Praxis Sponsored Workshop Nikon ZR Rigging-Setups - von der Hosentaschen-RED bis zum Cine-Rig: 6 Setups vorgestellt

Sponsored Workshop Nikon ZR Rigging-Setups - von der Hosentaschen-RED bis zum Cine-Rig: 6 Setups vorgestellt

Anhand von sechs (selbst gebauten) Rigging-Setups stellen wir hier unterschiedliche Anwendungszenarien für die Nikon ZR vor – vom minimalen „Hosentaschen-Setup“ bis zum kompakten Cine-Rig – inklusive dazugehöriger Objektivwahl. Welche Objektiv- und Rigging Optionen machen für welche Anwendung am meisten Sinn? Hier unsere Überlegungen und Empfehlungen rund um die Nikon ZR ...

// 12:11 Di, 3. M�r 2026von
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Der Einfachheit halber nutzen wir hier – weil für uns am leichtesten verfügbar – Rigging-Komponenten von SmallRig. Unsere Empfehlungen lassen sich jedoch in Bezug auf die Rig-Komponenten durchaus universell verstehen.





Red für die Hosentache vs Urlaubscam

Nikon ZR + Nikkor Z 28mm f /2.8 oder Nikkor Z 26mm f/2.8



Die Nikon ZR stellt mit ihren Abmessungen von 134 x 81 x 49 mm eine der kompaktesten raw-fähigen Vollformat-Kameras am Markt dar – zusammen mit der RED-RAW Colorscience stellt sie eine Bildästhetik zur Verfügung, die in dieser Preis- und Größenklasse recht einmalig ist. Das Weglassen des Suchers zu Gunsten des großen, hochwertigen Displays macht sie im Handling zudem recht kompakt. Tatsächlich lässt sich mit der Nikon ZR durchaus auch „aus der Hüfte schießen“ - wie mit einer Point&Shoot Cam – also quasi eine „Cine-Point&Shoot“ oder die bereits mehrfach zitierte „Red für die Hosentasche“.


Minimales Setup: Nikon ZR  + Nikkor Z 28mm f /2.8
Minimales Setup: Nikon ZR + Nikkor Z 28mm f /2.8

Hierfür empfehlen sich besonders kompakte Nikon ZR-Setups, mit denen man die Nikon ZR sogar in der (größeren) Hosen- bzw. Jackentasche transportieren kann. Wer das absolut kompakteste und dabei immer noch optisch recht hochwertige Setup benötigt, dem empfehlen wir die Nikon ZR ohne Cage oder Handgriff mit dem Nikkor Z 26mm f/2.8 zu nutzen.



Das Nikkor Z 26mm f/2.8 stellt eine Pancake-Optik mit Abmessungen von 104 mm x 234,5 mm dar, die geradezu winzig daher kommt und mit 125g (trotz Metallbajonett) auch zu den leichtesten Nikkor Z Objektiven zählen dürfte. Optisch bewegt sich das Nikkor Z 26mm f/2.8 auf etwas höherem Niveau als das hier als günstigere Alternative empfohlene Nikkor Z 28mm f /2.8 - vor allem bei offener Blende löst das Nikkor Z 26mm f/2.8 noch etwas höher auf.


 Pancake-Optik Nikkor Z 26mm f/2.8
Pancake-Optik Nikkor Z 26mm f/2.8

Die hohe optische Qualität, die hochwertige Verarbeitung und die sehr kompakten Maße haben jedoch ihren Preis. Mit einer UVP von 549,- liegt das Nikkor Z 26mm f/2.8 deutlich höher als das Nikkor Z 28mm f /2.8, das aktuell bei einer UVP von 269,- Euro landet.



Auch die Kombination Nikon ZR und Nikkor Z 28mm f /2.8 passt gerade noch so in unsere Manteltasche und geht damit noch noch als kompaktes, hochmobiles Setup bei uns durch. Das günstigere Nikkor Z 28mm f /2.8 löst offenblendig nicht ganz so hoch auf wie das Pancake Nikkor, und kommt mit einem Kunststoffbajonett - fokussiert dafür im Videobetrieb einen Tick leiser (aber nicht lautlos) und etwas schneller und erreicht abgeblendet quasi die gleiche Auflösungsleistung wie das Nikkor Z 26mm f/2.8. Mit einem Gewicht von 155g darf es immer noch als ultraleicht gelten. Für uns auf jeden Fall die Budget-Empfehlung zum Thema „Jackentaschen-RED“.


Nikon ZR und ME-D10 Nikon Shotgun Mikrofon
Nikon ZR und ME-D10 Nikon Shotgun Mikrofon



Als kompakte Ausbauoption in Sachen Ton sehen wir vor allem die Entscheidung zwischen einer kabellosen 32-Bit Float Mikro-Option via Hotshoe und einem kabelgebundenen Setup via Klinkenstecker. Für ein möglichst unkompliziertes, kabelloses 32-Bit Float Setup empfehlen wir das hauseigene Nikon ME-D10 Shotgun Mikro, das einfach in den Hotshoe der Nikon ZR geschoben wird und diverse Audio-Fokussierungen erlaubt. Wer sich nicht an einen Klinkenstecker an der Kamera stört, bzw. mit Lavaliers unterwegs ist, findet bei DJI, Sennheiser und anderen ebenfalls entsprechend kompakte Audiolösungen.





Kleiner Griff – große Wirkung

Ausbauvariante Halfcage



Wer nicht die kleinstmöglichen Abmessungen der Nikon ZR benötigt, aber immer noch vergleichsweise kompakt aber dafür eine deutlich besserer Ergonomie zu schätzen weiß, sollte unbedingt mal entsprechende Halfcage-Varianten für die Nikon ZR testen.


Nikon ZR mit Halfcage
Nikon ZR mit Halfcage

Vor allem wer mit größeren Händen unterwegs ist oder einfach nur eine ergonomischere Handausformung sucht, findet in Halfcage Optionen mit integriertem Handgriff ein in unseren Augen sehr sinnvolle Ergänzung zur Nikon ZR. Ganz gleich ob Half oder Fullcage – einen entsprechende Handausformung würden wir stets bei der Nikon ZR montieren, sofern keine ultrakompakten Setups benötigt werden.



Mittlerweile bieten eine ganze Reihe von Herstellern Halfcages für die Nikon ZR an – teilweise auch mit schicken Holzeinlagen. Auch sicherheitstechnisch macht ein entsprechender Halfcage unserer Meinung nach Sinn.


deutlich sicherer Griff mit Handausformung
sicherer Griff mit Handausformung

Wer seine Nikon ZR über einen längeren Zeitraum in der Hand hält, hat mit einer stärkeren Griffausformung einen deutlich sichereren Griff um das ansonsten eher flache Nikon ZR-Gehäuse – insbesondere beim Tragen mit einer Hand.







Run&Gun Interview-Setup mit Licht, Audio und Zoom

Für Interviewsetups bei denen Licht und weiteres Zubehör an der Nikon ZR montiert werden soll, raten wir zu Fullcages.


Nikon ZR +und Fullcage
Nikon ZR und Fullcage

Vorteil neben den erweiterten Montageoptionen für Technik ist hier auch die Option, einen Top-Handle zu nutzen. Wer die Nikon ZR viele Stunden mit entsprechendem Zubehör trägt, wird sich über einen Tophandle freuen. Persönlich nutzen wir bei entsprechenden Setup gerne auch einen Sidehandle, um ein Kopflicht zu montieren.


Nikon ZR mit Fullcage und Sidehandle
Nikon ZR mit Fullcage und Sidehandle

Run&Gun Interview Setups benötigen möglichst viel Flexibilität bei der Wahl des Ausschnitts – entsprechend würden wir bei diesem Nikon ZR Setup zu einem Zoom-Objektiv raten. Wir haben bei Vollformatsensoren gute Erfahrungen mit Standard 24-70mm und 24-105mm Brennweiten gemacht. Im Verbund mit der Nikon ZR würden wir daher entweder das exzellente, neue Nikkor Z 24-70mm f/2.8 S II oder preisgünstigere Variante das Nikkor Z 24–120 mm 1:4 S nehmen. Das 2.8er wäre zudem unsere Lowlight-Option und das 24-120 unsere erste Wahl, wenn besonders viel Flexibilität bei der Brennweite benötigt wird zumal es mit seinen maximalen 120 mm noch ein gutes Stück mehr Brennweite zur Verfügung stellt als die Konkurrenz.


Professionelles Zoom - Nikkor Z 24-70mm f/2.8 S II
Professionelles Zoom - Nikkor Z 24-70mm f/2.8 S II

Das neue Nikkor Z 24-70mm f/2.8 S II verfügt darüber hinaus als eines der wenigen lichtstarken Standard-Zooms über einen Innen-Zoom, beim dem sich der Schwerpunkt des Objektivs nicht verlagert. Wer ein besonders gegen Wettereinflüsse geschütztes Objektiv benötigt oder wenn zusätzlich auch Gimbalaufnahmen mit wechselnden Ausschnitten gefragt sind und wenig Zeit für Neutarierung des Gimbals zur Verfügung steht, könnte dies die passende Option sein.



Beim Thema höherwertigeres Audio und Rigging landet man schnell beim CA-XLR2d-N XLR Adapter von Tascam der speziell für die Blitzschuh-Kontakte der Nikon ZR angepasst wurde.


Tascam  CA-XLR2d-N XLR
Tascam CA-XLR2d-N XLR

Wer maximale XLR-Audio-Bestückung benötigt, findet hier zwei XLR/TRS-Kombibuchsen und einer Mini-Klinkenbuchse. Allerdings muss man bei komplexeren Rigs dann auf einen kompakten Top-Handle verzichten.



Wir nutzen meist Lavaliers als Hauptmikrofonierung und sind bei kompakten Setups nach wie vor mit dem Sennheiser AVX-System unterwegs. Soll Atmo zusätzlich aufgezeichnet werden, würden wir vermutlich zu einem kompakten externen Audiorecorder greifen.







Interview-Setup mit Licht, Audio, Zoom, Monitor und V-Mount

Inklusive 10 Bit 4:2:2 H.265 Option



Sobald weitere Verbraucher hinzu kommen oder das Kamerasetup zu kopflastig wird, nutzen wir bei entsprechenden DSLM-Setups häufig einen V-Mount Akku, der zum einen als zentrale Stromversorgung und zum anderen als rückseitiges Gewicht das Rig besser ausbalanciert.


Nikon ZR mit Fullcage, Tophandle, Monitor, Licht, Audio und V-Mount
Nikon ZR mit Fullcage, Tophandle, Monitor, Licht, Audio und V-Mount

Vor allem wenn neben Licht und Mikro auch ein externer Monitor hinzu kommt, kann das Kamerasetup schnell kopflastig werden und damit schnell ermüdend, wenn man es einen vollen Drehtag mit sich trägt.


 Kompaktes Interview-Setup
Kompaktes Interview-Setup

Zwar verfügt die Nikon ZR über einen der besten Monitore am DSLM-Markt aber ein externer Monitor kann – vor allem als Monitor-Recorder wie der hier von uns genutzte Atomos Ninja TX - trotzdem Sinn machen. So lassen sich bei der kamerainternen ProRes und H.265 Aufnahme zusätzlich externe Backups aufnehmen – z.B. ebenfalls in ProRes, was auf der internen Micro-SD Karte der Nikon ZR nicht möglich ist.



Und auch wer nicht auf das angekündigte 10 Bit 4:2:2 ProRes LT Firmware-Update der Nikon ZR warten kann oder will, findet beispielsweise im externen H.265 Recording auf dem Ninja TX eine entsprechende 10 Bit 4:2:2 H.265 Option.



Wir empfehlen bei einem Setup mit externem Monitor-Recorder besonders den Einsatz eines Cages mit HDMI-Locking Funktion, um die Verbindung zum Micro-HDMI-Port der Nikon ZR bestmöglich vor unerwünschtem Zug zu schützen.





Cine Setup mit Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ

Inklusive Mattbox und Followfocus



Mit dem Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ hat Nikon sein erstes videospezifisches Objektiv mit Cine-Optionen vorgestellt und mit einem interessanten hybriden Mix aus manueller und elektronischer Bedienung versehen. Hier also unsere Notizen zum „hybriden“ Cine-Setup mit dem Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ und der Nikon ZR.


 Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ
Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ

Zu den „Cine-Merkmalen“ des Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ zählen für uns vor allem folgende Funktionen, die teilweise auch Einfluß auf das Rigging-Setup haben: Die wichtigste dürfte der 0.8er Mod kompatible, integrierte Fokuszahnkranz des Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ sein. Hiermit lassen sich - wie in unserem Rig hier gezeigt - Standard Followfokussysteme nutzen.



Das es sich beim Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ um ein Fokus-by-Wire Objektiv handelt, sind für uns darüberhinaus die Anpassung des Fokus-Drehwinkels und der Fokusrichtung wichtige zusätzliche Parameter, die beide von Nikon via Kameramenü der Nikon ZR unterstützt werden. So lässt sich etwa der Drehwinkel in 30 Grad Schritten zwischen 90 und 720 Grad frei wählen und die Fokusrichtung via F9 Menüpunkt „Reverse Ring for Focus“ entsprechend umkehren. Je nach eingestellter manueller Fokussierrichtung ändern sich dann auch die Fokussierhilfen (Pfeilrichtungen) im On Screen-Menü der Nikon ZR.


Die manuelle Followfokus Bedienung ist angenehm direkt beim Nikkor Z  28-135mm f/4 PZ
Die manuelle Followfokus Bedienung ist angenehm direkt beim Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ

„PZ“ steht beim Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ für Powerzoom. Im Verbund mit der Nikon ZR lässt sich der Powerzoom auf drei unterschiedliche Arten nutzen: Via Zoomring am Objektiv, via Zoomwippe am Objektiv und via Mini Zoomwippe per Zeigefinger an der Kamera. Wie auch beim Fokusdrehwinkel können unterschiedliche Zoomgeschwindigkeiten eingestellt werden. Für besonders kontrollierte Zooms empfehlen wir die Zoomwippen. Soll hingegen nicht während des Filmens gezoomt sondern nur schnell ein neuer Ausschnittbestimmt werden, ist der Zoomring am Objektiv die schnellste und reaktivste Wahl.





Und apropos Zoomen: Die Nikon ZR unterstützt die Nikon HighRes Zoom Funktion, bei der Sensorpixel über das Recording-Format hinaus zum Zoomen genutzt werden. Beim Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ lässt sich bei Bedarf die HighRes Zoom Funktion auch nahtlos mit dem optischen Zoom nutzen. Hierbei wird die zur Verfügung stehende Brennweite auf bis zu 270mm verdoppelt.



Beim Arbeiten mit ND-Filtern mit dem Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ gilt es zu beachten, dass das Filtergewinde 95mm beträgt. Nikon liefert mit dem Objektiv eine Gegenlichtblende in Stil einer Clamp-On Mattebox mit, die eine Schiebeöffnung besitzt, um Vario-ND Filter zu bedienen.


Wer eine Mattexbox nutzen möchte, benötigt Kompendien die mit ca. 105mm Durchmesser funktionieren bzw. einen Clamp-On Ring der entsprechende Durchmesser unterstützt.


Nikon ZR mit  Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ im Cine-Setup
Nikon ZR mit Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ im Cine-Setup

Für das Setup mit unserer klassisch auf Rods montierbaren Chrosziel Mattebox mit Einschubfiltern haben wir einen variablen Donut aus Stoff für die Streulichtabdeckung genutzt, was gut funktioniert hat. Wer ausreichend große Vario-ND Filter besitzt und auf größere Top- und Sideflags verzichten kann – bzw. eher ein kompaktes Setup benötigt - sollte jedoch auch erstmal mit der mitgelieferten Gegenlichtblende zurecht kommen.



Gut gefallen hat uns darüber hinaus, dass sich die Objektivmanschette beim Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ demontieren lässt und ein 1/4 Zoll Gewinde freigibt, dass sich bestens für die Montage einer Objektivstütze eignet (die wir bei der Verwendung von Follwfocus-Systemen grundsätzlich empfehlen).


Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ mit montierter Obejktivstütze
Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ mit montierter Obejktivstütze

Hinzu kommt: Da das Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ sowohl über Innenfokussierung als auch einen Innenzoom verfügt, bleibt die Länge stets gleich, was zu einem deutlich einfacheren Handling mit Rod-montierten Matteboxen beiträgt.



Und apropos einfaches Handling: Bei der Wahl eines geeigneten Monitors würden wir beim Nikon ZR Cine-Rig aktuell zu einem Monitor greifen, der Camera Control mit an Bord hat, weil wir auch im Cine-Rig V-Mount Akkus verbauen und hier ergonomisch die Bedienung zentraler Kameraparameter via Monitor in unseren Augen viel Sinn macht.



Passend hierzu hat Atomos ganz frisch ein Update für seine aktuelle Ninja Reihe herausgebracht (AtomOS 12.5.0), das für die Nikon ZR Camera Control via USB-C zur Verfügung stellt (inkl. Touch to Focus) – was wir mit dem hier montierten Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ an der Nikon ZR auch schon kurz ausprobiert haben und was bislang reibungslos funktioniert hat: Wir haben hier entsprechend den Ninja TX inkl. Camera Control für die Nikon ZR montiert. Sollte ein 7“ Monitor in Zukunft auch über Camera Control für Nikon via USB-C verfügen (Atomos/Shogun Ultra?, Small HD?, Portkeys?), würden wir im Cine-Rig eher zum 7“ Monitor greifen, weil hier Gewicht und Stromverbrauch weniger eine Rolle spielen.



Wer auf der Suche nach einem kompakten und zugleich hybrid (mechanisch-elektronisch) nutzbaren Cine-Setup für Solo-Shooter inkl. vielfach nutzbarem Zoom ist, könnte bei der Kombination Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ und Nikon ZR fündig werden.







Komplexe Remote Bedienung für Solo-Shooter

Inklusive Nikon MC-N10 Handgriff



Wer die Nikon ZR am Gimbal, auf einem Slider oder via Hinterkamerabedienung auf einem Stativ nutzen möchte, findet mit dem Nikon MC-N10 Handgriff ein cleveres Konzept, das wir so von keinem anderen Hersteller kennen.


Nikon MC-N10 Handgriff
Nikon MC-N10 Handgriff

Der MC-N10 verlegt quasi die gesamte rechtsseitige Kamerabedienung inkl. aller Buttons und Schalter von Nikon DSLMs auf einen USB-Remote-Hangriff der via Arri-Rosette am Gimbal oder Stativarm befestigt werden kann.



Somit steht auch die gesamte Menübedienung via Cursor wie auf der Kamera selbst zur Verfügung. Hinzu kommen frei belegbare Funktionstasten, Plus- und Minus Zoomtasten für den Fokus-Check, die gewohnten Zeigefinger und Daumenräder für Blende und Verschlusszeiten (oder Verschlusswinkel), Record-Button sowie AF-ON Button.


Sponsored Workshop Nikon ZR Rigging-Setups - von der Hosentaschen-RED bis zum Cine-Rig: 6 Setups vorgestellt : NikonZRMC 1
Nikon ZR + MC-N10 Handgriff

Wir haben den Nikon MC-N10 Handgriff hier mal probeweise via ARRI-Rosette montiert und erhalten damit ein bemerkenswert ergonomisches, beidhändiges Setup, bei dem man eine sehr umfassende Kamera-Remotebedienung erhält. Das gilt insbesondnere auch bei der Montag am Gimbaln – bei DJI-Gimbaln kann man sich hiermit den Aktentaschengriff sparen und erhält noch eine umfasende Kamera Remotebedienung dazu.



Ein besonderer Clou ergibt sich bei Setups - ob statisch oder mobil - bei denen man das Nikkor Z 28-135mm f/4 PZ nutzt, denn hier lässt sich der Zoom auch auf den Joystick oder die beiden Vergrösserungsbuttons des MC-N10 Remote-Handgriffs legen.


 Nikon MC-N10 Handgriff mit Powerzoom-Unterstützung
Nikon MC-N10 Handgriff mit Powerzoom-Unterstützung

Wer also als Solo-Operator viel mit Slidern, Gimbalen oder in Szenarien arbeitet, bei denen eine Art Hinterkamerabedienung wichtig ist, findet hier eine recht einzigartige Option.


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