Mit der RTX 5060 Ti schickt Nvidia noch eine relativ interessante Variante seiner neuen Blackwell-Generation ins Rennen. Interessant, weil die Karte nun Nvidias günstigste Karte mit 16 GB GDDR7-RAM sein wird – was bis auf Weiteres den größtmöglichen Speicherausbau aktueller Consumer-CPUs von Nvidia unter 2.000 Euro darstellt. Einzig die RTX 5090 wird mit 32 GB für über 2.000 Euro ausgeliefert. Der Speicher ist zwar nur mit 128 Bit angebunden, erreicht jedoch trotzdem zufriedenstellende 448 GB/s, weil es sich um die neue GDDR7-Technologie handelt.

Ebenfalls mit von der Partie sind die vollen Hardware-Decoder und -Encoder inkl. YUV 4:2:2 10 Bit Unterstützung. Bislang war die günstigste 16 GB Nvidia Karte mit diesem Codec-Ausbau die RTX 5070 Ti, welche für aktuell ca. 900 Euro 256 Bit Speicheranbindung mit 896 GB/s bietet.
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Die ungefähr halb so schnelle RTX 5060 Ti dürfte dagegen auch nur halb so viel kosten, wenn sie morgen vorgestellt wird (ca. 450 Euro). Durch Schwankungen im Dollarkurs sowie aufgrund von möglichen Zollaufschlägen dürften die tatsächlichen Preise nicht nur bei der Vorstellung starken Schwankungen unterworfen sein. Im günstigsten Fall könnte man sogar Preise um die 400 Euro zu sehen bekommen.
Eine GPU mit weniger als 16 GB würden wir in keinem aktuellen Schnittrechner verbauen, weshalb die RTX 5060 Ti für Anwender interessant sein dürfte, die es vor allem auf die neuen Hardware-Codec-Möglichkeiten abgesehen haben. In der reinen Rechenleistung (und in einem passenden System verbaut) sollte eine RTX 5060 Ti mit ca. 23 TF32 TFLOPS auf dem Papier bei ähnlichen Algorithmen sogar einen Apple M4 Max schlagen können. Auch der relativ geringe maximale Stromverbrauch von 180 W könnte als Aufrüstoption für ältere oder schwächere Systeme ein wichtiges Argument sein. Inwieweit es sich lohnt, bei einem neuen System 400-500 Euro bei der GPU zu sparen, beleuchtet dieser Artikel zur Auswahl von Hardware für Videobearbeiter.


















