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Infoseite // Zoom stellt neue 32bit Float Handy Recorder H1,H4 und H6 der Essential Serie vor

Blackmagic URSA Broadcast G2

Frage von rush:


Zoom rüstet die aktuelle Generation an kleinen Field Recordern mit 32bit aus und tauft sie "Essential" Series... vom H1 über den H4 bis zum H6 wurden alle entsprechend aktualisiert:

https://www.bhphotovideo.com/explora/pr ... -recording

Den H5 scheint man demnach wohl "auslaufen" zu lassen. Als Schnittmenge zwischen H4 und H6 scheint er vermutlich nicht mehr so ganz ins Portfolio zu passen? Schade eigentlich.

Apropos 32bit float... Wie ist da eigentlich der Stand in Hinblick auf NLEs wie z.b. Resolve, Premiere, Avid, FCP und Co... Können die mit diesen Files eigentlich mittlerweile problemlos umgehen und vom Vorteil profitieren oder handelt man sich da eher Probleme beim Import/der Bearbeitung ein?

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Antwort von Darth Schneider:

Cool darauf hab ich gewartet.
Der neue H1 ist do gut wie gekauft.
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

rush hat geschrieben:

Apropos 32bit float... Wie ist da eigentlich der Stand in Hinblick auf NLEs wie z.b. Resolve, Premiere, Avid, FCP und Co... Können die mit diesen Files eigentlich mittlerweile problemlos umgehen und vom Vorteil profitieren oder handelt man sich da eher Probleme beim Import/der Bearbeitung ein?
Ja, können mittlerweile so ziemlich alle, und ist völlig problemlos.
Meistens merkst du nicht mal was davon (außer daß du mehr Spielraum hast wenn nötig) - die meisten Aufnahmen kommen ja trotzdem in einem ganz normalen Bereich.

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Antwort von rush:

Das klingt zumindest ganz gut - schien vor 2 Jahren jedoch noch nicht unbedingt der Fall gewesen zu sein.

https://www.reddit.com/r/LocationSound/ ... _composer/

Da ich manchmal auch dedizierte Audio Files abliefere habe ich mir daher bisher wenig Gedanken gemacht weil 48khz/24bit immer passte...
Ich weiß aber auch das einige Post-Buden und insbesondere rollende Schnittplätze nicht immer auf den aktuellsten Versionen der Software laufen zwecks Insellösung.

Gilt es dann wahrscheinlich im Vorfeld kurz Mal zu checken/zu erfragen sofern man auf 32bit float setzen sollte.

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Antwort von Frank Glencairn:

Ja, aber selbst die hinterwäldlerischten Postbuden können das ja notfalls auch selbst umwandeln.

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Antwort von cantsin:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ja, aber selbst die hinterwäldlerischten Postbuden können das ja notfalls auch selbst umwandeln.
Geht selbst mit Audacity mit wenigen Mausklicks, wobei dessen automatische Pegel-Anhebung hilfreich ist...

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Antwort von rush:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ja, aber selbst die hinterwäldlerischten Postbuden können das ja notfalls auch selbst umwandeln.
Personal und Zeitkosten...

Ich sprach nicht von Deiner idealen Cine-Welt ;-)

Es gibt natürlich immer fähiges Personal - aber wenn's zeitkritisch wird und das Zeug am besten schon vor 5 Minuten hätte online sein sollen ist jeder zusätzliche Schritt oft ein halber zu viel.
Dafür langt dann aber i.d.R. auch weiterhin 24bit - deswegen möchte ich das auch gar nicht überbewerten und wenn man einen modernen Rekorder bei Bedarf auf 24bit "switchen" kann ist das ja sowieso kein Thema. Kann man ja im Vorfeld jeweils erörtern.

Mir ging es ja auch eher allgemein um die Frage der Kompatibilität und Verarbeitung direkt innerhalb des NLE ohne zusätzliche Software. Das Audio Editioren und DAWs dahingehend gut aufgestellt sind erscheint nur konsequent - bei NLE's habe ich mir da noch keine großen Gedanken drüber gemacht, auch weil ich selbst nicht mit 32bit im realen Einsatz zu tun hatte.

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Antwort von macaw:

Ärgerlich, daß die nur diesen blöden Atomos Sync unterstützen und keine Buchse für Timecode I/O haben. Sobald man den TC mit Deity, Ambient usw. verbinden will, wird es echt umständlich: Master clock jammt alle Slaves für die Kameras etc., dann muss man den TC vom Master Clock in den Ultrasync One speisen (nur der hat eine TC I/O Buchse, der Ultrasync Blue nämlich nicht) und darüber den Ultrasync Blue syncen und darüber wiederum via Bluetooth Dongle den jeweiligen Zoom recorder...

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Antwort von rush:

Ist ein gutes Argument... Ich würde persönlich z.B. auch immer noch gerne einen aktualisierten Zoom F4 sehen - irgendwie wäre der für mich sowohl vom Formfaktor als auch Handling gefühlt der Sweet Spot und ein Sofortkauf.

Der F8n Pro ist eigentlich schon eine Stufe "too much" von den Inputs her und im Handling zudem etwas fummelig.

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Antwort von kd-73:

@rush: Apropos 32bit float... Wie ist da eigentlich der Stand in Hinblick auf NLEs wie z.b. Resolve, Premiere, Avid, FCP und Co... Können die mit diesen Files eigentlich mittlerweile problemlos umgehen und vom Vorteil profitieren oder handelt man sich da eher Probleme beim Import/der Bearbeitung ein?

Ich habe das Zoom F3. Der Avid Media Composer kommt damit problemlos klar.

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Antwort von atomic:

Ein kurzer Video Clip
https://youtu.be/8TcxgMlaTbc?t=1

Zoom Web-Seite
https://zoomcorp.com/en/us/

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Antwort von slashCAM:


Auch Zoom arbeitet daran, sein populäres Audiorecorder-Lineup sukzessive auf 32 Bit Float Recording umzustellen. Nachdem bei den Fieldrecordern der Zoom F6 sowie der Zo...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Zoom stellt 32-Bit Float Handy Recorder H1, H4 und H6 Essential vor


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Antwort von Blackbox:

Dass endlich mal die Bedarfe von Sehbehinderten berücksichtigt werden ist längst überfällig.
Top, und dickes Plus für Zoom, ebenso wie beim Verzicht auf fest eingebaute Akkus, die viele 'eigentlich' noch gut funktionierende Geräte binnen weniger Jahre zu Elektroschrott machen.
Zusammen mit der Option nicht mehr aussteuern zu müssen ist das für die recht große Gruppe der Sehbehinderten, die ja oft eh stark aufs Auditive bezogen sind, sicher eine gute Option.

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Antwort von rush:

Blackbox hat geschrieben:
dickes Plus für Zoom, ebenso wie beim Verzicht auf fest eingebaute Akkus, die viele 'eigentlich' noch gut funktionierende Geräte binnen weniger Jahre zu Elektroschrott machen.
Hoffentlich haben sie auch die Batterierückdeckel überarbeitet - bei den Zoom's sind die häufig leider eine Achillesverse wenn man die Teile ernsthaft on Location und nicht nur im Studio nutzt.

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Antwort von medienonkel:

Interessant.

Mein Yamaha Pocketrack könnte nun so langsam in Rente... Wobei man sagen muss, dass der original eneloop Akku nun auch nach 14 Jahren immer noch 20 Stunden hält und jederzeit mit ner normalen Batterie ersetzt werden kann.

Gut, wenn das jetzt auch endlich wieder zurück kommt

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Antwort von Frank Glencairn:

Blackbox hat geschrieben:
Dass endlich mal die Bedarfe von Sehbehinderten berücksichtigt werden ist längst überfällig.
Bei vielen Geräten muß man gar nicht Sehbehindert sein, da langt es schon über 50 zu sein ;-)

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Antwort von berlin123:

rush hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Das Audio Editioren und DAWs dahingehend gut aufgestellt sind erscheint nur konsequent - bei NLE's habe ich mir da noch keine großen Gedanken drüber gemacht, auch weil ich selbst nicht mit 32bit im realen Einsatz zu tun hatte.
Bei Apple war es andersrum: FCP kann schon länger 32 bit, aber Logic konnte es lange nicht.

32 bit float Recording ist in der Musikwelt auch noch nicht richtig angekommen, es gibt kaum Audio Interfaces, die das können.

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Antwort von berlin123:

rush hat geschrieben:
Ist ein gutes Argument... Ich würde persönlich z.B. auch immer noch gerne einen aktualisierten Zoom F4 sehen - irgendwie wäre der für mich sowohl vom Formfaktor als auch Handling gefühlt der Sweet Spot und ein Sofortkauf.

Der F8n Pro ist eigentlich schon eine Stufe "too much" von den Inputs her und im Handling zudem etwas fummelig.
Ein neuer F4 wäre gut. Aber dreimal im Jahr brauch ich persönlich doch mehr als 4 Eingänge. Darum bin ich noch beim F6. Der sieht unpraktisch aus, aber selbst wenn man für den doppelten Preis zum MixPre 6 wechselt müsste man Abstriche bei Stromversorgung und Eingängen machen.

Und wenn man einmal bei der F Serie ist will man nicht zu einem H Gerät zurück, das ist klanglich nicht dasselbe.

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Antwort von TonBild:

Interessant ist der Klebestreifen auf dem Manfrotto PIXI Tischstativ im H4essential Video.

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Antwort von -paleface-:

Steht irgendwo wie lange das ding mit einer Batterie Ladung hält?

Und wie sehr ist bei 32bit eigentlich das Mikrofon das Nadelöhr?

Selbe Frage auch wenn man Funk Mics benutzt? Kommen da 32bit noch an?

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Antwort von berlin123:

-paleface- hat geschrieben:
Steht irgendwo wie lange das ding mit einer Batterie Ladung hält?
Der neue H1 schafft lt. Zoom 10 Stunden mit den Batterien. Man müsste ihn auch mit einer USB Power Bank betreiben können.
-paleface- hat geschrieben:
Und wie sehr ist bei 32bit eigentlich das Mikrofon das Nadelöhr?
Wenn das Mkrofon verzerrt helfen 32bit float natürlich auch nicht, aber das ist dann dasselbe wie bei 24bit.
-paleface- hat geschrieben:
Selbe Frage auch wenn man Funk Mics benutzt? Kommen da 32bit noch an?
Die Zoom Rekorder haben nur analoge Eingänge, deswegen kommt bei ihnen kein 32bit float an, sie wandeln das analoge Eingangssignal in 32bit float.

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Antwort von -paleface-:

Moment. Das heisst 32bit hab ich nur mit den mic vom zoom?

Wenn ich aber nun über XLR nen mic dran packe hab ich kein 32bit mehr?

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Antwort von pillepalle:

@ paleface

Nee. 32bit kannst Du auch über die analogen Eingänge aufnehmen. Die Mikros sind aber immer der limitierende Faktor, schon bei 24bit Aufnahmen. Bei 32 Bit kannst Du eben nichts mehr beim Pegeln verbocken. Wenn Du sehr gute Mikros hast, dann hast Du mit denen etwas über 130dB Dynamik. Bei 24 Bit hast Du 144db Dynamikumfang. Die Mikros vom Zoom haben mit ziemlicher Sicherheit einiges weniger. In Specs ist auch nicht angegeben, wie die Verzerrung gemessen wurde. Da sagen die 135dB SPL eher wenig über die tatsächliche Dynamik aus.

VG

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Antwort von Blackbox:

rush hat geschrieben:
Hoffentlich haben sie auch die Batterierückdeckel überarbeitet - bei den Zoom's sind die häufig leider eine Achillesverse wenn man die Teile ernsthaft on Location und nicht nur im Studio nutzt.
Relevante Probleme hatte ich bislang nur beim F1. Da ist das wirklich fail by design.
Es gab aber immerhin sofort gratis Ersatz vom deutschen Vertrieb.
Beim Batteriebehälter vom F8 mk1 springt auch gelegentlich mal eine der Klappen beim Scharnier ab, ist aber leicht wieder draufzustecken, wobei die Batterien ja eh i.d.R. nur Überbrückungsstrom für den Wechsel des externen Akkus beisteuern.
Ich geh jedenfalls mal davon aus, dass das Batteriedeckeldesaster mit hohem Serviceaufwand beim F1 den Zoom-Ing's eine Lehre gewesen sein wird.

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Antwort von Blackbox:

berlin123 hat geschrieben:
32 bit float Recording ist in der Musikwelt auch noch nicht richtig angekommen, es gibt kaum Audio Interfaces, die das können.
Macht auch für die allermeisten Anwendungen wenig Sinn.
Nische ist eher bei Recordings ohne Tonverantwortlichen der aussteuert, also DIY Proberaum Aufnahmen etc.
Zum Abhören und als Endprodukt macht das Null Sinn, ist wirklich nur was für 'Selbstfahrer-Aufnahmen' und ggf. als intermediate Format für Übervorsichtige und die gelegentlich auzutreffende Fraktion der 'Graswachstums-Hörer', die sich auch gern mal 1.000€ Kabel zulegen.
Theoretisch ergeben sich in der Bearbetung gegenüber 24bit natürlich Vorteile durch Reduktion der Rundungsfehler, die aber eher innerhalb der DAWs relevant sind, wo ja häufig die Übergang von 32bit floating der Audioengine auf 24bit von Fremdanbieter VST's und wieder zurück auf die 32bit engine für ein nach und nach verwaschenes eingetrübtes Klangbild sorgen können.
Fällt nicht bei einzelnem VST auf, addiert sich aber bei größeren Projekten gnadenlos auf.
Das Problem tritt aber bei 32bit und bei 24bit Aufnahmen gleichermaßen auf.
Nach wie vor gilt da also:
saubere Aufnahme schlägt IMMER das 'fix it in the post'.

Und was 'Logic' angeht: stimmt, das war lange Zeit kurios, dass die Engine noch nicht auf floating umgestellt war.
Hatte damals gelegentlich Workflow-Ümgewöhnungsstress beim Wechseln zwischen Nuendo und Logic, da in Logic plötzlich verzerrende clippings auftraten, die in allen anderen DAWs längst Geschichte waren.

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Antwort von JosefR:

Wenn ich das richtig sehe, dann scheint der H6-Essential leider keinen Line-In Eingang als Alternative zu den internen Mikrofonen zu haben? Beim H4 scheint das zu gehen.

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Antwort von Frank Glencairn:

Deswegen ja "Essential" aka die abgespeckte Version ;-)

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Antwort von ChristianG:

Die Bedienung dieser Handdinger finde ich fast genauso furchtbar wie den Klang, den die eingebauten Mikrofone aufzeichnen, die PreAmps rauschen auch deutlich mehr als die von Zooms professioneller F-Reihe. Ich frage mich daher wirklich wer mit etwas Anspruch diese H-Reihe realistisch einsetzt.

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Antwort von Darth Schneider:

@Christian
Zum Beispiel ich, zum aufnehmen vom Ton von Tanzaufführungen…
Also was die Bedienung betrifft geb ich dir recht. Etwas fummelig, aber was den Klang anbelangt bin ich schon mit dem H1n zufrieden, also von dem her…
Ansprüche sind doch relativ, darum hat Zoom ja die H und die F Reihen.

Und was kann man dann erwarten für 100€ ?
Und der PreAmp tönt jedenfalls besser als die von vielen Kameras…
Gruss Boris

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Antwort von rush:

JosefR hat geschrieben:
Wenn ich das richtig sehe, dann scheint der H6-Essential leider keinen Line-In Eingang als Alternative zu den internen Mikrofonen zu haben? Beim H4 scheint das zu gehen.

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Deswegen ja "Essential" aka die abgespeckte Version ;-)
Das ist meines Erachtens falsch - der H6 Essential hat Combo Jacks.

Die Bedienungsanleitung habe ich zwar noch nicht finden können - würde mich aber stark wundern wenn der H6 Essential keine Line Signale verarbeiten kann. Die Specs jedenfalls sagen:

MAXIMUM INPUT LEVEL
XLR: +4 dBu
TRS: +24 dBu

Was durchaus auf die Möglichkeit Line Signale zu akzeptieren hindeutet, sowohl per XLR als auch große Klinke.

Beim älteren H5 kann man problemlos zwischen Mikrofon und Line Signalen auf der XLR Ebene wechseln - ein schaltbares 20db Pad kann im Menü ergänzend aktiviert werden.

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Antwort von cantsin:

ChristianG hat geschrieben:
Die Bedienung dieser Handdinger finde ich fast genauso furchtbar wie den Klang, den die eingebauten Mikrofone aufzeichnen, die PreAmps rauschen auch deutlich mehr als die von Zooms professioneller F-Reihe. Ich frage mich daher wirklich wer mit etwas Anspruch diese H-Reihe realistisch einsetzt.
Jeder, der bisher Ton nur in der Kamera aufgezeichnet hat, kann dramatisch bessere Ergebnisse erzielen, wenn er nur knapp 100 EUR in einen H1 + 50 EUR in ein Rode VideoMicro + eventuell nochmal 40 EUR in ein einfaches Lavalier investiert... Natürlich geht's (noch viel) besser, aber das Preis-/Leistungsverhältnis so einer 190 EUR-Kombi ist schwer zu toppen.

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Antwort von pillepalle:

Ist das die berühmte Bild-Ton-Schere? 👻

Natürlich sind die Dinger für den Preis wunderbar, aber viele geben eben mittlere vierstellige Beträge für's Bild aus und beim Ton sind ein paar hundert Euro dann schon eine Zumutung.

VG

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Antwort von berlin123:

cantsin hat geschrieben:
ChristianG hat geschrieben:
Die Bedienung dieser Handdinger finde ich fast genauso furchtbar wie den Klang, den die eingebauten Mikrofone aufzeichnen, die PreAmps rauschen auch deutlich mehr als die von Zooms professioneller F-Reihe. Ich frage mich daher wirklich wer mit etwas Anspruch diese H-Reihe realistisch einsetzt.
Jeder, der bisher Ton nur in der Kamera aufgezeichnet hat, kann dramatisch bessere Ergebnisse erzielen, wenn er nur knapp 100 EUR in einen H1 + 50 EUR in ein Rode VideoMicro + eventuell nochmal 40 EUR in ein einfaches Lavalier investiert... Natürlich geht's (noch viel) besser, aber das Preis-/Leistungsverhältnis so einer 190 EUR-Kombi ist schwer zu toppen.
Das geht allerdings mit einem Smartphone auch. Brauchbare Lavaliermikros mit TRRS Klinke gibts angeblich schon für 20 Euro.

So richtig erschliesst sich mir der Sinn des H1 nicht mehr. Ich hab den vergleichbaren Tascam DR-05x und finde keine richtige Anwendung mehr dafür. Ich hab ihn bei einem Dreh mal als Plant Mic hinter einer Blumenvase und unter dem Bett zum Aufzeichnen von Geräuschen in Szenen ohne Sprechtext eingesetzt, aber das war nicht überzeugend.

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Antwort von cantsin:

berlin123 hat geschrieben:
Das geht allerdings mit einem Smartphone auch. Brauchbare Lavaliermikros mit TRRS Klinke gibts angeblich schon für 20 Euro.
Es fängt schon damit an, dass die Smartphones heute keine Klinkenstecker mehr haben (und sowieso keine Klinken-Mikrofoneingänge) und man ein USB-Interface mit Vorverstärker braucht. Dann landest Du bereits aber in der Preisregion eines H1, aber mit einem wackligeren/weniger robusten und komplexer zu bedienendem Setup.

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Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
Ist das die berühmte Bild-Ton-Schere? 👻

Natürlich sind die Dinger für den Preis wunderbar, aber viele geben eben mittlere vierstellige Beträge für's Bild aus und beim Ton sind ein paar hundert Euro dann schon eine Zumutung.
Genau wie bei Kameras sitzen die Probleme aber i.d.R. nicht im, sondern hinterm Gerät. Ich finde es nicht falsch, mit einem H1 und einem VideoMicro anzufangen und erstmal zu lernen, wie ,amdamit bestmögliche Ergebnisse erzielt, bevor man teureres Equipment anschafft.

Der H1 ist sowas wie eine Digi-Kompaktkamera. Man wächst vielleicht heraus, aber trotzdem kann so ein Ding praktisch sein.

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Antwort von berlin123:

cantsin hat geschrieben:
berlin123 hat geschrieben:
Das geht allerdings mit einem Smartphone auch. Brauchbare Lavaliermikros mit TRRS Klinke gibts angeblich schon für 20 Euro.
Es fängt schon damit an, dass die Smartphones heute keine Klinkenstecker mehr haben (und sowieso keine Klinken-Mikrofoneingänge) und man ein USB-Interface mit Vorverstärker braucht. Dann landest Du bereits aber in der Preisregion eines H1, aber mit einem wackligeren/weniger robusten und komplexer zu bedienendem Setup.
Stimmt, der Klinkeneingang ist weggefallen. Aber mit einem USB3 / Lightning auf Klinkeneingang Adapter (bei Mediamarkt für 10,-) kann man ein Mikro mit TRRS anschliessen. zum Beispiel das Rode Smartlav, aber das gibts wie gesagt angeblich auch in günstiger. Einen Pre-Amp braucht es dann nicht. Wir haben damit vor Jahren mal ein Interview aufgenommen und das war okay.

Mir fällt eine Anwendung ein: Musiker aufnehmen. Ich find zwar die Stereo-Aufnahmen des iPhones inzwischen schon ganz ok. Aber da ist natürlich viel Luft nach oben, das sollte der H1 besser können.

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Antwort von pillepalle:

cantsin hat geschrieben:
Genau wie bei Kameras sitzen die Probleme aber i.d.R. nicht im, sondern hinterm Gerät. Ich finde es nicht falsch, mit einem H1 und einem VideoMicro anzufangen und erstmal zu lernen, wie ,amdamit bestmögliche Ergebnisse erzielt, bevor man teureres Equipment anschafft.

Der H1 ist sowas wie eine Digi-Kompaktkamera. Man wächst vielleicht heraus, aber trotzdem kann so ein Ding praktisch sein.
Ich habe auch mit denen angefangen. Habe noch zwei H1 hier rumfliegen die seit Jahren nicht mehr aus der Schublade gekommen sind. Die sind gut für Audionotizen, oder schnelle Mitschnitte musikalischer Ideen, aber im Filmbereich machen andere Geräte mittlerweile eben vieles besser. Für Lavaliermikrofone macht ein Minirekorder von Deity, oder Tascam, mehr Sinn als der H1 Klotz. Oder eben gleich die Minifunkstrecken von Rode & Co. Wenn man einen brauchbaren Windschutz hat, kann man mit dem H1 ggf. eine Atmo aufnehmen, aber das war's dann auch schon.

Die Lavaliers für's Smartphone sind auch nicht wirklich gut. Hatte vor Jahren mal das Rode am Smartphone genutzt und das clippte regelmäßig, sobald jemand laut wurde. Auch die Klinke in der Hosentasche rutschte gerne mal aus der Buchse. Aber wenn man anfängt macht man sich über sowas noch keine Gedanken.

Mittlerweile empfehle ich auch gar nichts mehr, wenn es super Low Budget sein soll. Egal ob Mikro, Stativ, oder Kamera. Erstens kenne ich mich in dem Preissegment wenig aus und meist finde ich die ganz billigen Lösungen auch nicht wirklich gut und empfehlenswert.

VG

PS:

Apropos... hier ist die letzte Aufnahme die ich mit dem H1 gemacht hatte. Das Mikro steht ungefähr 1,5 Meter vor den Musikern. Durch den 180° Aufnahmewinkel des H1 hat man eben auch relativ viel Umgebungsgeräusche mit drauf.



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Antwort von JosefR:

rush hat geschrieben:
JosefR hat geschrieben:
Wenn ich das richtig sehe, dann scheint der H6-Essential leider keinen Line-In Eingang als Alternative zu den internen Mikrofonen zu haben? Beim H4 scheint das zu gehen.
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Deswegen ja "Essential" aka die abgespeckte Version ;-)
Das ist meines Erachtens falsch - der H6 Essential hat Combo Jacks.

Die Bedienungsanleitung habe ich zwar noch nicht finden können - würde mich aber stark wundern wenn der H6 Essential keine Line Signale verarbeiten kann. Die Specs jedenfalls sagen:
Das sollte stimmen, der H6 sollte 4x XLR/Klinke Kombibuchsen haben. Aber eben die zwei weiteren Kanäle lassen sich nur über das Aufsteckmikrofon nutzen. Und das war meine Frage. Beim H4 gibt es zusätzlich zu den zwei XLR/Kombibuchsen eben auch einen 3,5mm stereo Line-In zumindest wenn ich die Beschreibung auf der Webseite richtig verstehe.

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Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
Apropos... hier ist die letzte Aufnahme die ich mit dem H1 gemacht hatte. Das Mikro steht ungefähr 1,5 Meter vor den Musikern. Durch den 180° Aufnahmewinkel des H1 hat man eben auch relativ viel Umgebungsgeräusche mit drauf.

Das ist doch für 90-99% aller solchen Videos völlig okay... Ich bin sogar positiv überrascht von der akzeptablen Qualität der internen Mikrofone.

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Antwort von pillepalle:

Ja, ok ist es, aber das waren ja auch schon quasi ideale Bedingungen. Und mit dem heutigen Wissen hätte ich den Recorder auch anders positioniert (der stand bodennah). Aber da es schnell gehen musste ist das besser als nichts. Aber auch der interne Kameraton war nicht so schlecht, wenn das was vor dem Mikro passiert gut ist. Meist sind die Bedingungen aber schlechter und dann fallen die Schwächen auch mehr ins Gewicht.

VG

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Antwort von rush:

JosefR hat geschrieben:
Beim H4 gibt es zusätzlich zu den zwei XLR/Kombibuchsen eben auch einen 3,5mm stereo Line-In zumindest wenn ich die Beschreibung auf der Webseite richtig verstehe.
Yo, wenn du die XLR Ports bereits verwendest steht am H6 Essential scheinbar kein kleiner Klinken-Line Eingang zur Verfügung.

Dann müsste man auf das zusätzliche XLR Modul EXH-6e zum andocken zurückgreifen um weitere Inputs zu erhalten, da scheint dann auch der Klinken Line Input dabei zu sein.

Allerdings ist auch beim H4 die Frage ob man die beiden XLR Ports plus den Line parallel nutzen kann oder ob er bei Anschluss per Miniklinke die XLRs abschaltet? Das kannst du sicher besser beantworten wenn du den regulären H4 kennst.

Ich habe "nur" den H5 und nutze ausschließlich die beiden XLRs - mal für Mic, mal für Line Signale ... Und ganz vereinzelt das obere aufsteckbare Stereomodul.

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Antwort von JosefR:

rush hat geschrieben:
JosefR hat geschrieben:
Beim H4 gibt es zusätzlich zu den zwei XLR/Kombibuchsen eben auch einen 3,5mm stereo Line-In zumindest wenn ich die Beschreibung auf der Webseite richtig verstehe.
Yo, wenn du die beiden XLR Ports bereits verwendest steht am H6 Essential scheinbar kein kleiner Klinken-Line Eingang zur Verfügung.

Dann müsste man auf das zusätzliche XLR Modul zum andocken zurückgreifen um weitere Inputs zu erhalten.

Allerdings ist auch beim H4 die Frage ob man die beiden XLR Ports plus den Line parallel nutzen kann oder ob er bei Anschluss per Miniklinke die XLRs abschaltet? Das kannst du sicher besser beantworten wenn du den regulären H4 kennst.

Ich habe "nur" den H5 und nutze ausschließlich die beiden XLRs - mal für Mic, mal für Line Signale ... Und ganz vereinzelt das obere aufsteckbare Stereomodul.
Einen H4 besitze ich nicht, ich meinte auch den neuen H4 Essential (ich habe nur einen H1n). Ich hatte mich auf die Produktbeschreibung beim Hersteller bezogen.

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Antwort von rush:

Ich habe hier eben auch den H6 Essential und H4 Essential vermengt glaube ich - dachte die Bilder waren vom H4 Essential.

Laut Produktbildern hat der H4 Essential auf der linken Seite doch noch einen Klinken Line Eingang. Screenshot_2024-01-28-15-44-54-43_e4424258c8b8649f6e67d283a50a2cbc.jpg Bildquelle: zoomcorp.com

Ob dieser jedoch parallel, sprich ergänzend zu den beiden XLRs nutzbar ist kann ich leider auch nicht beantworten. Dazu müsste man wohl einen Blick ins Manual schauen oder mal Nachfrage ...

Gibt es hier denn bestehende H4(n) Nutzer des alten Gerätes? Geht dort der Line Eingang zusätzlich zu den beiden XLR Ports? Oder schalten diese dann auf stumm?

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Antwort von Schwermetall:

Ich finde die 32bit Entwicklung sehr gut, da sie zumindest die Übersteuerung des Rekorders verhindert.
Klar, das Marketing schafft es bei einigen den Glauben zu erwecken dass dann alle anderen Probleme gelöst sind 😁
Ein mittelmäßiger Preamp wird durch 32bit leider nicht besser.
Mein nächster Einsatz wird im Sommer ein privater Besuch des Dragsternrennens auf dem Hockenheim Ring sein, wo mit höchsten Pegeln zu rechnen sein wird, ich aber mit einem sehr schlanken Setup unterwegs sein werde.
Ich glaube da wird ein H4e oder F3 gut geeignet sein.

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Antwort von Frank Glencairn:

pillepalle hat geschrieben:

Apropos... hier ist die letzte Aufnahme die ich mit dem H1 gemacht hatte. Das Mikro steht ungefähr 1,5 Meter vor den Musikern. Durch den 180° Aufnahmewinkel des H1 hat man eben auch relativ viel Umgebungsgeräusche mit drauf.
Die Jungs sind so klasse, da kann ich nach spätestens 20 Sekunden sowieso nicht mehr auf irgendwelche technischen Aufnahmeparameter achten ;-)

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Antwort von Blackbox:

Schwermetall hat geschrieben:
Ich finde die 32bit Entwicklung sehr gut, da sie zumindest die Übersteuerung des Rekorders verhindert.
Vorsicht, das stimmt so nicht ganz.
Es gibt durchaus empfindliche Kondensator Mics, die auch hohe Pegel vertragen und dann bis deutlich über 10dBu Spannung abgeben.
Das Limit der Einänge zB beim F6 liegt bei 4dBu.
Klappt also fast immer, in Grenzbereichen mit empfindlichen Mikros und sehr lauten Quellen dagegen ist eine Absenkung vor dem Eingang notwendig.

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Antwort von Schwermetall:

Blackbox hat geschrieben:
Schwermetall hat geschrieben:
Ich finde die 32bit Entwicklung sehr gut, da sie zumindest die Übersteuerung des Rekorders verhindert.
Vorsicht, das stimmt so nicht ganz.
Es gibt durchaus empfindliche Kondensator Mics, die auch hohe Pegel vertragen und dann bis deutlich über 10dBu Spannung abgeben.
Das Limit der Einänge zB beim F6 liegt bei 4dBu.
Klappt also fast immer, in Grenzbereichen mit empfindlichen Mikros und sehr lauten Quellen dagegen ist eine Absenkung vor dem Eingang notwendig.
Danke für den Hinweis.
Da werde ich insbesondere bei meinem Dragster-Projekt drauf achten.
Gibt es hier in der Runde Empfehlungen für besonders pegelfeste Mirkofone (mit Nierencharakteristik) für max. 400€?
Mir fiel spontan das Rode NT-5 als matched pair + Deadcat ins Auge.
Wobei ich jetzt von den Herstellerangaben irritiert bin.
Das Limit beim H4e: +4 dBu = 1,228V
Max. Ausgangsspannung beim NT-5: 13,9mV (12mV @ bei 94dB SPL)
Da könnte der Preamp auf keinen Fall übersteuern aber demnach bringt das Mikrofon kaum Pegel raus.
Also so wenig das ich mich frage, ob ich da nicht was falsch verstanden habe?
Schöne Grüße,
Alex

Space


Antwort von Darth Schneider:

Ich versteh nicht ganz warum überhaupt nur ein Richtmikrofon für solche Anlässe wie Rennsport ?
Würdest du da mit einem Zoom H1e nicht besser und vor allem flexibler fahren, so für die Motoren, in Stereo und mit 32 Bit…;)) ?
Und für Gespräche einfach zusätzlich noch mit einem Rode Video Mic Pro, direkt auf der Kamera…?
Gruss Boris

Space


Antwort von atomic:

Blackbox hat geschrieben:
Klappt also fast immer, in Grenzbereichen mit empfindlichen Mikros und sehr lauten Quellen dagegen ist eine Absenkung vor dem Eingang notwendig.
Bietet der Rekorder Zoom F6 (und Zoom F3) nicht eine solche Absenkung bereits an?

hier
https://www.slashcam.de/artikel/Test/Zo ... eil-1.html
lässt sich nachlesen:
"Alle sechs XLR Eingänge lassen sich als Mikro oder Line-Eingänge schalten
und jeweils optional mit Phantomspeisung belegen.
Darüber hinaus können via USB (1-4) -Schaltung Audio-Signale
eines angeschlossenen Rechners als Eingangssignale interpretiert
und aufgenommen werden.
Für Mikro-Schaltungen liegt die Eingangsverstärkung
zwischen +12 bis +75 dB bei +4 dBu maximalem Eingangspegel.

Für die Line-Schaltung liegt die Eingangsverstärkung
bei -8 +55 dB bei +24 dBu maximalem Eingangspegel.
Damit ist man mit dem Zoom F6 erfreulich flexibel
für unterschiedliche Aufnahmeszenarios
- auch mit gemischten Line/Mikro Eingangsquellen - aufgestellt. "


und hier ("Zoom F6 – Fieldrecorder im Test")
https://www.soundandrecording.de/equipm ... r-im-test/
"Dafür bietet der Zoom H6 aber überraschend viele Extras.
So lassen sich die Inputs im Line-Setting wahlweise mit Phantomspeisung betreiben.
Das klingt eigenartig, ist aber schlicht ein Mikrofoneingang mit Vordämpfung (Pad) für extrem laute Schallquellen.


Das oben Gesagte sollte auch für den Zoom F3 zutreffen.
Ob das auch für den Zoom H4essential (Zoom H6essential)
(Maximum input level MIC: +4 dBu, LINE: +24 dBu )
gilt, ist wohl im Moment nicht zu beantworten?

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Antwort von Schwermetall:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich versteh nicht ganz warum überhaupt nur ein Richtmikrofon für solche Anlässe wie Rennsport ?
Würdest du da mit einem Zoom H1e nicht besser und vor allem flexibler fahren, so für die Motoren, in Stereo und mit 32 Bit…;)) ?
Und für Gespräche einfach zusätzlich noch mit einem Rode Video Mic Pro, direkt auf der Kamera…?
Gruss Boris
Ich wollte evt. separate 2 Mikros in XY Anordnung nehmen.
Die internen Mikros des H1e vertragen laut Zoom nur 120dBA.
Man darf das Thema Übersteuern des Preamp auch nicht unterschätzen.
Ich erinnere mich noch an ein anderes hi-dB Projekt (Schlagzeug), da hatte ich kleinen Zoom F2 mit 32 bit zur Verfügung und der verzerrte.
Da das ein spontanes Projekt Zuhause war, rettete mich das Motu M4 Interface mit "nur" 24bit aber guten Preamp.
Ich habe gerade nachgesehen. Zoom F2 max. -5,5dBu (0,41V); Motu M4 +10dBu (2,45V). Das erklärt im Nachhinein einiges :-)
Ich vermute deswegen, dass die Inputs des H1e auch nicht viel besser als die des F2 sein werden.

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Antwort von Blackbox:

Schwermetall hat geschrieben:
Wobei ich jetzt von den Herstellerangaben irritiert bin.
Das Limit beim H4e: +4 dBu = 1,228V
Max. Ausgangsspannung beim NT-5: 13,9mV (12mV @ bei 94dB SPL)
Da könnte der Preamp auf keinen Fall übersteuern aber demnach bringt das Mikrofon kaum Pegel raus.
Also so wenig das ich mich frage, ob ich da nicht was falsch verstanden habe?
Schöne Grüße,
Alex
Bei den Specs sind das unterschiedliche Einheiten:
die 12mV bei 94db SPL stimmen, aber beim Output ist die Einheit dBu, nicht mV!

Bei Unklarheiten:
einfaches tool zum Umrechnen von Spannung in dBu / dBV:
http://sengpielaudio.com/Rechner-db-volt.htm


Die beim NT5 angegebenen13,9 dBu(!) würden die +4dBu des Eingangs natürlich überfahren, aber wie 'atomic' oben richtig schrieb lässt sich bei einigen Zoom Recordern der XLR-Eingang auf 'line' umstellen ohne dass die Phantomspeisung dabei abgeschaltet wird, und die dann zulässigen +24dBu reichen tatsächlich auch für höchste Pegel locker aus.
Man sollte nur dran denken nach der Aufnahme wieder auf Mic zurückzustellen, es sei denn man nimmt sowieso in der Regel Autorennen, Presslufthämmer und Raketenstarts mit empfindlichen Kondensator mics auf ...
///
Hab's grad mal beim F6 getestet: Umschaltung funktioniert tatsächlich, und lässt sich auch pro Kanal einzeln einstellen Mic(Ph)->Line(Ph).
Geht ja möglicherweise auch beim F4e, was dann tatsächlich für alle Gelegenheiten ausreicht (vorausgesetzt man denkt dann auch ans Umstellen).

Space


Antwort von atomic:

Übrigens:
Die Zoom H1/H4/H6essential sind (vor)bestellbar, z.B. bei Thomann (lieferbar in 3-4 Wochen).

Auf der Zoom-Seite https://zoomcorp.com/de/de/ sind zu den Rekordern Dokumente ("Quick Tour") downloadbar.
Für den H6essential auch das "H6essential Operation Manual".

Space


Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Kamera Zubehör: Objektive, Gimbals, Stative, ...-Forum

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