Google hat neue Funktionen für seine Video-KI Veo 2 angekündigt, die nicht nur mehr Kontrolle über die Generierung erlauben, sondern es auch ermöglichen, das neueste KI-Modell (veo-2.0-generate-001) für die Manipulation von Videomaterial aller Art zu nutzen. Google holt damit gegenüber anderen KI-Anbietern auf, die ähnliche Features teilweise schon länger anbieten. Gleichzeitig agiert Veo 2 dabei unseres Erachtens noch immer auf ungeschlagen hohem Niveau.

Per Inpainting sollen beispielsweise sichtbare Sicherungsseile aus Stuntaufnahmen automatisch entfernt werden können, wodurch aufwendige Rotoscoping-Jobs überflüssig werden. Mit dem neuen Outpainting wiederum lassen sich vorgegebene Videosequenzen in der Fläche erweitern, also die Kadrierung verändern, indem passende Bildinhalte dazuerfunden werden.

Die virtuellen Kamerabewegungen sollen sich nun auch in Veo 2 per Prompt genauer vorgeben lassen, ebenso Bildkomposition, Kamerawinkel und Tempo.
✨ Sophisticated cinematic techniques
Teams can direct shot composition, camera angles, and pacing with ease - without requiring complex prompting or specialized expertise.
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For example, you can use pre-sets to move the camera in different directions, create a timelapse effect,… pic.twitter.com/lRrFLTiDXv
— Google DeepMind (@GoogleDeepMind) April 10, 2025
Über eine Interpolationsfunktion von Start- zu Endbild wird es auch möglich, zwei Videosequenzen miteinander zu verbinden.

Veo 2 ist Teil von Vertex AI, Googles generativer KI-Umgebung, zusammen mit dem neu verfügbaren Musik-Tool Lyria, Chirp 3 für die Audio- und Stimmgenerierung sowie Imagen 3, dem neuesten Text-zu-Bildmodell. Im Rahmen von Vertex AI können auch Anwender hierzulande auf Veo 2 zugreifen, während dies über VideoFX weiterhin nicht erlaubt ist.
Veo 2 kann bis zu 8 Sekunden lange Videos errechnen, allerdings zum Preis von 0,50 Dollar pro Sekunde. Eine ausführliche Dokumentation zum Veo KI-Videogenerator findet sich hier.



















