Wer mit möglichst wenig Gepäck und der Kamera unterwegs ist, hat sich vielleicht schon einen mobilen Schnittcomputer gewünscht, der klein genug ist, um immer mit dabei zu sein. Die in einem Gnarbox ist genau so eine Videoschnitt-Box: sie ist in einem wasserfesten, robusten, kleinen (13.5 x 8.6 x 2cm) Gehäuse untergebracht, bringt aber Dank ihres 1.92 GHz Intel Quad Cores mit integrierter Intel HD Graphics GPU genügend Rechenleistung fürs Editing mit.
Der Workflow ist ganz simpel: zuerst werden die Videodaten von der Kamera entweder per (micro-)SD-Karte oder per USB 3 auf die 128 GB große Gnarbox überspielt, dann kann mittels des eingebauten WLAN Hotspots und der speziellen App (iOS/Android) direkt auf die Gnarbox zugegriffen und auch gleich editiert werden. Das fertige Video kann dann über das Smartphone im Netz geteilt werden.

Videos können in verschiedenen Formaten wie .MP4, .MOV, .AVI, .JPG, .PNG und .RAW (Canon, Nikon, Sony, Panasonic, Olympus, Samsung, Casio, Ricoh, Leica, Minolta, Pentax und Fuji) und Framerates (12, 15, 24, 25, 30, 48, 60, 80, 90, 120, 240 fps) bis zu einer Auflösung von 4K bearbeitet werden. Das Video kann geschnitten, aber auch farbkorrigiert oder z.B. gecroppt werden. Der Speicherplatz der Gnarbox kann per externer Festplatte erweitert werden, und die eingebaute 4000 mAH Batterie soll für 4-6 Stunden Videoschnitt genügend Stromliefern - aufgeladen wird sie über microUSB.
Die Gnarbox ist das Ergebnis einer erfolgreichen - allerdings ein Jahr verspäteten - Kickstarterkampagne und kann ab sofort zum Preis von rund 300 Dollar vorbestellt werden - die Auslieferung soll demnächst starten.
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