Z CAM legt mittlerweile eine ähnlich rasante Kamera-Entwicklungsgeschwindigkeit wie Blackmagic an den Tag. Gerade erst wurde eine kleine 4K-MFT E2C vorgestellt und schon kündigen die Chinesen für Herbst eine weitere Cinema Camera an. Diesmal sogar mit einem amtlichem 6K Super35-Sensor.
Bei voller Sensorauflösung (6244 x 4168 Sensel) sind maximal 30 fps möglich. Bei 6124 x 3240 sollen schon bis zu 48 fps möglich sein. Cinemascope 6K (6124 x 2560) soll schließlich bis zu 60 fps ermöglichen. 4K-Auflösungen können sowohl in einem gecroppten Sensor Ausschnitt oder per Downsampling erzeugt werden. Allerdings ist auch hier die Framerate auf 60 fps beschränkt.
Aufgezeichnet wird mit 10 Bit in H.264 (4:2:2) oder H.265 4:2:0 mit maximal 300 Mbps auf eine CFast-Karte. ProRES ist noch von einer Lizenzierung durch Apple abhängig. Sogar RAW mit 12 oder 14 Bit soll möglich sein, allerdings wird auch hier noch kein Format genannt. Als Farbprofile werden Rec.709, Z-Log2,FLAT und HLG integriert.
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Die Kamera mit EF- oder PL-Mount soll ab Oktober für 3.999 Dollar ausgeliefert werden. Eine URSA Mini Pro G2 bietet zwar in dieser Preisregion mehr Slow-Motion-Fähigkeiten und eine deutlich bessere Ausstattung, doch die Z CAM E2-S6 kann dagegen vor allem mit ihren kompakten Abmessungen punkten: Ohne Optik soll die Kamera nur ca. 9 x 9 x 10 cm groß werden. Und ob 6K bei dieser Sensorgröße ein Vor- oder ein Nachteil ist muss sich wohl erst noch zeigen...