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Test : Canopus Edius DVX Review

von Mo, 6.Februar 2006 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Die Installation
  Die Software
  Kleinigkeiten
  Echtzeit-Power
  Fazit



Die Installation



Die Installation der Karte verläuft gegenüber früheren Produkten eigentlich recht reibungslos. Nur ein paar Englisch-Kenntnisse sind hierfür noch notwendig. Denn während das Programm mittlerweile auch eine deutsche Oberfläche und ein deutsches Handbuch vorweisen kann, ist die Installation sowie das zugehörige Installationshandbuch nach wie vor in Englisch gehalten. Außerdem landen die nötigen Treiber und Applikationen nicht in einem Rutsch auf der Festplatte, sondern erfordern die ständige Interaktion mit dem Anwender. Echte Probleme bei der Installation traten jedoch nicht auf und das System war nach knapp 20 Minuten einsatzfähig. Leider bleibt es dies dann ohne Aktivierung nur auch nur ca. 30 Tage. Ob Aktivierung wirklich die beste Lösung ist, gegen Raubkopierer vorzugehen, glauben wir persönlich nicht. Vielmehr sehen wir in der Produktaktivierung eine Gängelung der ehrlichen Käufer. Denn Erfahrungsgemäß kommt es dabei immer wieder zu Problemen, die Raubkopierer nicht durchleiden müssen. Immerhin scheint sich das Programm nicht wie Adobe ungefragt in geschützten Bereichen des Systems breit zu machen.




Die Software





Das mitgelieferte Edius 3.5 Pro hat sich mittlerweile zu einer runden Schnittlösung entwickelt, die sich auch nicht hinter deutlich teureren Lösungen verstecken muss. Die Oberfläche ist bewusst funktional gehalten und lässt sich in großen Teilen an den eigenen Arbeitsstil anpassen. Letztendlich sind es gerade die kleinen Details, die Edius gegenüber anderen Schnittlösungen glänzen lassen: So gibt es beispielsweise in den Vorschaufenstern optional einen eingeblendeten Timecode mit Peak-Meter und auch der Audioton hört sich beim langsamen Anfahren einer Bildposition an, als ob er direkt von einer Bandmaschine kommen würde. Die mitgelieferten Effekte decken praktisch alle Bereiche ab, die man für den kreativen Schnitt benötigt. Es gibt zwar nicht so viele Effekte wie unter Premiere und Co, dafür ist jeder Effekt voll echtzeitfähig. Einzigartig: Selbst bei laufendem Video kann man an der Parametern herumdrehen und die Wirkung eines Effektes beurteilen, ohne dass das System ins Stocken gerät.
Ebenfalls durchdacht: Wenn man beispielsweise bei einem Bild im Bild Effekt die Farben eines darunterliegenden Clips korrigiert, so wird für die Korrektur der Clip in voller Größe gezeigt.

Die Oberfläche von Edius DVX ist funktional und braucht etwas Einarbeitungszeit. Dafür wird man mit satter Leistung belohnt.



Auch die neuen Überlagerungsfunktionen sind wirklich sinnvoll und helfen schnell, um Filmen einen bestimmten Look zu verpassen. Andere Videoprogramme bieten diese Funktion nur selten, bei Adobe sind die Überblendmodi sogar mit dem Pro-Versionssprung ganz verschwunden.
Leider sind diese Überblendmodi bei Edius als separate Filter ausgelegt. Dadurch kann man diese nicht schnell durchprobieren, sondern muss immer wieder den alten Filter löschen, bevor man einen neuen auf den Clip legt. Eine Auswahl mit einem Klick (oder besser mit dem Mausrad, wie in Adobe Photoshop) würde den Workflow hier noch einmal deutlich beschleunigen.

Einleitung
Kleinigkeiten


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Einleitung
Die Installation / Die Software
Kleinigkeiten
Echtzeit-Power
Fazit
  

[15 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Anonymous    11:14 am 7.9.2006
Mir ist eins noch nicht ganz klar: die Karte beschleunigt auch HDV Schnitt? tut sie das auch unter Premiere (mit HDV Plugin)?
Anonymous    20:03 am 2.3.2006
Weil ich vor ca. 3 Jahren mit der Schnittsoftware Ulead Media Studio 6 "groß geworden" bin und diese mit der EZDV Schnittkarte von Canopus benutzt habe, ergibt sich folgende...weiterlesen
Anonymous    14:27 am 9.2.2006
Du kannst wohl aber mit der DVX genauso wie mit der Storm 2 ein DV-Projekt anlegen, dann m2t-Material laden. Von der DVX/Storm 2 wird dann HDV für die Schnittvorschau am Monitor...weiterlesen
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