Wir hatten ja bereits in den letzten Tagen über diverse Entwicklungen und Trends im Grafikkartenmarkt berichtet, unter anderem dass AMD bei seiner nächsten Generation vielleicht auf High-End-Chips verzichtet und Nvidia es bei seiner GPU-Entwicklung vielleicht ebenfalls etwas langsamer angehen lässt.
Dazu passen nun die ersten Gerüchte über Nvidias kommende Grafikkarten-Generation der RTX 5000er Serie - welche sich gut ins aktuelle Gesamtbild der Branche einfügen. Zuerst vielleicht das relevanteste: Nvidia geht es tatsächlich etwas langsamer an und verlässt seinen angestammten zweijährigen Release-Zyklus. So soll es die neuen Grafikkarten nicht im Herbst 2024, sondern frühestens 2025 geben. Dafür wird man mit der RTX 5090 beim Speicherinterface noch einmal ungewöhnlich stark zulegen.

Nach Ada wird die kommende Chipgeneration den Namen Blackwell tragen. Zu den kommenden Modellen verhärten sich zudem einige Spezifikationen, die von unterschiedlichen Leaker-Quellen bereits als sehr wahrscheinlich eingeschätzt werden. Hardwareluxx hat diese einmal mit etwas HIntergrundinformationen schön zusammengefasst.
So soll auch Nvidia auf eine Chipklasse verzichten, jedoch nicht das High End, sondern die Mittelklasse. Eine GB204-Version soll es demnach nicht geben.
Die kommende High End Karte wird dagegen von dem GB202-Chip befeuert, der angeblich sogar über ein 512 Bit Speicherinterface den neuen DDR7-Speicher anbinden wird. Damit würde sich nach heutigem Kenntnisstand die Datentranssferrate gegenüber einer RTX 4090 mehr als verdoppeln (ca. 2.300 GByte/s).
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RTX 5090 max. 32 GB, 512 Bit mit ca. 2.300 GByte/s
RTX 5080 max. 24 GB, 320/384 Bit mit ca. 1.400 - 1.700 GByte/s
RTX 5070 (Ti) max. 16 GB, 256 Bit mit ca. 670 GByte/s
RTX 5060 (Ti) max. 12 GB, 160/192 Bit, ca. 360-430 GByte/s
Auch wenn diese Angaben und Spezifikationsschätzungen bereits plausibel erscheinen, sind sie natürlich noch sehr spekulativ einzuordnen.


















