Es gibt ja eine große Auswahl an kostenlosen Open Source Videoeditoren, weshalb man sich meistens schon aus sehr speziellen Gründen für ein spezielles Programm entscheidet. In der Regel ist dabei die Einbindung in einen bestimmten Workflow ein wichtiges Kriterium.
Für Blender-Anwender ist der integrierte Video Sequence Editor (VSE) interessant, weil man damit ein Projekt schneiden kann, ohne seine gewohnte Blender-Umgebung verlassen zu müssen. Während Blender in den letzten Jahren mit sehr großen Funktions-Updates auf sich aufmerksam machen konnte, fristet der Video Sequence Editor jedoch immer noch ein Nischendasein. In unseren Augen zu Unrecht, denn wer den VSE bedienen kann, kann praktisch auf jedem Desktop-Rechner der Welt Blender installieren und sofort loslegen. Und dafür muss man die übrigen Funktionen von Blender gar nicht benutzen (können).
Doch vor der Kür steht bekanntlich der Fleiß und um sein VSE-Wissen auf Vordermann zu bringen ist die übliche Blender-Dokumentation nur sehr bedingt hilfreich. Wirklich gut strukturiert und ausgesprochen aktuell ist dagegen die verlinkte "Blender VSE 3.0 Documentation".
Diese Webseite führt sehr detailliert in die Bedienung des Video Sequence Editor ein und erklärt dabei praktisch jedes Detail der für Anfänger oft schwer verständlichen Blender-Oberfläche.
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Für Fortgeschrittene geht die Anleitung auch auf Randthemen ein, u.a. wie man Python oder FFMpeg im Zusammenspiel mit der VSE produktiv nutzen kann.
Gerade wer noch nie den Video Sequence Editor benutzt hat, sollte mit Hilfe dieser Online-Anleitung schnell zurecht kommen. Und wer weiß, wenn man sich schon mit dem Video Sequence Editor näher befasst hat bekommt man vielleicht auch Lust sich in den restlichen Blender Funktionen einmal umzusehen. Denn ein bisschen "blendern" zu können ist niemals verkehrt und sehr oft hilfreich...