaVinci Resolve: Proxy-HighRes Workflow / Videoqualität: 8Bit HD Proxy vs 10 Bit 4K ProRes
Fazit
  

[11 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
R S K    14:29 am 30.11.2022
Gneau. Habe ich. Genauso wir ihr eine „Workflow-Lösungen unter Verwendung der Frame.io Erweiterungen” in Resolve veröffentlicht habt. 😉
rob    12:23 am 30.11.2022
R S K    10:46 am 30.11.2022
Habe ich ja schon oben. ;-)
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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