Sphärische Aufnahmen mit Sigma Cine

Nicht weniger Cine und mit Sicherheit nicht weniger hochwertig kommt der sphärische Look mit den Sigma Cine Objektiven daher. Hier profitiert man gleich zweifach – und zwar bei der Auflösung. Zum einen lässt sich mit den Vollformat-Objektiven mehr Pixelfläche des Sensors nutzen – in unserem Fall 6048x2520 Pixel – und zum anderen lösen sphärische Objektive in der Regel spürbar höher auf als anamorphotische. Und dies gilt insbesondere für die hoch auflösenden Sigma Vollformat Cine-Serie.


 Sigma Cine 85mm T 1.5
Sigma Cine 85mm T 1.5

Unsere mit dem Sigma 85mm T1.5 Cine aufgenommenen Sequenzen bestechen dann auch durch exzellente Detailwiedergabe und hohen Kontrastumfang. Wer eine möglichst hochwertige, neutrale Basis für seine Produktion benötigt, findet in den Sigma Cine-Objektiven hervorragende Werkzeuge.



Beim Handling der Cine-Sigmas im Verbund mit der Blackmagic Cinema Camera 6K ist uns dann noch ein weiterer ziemlich cooler Punkt aufgefallen: Und zwar die Übertragung von Objektiv-Metadaten - und dies obwohl wir einen Adapter dazwischen geschaltet hatten.


Blackmagic Cinema Camera 6K und Sigma Cine 85mm T 1.5
Blackmagic Cinema Camera 6K und Sigma Cine 85mm T 1.5

Zu unserem Setup: Die Sigma Cine-Objektive lagen nativ bei uns mit EF-Mount vor. Um sie an die mit dem neuen L-Mount ausgestattete Blackmagic Cinema Camera 6K zu adaptieren, haben wir den Sigma Mount Converter MC-21 genutzt, der sowohl für EF als auch für L-Mount über entsprechende elektronische Schnittstellen verfügt.



Somit waren wir in der Lage, bei den Sigma-Cine Objektiven trotz (oder gerade wegen) der Adaptierung in DaVinci Resolve Metadaten wie Fokusdistanz, Blende, Brennweite etc. auszulesen.



Und noch ein kleiner Warnhinweis an dieser Stelle: Weil wir (wie stets) wenig Zeit bei unseren Aufnahmen vor Ort hatten und unsere Lenspro Objektivstütze (Shape) noch nicht eingetroffen war, haben wir ausnahmsweise ohne Objektivstütze gedreht, was bei den eher kompakten und vergleichsweise leichten (und leichtgängigen) hier genutzten Cine-Objektiven durchaus mal so funktioniert. Bei längeren Drehtagen womöglich mit diversen manuellen Fokusverlagerungen und/oder der Montage von Fokusmotoren raten wir auf jeden Fall zum Gebrauch von Objektivstützen (oder zumindest einer auf Rods montierten Clamp-On Mattebox), um nicht ungewollt Flex bei der Fokussierung im Kamerabild zu generieren.






Leserkommentare // Neueste
Clemens Schiesko  //  13:04 am 16.1.2024
Ich persönlich würde Dir im Zusammenspiel mit der Z Cam auch eher den BM Video Assist 5" 12G HDR empfehlen (Achtung iasi: so kommen noch mal 50g oben drauf!). Allein schon,...weiterlesen
Darth Schneider  //  12:32 am 16.1.2024
Das Gewicht finde ich auch gar nicht relevant. Gerade wenn man in einer Crew arbeitet. Ich würde mich jetzt vor einer neu Investition in ein solches Kamera Setup mit ZCam und...weiterlesen
Clemens Schiesko  //  01:28 am 16.1.2024
BMCC6k Body = 1135g Z Cam E2-F6 EF-Mount Body = 1090g Ninja V = 360g SSD mit Cage + Mount + Kabel = ca. 100g (Strom kommt über den DC-Out der Kamera) = 1550g Der 415g...weiterlesen
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