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Test : Blackmagic Resolve Micro Panel - Solides Grading-Pult für 1.100 Euro

von Di, 4.April 2017 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Anschluss und Platz am Arbeitsplatz
  Keine Treiber(probleme)
  Rudimentäre Vorschau auch am Laptop
  Nur für Resolve
  Fazit



Keine Treiber(probleme)



Nach dem Einstecken braucht man sich ebenfalls um nichts weiter zu kümmern, als eine aktuelle Version von DaVinci Resolve zu starten. Ohne Treiberinstallation ist das Pult sofort nach dem Start des Programms einsatzbereit.

Seine Betriebsbereitschaft signalisiert das Pult mit seinen subtil beleuchteten Tasten. Die Beleuchtung der Tasten kennt dabei zwei Stärken. Einen dezenten, gedimmten Level sowie eine Vollbeleuchtung, die anzeigt, dass eine bestimmte Funktion aktiviert ist. Hierbei fehlen in der aktuelle Resolve-Version 12.5.5.026 noch ein paar Tasten, die wir bei Aktivierung auch gerne voll leuchten sehen würden, wie beispielsweise “Loop” oder “Play Still”.

Gegenüber der Bedienung mit Tastatur und Maus sollen Bedienpulte wie das Micro Panel dafür sorgen, dass man beim Graden nicht den Blick vom Vorschaumonitor zur grafischen Oberfläche wandern lassen muss. Mit dem Micro Panel gelingt dies in erster Linie nur bei einer primären Farbkorrektur. Spätestens wenn man Masken anlegen muss wird der Griff zur Maus obligatorisch. Für ausgefallenere Funktionen bieten erst die größeren Pulte auch entsprechende Regler. Doch auch wenn man keine neuen Nodes direkt am Micro Panel anlegen kann,ist es dennoch möglich mit zwei Tasten (PREV NODE und NEXT NODE) zwischen den Nodes zu springen. Es ist also möglich zuerst die Nodes mit der Maus und Tastatur anzulegen und dann die Feinarbeiten direkt vom Pult aus zu machen, indem man zwischen den Nodes hin- und hersteppt.



Rudimentäre Vorschau auch am Laptop



In kleineren Projekten kann das Pult sogar eine separate Vorschau-Karte für Resolve überflüssig machen, solange der angeschlossene Monitor einigermaßen farbecht ist. Denn erstens kann man mit dem Pult viele Korrekturen nun in der Vollbildvorschau von Resolve durchführen ohne die Oberfläche von Resolve zu nutzen. Und zweitens gibt es auf dem Micro Panel auch einen eigenen Knopf um schnell zwischen Vollbildvorschau und Oberfläche zu wechseln.

Wer allerdings über 1.000 Euro für dieses Pult investiert, sollte eigentlich nicht eine weitere Investition von 200 Euro für eine separate Vorschaukarte scheuen. Denn oftmals ist ein kurzer Blick auf die Oberfläche beim Graden dennoch sehr hilfreich. Noch hilfreicher ist allerdings meistens der Blick auf die Resolve Messinstrumente, die permanent ohne weitere Hardware auf einem zweiten Monitor angezeigt werden können. Richtig effektiv arbeitet es sich letztendlich mit drei Monitoren (1 x Vorschau, 1 x Oberfläche, 1 x Messinstrumente).



Wirft man in Resolve einen Blick auf die dort symbolisierten Kreise der primären Farbkorrektur, so sieht man, dass es eigentlich vier Trackbälle geben müsste (Lift, Gamma, Gain + Offset). Nur das große Advanced Panel von Blackmagic bietet auch diese 4-Kugel-Anordnung (für 30.000 Dollar!). Wer mit den kleineren Panels Zugriff auf die Offset-Werte haben will, kann die rechte Kugel per Offset-Taste temporär umwidmen, während die beiden anderen Kugeln ihre Funktionen verlieren.

Ein vertraut analoges Gefühl vermitteln die globalen Bildeinstellungen über 12 Drehregler, die an der Oberseite des Pultes angeordnet sind. Sehr lehrreich ist dabei in der Tat, einfach einmal frei an den Reglern zu spielen und die entsprechenden Auswirkungen auf der Oberfläche zu erkunden. Die “Feinheit” der Bälle und einiger Regler lässt sich übrigens unter Resolve sehr feinfühlig auf die eigenen Bedürfnisse anpassen.



Als enorm praktisch empfinden wir, dass sich die Drehregler durch Drücken einen Reset des einzelnen Parameters erlauben. Es gibt dazu auch Tasten für einen globalen Node Reset, einen Node-Bypass und ein Deaktivieren der aktiven Node. Weiters gibt es auch noch Tasten, um Stills als Gradingszustände zu speichern und abzurufen.

Einleitung / Anschluss und Platz am Arbeitsplatz
Nur für Resolve / Fazit


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[5 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
sottofellini    18:02 am 1.6.2017
Habe auf Grund eurer guten Replik dieses Panel erworben und im Betrieb und muss sagen, dass es von der Verarbeitung und der Haptik her den viel teureren Profipanels derselben Firma...weiterlesen
rob    09:56 am 5.4.2017
Das bemerkenswerte an der Kombination Resolve + Micro Panel ist, wie flexibel sie eingesetzt werden kann. Das hier genannte 3-Monitor Setup ist sicherlich das komfortabelste Setup...weiterlesen
klusterdegenerierung    18:52 am 4.4.2017
Ooh, doch soo einfach! ;-) Danke Dir :-)
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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update am 6.Juni 2020 - 15:02
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