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Grundlagen : In den Tiefen der Farben

von Fr, 20.Juli 2007 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  8 Bit gestern und heute
  Mehr ist besser
  32 Bit und gut?
  Jetzt schlägts 48
  Die Welt zwischen 0 und 1
  Die Praxis
  Das Pferd von hinten...
  Fazit – Oder was man daraus lernen kann

Wenn man heute von 16 Bit Farbtiefe spricht kann das entweder ziemlich schlecht oder ziemlich gut gemeint sein. Zeit für ein paar aufklärende Worte, worauf man bei Farben im Videobereich achten sollte - besonders bei der Farbkorrektur.

Der aktuelle Bericht über Apples Color 1.0 hat uns auf die Idee gebracht, einmal näher auf die Problematik der Farbtiefen einzugehen. Wir haben uns gefragt, warum Color 1.0 unter Nvidia nur mit 8 Bit rechnet und besonders, warum das scheinbar niemanden stört.




8 Bit gestern und heute



Die Zeiten in denen man sogar nur eine gesamte Farbtiefe von 8 Bit hatte sind glücklicherweise vorbei. Denn bei dieser Farbtiefe (die man heute eigentlich nur noch für Gifs benötigt) werden sogenannte indizierte Farben verwendet. Hierbei werden in einer Farbtabelle oder Farbpalette (Look Up Table, LUT) 256 Farbtöne definiert und nur diese Farbtöne können dann in einem Bild verwendet werden.
Dies kann man sich so vorstellen, wie ein Malkasten,den man mit 256 nicht mischbaren Farben bestückt. Jede Farbe enthält dann eine Nummer und jedes Pixel im Bild entspricht dem Prinzip „Malen nach Zahlen“ (dessen Zeiten ebenfalls schon vorbei zu sein scheinen). Auf jeden Fall enthält jedes Pixel nur eine Nummer, die der Farbe aus der Farbpalette entspricht. Da man 256 Farben genau in 8 Bit unterbringt, benötigt die Beschreibung eines Farbpixels eben nur 8 Bit.

Bei 8 Bit Farbtiefe kann jedes Pixel nur eine von 256 verschiedenen, vordefinierten Farben aus der Farbpalette enthalten.



Mehr ist besser


5 Seiten:
Einleitung / 8 Bit gestern und heute
Mehr ist besser
32 Bit und gut? / Jetzt schlägts 48
Die Welt zwischen 0 und 1 / Die Praxis
Das Pferd von hinten... / Fazit – Oder was man daraus lernen kann
  

[5 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Anonymous    17:25 am 25.7.2007
Final Cut Pro kann seit Version 4 intern in 32bit-Float rechnen, auch bei FXScript Plugins. Siehe hier: http://www.atreid.fr/media/finalcutpro4.pdf Dabei war/ist beeindruckend,...weiterlesen
olipool    15:46 am 23.7.2007
danke sehr, das war eine sehr wichtige info, die mir noch nicht bewußt war. und plötzlich frage ich mich, wie ich bisher ohne dieses wissen auskommen konnte...weiterlesen
rudi    01:29 am 21.7.2007
Das bringt nicht wirklich was, die Software muss "floaten". Dies können unter anderem Blender, Shake und After Effects. Letzteres aber nicht bei allen Effekten. Bei reinen...weiterlesen
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