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Infoseite // YOUTUBE Schlechte Video Qualität. Sony X1000. Final Cut Pro in .h624

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Frage von Metallsau:


YT komprimierung.png YT komp 2.png https://www.youtube.com/watch?v=Tcyzxn6qcy8&t=37s


Hallo,

ich dachte mir hier haben bestimmt viele
erfahrung mit Videografie und somit ggf. mit Final Cut Pro X am Mac und Youtube.

folgendes szenario:

Kamera Sony X-1000f Actioncam.
Settings: xavcs mit 50mb/ps in 1080p bei 24fps.
mit Bildstabilisator.
Output format: mpeg 4.

--->

Final Cut projekt in 24fps in 1080p. (apple Pro Res 422 HQ)
Verwendung zum schnitt: proxy dateien

Rendering: Originaldateien output --> "bessere Qualität" in h.264.

Ergebnis: eig. genauso gut wie Original datei.


-----> youtube in 1080p sieht dann aus wie SCHEI**e.
cluster und unscharfe texturen ohne ende.



Frage:

mache ich etwas falsch, bzw was kann ich verbessern?


mir ist bewusst das YT komprimiert, wenn ich mir jedoch videos der
"konkurenz" ansehe empfinde ich die qualität als DEUTLICH besser.
( und dass müssen nicht nur erfolgreiche größere Youtuber sein, nein
auch ganz normales fußvolk so wie ich. )

oben YT unten Original aus der kamera.
leider musste ich aufgrund der Forumsbeschränkung das format
sehr verkleinern. ich denke der effekt ist trotzdem deutlich
zu erkennen.

LG


p.s. ich bin neu hier wo kann ich den mein passwort ändern irgendwie finde ich nichts.

pps welchen batteriebetrieben video-mic preamp kann man empfehlen ? (nicht zu teuer nach möglichkeit)

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Antwort von Jott:

Wieso denn Proxy? Das müsste ja ein uralter Mac sein, der so was für H.264 braucht.

Egal.

Erst mal: hast du vor dem Export auf Originalmedien zurück gestellt?

Und dann: wie hast du zu YouTube hochgeladen? Direkt aus der Timeline heraus ohne vorherigen Export hoffentlich? Klingt so, als hättest du das nicht gemacht, was natürlich Unfug wäre.

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Antwort von Metallsau:

2009 27" imac i7.

also ja etwas betagter.

bei 1080p kann man mit Originaldateien gut arbeiten aber mit Proxy besser.

1. ja wieder zurückgestellt auf original, dann in ruhe rendern lassen.
2. dann exportiert als mp4 in "bessere Qualität"

hier liegt meines erachtens auch nicht das problem da man ja wie auf dem screenshot erkennen kann
die qualität des fertigen "films" fast so gut wie das ausgangsmaterial ist. nur auf youtube geladen
ist es dann richtig beschissen.

du meinst direkt aus dem projekt (pro res 422 HQ ) nach youtube geladen ist besser?
wie mache ich das?

LG

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Antwort von Frank Glencairn:

Ich seh da nix.
YT braucht immer ne Weile, bis die volle Qualität zur Verfügung steht.
Wenn du sofort nach dem Upload rein schaust, siehst du zuerst die niedrigen Auflösungen, HD braucht ein bisschen.

Space


Antwort von Alf_300:

Kann das sein dass YT videos die bislang MP4 waren nun als MKV (VP9/Ogg) angeboten werden ?

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Antwort von Frank Glencairn:

Stats for Nerds sagt:

Codecs: avc1.640028 (137) / mp4a.40.2 (140)

...und 25p
Current / Optimal Res1920x1080@25 / 1920x1080@25

ich dachte das Material ist 24p

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Antwort von Jott:

Wie man das macht? Nicht erst H.264 oder ProRes ausgeben, sondern beim Export stattdessen direkt auf YouTube klicken. Siehst du doch sofort. Direkt in fcp x anmelden wie sonst in YouTube. Selbsterklärend, aber das Manual ist auch dein Freund.

Spart einen Kompressionsumweg, und vor allem kann man unmöglich etwas falsch einstellen (wie offensichtlich passiert, deine Framerate stimmt ja nicht). Die alte Menschheitsfrage „was muss ich bei YouTube hochladen?“ stellt sich gar nicht.

YouTube erstellt dann gleich Dutzende von Files und sucht beim Abspielen blitzschnell das Passende raus. Damit hast du nichts zu tun und kriegst davon auch nichts mit.

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Antwort von Metallsau:

erstmal danke für den input.

der Reihe nach:

1. Ausgangsmaterial war: 50fps daher das Projekt in 25fps (sorry für den fehler)

2. der YT upload ist bereits ein paar tage her die volle auflösung in 1080p steht zur verfügung das ist nicht das problem

3. ich lud gestern nochmal in 1080p direkt aus Final Cut nach YT hoch (siehe vergleichsbild)
und die qualität ist sogar nochmal deutlich schlechter als erst als h.264 exporiert (das file ist auch viel größer)
und dann auf YT geladen.
Texturen Verschwommen, und im schattigen, dunklen bereich noch stärkere cluster.

4. falls rückfragen kommen natürlich habe ich bei dem direkten YT bounce "bessere qualität" ausgewählt.


zum Bild



5. ich merke euren antworten an, dass ich nichts falsch mache aber die qualität wohl einfach so ist.
ich frage mich immer wieso dann die videos von kommerziellen youtubern so knackscharf und cluster-frei
sind. kann es sein das die dafür geld zahlen ?
Weil an meinem Ausgangsmaterial liegt es ja nicht. so ärgerlich :(

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Antwort von Framerate25:

Tipp: Schau dir das aktuelle Rammstein Video (Deutschland) an. Ist seit ein paar Tagen on.
Da sind genuch Fehler in der Auflösung zu sehen. (und das ist sicher mit Fullsupport, falls es das überhaupt gibt...)

Ob man bei monetären Gedöns besser wegkommt kann ich nicht sagen.

Hast Du ne Option mal ne andere Kamera/Codec zu verwenden? Nur zum Test?

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Antwort von Alf_300:

Vielleicht ist es Dir möglich ein Stück Original hochzulaaden,
dann siehst Du obs an FCP liegt oder YT das File versaut.

Ich sehe gerade dass Du das schon gemacht hast
dann ist ja eigentlich Alles Klar.

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Antwort von Asjaman:

Ich sehe da als Lösung auf die Schnelle nur dies: dein Video beim Export auf UHD aufblasen (hohe Datenrate wählen) und diesen Clip dann bei YT hochladen. Dem wird eine höhere Datenrate beim Neu-Encoding durch YT zugewiesen, und die kritischen Bereiche wie Bäume und Bewuchs am Straßenrand werden deutlich besser aussehen.

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Antwort von Jott:

An fcp x liegt‘s nicht, damit laden auch die YouTuber und Hunderttausend andere direkt hoch.

Irgendeinen Fehler machst du, weil dir vielleicht etwas nicht klar ist. Das zum Beispiel zeigt, dass du nur im Nebel stocherst:

„ natürlich habe ich bei dem direkten YT bounce "bessere qualität" ausgewählt.“

Das hat überhaupt nichts mit der Ausgabequalität zu tun, doch mal in Ruhe das Manual lesen? Welchen Fehler du machen könntest, weiß niemand aus der Ferne.

Wieso filmst du übrigens 50p, wenn du 25p willst? Je nach Kamera ist deren Qualität in 50p deutlich schlechter als in 25p.

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Antwort von hellcow:

4k exportieren und zu yt schieben, dann sieht das hd dort besser aus.

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Antwort von Metallsau:

Jott hat geschrieben:
An fcp x liegt‘s nicht, damit laden auch die YouTuber und Hunderttausend andere direkt hoch.

Irgendeinen Fehler machst du, weil dir vielleicht etwas nicht klar ist. Das zum Beispiel zeigt, dass du nur im Nebel stocherst:

„ natürlich habe ich bei dem direkten YT bounce "bessere qualität" ausgewählt.“

Das hat überhaupt nichts mit der Ausgabequalität zu tun, doch mal in Ruhe das Manual lesen? Welchen Fehler du machen könntest, weiß niemand aus der Ferne.

Wieso filmst du übrigens 50p, wenn du 25p willst? Je nach Kamera ist deren Qualität in 50p deutlich schlechter als in 25p.
hast du dir den screenshot überhaupt angesehen?

die qualität aus FCP X direkt zu YT ist ein klein wenig schlechter als
als "Original Datei in besserer Qualität" exportiert und dann auf YT geladen.


ich filme in 50p weil ich so genug fps habe für eine mögliche Zeitlupe.
und nein die qualität der kamera ist nicht schlechter, das ist ja auch nicht das problem,
was aus meinem Post auch deutlich wird.

nochmal kurz:

die ausgabe qualität der Ursprungsdatei der Kamera sowie
render aus final cut sind fast identisch und SEHR gut.

erst youtube verschlechtert dann ernorm.



Den Tipp das ganze auf 4k aufzublasen muss ich gleich mal versuchen ! direkt aus dem
1080p projekt in 4k exportieren geht nicht. allerdings ist ein neues projekt iin 4k ja gleich erstellt.

melde mich dann mit dem ergebnis.

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Antwort von Alf_300:

Ich schätze, Deine Erwartungen sind zu Hoch,
Du fährst mit 70kmh die Strasse lang und machst nur alle 25stel Sekunde ein Bild
Klar dass dir da ein paar Halme am Strassenrand fehlen

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Antwort von beiti:

Metallsau hat geschrieben:
mir ist bewusst das YT komprimiert, wenn ich mir jedoch videos der
"konkurenz" ansehe empfinde ich die qualität als DEUTLICH besser.
Man darf nicht die Qualität irgendwelcher YouTube-Videos vergleichen, die inhaltlich sehr verschieden und dadurch sehr unterschiedlich gut komprimierbar sind.

YouTube komprimiert stark - viel stärker als jede Kamera. Es handelt sich um eine Interframe-Kompression, die immer mehrere aufeinanderfolgende Frames vergleicht und (vereinfacht gesagt) nur deren Unterschiede speichert.
Die YouTube-Bandbreite reicht bei weitem nicht, um in komplexen Videos alle Feinheiten zu bewahren. Ob das hinterher stört, hängt allerdings ganz stark vom Bildinhalt ab: Manche Inhalte lassen sich gut komprimieren, andere nicht so gut. Die YouTube-Bandbreite ist ein Kompromiss, der für manche Videos recht gut funktioniert und für andere weniger.
YouTube stellt aber stur eine feste Bandbreite zur Verfügung. Die ist gestaffelt nach Auflösung und ggfs. Framerate - aber nimmt keine Rücksicht auf den Inhalt.

Ich will das mal an ein paar Beispielen ausführen.
Wenn z.?B. jemand irgendwo steht und was erzählt, während die Kamera still auf dem Stativ steht, tut der Kompressor sich leicht. Da kann er den Großteil des Bildinhalts von Frame zu Frame übernehmen. Bandbreite verbraucht er fast nur für die kleinen Bereiche des Bildes, die in Bewegung sind. Im Rest des Bildes können trotz geringer Bandbreite auch feinste Details erhalten bleiben.
Wenn die Kamera langsam schwenkt, ist der Bandbreitenbedarf nicht viel höher. Der Kompressor erkennt die Bewegung und kann Teile des Bildes zuordnen und in die folgenden Frames übernehmen. Neue Informationen werden überwiegend an einem der Ränder gespeichert (z.?B. bei einem Linksschwenk am Rand links, wo mit jedem Frame was Neues dazukommt) und natürlich bei weiteren kleinen Bewegungen im Bild, aber insgesamt sind solche Aufnahmen immer noch gut komprimierbar. Dasselbe gilt für ruhige Handkamera-Aufnahmen, wo zwar auch nicht jeder Pixel von Bild zu Bild gleich bleibt, aber der Großteil des Bildes durch das Handwackeln lediglich hin- und hergeschoben wird und in sich konstant ist.
Schwieriger wird es, wenn sich Bewegungsrichtungen überlagern, z.?B. auf einer Kreuzung, wo Autos gleichzeitig in gegensätzliche Richtungen fahren und vielleicht zusätzlich noch die Kamera etwas wackelt. Da muss der Kompressor dann schon sehr fein arbeiten, um die Bewegungen erkennen und trennen zu können. Der Bandbreitenbedarf wächst bzw. die Qualität sinkt, wenn nicht genug Bandbreite zur Verfügung steht.
Fahraufnahmen aus einem Auto heraus, so wie im Beispiel, sind so ziemlich das Übelste, was man dem Kompressor zumuten kann. Da bewegen sich Objekte in alle vier Richtungen "aus dem Bild hinaus" und dabei ändert sich auch noch ständig die Größe; da bleibt nicht viel, was man von Frame zu Frame als simple Bewegungsvektoren festlegen könnte. Dem Kompressor bleibt im Extremfall nichts Anderes übrig, als jeden Frame einzeln für sich zu komprimieren - also aus der effektiven Interframe-Kompression wird eine ineffektive Intraframe-Kompression. Dass dann bei knapper Bandbreite die Fehler/Vereinfachungen deutlicher sichtbar werden, liegt auf der Hand.

Bleibt die Frage, was man zur Verbesserung der Qualität tun kann. Nicht so viel, fürchte ich.
Eine Möglichkeit wurde ja schon genannt: Videos auf UHD (4k) hochskalieren, weil dann YouTube etwas mehr Bandbreite "spendiert". Kann allerdings böse Kommentare von Besitzern von UHD-Monitoren einbringen; die fühlen sich veräppelt, weil es ja in Wirklichkeit gar keine UHD-Auflösung ist.
Eine weitere Empfehlung ist, Videos zum Hochladen mit möglichst hoher Datenrate auszugeben (sofern man einen Internetzugang mit großer Uploadbandbreite hat, so dass der Upload dann nicht eine Ewigkeit dauert). Man würde ja denken, das sei relativ egal, wenn YouTube es hinterher eh wieder "eindampft". Tatsächlich aber kann der YouTube-Kompressor ganz anders arbeiten als der Kompressor des Schnittprogramms, so dass Fehler aus verschiedenen Bildbereichen sich addieren und dann erst recht sichtbar werden.
Was auch sinnvoll sein könnte, ist ein Schneiden und Hochladen in 50p statt 25p (wenn das Material, wie in diesem Fall, ohnehin schon in 50p vorliegt). Ob YouTube deswegen deutlich mit der Bandbreite hochgeht, weiß ich nicht (müsste man testen). Aber unabhängig davon hätte es den Vorteil, dass Bewegungen flüssiger wirken. Actioncams verwenden ja bei entsprechender Helligkeit sehr kurze Belichtungszeiten, so dass man quasi keine Bewegungsunschärfe hat; da wirken Bewegungen in 25p schon ziemlich abgehackt. Mit 50p wird das besser. Zeitlupen kann man dann übrigens trotzdem noch machen (mittels Frameblending oder Framewiederholung); die sehen gar nicht so übel aus wie man denkt.

Space


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