Unsere drei Tester (Manfred, Sebastian und Tobias) waren von der Nikon ZR grundsätzlich ziemlich angetan – insbesondere von der REDRAW-NE-Qualität und dessen problemlosen Bearbeitung, vom großen, hellen Bildschirm, von der Kompaktheit des Systems für unterwegs und auf dem Gimbal sowie von der hochwertigen Verarbeitung insgesamt.
Doch gleichzeitig hatten sie auch ein paar Kritikpunkte - schwierig für die Dokufilmer war vor allem das Fehlen einer guten H265 Codec-Implementierung mit 10 Bit 422, denn eine Aufzeichnung mit ProRes HQ braucht zu viel Platz auf der Speicherkarte, was besonders bei dokumentarischen Projekten einschränkend ist.
Als primäre Kamera im professionellen Einsatz gibt es außerdem aufgrund der Kompaktheit zwangsläufig Einschränkungen gegenüber dedizierten Film- und Dokukameras, u.a. bei den Anschlüssen und den externen Bedienelementen.

Unser Tester arbeiten mit unterschiedlichen Systemen und so stand die kleine Nikon ZR (v1.0) einmal im qualitativen Vergleich zur Canon R5 Mark II und Canon C70, einmal auf dem Prüfstand als Alternative zur Sony FX3. Im dritten Testfall ging es u.a. darum, wie sich die Kamera in Drehumgebungen mit größeren REDs einfügt.
Damit Vorhang auf für die Leserstimmen zur Nikon ZR – es gibt viel zu entdecken.
HINWEIS // Unter den drei Lesertestern wurde als Dankeschön eine Nikon ZR ausgelost -- Gewinner ist Manfred // Die anderen beiden Tester erhalten je einen Gutschein für den Nikon Store im Wert von 500 Euro als Trostpreis.
Unsere Tester //
Manfred Baulig drehte anfänglich viel Kurzfilme und Musikvideos, mittlerweile auch Liveaufzeichnungen, Serien und Dokus für seine Film- und Videoproduktionsfirma John Doe Film. Seine Schwerpunkte liegen bei der Kameraführung mit Gimbal / Steadycam und Regie // Webseite
Tobias Thiele konzipiert und produziert Dokumentarisches für NGOs, meist in Kooperation mit lokalen Filmemacher*innen im Globalen Süden und mit kleinem Budget. Neben dem Schnitt und Grading von z.T. sehr unterschiedlichem Material, filmt er Projekte selbst, nebenbei gern auch im Bereich Kultur und Musik // Webseite
Sebastian Leitner arbeitet seit 2008 als unabhängiger Filmemacher und Editor. Neben zahlreichen Dienstleistungen und TV-Produktionen hat er bisher drei internationale Kinodokumentarfilme erfolgreich (mit-)produziert und herausgebracht. Seine Spezialgebiete sind Montage und TV- und Kino-mastering (DCP), daneben unterrichtet er auch am SAE in Berlin // Webseite

















