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Test : AMD XFX Radeon RX 5600 XT Grafikkarte - Durchschnittliche Mittelklasse

von Fr, 22.Mai 2020 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  XFX Radeon RX 5600 XT Thicc II
  Die Performance unter DaVinci Resolve 16
  Sonstiges
  Fazit



XFX Radeon RX 5600 XT Thicc II



Das Gehäuse der XFX Radeon RX 5600 XT Thicc II ragt weit über die Kante der PCI Befestigungsschrauben und fällt damit etwas höher aus als typische Grafikkarten. Deswegen fand es in unserem PC-Gehäuse auch erst mit etwas Pfriemelei seinen Platz. Auch wirkt der üppige Umbau nicht so stabil wie die typischen Radeon Referenz-Karten, welche die solide Anmutung eines Metallblocks verbreiten. XFX bewirbt dies als Vorteil mit den Worten: "Enhanced Open Air Design":



Das Äußere der Karte ist weiters durch zwei bullige 100mm Axial-Lüfter geprägt. Die XFX Radeon RX 5600 XT Thicc II ist dabei typisch als Dual Slot Variante (280x148x44mm) ausgelegt. Als Anschlüsse sind 3 x Displayport und 1 x HDMI 2.0 vorhanden. Zum Stromanschluss muss ein zusätzlicher, 8-poliger Netzteil-Stecker zur Verfügung stehen. Die Karte kann dabei laut Datenblatt bis zu 160 W verbrauchen und wird unter Last auch entsprechend laut.



Die Performance unter DaVinci Resolve 16



Unsere früher erwähnten Probleme, bei denen Resolve mit AMD-Karten immer lange Umschaltzeiten zwischen den Räumen benötigt ist mittlerweile aus der Welt. Dafür fiel gegenüber Nvidia Karten auf, dass die Clips bei AMDs Treiber irgendwie noch einmal gecached werden, bevor sie ruckelfrei von der Grafikkarte abgespielt werden. Und so bleiben Vorschaubilder im Programm beim Start erst einmal ein paar Sekunden leer. Wir führen dieses Verhalten mittlerweile auf unterschiedlichen Code zwischen OpenCL und CUDA zurück. Denn noch ein weiteres Speicher-Verhalten fiel uns auf: Während unser 8K Test-Projekt im CUDA-Modus mit einer RTX2080Ti trotz 11 GB DDR6-RAM immer wieder wegen Speicherüberläufen abbricht, passiert dies mit der 6GB-AMD Karte seltsamerweise nicht. Diese agiert zwar deutlich träger, aber bricht nicht wegen vollem Speicher die Bearbeitung ab. Das Speichermenangement unter OpenCL dürfte daher grundsätzlich anders funktionieren als unter CUDA.

Das führt uns direkt zu Betrachtungen der Performance. Die folgende Tabelle zeigt, wie sich die Leistung diverser Grafikkarten unter dem aktuellen DaVinci Resolve Studio 16 auswirkt. Es wurden diverse GPU-intensive Effekte angelegt und gemessen. Der erste Wert (50 Curved Nodes CC) beschreibt wie viele FPS die Karte in 8K bei 50 Farbkorrektur-Nodes schafft. Die anderen Werte beschreiben die Bildwiederholrate bei besonders komplexen Effekten. Echtzeit ist hier erreicht, wenn 24 fps ruckelfrei wiedergegeben werden können. Mehr als 24 (fps) kann eine GPU in unserem Test daher nicht erreichen, denn die Projekt-Wiedergabe ich hiermit schon optimal.

Desktop 8K, Resolve 16
MODELL50 Curved CC NodesMotion Blur Better,Large,30.0Spatial NR,small,50,50Spatial NR,small,100,100Temp NR 1 Faster Small 50 50 50Temp NR 2 better large 50 50 50

RTX 2080 Ti

17 

14

226,51811

Radeon VII

11,51714,542413,5

Vega 56

8,59,510,5312,57

RTX 5600 XT

5,56,510,53,510

4

Alle Benchmarks unter 16er-Versionen von DaVinci Resolve Studio. Alle Werte stellen die Wiedergabe in fps dar und wurden ohne aktive Scopes sowie ohne eine aktive Vorschaukarte ermittelt.



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Sonstiges / Fazit
  

[1 Leserkommentar] [Kommentar schreiben]   Letzter Kommentar:
Kamerafreund    20:44 am 23.5.2020
Wie sieht's denn mit dem Decoding a la Nvidias nvdec bei Amd mittlerweile aus? Wird da etwas supporter unter resolve oder Avid?
[Kommentar ganz lesen]

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