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Offener Brief an Tim Cook wegen Final Cut Pro



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Apple: Mac / Final Cut Pro / FCPX / Motion-Forum

Frage von Frank Glencairn:


Die Finalcutter sind offensichtlich nicht so richtig zufrieden, und fordern jetzt von Tim Cook daß er irgendwie dafür sorgt, daß sie mehr Arbeit in Hollywood bekommen.
Dear Tim Cook,

... Sadly, in professional film and TV, editors who use Final Cut are a tiny minority.
We want Apple to promote Final Cut Pro publicly and add the few remaining features that our industry has consistently stated are needed.
We’d love to see Apple publicly support and certify the suppliers of the third-party products and services we use to integrate Final Cut into industry-standard workflows.


..If Apple renewed its public commitment to the professional filmmaking industry and its visionary product, we believe an increasing number of editors would discover the joys of using it.

We hope you will start showing that Apple aims to make Final Cut Pro the best application to edit TV and movies. We believe that this could lead to a Pro Apps renaissance as pioneering as your amazing M1 Max MacBook Pros and the M1 Ultra Mac Studio.

It’s wonderful that Apple+ has become the first streaming platform to have a best picture Oscar winner with CODA, but it’s disappointing to know that Final Cut Pro is so unlikely to have been a possible choice as the film’s editing app.

We hope you will encourage our industry to see Final Cut Pro as a professional choice for editors of future award-winning TV shows and movies, and for millions more editors all over the world.
Thank you.
https://www.provideocoalition.com/an-op ... the-world/



Antwort von Jott:

Apple fuhr doch vor 11 Jahren nicht schlecht damit, die mengenmäßig völlig uninteressante Broadcast- und Cinema-Szene an AVID zu verschenken? Ich denke nicht, dass sie sich diese Szene wieder ans Bein binden wollen. Die Forderung "... and that Final Cut can also be bought through current industry suppliers" ist doch Blödsinn. Auf die kontrollierte Installation und Verwaltung über den App Store wird Apple niemals verzichten. Damit werden ja unter anderem absichtlich diejenigen "Profis" ausgebremst, die viel lieber selbst ruminstallieren würden.

Alle, die nicht zwingend in einen fest betonierten Kollaborations-Workflow eingebunden und von professionellen Naserümpfern umgeben sind, können doch sowieso mit dem Werkzeug arbeiten, zu dem sie Lust haben. Dazu muss man keine alberne Petition an Tim Cook schicken.



Antwort von berlin123:

Jott hat geschrieben:
Apple fuhr doch vor 11 Jahren nicht schlecht damit, die mengenmäßig völlig uninteressante Broadcast- und Cinema-Szene an AVID zu verschenken? Ich denke nicht, dass sie sich diese Szene wieder ans Bein binden wollen. Die Forderung "... and that Final Cut can also be bought through current industry suppliers" ist doch Blödsinn. Auf die kontrollierte Installation und Verwaltung über den App Store wird Apple niemals verzichten. Damit werden ja unter anderem absichtlich diejenigen "Profis" ausgebremst, die viel lieber selbst ruminstallieren würden.

Alle, die nicht zwingend in einen fest betonierten Kollaborations-Workflow eingebunden und von professionellen Naserümpfern umgeben sind, können doch sowieso mit dem Werkzeug arbeiten, zu dem sie Lust haben. Dazu muss man keine alberne Petition an Tim Cook schicken.
Warum denn auch nicht? Steve Jobs hat auch mal einen "Open Letter" dazu geschrieben, warum Flash niemals auf Apple devices kommen wird. Hab damals mit Flash meinen Lebensunterhalt verdient und der Brief von Jobs war der Anfang vom Ende dieser Karriere. (Dass es gute Gründe gegen Flash gab jetzt mal aussen vor gelassen).

Finde den Brief an Cook völlig okay. Vielleicht bringt es jemanden bei Apple dazu eine Aussage zu FCPX machen? Ist Apple doch in den letzten Jahren etwas entspannter in der Kommunikation geworden. S. etwa die Ankündigung von FCPX Features Wochen vor der Veröffentlichung.

Wenn ich die FCPX Doku "Off the tracks" richtig in Erinnerung habe ging es Jobs nicht darum die Pro Kunden loszuwerden. Vielmehr war er so angetan von der magnetic timeline dass er sie Apple-tyisch als neuen Standard etablieren wollte. Dass das gründlich in die Hose gegangen ist bestreitet niemand.

TLDR man kann sich ruhig mal Gehör verschaffen. Schaden wird es nicht.








Antwort von R S K:

Jott hat geschrieben:
Dazu muss man keine alberne Petition an Tim Cook schicken.
Es geht aber um viel mehr. Es geht vornehmlich um mehr und bessere Kommunikation. Auch um Dinge wie ein entspannteres Beta-Test Programm, dass nicht so doofe kleine Bugs, wie jetzt wieder mit 10.6.2, es in den Release schaffen. Um mehr Öffentlichkeit, dass (wie auch diverse schreiben) man nicht immer ewig dumme Gespräche mit Entscheider (oder bestimmten Foren) führen muss, nur weil sie immer noch auf dem Stand von 2011 sind. Und und und…

Also nicht um irgendwelche albernen Popularitätswettbewerbe, wo die Abermillionen Userzahlen nicht das Problem sind, sondern vielmehr um "Aufklärung", damit die die es benutzen und benutzen wollen nicht immer gegen ignorante Windmühlen kämpfen müssen, sondern sich sachlich mit z.B. der Wahl des NLEs für Produktion XY auseinandersetzen können. Wo ich diverse Produktionen kenne, wo FC mit Sicherheit die weit bessere Wahl gewesen wäre, nur die Ignoranz a lá "Premiere bezahlen wir ja sowieso… also nehmen wir das" u.Ä. wieder gesiegt hat.

Apple macht halt kaum noch was in Sachen "Öffentlichkeitsarbeit" wie früher. Da sind halt Adobe und BMD besser, wobei es für sie logischerweise auch ein weit relevanteres Geschäft ist. (Wobei PPro IMHO erst nur billig auf der anfänglichen FCPX-Trubel Welle und dann auf der der anderen Adobe Apps geritten ist bzw. inzwischen auch die naive Idee vorherrscht, dass PPro halt "für lau" für CC Abonnenten zu haben ist. Wo schon Resolve das weit bessere Produkt ist, allein schon von der Performance her gesehen. Aber nun…)

Sie sollen einfach viel offensiver mit FC als Produkt umgehen und es nicht unterschätzen, wie sie es allem Anschein nach tun. Und obwohl es einfach mal eine (für sie läppische) Milliarde+ in die Kassen spült.

Auch um einfach so dumme Sachen, wie z.B. die Tatsache, dass Final Cut Pro nicht auf der Netflix "Participating Products"-Liste auftaucht, zu korrigieren. Als ob FC nicht gehen würde (oder in den Augen mancher deswegen nicht gehen darf) oder noch nie etwas was auf Netflix läuft mit FC geschnitten wurde. 🙄 Es ist eine einfache Wahrnehmungsfrage die Apple, warum auch immer, noch nicht wirklich aktiv in Angriff genommen hat, trotz des anfänglichen Malheurs. Dafür streichen sie aber Dinge wie die "In-Action" Seite ersatzlos. 🤦🏼???

Sowas eben.

Ob es tatsächlich irgendeine Reaktion provoziert bleibt abzuwarten. Sonst wird's halt unter "Musste mal gesagt werden" abgeheftet. 🤷🏼???

Ich denke aber ehrlich gesagt, dass das ganze genau den gegenteiligen Effekt haben wird als eigentlich gedacht. Man sieht jetzt schon wie nur FC-Gegner/Hasser laut werden und sich natürlich bestätigt fühlen und sich ins Fäustchen lachen. Ergo: gut gedacht, schlechte Ausführung! Meines Erachtens hätten sie es nicht "open" machen, sondern hätten es erstmal nur direkt an Xander Soren schicken sollen. Weshalb ich es auch bewusst nicht unterschrieben habe als ich gefragt wurde. Naja… the damage is done.



Antwort von cantsin:

AFAIK noch nicht hier im Forum diskutiert: eine größere Gruppe professioneller Cutter (hauptsächlich von Fernseh- und kleineren Kinofilmen) hat einen offenen Brief an Tim Cook geschrieben, mit der Bitte, dass sich Apple mehr für FCP einsetzt, sein "Pro Applications"-Programm wiederbelebt, Netzwerk-/Kollaborations-/Workflowfunktionen nachrüstet und dafür sorgt, dass Final Cut Pro in der Filmindustrie wieder breit akzeptiert wird:

https://www.gopetition.com/petitions/su ... t-pro.html



Antwort von Frank Glencairn:

viewtopic.php?f=2&t=155532&p=1135811&hi ... k#p1135778



Antwort von Jott:

Den Aufruf verstehe ich nicht.

Wieso sollte Apple die zum Teil verschrobene Netzwerk-/Kollaborations-/Broadcast-/Hollywood-Blase wieder bedienen, nachdem sie sie erfolgreich, wenn auch eher unabsichtlich abgestoßen hat? Das alles ist doch nur noch ein zunehmend homöopathischer Teil der heutigen Medienproduktion.

Und Workarounds gibt's doch? Es wurden immer wieder mal erfolgreich größere Hollywood-Projekte mit fcp x im Kern durchgezogen. Proof of concept und trotzdem Feixen und Gelächter. Ich würde mir das als Apple nicht antun. Wozu?



Antwort von cantsin:

Das scheint vor allem vom Wunsch der Cutter getrieben zu sein, ihre Filme mit FCP schneiden zu dürfen.

Dass das prinzipiell geht bzw. bei einigen Filmproduktionen gemacht wurde, steht auf einem Blatt. Auf dem anderen, dass die Cutter dafür - wie auf der Petitions-Seite steht - in der Industrie hart kämpfen müssen und in den meisten Fällen eine Abfuhr kriegen.

Aber klar, letztlich ist das eine professionelle B2B-Nische wie z.B. auch spezialisierte Buchhaltungs- und Warenwirtschaftssysteme oder Versicherungsdatenbanken; ein Markt, auf dem ein Massen- und Prosumerhersteller wie Apple eigentlich nichts verloren hat und der von Spezialisten wie Avid besser bedient werden kann.



Antwort von Jott:

cantsin hat geschrieben:
Das scheint vor allem vom Wunsch der Cutter getrieben zu sein, ihre Filme mit FCP schneiden zu dürfen.
Dann hat die Petition ihren Sinn ja erfüllt. Dass es professionelle Cutter gibt, die aufgrund gewisser Erkenntnisse unbedingt mit fcp arbeiten wollen, wurde doch bisher als Märchen abgetan.



Antwort von Axel:

Spannend!
Sagt bloß nix Schlechtes über mein geliebtes iMovie Pro!



Antwort von Cinemator:

Wie gern habe ich mit FCP7 geschnitten. Und dann das coole Aperture. Nichts davon wurde weiterentwickelt. Gute Produkte werden nun mal gekillt, wenn sie noch nicht mal die Portokasse klingeln lassen.



Antwort von Jott:

Sie wurden gekillt, weil sie vom Programmcode her im letzten Jahrhundert stecken geblieben waren. Hoffnungslose Situation. Der Neustart war überfällig.

Das frühere fcp war lange mein Favorit, aber spätestens ab 2009 war es klar aus der Zeit gefallen, konnte nichts mit dem DSLR-Boom anfangen (kein mp4).

Du solltest deinen Groll nach nunmehr 11 Jahren begraben, die Welt dreht sich weiter. fcp (the NLE formerly known as fcp x) ist heute sooooo viel besser als fcp 7, wenn man's mal verinnerlicht hat.








Antwort von TomWI:

Apple hat tatsächlich offiziell geantwortet. Erstaunlich!

https://fcp.co/final-cut-pro/articles/2 ... pen-letter



Antwort von dienstag_01:

TomWI hat geschrieben:
Apple hat tatsächlich offiziell geantwortet. Erstaunlich!

https://fcp.co/final-cut-pro/articles/2 ... pen-letter
Profi-Editoren beschweren sich über Mängel der Software, besonders was das Zusammenspiel mit anderer Software betriftt und Apple antwortet mit der Ankündigung von Trainingskursen. Mag ich.



Antwort von Jott:

Vielleicht trainieren diejenigen, die große Projekte mit Zusammenspiel durchgezogen haben? Die also wissen, wie es geht?

Mag ja sein. Auch das könnte man mögen.



Antwort von roki100:

Ähnliches gabs auch für Motion. Geändert hat sich quasi nur die GUI (was damit aber wenig zu tun hat) und es kam (nach Jahren) 3D Text Funktionen dazu....



Antwort von Axel:

dienstag_01 hat geschrieben:
TomWI hat geschrieben:
Apple hat tatsächlich offiziell geantwortet. Erstaunlich!

https://fcp.co/final-cut-pro/articles/2 ... pen-letter
Profi-Editoren beschweren sich über Mängel der Software, besonders was das Zusammenspiel mit anderer Software betriftt und Apple antwortet mit der Ankündigung von Trainingskursen. Mag ich.
Genau lesen. Es wird fortgesetzt, was es mit FC Studio immer gegeben hat: Experten, die zu Workflows mit FCP beraten. Das sind/waren Freelancer, die von Apple autorisiert sind. Wer bucht sie? Früher waren es die Studios, aber jetzt geht es ja genau darum, die Studios von APP wegzulocken. Schätze, da wird Apple in die Bresche springen müssen.

Denn jemand, der als Cutter unbedingt mit FCP schneiden will, der hat wahrscheinlich schon einen Plan. Sogar das gemeinsame Arbeiten am selben Projekt online wurde schon vor Jahren von Matzdorf und anderen ausprobiert, mit Workarounds. Da kann man mit einem Update noch dieses Jahr rechnen. Daran wird‘s nicht scheitern.

Was sich ändern müsste wäre die PR. FCP hat sich als NLE für "Kofferraumproduzenten" seit zu langer Zeit etabliert, als dass das Etikett nicht abgefärbt hätte.



Antwort von DKPost:

So ganz abstreiten dass die seit Jahren etablierten Workflows etwas vernachlässigt wurden kann man aber nicht. Bestes Beispiel ist wohl der fehlende AAF Export ohne Third Party Plugins. Klar ist das kein Dealbreaker für jemanden der wirklich unbedingt damit schneiden will, aber eine sinnvolle Erklärung für das Fehlen habe ich noch nicht gehört. Das ist seit Ewigkeiten der Standardworkflow für die Übergabe an ProTools.



Antwort von dienstag_01:

Axel hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Profi-Editoren beschweren sich über Mängel der Software, besonders was das Zusammenspiel mit anderer Software betriftt und Apple antwortet mit der Ankündigung von Trainingskursen. Mag ich.
Genau lesen. Es wird fortgesetzt, was es mit FC Studio immer gegeben hat: Experten, die zu Workflows mit FCP beraten. Das sind/waren Freelancer, die von Apple autorisiert sind. Wer bucht sie? Früher waren es die Studios, aber jetzt geht es ja genau darum, die Studios von APP wegzulocken. Schätze, da wird Apple in die Bresche springen müssen.

Denn jemand, der als Cutter unbedingt mit FCP schneiden will, der hat wahrscheinlich schon einen Plan. Sogar das gemeinsame Arbeiten am selben Projekt online wurde schon vor Jahren von Matzdorf und anderen ausprobiert, mit Workarounds. Da kann man mit einem Update noch dieses Jahr rechnen. Daran wird‘s nicht scheitern.

Was sich ändern müsste wäre die PR. FCP hat sich als NLE für "Kofferraumproduzenten" seit zu langer Zeit etabliert, als dass das Etikett nicht abgefärbt hätte.
Warum sollte es hier um Premiere gehen? Ich denke es geht um Avid und der gesamten Verwaltung des Projektes. Da muss FCP wenigsten *dazupassen*.



Antwort von Darth Schneider:

Ich denke das ist doch einfach viel Wind um nichts.
Jeder Cutter kann seine Filme schlussendlich bearbeiten mit was er will.
Und wer im Team an grösseren Projekten arbeitet wird sich eher für Avid oder Premiere entscheiden….Es spricht ja eigentlich auch gar nix dagegen gleich zwei ganz verschiedene NLS auf dem Rechner zu haben…
Oder sind dann die Profis sooo festgefahren…?

PS:
Bei einem Regional TV Sender wo ein Freund von mir arbeitet, hat man vor rund 10 Jahren alle FCP/X Lizenzen mitsamt den Apple Rechnern, dazumal, fluchend im hohen Bogen zum Feinster hinaus geworfen und durch Premiere und PCs ersetzt..
Inzwischen hat mindestens die Hälfte der Belegschaft wieder FCP und ein angebissener Apfel auf den Rechnern, oder arbeitet gleich mit dem gratis Resolve…
Was für ein Kindergarten (aber langsam lernen sie es..;)))
Gruss Boris



Antwort von Jott:

DKPost hat geschrieben:
Bestes Beispiel ist wohl der fehlende AAF Export ohne Third Party Plugins.
Elf Jahre altes Argument, seit elf Jahren ist die Lösung erhältlich. Da kann man noch ein weiteres Jahrzehnt drauf rumreiten.

Apple hatte sich halt entschieden, die Abdeckung der Bedürfnisse von Minderheiten den Plug In-Herstellern zu überlassen. Aufreger? Wegen der Zusatzkosten, die im Ernst niemanden jucken können, der die Funktionalität tatsächlich braucht? Kann man so sehen. Trotzdem alter Hut.

Wer wirklich etwas vermisst:
https://www.apple.com/feedback/finalcutpro/
Bringt im Zweifel mehr als in Foren zu grummeln.








Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
.
Jeder Cutter kann seine Filme schlussendlich bearbeiten mit was er will.
Jedenfalls wäre das zu wünschen.
Das Problem sind halt die Inkompatibilitäten bei der Übergabe an andere Programme.

Das funktioniert ja schon bei sowas völlig simplen wie Text von einem Drehbuchprogram zum anderen oft nicht richtig.

XML ist ja schon mal ein Ansatz, und sollte im Jahre 2022 wenigstens den grundlegenden Schnitt transportieren können.
Irgendwelche programmspezifischen Mätzchen kommen da allerdings dann nicht mit rüber, wobei das beim klassischen, reinen Schnitt ohne irgendwelche fancy Blenden und plug-in Zeug auch einigermaßen hinhaut, Probleme gibt's eher beim Media Management/Confoming.



Antwort von Axel:

dienstag_01 hat geschrieben:
Warum sollte es hier um Premiere gehen? Ich denke es geht um Avid und der gesamten Verwaltung des Projektes. Da muss FCP wenigsten *dazupassen*.
Ihr habt anscheinend die o.e. "proof of concept" - Projekte nicht auf fcp.co verfolgt. Die anderen Abteilungen müssen zu FCP dazupassen, nicht umgekehrt. Das zweite große Unterscheidungsmerkmal nebst der Spurlosigkeit ist die Medienverwaltung. Es geht nicht darum, eine EDL/XML zwischen NLEs hin- und herzuschicken
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Und wer im Team an grösseren Projekten arbeitet wird sich eher für Avid oder Premiere entscheiden….
Es ist bei großen Projekten nicht die Entscheidung des Cutters.
dienstag_01 hat geschrieben:
Oder sind dann die Profis sooo festgefahren…?
Bestehende Strukturen. Ist ein bisschen wie die Abhängigkeit vom Gas. Hier wie dort geht es um Pipelines. Das zu stoppen und alternativ zu handeln kostet sehr viel Energie. Um die Analogie weiter auszureizen: Apple hat die letzten zehn Jahre Millionen Privatpersonen schicke Photovoltaik-Dachpanele verküfft. Lukrativ vor allem dadurch, dass sie an weitere eigene Produkte gebunden waren (in diesem Fall Computer-Hardware). Es gibt keinen besonderen wirtschaftlichen Anreiz, das auszuweiten.

Aber natürlich kann Apple nach diesem offenen Brief nicht sagen, sorry, geht woanders hausieren. Es muss ein ebenso offenes Bekenntnis zum "Pro" im Namen geben, und das war die Antwort. Der Vorschlag von Apple ist "Hilfe zur Selbsthilfe". Man schult FCP-Aktivisten.



Antwort von Darth Schneider:

Das ist nicht so einfach umzusetzen wie es zu schreiben…
Jeder Profi hat wieder ein wenig, oder ganz andere Bedürfnisse.
Und gefühlt steht doch heute auf jedem zweiten Film Tech Produkt heute Pro, Studio oder Cinema…;)
Ich denke Apple sollte in der Soft und Hardware Hinsicht einfach noch viel, viel offner werden.

Aber wahrscheinlich lösen sich diese Kompatibilitäts Probleme mit dem aufkommenden riesigen "Work in der Cloud" Trend eh früher oder später von selber. Es muss.
Gruss Boris



Antwort von Bluboy:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Aber wahrscheinlich lösen sich diese Kompatibilitäts Probleme mit dem aufkommenden riesigen "Work in der Cloud" Trend eh früher oder später von selber. Es muss.
Gruss Boris
Konkurrenz belebt das Geschäft



Antwort von Jott:

Ich verstehe das Problem der Hollywoodies nicht so richtig. Spielfilm schneiden ist doch eigentlich "nur" Hartschnitte machen und Ton mitschleppen (was fcp besonders gut kann). Das dann übergeben an die anderen Gewerke. Das geht doch alles problemlos? Eigentlich.

Da müssen böse Mächte im Spiel sein. Wie immer Bill Gates? :-)



Antwort von Darth Schneider:

Ne das ist doch ganz klar der Geist von Steve Jobs…
Er sieht keinen logischen Grund für Windows…
Gruss Boris



Antwort von Axel:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich denke Apple sollte in der Soft und Hardware Hinsicht einfach noch viel, viel offner werden.
Lass uns das mal hypothetisch durchspielen. a) Software. FCP wird plattformunabhängig. Eine Einladung für millionenfache Beschwerden aufgrund von Kompatibilitäts-Bugs. Offen gestanden könnte das "commitment" zu der Software jetzt schon besser sein, da FCP auf Ultra keinen Bruchteil einer Sekunde schneller läuft als auf Max, man müsste abwarten, ob das mit dem gestern erschienenen 10.6.3 besser geworden ist. Mit Resolve 18 ist es schon besser. Wie auch immer, wegen FCP würde keiner einen Mac-Computer kaufen. b) Hardware. Wenn die unabhängig ist, bedeutet das wohl, ich kann nächsten Monat den neuen Silicon-MacPro bestellen und ohne Hassle Windows drauf installieren. Es wäre nur eine weitere, vermutlich etwas schönere und robustere Kiste (aber auch teurere) als die schon vorhandenen.

Mit beiden Geschäftsmodell-Portfolios geht Tim Cook zur IHK in Radevormwalde. Ich wette, schon deren Pförtnerin lacht ihn aus der Filiale.



Antwort von Darth Schneider:

Nun ja ich werde mir dieses Jahr jedenfalls sicher einen Mac Mini kaufen, kein Pro, oder Max Prozessor, einfach nur ein normaler M1 oder ev dann ein M2, mit 16Giga RAM..
Nur weil die kleinen Apfel Kisten so schön günstig und unkompliziert sind und schnell genug für Resolve mit meinem bisschen BRaw….
Gruss Boris



Antwort von Axel:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Nun ja ich werde mir dieses Jahr jedenfalls sicher einen Mac Mini kaufen, kein Pro, oder Max Prozessor, einfach nur ein normaler M1 oder ev dann ein M2, mit 16Giga RAM..
Wenn, und die Chancen stehen so fifty-fifty, es jetzt einen Mini Pro gibt, der den spacegrauen Intel-Minitoaster ablöst (der immer noch auf der Appleseite steht), dann wäre das dem Vernehmen nach der größte Schwuppziditäts-Sprung. Größer als von Pro auf Max und von Max auf Ultra sowieso. Das verfolge ich auch. Lass uns auch einen Brief schreiben. Lieber Tim, vergiss über Hollywood uns kleine Hobbyisten nicht, denn in der Masse finanzieren wir dir deine Firma.

Im ernst, in meiner Stadtstraße (keine Chaussee) habe ich über die letzten Jahre zwei weitere Final-Cutler getroffen, das macht schon drei in Rufweite. Ich denke, wenn's hochkommt 100 weltweit bedeutsame Studios sind dagegen wirtschaftlich ein Fliegenschiss.








Antwort von Darth Schneider:

Irgendwo hab ich mal gelesen das Apples Finalcut Pro, (und auch Resolve) bei Profis in den Staaten viel beliebter sein soll als hier bei uns in deutschsprachigen Ländern.
In Amerika gibt es ja jedenfalls Millionen irgendwelche Künstler/Kunstschaffende und davon ganz bestimmt zig Tausende Filmer und Medienschaffende und eben so viele Studenten..
Gruss Boris



Antwort von dienstag_01:

Jott hat geschrieben:
Ich verstehe das Problem der Hollywoodies nicht so richtig. Spielfilm schneiden ist doch eigentlich "nur" Hartschnitte machen und Ton mitschleppen (was fcp besonders gut kann). Das dann übergeben an die anderen Gewerke. Das geht doch alles problemlos? Eigentlich.

Da müssen böse Mächte im Spiel sein. Wie immer Bill Gates? :-)
Wahrscheinlich machst du dir keine Vorstellung, was Media Managment für einen Hollywodfilm bedeutet. Da geht es nicht darum, Schnittlisten auszutauschen, sondern ständig Previews für andere Departments zu generieren und neues Material einzuarbeiten. Alles sauber dokumentiert und personalisiert.



Antwort von Darth Schneider:

Was ja alles theoretisch nur auch schon mit Resolve, und bestimmt auch FinalCut und After Effects, und einem passendem Audiotool alles auch ganz einfach möglich wäre…
Da gibt ja eigentlich gar nix (was mir jetzt persönlich einfällt) was man damit nicht machen und auch irgendwo hin, auch personalisiert, exportieren und wieder zurück Beamen könnte…
Vielleicht machen doch manche Leute, auch Profis, das Leben halt auch mit purer Absicht eigentlich unnötig komplizierter…?
Mit welchem undurchsichtigen Ziel auch immer.
Oder ?;)

Früher ging das Alles inklusive dem Medienmanagment auch mit den zig 1000 Kilometern analogen 35mm Filmrollen und Negativen und noch viel mehr Millionen VHS/Beta Kassetten…;)
Heute machen wir ein Theater wegen dem hin und her schicken von ein paar digitalen Files, die nicht jeder gleich auch mit jedem Tool aufmachen kann.
Doch womöglich eigentlich nur weil, der eine oder andere ganz einfach zu faul oder zu stur ist auch mal, für die eine oder andere Arbeit, eine für ihn ganz neue Software lernen zu benutzen….
So sehe ich das zumindest von aussen.
Gruss Boris



Antwort von Axel:

dienstag_01 hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
Ich verstehe das Problem der Hollywoodies nicht so richtig. Spielfilm schneiden ist doch eigentlich "nur" Hartschnitte machen und Ton mitschleppen (was fcp besonders gut kann). Das dann übergeben an die anderen Gewerke. Das geht doch alles problemlos? Eigentlich.

Da müssen böse Mächte im Spiel sein. Wie immer Bill Gates? :-)
Wahrscheinlich machst du dir keine Vorstellung, was Media Managment für einen Hollywodfilm bedeutet. Da geht es nicht darum, Schnittlisten auszutauschen, sondern ständig Previews für andere Departments zu generieren und neues Material einzuarbeiten. Alles sauber dokumentiert und personalisiert.
@dienstag
Ich verstand Jotts "Hartschnitte" als ironische Anspielung auf Frank Glencairn.

Michael Cioni demonstrierte schon vor Jahren FCP-Workflows, bei denen der Schnitt parallel zum Dreh passiert. Die traditionelle Continuity und der Schnittassistent, alles inklusive. (fast) Live getaggt und favorisiert, vom Regisseur am iPad abgesegnet, kein "Daily", sondern ein Minutely. Das war ohnehin Randy Ubillos ursprünglicher Plan für "Rough Cut", ein iMovie für Mobilgeräte auf dem Set, und der Old-Hand-NLE, FCP8, bräsig auf dem Desktop wartend. Jobs sagte, nein, wir bleiben bei X.



Antwort von Darth Schneider:

Elon Musk arbeitet ja just now an einer digitalen Schnittstelle zum Gehirn…
Wahrscheinlich wird’s ein Tunderbolt Anschluss…;)))
Dann entfällt an den Sets und in der Postproduktion das ganze herum Gefummele mit all den Files ja dann eh.
Der Frank kann dann gleich im Kopf schneiden und das ganze zum Prewiew über Bluetooth übertragen…..

https://www.handelsblatt.com/technik/di ... 24812.html

Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

Axel hat geschrieben:

Michael Cioni demonstrierte schon vor Jahren FCP-Workflows, bei denen der Schnitt parallel zum Dreh passiert.
Wobei man das natürlich mit jeder NLE machen kann.
Wie ich oben schon sagte, das Hauptproblem ist die Inkonsistenz oder Inkompatibilität der Medienverwaltung zwischen den verschiedenen Programmen, das mit dem reinen Schnitt klappt eigentlich seit Jahren ganz ordentlich.

Is natürlich ein generelles Problem, selbst bei Schnittstellen die eigentlich kompatibel sein sollten.
Ich ärgere mich z.B. gerade seit Tagen mit Unreal rum, das Content den ich völlig problemlos und verlustfrei mit allem drum und dran zwischen C4D und Blender hin und her schieben kann, auf katastrophale Weise kaputtimportiert, und ich dann wieder stundenlang rumflicken muß.
Weder der FBX import, noch der C4D import oder der Cineware Import funktionieren auch nur ansatzweise zufriedenstellend.



Antwort von DKPost:

Es geht doch bei dem Brief und allgemein in der Diskussion nicht darum ob man mit Final Cut einen Hollywoodfilm schneiden kann. Das wurde ja schon mehrmals gemacht.
Es geht darum, dass Final Cut nicht in den großen Studios oder bei den Networks angekommen ist. Und das liegt zum einen mit Sicherheit daran, dass diese nur sehr ungern ihre gesamte Infratruktur und ihre Workflows ändern. Das ist generell immer so bei großen Läden.
Zum anderen liegt es aber evtl. auch daran, dass Final Cut die Möglichkeiten zur Integration einfach nicht so bietet wie die Studios es gerne haben würden. Das steht ja auch in der Petition.
Mal als Beispiel: Mit Avid kann man aus einer einzigen Timeline verschiedenste Versionen generieren und diese dann voll automatisiert an verschiedene Abteilungen schicken. In der Timeline liegt auf V1 das geschnittene Material, auf V2 eine Preview-Lut, auf V3 Titel oder VFX und auf V4 vielleicht noch Kommentare.
Beim Audio ist A1 und A2 ein Mixdown,
alles darunter ist der Tonschnitt auf mehreren Spuren.
Jetzt kann Avid über verschiedene Presets aus dieser einen Timeline V4, A1 und A2 als Kundenpreview exportieren, V4 und alle anderen Audiospuren an ProTools schicken, V1, A1 und A2 an die Designabteiling schicken etc. Das läuft alles automatisiert und wird direkt im richtigen Format auf die jeweiligen Server verteilt. Es ist auch kein Export im eigentlichen Sinn, sondern eine in Avid integrierte Funktion (Send to ProTools z.B.).
Das sind alles eingespielte Workflows die sehr aufwändig anzupassen sind. Vielleicht könnte Final Cut das ja sogar auch, aber die Bereitschaft es zu implementieren ist scheinbar bei den Studios und Networks nicht da.
Und genau darum geht es ja in dem offenen Brief.



Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Das tönt wirklich mühsam…
Blender, Maxon C4D, Unreal ?
Machst du etwa insgeheim ein SF Film ?;)
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

DKPost hat geschrieben:
Mit Avid kann man aus einer einzigen Timeline verschiedenste Versionen generieren und diese dann voll automatisiert an verschiedene Abteilungen schicken. In der Timeline liegt auf V1 das geschnittene Material, auf V2 eine Preview-Lut, auf V3 Titel oder VFX und auf V4 vielleicht noch Kommentare.
Beim Audio ist A1 und A2 ein Mixdown,
alles darunter ist der Tonschnitt auf mehreren Spuren.
Jetzt kann Avid über verschiedene Presets aus dieser einen Timeline V4, A1 und A2 als Kundenpreview exportieren, V4 und alle anderen Audiospuren an ProTools schicken, V1, A1 und A2 an die Designabteiling schicken etc.
Das wird nicht gehen, weil - wie wir hier ja immer wieder aus berufenem Munde belehrt wurden - es in Final Cut gar keine Spuren gibt ;-)








Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Frank
Das tönt wirklich mühsam…
Blender, Maxon C4D, Unreal ?
Machst du etwa insgeheim ein SF Film ?;)
Gruss Boris
Virtual Production.

Und nein, nicht wirklich SF, eher das Gegenteil - Miami in den 40erJahren.



Antwort von Darth Schneider:

Jetzt bin ich beeindruckt, du bist also auch noch ein 3D Artist….
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

Wenn's sein muß ja, ist aber nicht gerade meine stärkste Seite.
Aber geht schon halbwegs. Cinema mach ich seit gut 20 Jahren, in Blender arbeite ich mich gerade ein, und Unreal kostet mich den letzten Nerv :D



AF1.jpg



Antwort von Jott:

"Das wird nicht gehen, weil - wie wir hier ja immer wieder aus berufenem Munde belehrt wurden - es in Final Cut gar keine Spuren gibt ;-)"

Aber Roles. Not bad für das oben genannte Exportbeispiel. Eigentlich sinnvoller als Spuren.



Antwort von dienstag_01:

Ein Freund von mir, der Erfahrung in Hollywood hat, meinte, wenn man mit der falschen Software arbeitet, so wie er es selber getan hat (Sound), dann ist der Weg ganz einfach: man stellt einen Assistenten ein. Alle internen Bezeichnungen des Programms werden mit den externen Bezeichnungen der Produktion abgeglichen und geändert.
Easy. Täglich. Manchmal mehrmals. Und man muss es wiederfinden.



Antwort von DKPost:

Jott hat geschrieben:
"Das wird nicht gehen, weil - wie wir hier ja immer wieder aus berufenem Munde belehrt wurden - es in Final Cut gar keine Spuren gibt ;-)"

Aber Roles. Not bad für das oben genannte Exportbeispiel. Eigentlich sinnvoller als Spuren.
Aber halt nur wenn diese Roles auch von anderen Programmen richtig verarbeitet und in die Workflows integriert werden können. Keine Ahnung wie das bei Final Cut läuft.



Antwort von Axel:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:
(…)
Beim Audio ist A1 und A2 ein Mixdown,
alles darunter ist der Tonschnitt auf mehreren Spuren.
Jetzt kann Avid über verschiedene Presets aus dieser einen Timeline V4, A1 und A2 als Kundenpreview exportieren, V4 und alle anderen Audiospuren an ProTools schicken, V1, A1 und A2 an die Designabteiling schicken etc.
Das wird nicht gehen, weil - wie wir hier ja immer wieder aus berufenem Munde belehrt wurden - es in Final Cut gar keine Spuren gibt ;-)
Problemlos abwärts kompatibel. Rollen zu Spuren.

Tausende FCP-ler wundern sich seit Jahren, wieso ihr Feature-Request nach einem Audiomixer nicht erfüllt wird. Als Boomer fällt mir dazu spontan Robbi, Tobbi und das Fliewahtüüt ein.
DKPost hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
"Das wird nicht gehen, weil - wie wir hier ja immer wieder aus berufenem Munde belehrt wurden - es in Final Cut gar keine Spuren gibt ;-)"

Aber Roles. Not bad für das oben genannte Exportbeispiel. Eigentlich sinnvoller als Spuren.
Aber halt nur wenn diese Roles auch von anderen Programmen richtig verarbeitet und in die Workflows integriert werden können. Keine Ahnung wie das bei Final Cut läuft.
Wie schon einmal erwähnt fand ich mal durch Zufall heraus, dass wenn man eine FCPXML nochmals mit X2CC ( Mini-App zum Übersetzen von FCPX-Timelines für Premiere, funktionierte vorletztes Jahr noch als "dynamic Link" zwischen FCP und After Effects, aber letzteres hat jetzt keinen "Pro Import" mehr!) sichert (wodurch eine X2CCXML entsteht) in Resolve importiert, dort die Rollen sortiert in "Lanes", d.h. gruppiert zu säuberlichem Checkerboard, erscheinen. Und selbstverständlich auch in Fairlight.

Bisher alles Thirdparty, aber wenn Apple wollte wär‘s wohl ein Klacks …



Antwort von cantsin:

Zur Illustration mal eine typische (Avid-)Timeline eines Hollywood-Films, in diesem Fall Mission Impossible: Fallout:
GEMINI-Reel-1-timeline.png (anklicken und dann nochmal auf die Lupe klicken, um in voller Größe zu betrachten)

Mehr zu dazu in diesem und diesem Hintergrundartikel. Die Einteilung der Spuren ist wie folgt:
V1: Plain drama shots with nothing done to them
V2: Drama shots with 2D effects added
V3: Drama shots with respeeds
V4: Dustbusted drama shots
V5: Final VFX versions (note they’re all green clips which means "final")
V6: VFX update to DI – Any shots on this track need to be sent to the DI, then dropped down onto V5 to indicate this has been done (there are no clips on this track because everything in Reel 1 had been sent to the DI by this point)
V7: Colour FX where I tweaked the dailies grade (as you can see the dailies grade was excellent because I didn’t need to tweak the colour much on this Reel)
V8: Subtitles – could be locator cards, opening credits or actual subtitles
V9: Edit notes – I put the academy leader on this track so I know I’ve selected the correct track when pressing play to watch the reel, plus I use the SubCap tool to add notes for the VFX team (add camera shake, dynamic resize etc)
V10: Letterbox track – standard 2.39 anamorphic 35mm hard mask. For later Reels where IMAX footage exists, this track has different colour sections to indicate where we’re using 1.90 IMAX aspect ratio footage.
V11: VFX Titles which label each VFX shot (with a frame counter embedded), white markers on each clip also contain the VFX shot number for easy location
V12: A second layer of VFX Titles for when two VFX shots overlap (using a dissolve for example)
V13: VFX plates (subclips of the original plate with the exact length that has been turned over) – if I roll the head or tail of these out and hit the end of the clip I know I’ve trimmed beyond the handles
V14: A second later of VFX plates for when there’s multiple elements in a shot (foreground and background maybe), or when a transition is used between two VFX shots
V15: A DI tracker clip which contains a video mixdown of whichever previous version of the Reel the DI are currently working with. When I make a change in the Reel, a cut or space will appear in this track to give a visual representation of how many tweaks have been made since the last DI turnover
V16: A nested track containing every single version of each VFX shot so we can review previous versions easily
V17: New VFX EH – When a new VFX shot has been approved by Jody Johnson (VFX supervisor), the clips are put on this track I can see what VFX shots I need to review and decide if they’re of appropriate quality to drop into the movie (on V5)
V18: New VFX JJ – This track is for the VFX editors to add new VFX shots which need to be reviewed by Jody before being moved down onto my track below
V19: Dust-Bust – These are 3D shots that have received dust busting
V20: 3D B Subs – These are 3D shots where the depth convergence has been approved but the roto is still rough
V21: 3D A Subs – These are 3D shots which are finished (or nearly finished) where the depth and roto is final
V22: 3D SubTitles – 3D versions of whatever is on V8 (usually 3D text sits in negative space in front of the main image)
V23: Final DI Checker – A final confidence checker from Molinare sent back to Editorial to make sure the DI timeline matches the Avid timeline exactly
(Von wegen "nur harte Schnitte".) Und das sind nur die Videospuren - daneben gibt es noch 23 Audiospuren.

Wenn man so in Final Cut Pro arbeiten würde, müsste man die ganzen Paradigmen und Semantiken des Programms verbiegen, um daraus gewissermaßen einen emulierten Avid zu machen; wobei man lieber gleich zum Original greift. Und für den Datenaustausch ist bei solchen komplexen Projekten jede noch so kleine Inkompatibilität tödlich. Niemand wird sich hier auf Third-Party-Export-/Import-Plugins verlassen, die nicht vom Originalhersteller zertifiziert und supportet sind.

Würde man das umgekehrte tun und FCP für das verwenden, worin es eigentlich gut ist - nämlich seinen eigenen Workflow mit der magnetischen bzw. eigentlich: objektorientierten Timeline, - gehen AFAIK alle Materialorganisation, Semantiken und Timeline-Magnetismen verloren bzw. kaputt, sobald man das Projekt außerhalb der FCP-Welt austauscht.

Was in der Konsequenz heisst, dass FCP IMHO/AFAIK nur dann sinnvoll ist, wenn man auch dessen eigenen, spezifischen Workflow verwendet und alle übrigen Departments sich daran anpassen bzw. FCP-zentrisch arbeiten.



Antwort von Darth Schneider:

Schon enorm.
Ginge das jetzt mit so vielen Spuren nicht mit Resolve auch ?
Müsste doch theoretisch, schon, aber bestimmt nicht mit meinem Rechner…;)))

Das positive an Resolve ist doch, das fast alles mit der gleichen Software geht.
Vom Schnitt, über Colorgrading über Effekte bis hin zu Audio und Export….
Das müsste in einem grossen Team doch eigentlich vieles sehr vereinfachen, theoretisch…
Aus dem Grund hat BMD doch womöglich diese teuren Teile hier unten im Angebot…

https://www.blackmagicdesign.com/produc ... lve/panels

Apple (auch Adobe) bietet sowas professionelles gar nicht erst an…..

Gruss Boris








Antwort von DKPost:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Schon enorm.
Ginge das jetzt mit so vielen Spuren nicht mit Resolve auch ?
Müsste doch theoretisch, schon, aber bestimmt nicht mit meinem Rechner…;)))

Das positive an Resolve ist doch, das fast alles mit der gleichen Software geht.
Vom Schnitt, über Colorgrading über Effekte bis hin zu Audio und Export….
Das müsste in einem grossen Team doch eigentlich vieles sehr vereinfachen, theoretisch…
Aus dem Grund hat BMD doch womöglich diese teuren Teile hier unten im Angebot…

https://www.blackmagicdesign.com/produc ... lve/panels

Apple (auch Adobe) bietet sowas professionelles gar nicht erst an…..

Gruss Boris
Es gibt bei solchen Projekten einfach gar keinen Bedarf alles in einem Programm zu machen. Eher das Gegenteil. Der Workflow und der Austausch zu anderen Programmen muss in den fest etablierten Pipelines funktionieren, das ist das Hauptkriterium.



Antwort von DKPost:

cantsin hat geschrieben:
Zur Illustration mal eine typische (Avid-)Timeline eines Hollywood-Films, in diesem Fall Mission Impossible: Fallout:

GEMINI-Reel-1-timeline.png
(anklicken und dann nochmal auf die Lupe klicken, um in voller Größe zu betrachten)

Mehr zu dazu in diesem und diesem Hintergrundartikel. Die Einteilung der Spuren ist wie folgt:
V1: Plain drama shots with nothing done to them
V2: Drama shots with 2D effects added
V3: Drama shots with respeeds
V4: Dustbusted drama shots
V5: Final VFX versions (note they’re all green clips which means "final")
V6: VFX update to DI – Any shots on this track need to be sent to the DI, then dropped down onto V5 to indicate this has been done (there are no clips on this track because everything in Reel 1 had been sent to the DI by this point)
V7: Colour FX where I tweaked the dailies grade (as you can see the dailies grade was excellent because I didn’t need to tweak the colour much on this Reel)
V8: Subtitles – could be locator cards, opening credits or actual subtitles
V9: Edit notes – I put the academy leader on this track so I know I’ve selected the correct track when pressing play to watch the reel, plus I use the SubCap tool to add notes for the VFX team (add camera shake, dynamic resize etc)
V10: Letterbox track – standard 2.39 anamorphic 35mm hard mask. For later Reels where IMAX footage exists, this track has different colour sections to indicate where we’re using 1.90 IMAX aspect ratio footage.
V11: VFX Titles which label each VFX shot (with a frame counter embedded), white markers on each clip also contain the VFX shot number for easy location
V12: A second layer of VFX Titles for when two VFX shots overlap (using a dissolve for example)
V13: VFX plates (subclips of the original plate with the exact length that has been turned over) – if I roll the head or tail of these out and hit the end of the clip I know I’ve trimmed beyond the handles
V14: A second later of VFX plates for when there’s multiple elements in a shot (foreground and background maybe), or when a transition is used between two VFX shots
V15: A DI tracker clip which contains a video mixdown of whichever previous version of the Reel the DI are currently working with. When I make a change in the Reel, a cut or space will appear in this track to give a visual representation of how many tweaks have been made since the last DI turnover
V16: A nested track containing every single version of each VFX shot so we can review previous versions easily
V17: New VFX EH – When a new VFX shot has been approved by Jody Johnson (VFX supervisor), the clips are put on this track I can see what VFX shots I need to review and decide if they’re of appropriate quality to drop into the movie (on V5)
V18: New VFX JJ – This track is for the VFX editors to add new VFX shots which need to be reviewed by Jody before being moved down onto my track below
V19: Dust-Bust – These are 3D shots that have received dust busting
V20: 3D B Subs – These are 3D shots where the depth convergence has been approved but the roto is still rough
V21: 3D A Subs – These are 3D shots which are finished (or nearly finished) where the depth and roto is final
V22: 3D SubTitles – 3D versions of whatever is on V8 (usually 3D text sits in negative space in front of the main image)
V23: Final DI Checker – A final confidence checker from Molinare sent back to Editorial to make sure the DI timeline matches the Avid timeline exactly
(Von wegen "nur harte Schnitte".) Und das sind nur die Videospuren - daneben gibt es noch 23 Audiospuren.

Wenn man so in Final Cut Pro arbeiten würde, müsste man die ganzen Paradigmen und Semantiken des Programms verbiegen, um daraus gewissermaßen einen emulierten Avid zu machen; wobei man lieber gleich zum Original greift. Und für den Datenaustausch ist bei solchen komplexen Projekten jede noch so kleine Inkompatibilität tödlich. Niemand wird sich hier auf Third-Party-Export-/Import-Plugins verlassen, die nicht vom Originalhersteller zertifiziert und supportet sind.

Würde man das umgekehrte tun und FCP für das verwenden, worin es eigentlich gut ist - nämlich seinen eigenen Workflow mit der magnetischen bzw. eigentlich: objektorientierten Timeline, - gehen AFAIK alle Materialorganisation, Semantiken und Timeline-Magnetismen verloren bzw. kaputt, sobald man das Projekt außerhalb der FCP-Welt austauscht.

Was in der Konsequenz heisst, dass FCP IMHO/AFAIK nur dann sinnvoll ist, wenn man auch dessen eigenen, spezifischen Workflow verwendet und alle übrigen Departments sich daran anpassen bzw. FCP-zentrisch arbeiten.
Genau sowas meinte ich mit meinem Beispiel. Da ist ganz genau festgelegt, was mit welchen Spuren passiert und bei wem diese landen müssen. Man muss ja auch immer bedenken, dass da verschiedenste Leute dran arbeiten. Der Editor muss die Timeline genau so anlegen. dass der Assistant Editor sie sofort ohne weitere Anpassungen für die vorgesehenen Workflows verwenden kann.



Antwort von cantsin:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Schon enorm.
Ginge das jetzt mit so vielen Spuren nicht mit Resolve auch ?
Ja, und das ist ja der ganze Punkt - dass im Prinzip alle Programme wie Avid, ProTools, Resolve etc. pp. mit demselben Timeline-/Schnitt-Paradigma arbeiten und deshalb in der Postproduktion praktisch nahtlos miteinander kombiniert werden können (weshalb ein typischer Cutter mit Avid arbeitet, der Sound Editor mit ProTools und der Colorist mit Resolve).

FCP7 war ebenfalls kompatibel zu diesem Paradigma und wird deshalb ja z.T. heute noch in der Filmindustrie eingesetzt (wie z.B. für den Schnitt von "Parasite"). Mit FCPX hatte sich Apple entschieden, mit diesem Paradigma zu brechen und wirklich neue Wege zu gehen. Was IMHO prinzipiell erfreulich ist, weil es mal eine echte Innovation war und eine wirkliche Alternative bietet, die - wie man an dem offenen Brief und hier im Forum sieht - ja auch ihre Anhänger und Drauf-Schwörer hat.

Wenn ich selbst z.B. Vlogger wäre oder beruflich andere Videoproduktionen mit extrem kurzen Turnaroundzeiten machen würde, würde ich wahrscheinlich auch zu einem Mac + FCP greifen und in dieser Welt glücklicher sein als mit anderen Lösungen. (Wobei Resolve in dieser Hinsicht zu einer 'gemäßigten' bzw. weniger radikalen FCPX-Alternative geworden ist, wenn man es nicht nur als Grading-Programm, sondern auch als All-In-One-NLE einsetzt.)



Antwort von Axel:

"V4 - Dustbusted drama"

Das musste ich googeln. Ist ein Plugin zum Wegstempeln eines Staubkorns vom, äh, frame vorher. Immerhin digital, d.h. der AVID-Cutter ruft nicht den Filmlaboranten an und sagt, Büchse Drama 33, Bild Sechsdoppelfünfdreizwoeins, bitte mal mit dem Lappen drüber.

Auf den ersten Blick erfurchtgebietend. Auf den zweiten eigentlich recht logisch.
Apple (auch Adobe) bietet sowas professionelles gar nicht erst an….. Pfff.
Computer aus den 80ern sahen auch professionell aus mit ihren rotierenden Magnetbandspulen. Hätten kein HD-Video schneiden können.

Nein, das hat mit FCP nichts zu tun.

Würde jemand heute, da wir nicht mehr mit Büchsen und Intermediates arbeiten, so einen Workflow vorschlagen?

In allen anderen Bereichen werden redundante Routinen gestrichen, um mehr Ressourcen für die eigentliche Wertschöpfung freizusetzen, hier heißt es, es reibt sich die Haut mit der Lotion ein und Schnauze …



Antwort von Darth Schneider:

Also ich wollte keinesfalls behaupten Final Cut Pro seie nicht gut genug für alles.
Hab ja selber 10 Jahre damit happy geschnitten (nur wegen BRaw überhaupt gewechselt) und das schön Unkomplizierte, die Zuverlässigkeit, und die umfangreichen Möglichkeiten daran geliebt.
Ich würde jederzeit wieder zurück zu Apple wechseln…

Aber Resolve Studio ist halt auch gar nicht von schlechten Eltern, bietet noch etwas mehr, und entwickelt sich unglaublich rasant….
Gruss Boris



Antwort von Axel:

Natürlich hat cantsin Recht mit der Begründung. Weswegen Apples Verpflichtung, sich um die gemobbten Cutter zu kümmern, eventuell auch nur ein Lippenbekenntnis ist.



Antwort von cantsin:

Axel hat geschrieben:
Würde jemand heute, da wir nicht mehr mit Büchsen und Intermediates arbeiten, so einen Workflow vorschlagen?
Gegenfrage: Wenn das nächste "Mission Impossible"-Sequel eine Final Cut Pro-Postproduktion bekommen würde, würde dann z.B. der Sound Editor in Logic Pro (geht vielleicht noch...) und der Colorist in FCP arbeiten wollen/müssen? (Der Colorist wird sich bedanken...)



Antwort von Darth Schneider:

Kümmern ?
Sogar IMovie kann doch ProRes….;)
Gruss Boris



Antwort von DKPost:

Die Frage ist auch, ob das System von Final Cut wirklich besser ist. Durchgesetzt hat es sich für die großen Player ja offenbar nicht.
Es ist auf jeden Fall anders, mit Sicherheit auch für manches oder sogar vieles besser, aber vielleicht auch doch nicht für alles. Ich kann das leider nicht beurteilen weil ich Final Cut seit dem X nicht kenne. Scheinbar gibt es mit diesen Roles ja doch etwas wie Spuren. Keine Ahnung wie das auf der Timeline dann aussieht oder wo dann der Unterschied zu Spuren ist. Aber ich würde mal behaupten es gibt Szenarios, da will man alles auf verschiedene Spuren verteilen. Sei es wegen den Pipelines, wegen der Übersichtlichkeit der Timeline, der Vorlieben des Regisseurs oder sonstigen Gründen.
Ich mag es zum Beispiel, wenn ich bei einem Dialog das Verhältnis von Person A und Person B direkt mit einem Blick auf der Timeline sehen kann.








Antwort von Darth Schneider:

Apropos:
Was ist eigentlich mit Apples Shake ?
Darum sollten sie sich doch besser mal kümmern, das fehlt doch heute eindeutig in Apples Profi Film Tool Palette…?
Oder braucht es heute etwa kein Compositing mehr ?
Gruss Boris



Antwort von Axel:

cantsin hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:
Würde jemand heute, da wir nicht mehr mit Büchsen und Intermediates arbeiten, so einen Workflow vorschlagen?
Gegenfrage: Wenn das nächste "Mission Impossible"-Sequel eine Final Cut Pro-Postproduktion bekommen würde, würde dann z.B. der Sound Editor in Logic Pro (geht vielleicht noch...) und der Colorist in FCP arbeiten wollen/müssen? (Der Colorist wird sich bedanken...)
Pro Tools ist wohl kein Thema, wird wohl seit Jahren praktiziert. Resolve für Farbe auch nicht. Statt auf designierten Spuren könnten die Beiträger auch mit Projektkopien mit Lesen/Schreiben-Berechtigung arbeiten (Matzdorf-Idee). Aber ich verstehe das Dilemma. Viele Köche verderben den Brei. Ich glaube trotzdem nicht, dass das AVID-Beispiel der Weisheit letzter Schluss ist. Irgendwann hatte ich eine Walter-Murch-Timeline hier gepostet mit ebenfalls über 10 Bildspuren. Weil ich FCP7 besser kannte, analysierte ich (mit Hilfe von Murchs Erläuterungen) den Abacus. Es ging , alles in allem, nur um die Übersichtlichkeit. Für die, die Spuren übersichtlicher finden. Was ist eigentlich mit Apples Shake ? Darth, stell dir bitte, da du so stark beeindruckt von diesem Spurenhaufen bist, vor, das seien keine Spuren, sondern Nodes. Ein Flussdiagramm. Alles, was ein NLE auf dem GUI leisten muss, ist, Assets und Bearbeitungsstand zu visualisieren, und da steckt bei AVID im Grunde nicht viel dahinter. Ich mag es zum Beispiel, wenn ich bei einem Dialog das Verhältnis von Person A und Person B direkt mit einem Blick auf der Timeline sehen kann. Und was würde dich bei FCP daran hindern?



Antwort von DKPost:

Axel hat geschrieben:
Und was würde dich bei FCP daran hindern?
Wie ich schon sagte kenne ich Final Cut nicht. Wie sähen mehrere Spuren für Bild und Ton denn in einer Final Cut Timeline aus?



Antwort von cantsin:

Axel hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:


Gegenfrage: Wenn das nächste "Mission Impossible"-Sequel eine Final Cut Pro-Postproduktion bekommen würde, würde dann z.B. der Sound Editor in Logic Pro (geht vielleicht noch...) und der Colorist in FCP arbeiten wollen/müssen? (Der Colorist wird sich bedanken...)
Pro Tools ist wohl kein Thema, wird wohl seit Jahren praktiziert. Resolve für Farbe auch nicht.
Ja, für kleine Produktionen. Wo erst der Schnitt in FCP fertiggestellt, gelockt und dann die Timeline/XML + Assets exportiert werden, um anschließend in Resolve das Grading bzw. visuelle Finishing zu machen, und die hier rausgerenderte Datei dann später mit dem geschnittenen und aus ProTools exportierten Ton zusammenzufügen.

Wie aber willst Du die in Resolve bearbeitete Timeline bzw. das in ProTools bearbeitete Audio zurück in das ursprüngliche FCP-Projekt und seine Timeline holen? Das geht doch gar nicht, ohne alle Semantiken, Magnetismen, Metadaten/Materialorganisation etc. zu zerschießen.

Genau diese Roundtrips aber brauchen große Produktionen.



Antwort von Axel:

cantsin hat geschrieben:
Wie aber willst Du die in Resolve bearbeitete Timeline bzw. das in ProTools bearbeitete Audio zurück in das ursprüngliche FCP-Projekt und seine Timeline holen? Das geht doch gar nicht, ohne alle Semantiken, Magnetismen, Metadaten/Materialorganisation etc. zu zerschießen.

Genau diese Roundtrips aber brauchen große Produktionen.
Das leuchtet ein.
DKPost hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:
Und was würde dich bei FCP daran hindern?
Wie ich schon sagte kenne ich Final Cut nicht. Wie sähen mehrere Spuren für Bild und Ton denn in einer Final Cut Timeline aus?
Es gibt keine Spuren, sondern eine primary storyline (am einfachsten zu verstehen als V1). Diese ist magnetisch, d.h. kann keine Lücken haben (maximal leere Clips, Platzhalter, Slugs). Clip-Auswahlen aus dem Browser überschreiben die Timeline (Shortcut d, selten benutzt von erfahrenen Usern), werden hinten drangehängt (e) oder sind Inserts hinter dem Playhead (w). Oder sie werden verbunden (q). Ein kleiner Schnorchel verbindet sie dann an der Playhead-Position mit dem Hauptclip in der Primary. Ist es Bild (typisch für B-Roll), verdeckt der verbundene Clip die Haupthandlung. Werden mehrere Bildclips über demselben Clip verbunden, wächst die Timeline vertikal nach oben, dasselbe mit Audioclips. Clips kollidieren nie mit neu dazugekommenen, sie machen Platz nach oben oder unten. Es ist, als wäre die Autobahn überall nur einspurig, aber wenn jemand überholt ensteht temporär Platz dafür.

Auf den ersten Blick sieht eine FCPX-Timeline so aus wie die jeden anderen NLEs. Auf den zweiten nicht mehr:


Dann gibt es noch sekundäre Storylines und so weiter, aber das ist so ungefähr das Prinzip. Im Browser kannst du jederzeit jedem Bild- oder Audioclip Rollen und Unterrollen zuweisen, die farbig markiert werden. Dadurch können beim Export z.B. die Audiorollen getrennt exportiert werden und von einem Drittprogramm als Spuren interpretiert werden.

zum Bild




Antwort von Darth Schneider:

@Cantsin
Wobei eben mit Fairlight in Resolve ginge das wohl alles problemlos.
Wahrscheinlich auch mit Pro Logic zusammen mit Final Cut….
Nun gut die wollen halt ProTools, das passt dann besser zu Avid, wird schon auch sonst seine Gründe haben.
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

Axel hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Wie aber willst Du die in Resolve bearbeitete Timeline bzw. das in ProTools bearbeitete Audio zurück in das ursprüngliche FCP-Projekt und seine Timeline holen? Das geht doch gar nicht, ohne alle Semantiken, Magnetismen, Metadaten/Materialorganisation etc. zu zerschießen.

Genau diese Roundtrips aber brauchen große Produktionen.
Das leuchtet ein.
Und deswegen ist die Kernforderung des offenen Briefs, dass Apple FCP besser an Roundtrip-Postproduktionsworkflows anpassen möge, IMHO realitätsfremd bzw. technisch naiv, und konnte Apple (diplomatisch-höflich) gar nicht anders reagieren, als sie es getan haben.



Antwort von R S K:

Um es tatsächlich (wenn auch bestimmt wieder nur kurzfristig) On-Topic zu bringen…
https://fcp.co/final-cut-pro/articles/2 ... pen-letter



Antwort von Jott:

Glaubst du, dass Apple überhaupt ein Interesse daran hat, die Hollywood-Blase zu knacken? Ich nicht. Ich vermute, die sind eher froh, das Getue nicht (mehr) an der Backe zu haben.

Vermutung. Ist mir aber auch egal als Wicht, der unterhalb von Hollywood agiert. Freiheit! :-)








Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
Glaubst du, dass Apple überhaupt ein Interesse daran hat, die Hollywood-Blase zu knacken? Ich nicht. Ich vermute, die sind eher froh, das Getue nicht (mehr) an der Backe zu haben.
Apples Pressebericht bei der Erstvorstellung von FCPX im Juni 2011 zitierte noch den Cutter von "The Social Network" als Fan der neuen Software:
"I’m blown away by what Apple has done with Final Cut Pro," said Angus Wall, Academy Award-winning film editor. "Final Cut Pro X is incredibly modern and fast, but most importantly it lets you focus on telling your story in the most creative way, while it actively manages all of the technical details."
https://www.apple.com/newsroom/2011/06/ ... Cut-Pro-X/

Lustigerweise kam knapp zwei Wochen danach, als die FCP7-gewöhnten Hollywood-Cutter einen Empörungs- und Shitstorm über FCPX losgelassen hatten, die folgende Relativierung von seinem Co-Cutter in "Entertainment Weekly":
"There’s a little too much hating," Baxter explained. "The guys from Apple came out and showed Angus Wall and myself , and a lot of it I thought was absolutely amazing. It really, really was smart. It just seems they’ve basically put the software together for laptop users, which I understand — I’m sure every student in America is going to have one, just not the industrialzied world. It seems to be very clever and user friendly; it’s just not set up to be used professionally."
(Mit "industrialized world" meint er wohl die Filmindustrie.)

https://ew.com/article/2011/06/30/final ... ntroversy/



Antwort von R S K:

Jott hat geschrieben:
Glaubst du, dass Apple überhaupt ein Interesse daran hat, die Hollywood-Blase zu knacken? Ich nicht.
Die haben mit Sicherheit per se nichts dagegen, nein. Aber es ist gleichzeitig mit Sicherheit keine Priorität. Genau wie du schon sagst… wozu sich für den sub-1% des Marktes einen abbrechen, wenn das Resultat nur 1000% mehr Arbeit und Geheule-weil-ich-es-nicht-verstanden-habe bedeutet? Die "EDL FTW!!" Fraktion die in den 80er feststecken? Danke. Geht besten ohne. 😄

Und sorry, aber der ganze OT-Thread hier ist doch wieder so ein Vorzeigebeispiel, nein? Endlose Vermutungen, Annahmen und Unterstellungen einfach nur weil man nicht weiß wovon tatsächlich die Rede ist bzw. nicht weiß wie auch nur die einfachsten Basics in FC funktionieren (Wissen was man sich in 10 Sek. ergoogeln könnte, wenn es einem tatsächlich interessieren und es nicht um was anderes gehen würde). Noch i.d.R. das geringste mit "Mac / Final Cut Pro / FCPX / Motion" insgesamt zu tun haben… versteh wer will. 🤷🏼???

Jott hat geschrieben:
der unterhalb von Hollywood agiert. Freiheit!
Ich denke du meinst eher ausserhalb von Hollywood. Denn in Hollywood ist wahrlich wenig auf dem Gebiet über dem was so insgesamt am Markt passiert oder wirklich für die Masse tatsächlich relevant ist. Es ist nicht mehr als ein Strohmann Argument. Besonders für die die weder dort arbeiten noch jemals da arbeiten werden! 😂



Antwort von Darth Schneider:

Wieso dann nur endlose Vermutungen ?
Jeder kann sich sowas anschauen…
Dafür muss man nicht nach Hollywood.

Gruss Boris



Antwort von Bluboy:

Für nen 3-Minüter auf Youtrube reichts grade noch.



Antwort von Darth Schneider:

Geht auch viel ausführlicher…
https://www.orellfuessli.ch/shop/home/a ... 1007673565

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/a ... 1002675930

Gruss Boris



Antwort von andieymi:

cantsin hat geschrieben:
Wie aber willst Du die in Resolve bearbeitete Timeline bzw. das in ProTools bearbeitete Audio zurück in das ursprüngliche FCP-Projekt und seine Timeline holen? Das geht doch gar nicht, ohne alle Semantiken, Magnetismen, Metadaten/Materialorganisation etc. zu zerschießen.

Genau diese Roundtrips aber brauchen große Produktionen.
Das ist verkehrt herum gedacht. Alles was große Produktionen mit Schnittsoftware machen, ist (mittlerweile immer noch) größtenteils Offline/Proxy-Schnitt. So auch die "ganz großen", da gabs einen YMCinema-Artikel über die Post der Academy Award nominierten Filme.
Die Schnittsoftware kriegt kein Ursprungssrohmaterial zu sehen und alles was am Ende rauskommen muss ist ein XML mit intakten Dateinamen. Reine Metadaten. Mehr ist für die Pipeline nicht notwendig und das

Zeig ein Beispiel, wo jemand (egal ob Hollywood oder darunter) mit Final Cut wirklich mastert. Geht das überhaupt? Kommt da ein IMF raus? DCDMs? DCPs? Wie schaut es mit XYZ-Konvertierung aus?
Fehlt jetzt jede dieser paar (die Liste wäre Endlos) Anforderungen, ist das halt das Pferd von hinten Aufzuzäumen: Das ist nichts, was FCP fehlt, FCP ist schlicht und ergreifend die falsche Software für so ein Unterfangen.

Zur Kollaborations-Sache: Defintiv! Und das machen vmtl wirklich alle besser als FCP. Aber das bezieht sich trotzdem nicht auf das ursprüngliche Audio bzw. gegradete Bilder zurück nach FCP, sondern lediglich Assistenz-Editoren und alles rund um den Edit. Mastering ist ein völlig anderes paar Schuhe und dürfte außer beim Fernsehen auch niemanden (selbst der Unterzeichner) interessieren, es kommt auch im offenen Brief nicht vor.

Aber irgendwie schon lustig, dass hier alle Apple beknien, anstatt auf Firmen zu setzen, die offensichtlich schon lange jeglichen Innovationswillen verloren haben (Apple Software, Avid). Die Chancen, dass da mehr von Adobe oder Blackmagic kommt (und die ein paar noch fehlende Features integrieren, sonst liefern sie ja scheinbar alles wenn sie im offenen Brief als Musterbeispiel für kollaborative Workflows bezeichnet werden) scheinen größer, als dass Apple da eine Kehrtwende macht. Oder Avid von den Toten aufersteht.

Wobei letzteres ist der Punk. Media Composer war ja schon lange tot. Da ging ja ohnehin nur auch nur Codec-Iterationen(!) aus dem Jahre Schnee, wenn selbst eine paar Monate alte DaVinci-Version (Premiere genau das gleiche) Probleme mit der DCT/Wavelet-Umstellung z.B. bei R3D hat, wie soll ein ein paar Jahre alter Media Composer da mitspielen? Aber ja, muss er auch nicht. Weil eh offline-Schnitt und dafür gepoolte Workflows. Wenn FCP jetzt beides nicht hat, blöd.



Antwort von Darth Schneider:

Womit mastern die denn in Hollywood die Filme dann ?
Mit eigenen speziell für sie gemachten (angepassten) unbezahlbaren High Tech Tools, (oder ganz einfach mit dem gratis Handbreak) ?;)
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

andieymi hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Wie aber willst Du die in Resolve bearbeitete Timeline bzw. das in ProTools bearbeitete Audio zurück in das ursprüngliche FCP-Projekt und seine Timeline holen? Das geht doch gar nicht, ohne alle Semantiken, Magnetismen, Metadaten/Materialorganisation etc. zu zerschießen.

Genau diese Roundtrips aber brauchen große Produktionen.
Das ist verkehrt herum gedacht. Alles was große Produktionen mit Schnittsoftware machen, ist (mittlerweile immer noch) größtenteils Offline/Proxy-Schnitt. So auch die "ganz großen", da gabs einen YMCinema-Artikel über die Post der Academy Award nominierten Filme.
Die Schnittsoftware kriegt kein Ursprungssrohmaterial zu sehen und alles was am Ende rauskommen muss ist ein XML mit intakten Dateinamen.
Klar. Aber auch bei einem Proxy-Workflow kann ich doch im FCP-Projekt mit seinen speziellen Semantiken und Timeline-Verknüpfungen nicht einfach Assets bzw. Szenen/Teilsequenzen zwischen verschiedenen Programmen bzw. Departments hin- und herschieben.

Also, wenn z.B. im Rohschnitt eine Szene visuell noch rudimentär ist, weil SFX noch nicht gemacht wurden, und erstmal mit unbearbeiteten Clips arbeite, auf denen noch blanke Greenscreens zu sehen sind - und dann kommt die Szene per Proxies zurück aus der SFX-Abteilung und muss in den Schnitt wieder eingefügt werden. Wie macht man das, wenn man in FCP ohne Spuren arbeitet (und FCP nicht zu einem Avid-Workalike verbiegt) und keine Spur für die SFX-Sequenzen reservieren kann? Bzw. wie reimportiert man dann die SFX-Proxies in die Timeline, ohne nicht praktisch noch einmal die jeweilige Sequenz - mitsamt allen Magnetismus-Verknüpfungen, Verschlagwortungen etc. - von Grund auf neu bauen zu müssen?

Das Problem ist doch, dass Programme wie ProTools und Resolve zwar exportierte (Teil-) Timelines aus FCP schlucken, aber die interne/spezielle Verknüpfungsstruktur und Semantik von FCP völlig kaputtmachen (bzw. eigentlich schon der Export diese Strukturen kaputtmacht).


FCP ist halt als geschlossene bzw. All-In-One-Lösung designt, die starke interne Semantiken und Strukturen ggü. relativ schwachen/generischen Semantiken und Strukturen wie Multitrack-Timelines bevorzugt, was ja auch seine klaren Vorteile hat. Aber eben nicht so gut in Workflows funktioniert, wenn andere Programme diese starken Semantiken nicht unterstützen.



Antwort von Jott:

cantsin hat geschrieben:
wie reimportiert man dann die SFX-Proxies in die Timeline, ohne nicht praktisch noch einmal die jeweilige Sequenz - mitsamt allen Magnetismus-Verknüpfungen, Verschlagwortungen etc. - von Grund auf neu bauen zu müssen?
"Dateien erneut verknüpfen" anklicken. Zu einfach?

Dass man sich an bestimmte abgesprochene Konventionen hält, was Filenames etc. angeht und zumindest keiner den Time Code kaputt macht, sollte unter Erwachsenen klar sein. Egal, mit welchen Tools man den nächsten Blockbuster verwursten will.








Antwort von andieymi:

cantsin hat geschrieben:
andieymi hat geschrieben:

Das ist verkehrt herum gedacht. Alles was große Produktionen mit Schnittsoftware machen, ist (mittlerweile immer noch) größtenteils Offline/Proxy-Schnitt. So auch die "ganz großen", da gabs einen YMCinema-Artikel über die Post der Academy Award nominierten Filme.
Die Schnittsoftware kriegt kein Ursprungssrohmaterial zu sehen und alles was am Ende rauskommen muss ist ein XML mit intakten Dateinamen.
Klar. Aber auch bei einem Proxy-Workflow kann ich doch im FCP-Projekt mit seinen speziellen Semantiken und Timeline-Verknüpfungen nicht einfach Assets bzw. Szenen/Teilsequenzen zwischen verschiedenen Programmen bzw. Departments hin- und herschieben.
Das liegt daran, dass es die Notwendigkeit nicht gibt. Ein Editor macht nicht mehr als den Schnitt. Punkt aus. Da kommen die Opening Titles von Firma A (die holt sich die CG dafür von Firmen X & Y), die End Credits von Firma B (selbes Spiel), verschiedene Sound-Master von der Sound-Post, Grading von der Color - Post. Nichts davon braucht der Editor, noch gibt es eine Notwendigkeit, das auf dem Level wieder in FCP zu integrieren. Und den Schnitt weitergeben ist ja möglich.
cantsin hat geschrieben:
Also, wenn z.B. im Rohschnitt eine Szene visuell noch rudimentär ist, weil SFX noch nicht gemacht wurden, und erstmal mit unbearbeiteten Clips arbeite, auf denen noch blanke Greenscreens zu sehen sind - und dann kommt die Szene per Proxies zurück aus der SFX-Abteilung und muss in den Schnitt wieder eingefügt werden. Wie macht man das, wenn man in FCP ohne Spuren arbeitet (und FCP nicht zu einem Avid-Workalike verbiegt) und keine Spur für die SFX-Sequenzen reservieren kann? Bzw. wie reimportiert man dann die SFX-Proxies in die Timeline, ohne nicht praktisch noch einmal die jeweilige Sequenz - mitsamt allen Magnetismus-Verknüpfungen, Verschlagwortungen etc. - von Grund auf neu bauen zu müssen?
Ich würde nicht darauf spekulieren, dass viele VFX-Roundtrips zurück zum urspgl. Schnitt kommen und es sowas wie eine Voll-VFXte Schnittversionen (beim Cutter!) jeweils gibt, das wäre auch irgendwie sinnlos - weil der Editor in dem Stadium genau so wenig noch überhaupt einen gemischten Ton hat, wenn nicht sogar noch mit den OnSet-Dialogen (bei später möglicherweise komplettem ADR) schneidet. Das ist der Punkt, wo wir bei Conforming landen. Picture Lock gabs da schon, der Editor ist fertig. Alle anderen Post-Departments arbeiten, ab jetzt Ausspielungen durch die Mastering-Software (selbst wenn es nur Previews sind). Wozu muss das FCP können?

Alles was ein NLE können muss ist individualisierbare Arbeitsumgebung zu schaffen um kollaborativ (d.h. auch die Assistenz-Cutter) auf Offline-Medien zugreifen zu können. Scheinbar hapert es bei FCP an beidem. Und die fehlenden Kollaborationsmöglichkeiten sind der Punkt, wieso die Editoren, welche den Brief gezeichent haben, ihr Lieblingssoftware nicht mehr unterbringen, weil selbst der Schnitt (ohne VFX, Grading, Audio) mittlerweile so kollaborativ geworden ist, dass das nicht mehr nur am MBP vom Editor #1 stattfinden kann.

Als anderes Beispiel noch der berühmt geworden Game of Thrones Starbucksbecher: Es braucht keinen Cutter um sowas auszutauschen. Auch kein NLE im herkömmlichen Sinne.
Mit IMFs geht sowas Einzelbildbasiert und vmtl haben die paar Frames genau eine Compositing-Software von innen gesehen beim "erneuten Roundtrip" (der so keiner war!), im IMF wurden die paar Frames getauscht, ohne neu Grading, neu komplett ausspielung, einfach nur die Retusche (auf dem fertigen Grading). Sowas funktioniert mittlerweile Problemlos, es gibt einfach auch keine Gründe, da wieder bei Stufe 1 anzufangen. Audio (Master) und Bild zusammenzuführen genau so, dafür braucht man kein Schnittprogramm.



Antwort von cantsin:

andieymi hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:


Klar. Aber auch bei einem Proxy-Workflow kann ich doch im FCP-Projekt mit seinen speziellen Semantiken und Timeline-Verknüpfungen nicht einfach Assets bzw. Szenen/Teilsequenzen zwischen verschiedenen Programmen bzw. Departments hin- und herschieben.
Das liegt daran, dass es die Notwendigkeit nicht gibt. Ein Editor macht nicht mehr als den Schnitt. Punkt aus. Da kommen die Opening Titles von Firma A (die holt sich die CG dafür von Firmen X & Y), die End Credits von Firma B (selbes Spiel), verschiedene Sound-Master von der Sound-Post, Grading von der Color - Post. Nichts davon braucht der Editor, noch gibt es eine Notwendigkeit, das auf dem Level wieder in FCP zu integrieren.

Ich würde nicht darauf spekulieren, dass viele VFX-Roundtrips zurück zum urspgl. Schnitt kommen
Die von mir zuvor gepostete "Mission Impossible"-Timeline beweist aber genau das Gegenteil.



Antwort von Jott:

Hm. Wir "kollaborieren" mit fcp seit Jahren beim Schnitt über Kontinente hinweg. Alle bekommen anfangs Originalmedien oder Proxies (faktisch egal, aber Proxies kann man halt schneller um den Globus pumpen). Eine Mediathek nur mit Schnittdaten drin braucht eine Minute zur Übertragung.

Was nicht geht: mehrere Leute arbeiten gleichzeitig "online" in der gleichen Timeline. Aber wozu sollte das gut sein?



Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
wie reimportiert man dann die SFX-Proxies in die Timeline, ohne nicht praktisch noch einmal die jeweilige Sequenz - mitsamt allen Magnetismus-Verknüpfungen, Verschlagwortungen etc. - von Grund auf neu bauen zu müssen?
"Dateien erneut verknüpfen" anklicken. Zu einfach?
Wenn man Clips/Assets auf Dateiebene ersetzt, wäre das kein non-destructive editing mehr, sondern destructive editing...



Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
Was nicht geht: mehrere Leute arbeiten gleichzeitig "online" in der gleichen Timeline. Aber wozu sollte das gut sein?
Langsam wird's lächerlich.

Oder anders gesagt: Würstchenbuden-Workflows sind nicht auf Fleischfabriken übertragbar.



Antwort von Jott:

cantsin hat geschrieben:
Die von mir zuvor gepostete "Mission Impossible"-Timeline beweist aber genau das Gegenteil.
Ja, ist lustig. Die Armen.

Mir ist auch eher geläufig: Editor editiert, das Ding wird gelockt, und dann ab zu Ton, Effects, Farbkorrektur, Mastering. In dieser Reihenfolge selbst dann, wenn man seinen Mac gar nicht verlässt und alles selber macht. Aber, wie schon erwähnt, fristen ich und meine Crew ihr Leben außerhalb von Hollywood. Da ist eher "Mission possible" gefragt! :-)



Antwort von Jott:

cantsin hat geschrieben:
Wenn man Clips/Assets auf Dateiebene ersetzt, wäre das kein non-destructive editing mehr, sondern destructive editing...
Ja, wenn man's falsch oder besser planlos macht. Oder gewisse Funktionalitäten nicht kennt. Lassen wir das lieber.



Antwort von Frank Glencairn:

cantsin hat geschrieben:

Die von mir zuvor gepostete "Mission Impossible"-Timeline beweist aber genau das Gegenteil.
Die ist aber auch sehr speziell, und der Name des Films wird zum Konzept der Timeline.
Klar kann man das so machen, wenn einem das so gefällt, geht aber auch eleganter.



Axel hat geschrieben:


Es gibt keine Spuren, sondern eine primary storyline (am einfachsten zu verstehen als V1). Diese ist magnetisch, d.h. kann keine Lücken haben (maximal leere Clips, Platzhalter, Slugs). Clip-Auswahlen aus dem Browser überschreiben die Timeline (Shortcut d, selten benutzt von erfahrenen Usern), werden hinten drangehängt (e) oder sind Inserts hinter dem Playhead (w). Oder sie werden verbunden (q). Ein kleiner Schnorchel verbindet sie dann an der Playhead-Position mit dem Hauptclip in der Primary. Ist es Bild (typisch für B-Roll), verdeckt der verbundene Clip die Haupthandlung. Werden mehrere Bildclips über demselben Clip verbunden, wächst die Timeline vertikal nach oben, dasselbe mit Audioclips. Clips kollidieren nie mit neu dazugekommenen, sie machen Platz nach oben oder unten. Es ist, als wäre die Autobahn überall nur einspurig, aber wenn jemand überholt ensteht temporär Platz dafür.

Also wie in Resolve (und anderen NLEs) auch.

Die kleinen Unterschiede sind,
1 - "Lücken" können einfach Lücken sein, oder halt ein leerer Clip/Platzhalter wenn man sowas unbedingt braucht.
2 - lift/insert/ripple/append etc. geht sowieso, genauso wie "clip swapping".
3 - Clips auf der übergeordneten Spur verdecken die untergeordnete. Wenn man möchte kann man die jeweiligen Clips auch linken (geht halt ned mit Automatikschnorchel, sondern nur wenn man das wirklich will, braucht man aber normal auch nicht)
4 - Was FCP wirklich gut macht, ist daß sich Audioclips automatisch aus dem Weg gehen, indem sie neue Spuren aufmachen, wenn es irgendwo zu einem Konflikt kommt, was aber ne generelle Frage des persönlichen Workflows ist.

Ich bin bei meinem Workflow noch nie in eine Situation gekommen wo das ein Problem gewesen wäre, weil ich sehr "methodisch ordentlich" arbeite.
Damit meine ich, beim reinen Schnitt hab ich nur den jeweiligen Dialog am Clip hängen, da überschneidet sich sowieso nix.
Alle anderen Audio Spuren kommen erst nach Picture Lock (und dann meistens in sowieso in Fairlight - an dem Punkt bin ich aus dem Bildteil bereits raus).

Wenn ich den Mess in manchen Timelines allerdings sehe, wo schon während dem Roh/Fein Schnitt neben den Dialogen auch noch Musik, Soundeffekte/Foley und womöglich auch noch das Scatch Audio da irgendwo gleichzeitig rumgeistern, und was da alles drüber und drunter gewürfelt wird, und wann da wo überall rumgezerrt wird, kann ich mir schon vorstellen, daß FCP für so manchen ne echte Hilfe ist. Bei nem einigermaßen geordneten Vorgehen hast du da allerdings kaum noch irgendwelche Vorteile.



Antwort von Jott:

Wenn fcp gar nicht anderes ist als die anderen, was reitet dann die Petitionisten?








Antwort von DKPost:

Jott hat geschrieben:
Wenn fcp gar nicht anderes ist als die anderen, was reitet dann die Petitionisten?
Dass es sich im größeren Produktionsumgebungen nicht durchsetzen konnte, und Apple biite mehr Priorität darauf setzen soll. Steht doch in der Petition.



Antwort von Jott:

Die Frage war so gemeint: fcp-"Gegner" werden nicht müde zu erzählen, es gäbe ja letztlich gar keinen nennenswerten Unterschied. Entweder ist das so, dann sind die Petitionisten alle verpeilt oder gar von Apple bezahlte "Jubelperser" (wowu), oder es ist eben nicht so, und fcp hat doch so viele Vorteile, dass der "Aufstand" gerechtfertigt ist.

Da die Diskutanten hier sowieso (fast) alle noch nie mit fcp gearbeitet haben, ist der Thread wie immer irgendwie witzlos. Interessant aber allemal.



Antwort von Frank Glencairn:

So wie die "FCP Fanatiker" nicht müde werden zu erzählen daß FCP ganz anders ist, und deshalb allem anderen völlig überlegen (sie selbst dadurch natürlich auch) und daß jeder der das nicht schnallt halt einfach zu doof ist.

Das Problem scheint mir eher darin zu liegen, daß manche es absolut nicht ertragen können, wenn die von ihnen präferierten und gekauften Tools (gilt auch für Kameras, Objektive, OS etc) nix "besonderes" sind.

Ohne hier den Küchenpsychologen auspacken zu wollen, deutet das IMHO auf ausgeprägte Minderwertigkeitskomplexe der Betroffenen hin. Dieser Markenfetischismus ist allerdings ein Phänomen, daß man in jedem Special Interest Bereich erleben kann, und nicht auf das was wir hier treiben begrenzt. Das Credo "ich bin besser, weil ich die richtige Marke gekauft habe" ist quasi überall gegenwärtig (und ja, davon leben ganze Industriezweige).



Antwort von klusterdegenerierung:

Und dabei ist FCP weniger weit von Resolve entfernt als Premiere. ;-)



Antwort von Jott:

Au ja, gehen wir zu Mobbing über! :-)
So endet schließlich jeder Thread rund um Apple. Muss sein.



Antwort von Frank Glencairn:

Stachelmimose.



Antwort von NurlLeser:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
So wie die "Resolve Lober" nicht müde werden zu erzählen daß Resolve ganz anders ist, und deshalb allem anderen völlig überlegen (sie selbst dadurch natürlich auch) und daß jeder der das nicht schnallt halt einfach zu doof ist.

Das Problem scheint mir eher darin zu liegen, daß manche es absolut nicht ertragen können, wenn die von ihnen präferierten und gekauften Tools (gilt auch für Kameras, Objektive, OS etc) nix "besonderes" sind.

Ohne hier den Küchenpsychologen auspacken zu wollen, deutet das IMHO auf ausgeprägte Minderwertigkeitskomplexe der Betroffenen hin. Dieser Markenfetischismus ist allerdings ein Phänomen, daß man in jedem Special Interest Bereich erleben kann, und nicht auf das was wir hier treiben begrenzt. Das Credo "ich bin besser, weil ich die richtige Marke gekauft habe" ist quasi überall gegenwärtig (und ja, davon leben ganze Industriezweige).
???? nö, die haben sich wegen diesem und anderen Schwachsinn schon lange zurückgezogen und tun sich den sch*** nicht mehr an.



Antwort von cantsin:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:

Die von mir zuvor gepostete "Mission Impossible"-Timeline beweist aber genau das Gegenteil.
Die ist aber auch sehr speziell, und der Name des Films wird zum Konzept der Timeline.
...und an alle, die hier ähnliches geschrieben haben: Nee, ist überhaupt nicht speziell. Es gibt ja mittlerweile en masse Screenshots von Timelines von Hollywood-Großproduktionen (siehe Twitter-Hashtag "#TimelineTuesday), und die sind im Aufbau alle gleich oder ähnlich. Ihr geht hier offenbar von den Workflows für Low Budget-Produktionen aus.

In diesem Video hier wird's noch mal Schritt für Schritt erklärt:

https://www.youtube.com/watch?v=oWXqYd-OhaA

Noch mehr Anschauungsmaterial hier:
https://jonnyelwyn.co.uk/film-and-video ... timelines/
...sowie hier am Beispiel eines "Kingsman"-Films:
https://www.premiumbeat.com/blog/dissec ... workspace/


zum Bild


Und dann bleibt eben das Fazit, das FCP für diesen Multitrack-Roundtrip-Workflow nicht gedacht ist.



Antwort von dienstag_01:

Können die mit FCP nicht ihre eigenen Filme machen. Wundert mich, dass die den ewig totgesagten Avid auch noch endgültig abmurxen wollen.
Nur weil sie so schick sind und modern und superschnell.
Unkollegial.
Wer soll euch denn mögen.



Antwort von Axel:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Stachelmimose.
Eigenschöpfung?
Sind nicht alle überempfindlichen Menschen zugleich abwehrend? Viele können allerdings ihre Abwehr übertreiben und anderen empfindlich schaden. Tretminenmimosen.

Aber du merkst schon, dass das auf Jott nicht passt, der lediglich etwas festgestellt hat.
Ohne hier den Küchenpsychologen auspacken zu wollen, deutet das IMHO auf ausgeprägte Minderwertigkeitskomplexe der Betroffenen hin. Trifft sicher generell zu, wenn es unter Hollywood nicht geht, um zu belegen, dass sein Tool "professionell" ist, obwohl man es selbst vielleicht nicht ist. Also Minderwertigkeitsgefühle mit hoher Wahrscheinlichkeit korrekt analysiert. Ich würde Projektion hinzufügen, also etwas bei anderen klar zu erkennen, was man sich vor sich selbst nicht eingesteht. Von irgendwas muss die Motivation kommen, in einem Applethema so ausgiebig zu kommentieren.



Antwort von Jott:

Wusste gar nicht, dass es eine Timeline-Angeberszene gibt. Hatte Cantsin schon verlinkt:

https://jonnyelwyn.co.uk/film-and-video ... timelines/

Ich kann im Ernst nicht glauben, dass die Petitionsschreiber in dieser Szene mitspielen wollen! Obwohl man mit fcp durchaus auch solche Monster bauen könnte. Ein bisschen anders halt. Und nicht mit Augenkrebs-Quietschfarben - auf die Farbpaletten zur Organisation hat bei Apple jemand ein ästhetisches Auge geworfen! :-)

Wenn AVID (und die armen Editoren) so was gestemmt kriegen, dann ist das doch prima. Die Nische sei ihnen gegönnt, daran wird doch im Ernst niemand rütteln wollen.

Hoffentlich kriegen die Jungs (reine Männerdomäne, oder?) wenigstens faires Geld für ihre Mission Impossible. Oder haben das sowieso nur garantiert unterbezahlte Assistenten an der Backe?

PAL. (Douglas Adams)



Antwort von Jörg:

Trifft sicher generell zu, wenn es unter Hollywood nicht geht, um zu belegen, dass sein Tool "professionell" ist, obwohl man es selbst vielleicht nicht ist.
Einen "professionellen" cutter erkennt man nicht am genutzten NLE, sondern am Ergebnis, das er mit einem Werkzeug geschaffen hat, t r o t z dessen mannigfachen Fehlern und Unzulänglichkeiten.
Egal auf welcher Plattorm.



Antwort von Axel:

Jörg hat geschrieben:
Trifft sicher generell zu, wenn es unter Hollywood nicht geht, um zu belegen, dass sein Tool "professionell" ist, obwohl man es selbst vielleicht nicht ist.
Einen "professionellen" cutter erkennt man nicht am genutzten NLE, sondern am Ergebnis, das er mit einem Werkzeug geschaffen hat, t r o t z dessen mannigfachen Fehlern und Unzulänglichkeiten.
Egal auf welcher Plattorm.
Ich höre geradezu eine Gospelband: A-men! A-men! A-men!

Komisch (kopfkratz), in Resolve-Threads kommt irgendwie kein Frömmler mit so einem erbaulichen BS daher. Ach Leute! Lasst uns doch eure Minderwertigkeitskomplexe verzeihen, komm her, Bruder, kumbaya …



Antwort von Axel:

Jott hat geschrieben:
Wusste gar nicht, dass es eine Timeline-Angeberszene gibt. Hatte Cantsin schon verlinkt:

https://jonnyelwyn.co.uk/film-and-video ... timelines/

Ich kann im Ernst nicht glauben, dass die Petitionsschreiber in dieser Szene mitspielen wollen! Obwohl man mit fcp durchaus auch solche Monster bauen könnte.
Ich selbst finde diese Mosaik-Timelines sehr schön, ganz abstrakt gesehen. In dem Link wird auch erwähnt, dass es freie Templates für sowas gibt, auch für Premiere.

Das erinnerte mich daran, dass auch ich ein Mediathek-Template für Hochzeitsvideos hatte. Dieselben Schlagworte, dieselben intelligenten Sammlungen, dieselben Audiorollen, dieselben Metadaten-Ansichten. Automatisch befüllt (durch Medienart, Bildrate, Aufnahmedatum) und halbautomatisch (nach dem Favorisieren und Taggen) befüllt. Visuell leider kein Wimmelbild, da im Gegenteil der Zweck der Übung ja ist, Übersicht durch weniger gleichzeitig angezeigten Kram zu schaffen.

Und: klar ginge das auch mit den AVID-Timelines, egal, wie viel Liter analogen Schweißes jemand vergoss, um das Asset dorthin zu bringen.

Eine Pfeifenlinie, die nach FCPs Pfeife tanzen müsste, das ginge schon. Wäre aber wohl zu einfach …



Antwort von dosaris:

...
Ich kann im Ernst nicht glauben, dass die Petitionsschreiber in dieser Szene mitspielen wollen! ...
Hoffentlich kriegen die Jungs (...) wenigstens faires Geld für ihre Mission Impossible.
sorry,
für mich klingt dies alles nicht (mehr?) nach einer Sachdebatte sondern nur noch nach einem aufgeblasenem Marketing-hype.
So kommt wenigstens die Marke mal wieder üppig in die Schlagzeilen...



Antwort von Axel:

dosaris hat geschrieben:

sorry, …
Ein Warnhinweis. Wenn jemand einen Satz mit sorry beginnt, tut ihm nicht irgendwas leid, sondern es kommt eine passive Aggression.

Was ist überhaupt dein Interesse an diesem Thread? Willst du‘s uns verraten?



Antwort von Frank Glencairn:

cantsin hat geschrieben:

...und an alle, die hier ähnliches geschrieben haben: Nee, ist überhaupt nicht speziell. Es gibt ja mittlerweile en masse Screenshots von Timelines von Hollywood-Großproduktionen
Mit "speziell" meinte ich Avid spezifisch, weil's da halt nicht anders geht.

V1-3 wie überall (wobei fraglich ist wozu man V3 braucht, aber meinetwegen)
V4 Effekte - Avid spezifisch
V5 VFX - warum sollte ich das original Material darunter mitschleppen? Entweder flatten oder in einen Versionslayer.
V6 Color Correction - Avid spezifisch
V7 Matte - Avid spezifisch
V8 Subtitles - wie überall
V9 Info Layer - Avid spezifisch

Bei mir sieht es normal so aus:

V1-2 die normalen Clips
V3 Titel und Abspann
Subtitle Track wenn es Untertitel gibt.

Die fertigen VFX werden direkt eingesetzt - sprich gegen das Originalplate ausgetauscht.



Antwort von Frank Glencairn:

Axel hat geschrieben:
Von irgendwas muss die Motivation kommen, in einem Applethema so ausgiebig zu kommentieren.
Warum sollte ich nicht? Entgegen dem gängigen Mythos hier, sitze ich oft genug vor einem Apple (wenn ich auch selbst keinen habe).

Nice try - aber zu billig und offensichtlich, try again.



Antwort von Axel:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Nice try - aber zu billig und offensichtlich, try again.
So viel über eine Software zu schreiben von der man keine Ahnung hat, wie nennt man das? Auf dicke Hose machen? Trollen? Was ist der Antrieb dafür? Wenn man sich gemeinsam mit anderen Ahnungslosen gegenseitig liked, weil man‘s der "Gegen"seite mit einem cringy Allgemeinplatz gezeigt zu haben glaubt, wertet man sich dann eingebildet auf? Wie war das mit der Hobbypsychologie, kann man da was draus schließen?



Antwort von Frank Glencairn:

Es wird nicht besser Axel.

Vor allem wenn das letzte Strohhalm-Argument - "du hast doch sowieso nix mit Apple zu tun" gerade hinten runter gefallen ist, jemanden der nicht deiner Meinung über ein Produkt ist, als ahnungslosen Troll zu bezeichnen, macht deine Position nicht gerade stärker.

Wie wär's mal mit tatsächlichen Argumenten?



Antwort von dienstag_01:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:

...und an alle, die hier ähnliches geschrieben haben: Nee, ist überhaupt nicht speziell. Es gibt ja mittlerweile en masse Screenshots von Timelines von Hollywood-Großproduktionen
Mit "speziell" meinte ich Avid spezifisch, weil's da halt nicht anders geht.

V1-3 wie überall (wobei fraglich ist wozu man V3 braucht, aber meinetwegen)
V4 Effekte - Avid spezifisch
V5 VFX - warum sollte ich das original Material darunter mitschleppen? Entweder flatten oder in einen Versionslayer.
V6 Color Correction - Avid spezifisch
V7 Matte - Avid spezifisch
V8 Subtitles - wie überall
V9 Info Layer - Avid spezifisch

Bei mir sieht es normal so aus:

V1-2 die normalen Clips
V3 Titel und Abspann
Subtitle Track wenn es Untertitel gibt.

Die fertigen VFX werden direkt eingesetzt - sprich gegen das Originalplate ausgetauscht.
Color Correction (nur mal als Beispiel) kannst du im Avid nicht auf dem Clip machen?! Deine letzte Avid-Erfahrung ist auch lange her.
Das sind alles Entscheidungen des Workflows, nicht avidspezifisch. Sind halt Cutter, die Ahnung haben ;)



Antwort von Axel:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Vor allem wenn das letzte Strohhalm-Argument - "du hast doch sowieso nix mit Apple zu tun" gerade hinten runter gefallen ist,
Hab ich nie behauptet, ich rede von FCP.
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
, jemanden der nicht deiner Meinung über ein Produkt ist, als ahnungslosen Troll zu bezeichnen, macht deine Position nicht gerade stärker.

Wie wär's mal mit tatsächlichen Argumenten?
Gutes Debattieren beinhaltet es, das Argument des Gegenübers zuerst zur Klärung zusammenzufassen. Es lautet (ohne jetzt von oben zu zitieren), es kommt nicht auf die Software an. Gut, da gibt es gar keine Kontroverse drüber, weil das eine Binsenweisheit ist.

Dies ist aber ein Thread, der darum geht, dass Leute einen Brief geschrieben haben, der sich (s.o.) zusammenfassen ließe mit: es kommt uns auf die Software an. Weil nämlich die Software von anderer Seite vorgegeben ist, AVID oder APP. Die Gründe dafür oder dagegen kann man ja erörtern.

Als Grund dagegen wieder und wieder mit einem lahmen Kalenderspruch zu kommen, das nenne ich nach der zweiten oder dritten Wiederholung trollen.



Antwort von Jott:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Bei mir sieht es normal so aus:

V1-2 die normalen Clips
V3 Titel und Abspann
Subtitle Track wenn es Untertitel gibt.

Die fertigen VFX werden direkt eingesetzt - sprich gegen das Originalplate ausgetauscht.

Gibt's in Resolve oder AVID auch so was Hübsches wie "Auditions" in fcp? Da kann zum Beispiel jeder Clip mehrere Versionen von sich selbst enthalten: mit Grading, ohne Grading, mit verschiedenen Gradings, mit VFX, ohne VFX - nach Belieben umschaltbar. Diese "Auditions" benehmen sich im Schnitt wie ein normaler Clip, alles wird - natürlich mit Ton - immer mitgeschleppt, egal, was man in der Timeline treibt. Die Originalplates dürfen so gerne bleiben.



Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
Gibt's in Resolve oder AVID auch so was Hübsches wie "Auditions" in fcp? Da kann zum Beispiel jeder Clip mehrere Versionen von sich selbst enthalten: mit Grading, ohne Grading, mit verschiedenen Gradings, mit VFX, ohne VFX - nach Belieben umschaltbar. Diese "Auditions" benehmen sich im Schnitt wie ein normaler Clip, alles wird - natürlich mit Ton - immer mitgeschleppt, egal, was man in der Timeline treibt. Die Originalplates dürfen so gerne bleiben.
Das ist doch das perfekte Beispiel dafür, wie FCPX kleinen Produktionen sowie Einzelkämpfern mit innovativen Paradigmen und Semantiken hilft, die aber gleichzeitig ungeeignet für die Hollywood-Postproduktion sind, wo Du auf der Timeline eine maximal deutliche "departmentalization" (dict.leo.de schlägt "Einteilung in Abteilungen" als deutsche Übersetzung vor) brauchst, und zwar nicht auf Clip-Ebene, sondern für die gesamte durchlaufende Timeline bzw. den Gesamtschnitt. Also eine im Wortsinn industrielle Arbeitsteilung.

Ich bin da ja bei Dir, dass Apple Hollywood links liegen lassen sollte, denn dann müssten sie FCPX und das, was es besonders macht, verbiegen.



Antwort von Jott:

Och. Man muss das ja nicht nutzen. Man kann auch traditionell stapeln, wenn's einem wohler ist. Organisieren könnte man's schon so, dass auf Wunsch jedes Gewerk jederzeit individuell versorgt werden kann ("departmentalization") - nur halt nicht via dezidierte Spuren, sondern zum Beispiel via Schlagworte organisiert. Das geht dann bis hin zum Exportdialog, wo man Presets für die einzelnen Gewerke bauen und auch mehrere gleichzeitig losschicken kann. Die Tools sind durchaus da - aber da sie nun mal anders sind, wird das nix in AVID-Land. Da kann Apple Trainings anbieten, wie sie wollen. Die können sicher Augen öffnen, aber genauso sicher keine Strukturen aufbrechen.

Solch eingefahrene Kollaborations-Nummern wie deine begeistert gezeigten Blockbuster-Beispiele müsste man anders aufziehen. Könnte man wohl. Will aber natürlich niemand. Verlassen der Wohlfühlzone und so. Für alle Beteiligten. Vor allem, wenn's mit good old AVID für alle schon immer funktioniert hat.

Apple müsste eigentlich wie Jannard ein ganzes Studio kaufen und eine komplett fcp-zentrische Post reinhauen, um ihre Denke im Produktionsumfeld rüberzubringen. Aber wozu? Damit dann vielleicht tatsächlich ein paar Leute mehr 300 Euro ausgeben und ein paar Macs kaufen?



Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
Solch eingefahrene Kollaborations-Nummern wie deine begeistert gezeigten Blockbuster-Beispiele müsste man anders aufziehen.
Wer sagt denn, dass ich von denen begeistert bin? Totale Projektion. (Es sind nicht mal Filme, die ich mir freiwillig ansehen würde.) Ich dokumentiere nur, und zwar völlig leidenschaftslos. Offenbar kann man dieses Thema nicht ohne Schaum vorm Mund diskutieren. Da könnte man fast auf den Gedanken kommen, dass Leute nur deshalb einen Bogen um FCP machen, weil sie die Sektenjünger, Missionare und Glaubenskrieger von sich fernhalten wollen.



Antwort von Bluboy:

Sektenjünger, Missionare und Glaubenskrieger, sind harte Worte, wos doch nur um eins geht

"einschalten und Spass haben".



Antwort von Frank Glencairn:

Jott hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Bei mir sieht es normal so aus:

V1-2 die normalen Clips
V3 Titel und Abspann
Subtitle Track wenn es Untertitel gibt.

Die fertigen VFX werden direkt eingesetzt - sprich gegen das Originalplate ausgetauscht.

Gibt's in Resolve oder AVID auch so was Hübsches wie "Auditions" in fcp? Da kann zum Beispiel jeder Clip mehrere Versionen von sich selbst enthalten: mit Grading, ohne Grading, mit verschiedenen Gradings, mit VFX, ohne VFX - nach Belieben umschaltbar. Diese "Auditions" benehmen sich im Schnitt wie ein normaler Clip, alles wird - natürlich mit Ton - immer mitgeschleppt, egal, was man in der Timeline treibt. Die Originalplates dürfen so gerne bleiben.
Bei Avid bin ich nicht auf dem aktuellen Stand, aber in Resolve gibt's das.



Antwort von Axel:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:



Gibt's in Resolve oder AVID auch so was Hübsches wie "Auditions" in fcp? Da kann zum Beispiel jeder Clip mehrere Versionen von sich selbst enthalten: mit Grading, ohne Grading, mit verschiedenen Gradings, mit VFX, ohne VFX - nach Belieben umschaltbar. Diese "Auditions" benehmen sich im Schnitt wie ein normaler Clip, alles wird - natürlich mit Ton - immer mitgeschleppt, egal, was man in der Timeline treibt. Die Originalplates dürfen so gerne bleiben.
Bei Avid bin ich nicht auf dem aktuellen Stand, aber in Resolve gibt's das.
AVID 6 Jahre altes Video:

FCP


Wie heißt das in Resolve?

BTW: der Hollywood FCP-Kanal hat 20 Videos mit Vergleichen Avid-FCP. Zieh ich mir alle nach der Arbeit rein, das ist für mich Popcornkino. In einem Video vergleicht er Trimming. Interessant, dass slips&rolls zwar umständlicher zu haben sind in Avid, aber den unbestreitbaren Vorteil des Echtzeit-Feedbacks haben, denn sie funktionieren mit JKL. Das wäre ein Walter-Murch-Argument. Timing ist wichtiger als time saving.



Antwort von DKPost:

Axel hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:


Bei Avid bin ich nicht auf dem aktuellen Stand, aber in Resolve gibt's das.
AVID 6 Jahre altes Video:

FCP


Wie heißt das in Resolve?

BTW: der Hollywood FCP-Kanal hat 20 Videos mit Vergleichen Avid-FCP. Zieh ich mir alle nach der Arbeit rein, das ist für mich Popcornkino. In einem Video vergleicht er Trimming. Interessant, dass slips&rolls zwar umständlicher zu haben sind in Avid, aber den unbestreitbaren Vorteil des Echtzeit-Feedbacks haben, denn sie funktionieren mit JKL. Das wäre ein Walter-Murch-Argument. Timing ist wichtiger als time saving.
Ich habe jetzt einige der Videos gesehen. Entweder zeigt er immer den umständlichsten Weg den es im Avid gibt obwohl es auch einfachere Lösungen gibt, oder er hat keine Ahnung von Avid.



Antwort von Frank Glencairn:

Axel hat geschrieben:


Wie heißt das in Resolve?
Take Selector.

https://www.youtube.com/watch?v=SRj5ZoiQEs0

Gibt's übrigens auch schon seit über 6 Jahren ;-)





Antwort von DKPost:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:


Wie heißt das in Resolve?
Take Selector.

https://www.youtube.com/watch?v=SRj5ZoiQEs0

Gibt's übrigens auch schon seit über 6 Jahren ;-)

Im Avid würde man dafür einfach alle Takes nehmen und dann Group Clips drücken. Avid erstellt dann daraus einen Group Clip der wie ein normaler Clip in der Timeline liegt. Und dann kann man in der Timeline per Knopfdruck die Takes durchgehen, oder per Rechtsklick direkt auswählen. Man kann auch alle Clips in der Group gleichzeitig anschauen und vergleichen.
Dafür würde Avid glaube ich die Timeline bei verschiedenen Längen allerdings nicht anpassen.

Das gibt es im Grunde auch schon seit Ewigkeiten, denn es ist im Kern nichts anderes als Multicam. Nur dass man keine gleichzeitig aufgenommen Clips von verschiedenen Kameras gruppiert, sondern eben verschiedene Takes.



Antwort von Jott:

Ist doch prima, dass tatsächlich alle so eine "Einzelkämpfer-Funktion" haben.
cantsin hat geschrieben:
Das ist doch das perfekte Beispiel dafür, wie FCPX kleinen Produktionen sowie Einzelkämpfern mit innovativen Paradigmen und Semantiken hilft, die aber gleichzeitig ungeeignet für die Hollywood-Postproduktion sind




Antwort von Axel:

@Frank
@DKPost

Danke, gut zu wissen. Dann werd ich mir die restlichen Hollywood FCP Videos doch lieber ersparen. Ich selbst habe mit Auditions (deutsch: Alternativen) gar keine Erfahrungen. Ich kam bisher fast nie in die Verlegenheit, mehrere Takes zur Auswahl zu haben. Und wenn es mal vielleicht doch zwei waren, dann habe ich den alternativen verbunden und mit v seine Sichtbarkeit getoggelt.

Immerhin wird in einigen dieser Videos erwähnt, dass Auditions prima für Versionen sind. Weiter heißt es irgendwo (und ich glaube es), dass Auditions, per XML nach Resolve geschickt, dort klaglos als Take-Selectors funktionieren. Dass das spurenlose Magnetparadigma die Kommunikation zwischen Softwares grundsätzlich verhindert, würde ich also als Mythos bezeichnen. Man könnte umgekehrt sagen, dass 30 Jahre alte Protokolle bessere, modernere Ideen ausbremsen. Frei nach Hollywood FCP: more work, less flow.



Antwort von Darth Schneider:

Warum immer noch das uralte voll unbequeme Avid ?

Meine persönliche Sichtweise:
Bei 1-200 Millionen Dollar Produktionen will man halt am ausschliesslich liebsten auf alt bewährte Methoden und Tools setzen und nicht mehr kreativ sein als unbedingt nötig wenn es um die ganze Film Technik geht.

Weil für so aufwendige Filme schlichtweg jahrelange Erfahrungen von Mitarbeitern viel zu dringend von Nöten sind.
Und die Kreativität für ganz andere Dinge gebraucht wird…

Mit experimentieren mit neuen Tools kommt man so gesehen in Hollywood und Co. nicht besonders weit, weil eben alles viel zu neu und somit unerprobt ist.
Ausser natürlich man heisst George Lucas, Steven Spielberg oder James Cameron.
Die lassen eigene Tools gleich selber, erstmal nur für sich entwickeln.
Gruss Boris



Antwort von DKPost:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Warum immer noch das uralte voll unbequeme Avid ?

Meine persönliche Sichtweise:
Bei 1-200 Millionen Dollar Produktionen will man halt am ausschliesslich liebsten auf alt bewährte Methoden und Tools setzen und nicht mehr kreativ sein als unbedingt nötig wenn es um die ganze Film Technik geht.

Weil für so aufwendige Filme schlichtweg jahrelange Erfahrungen von Mitarbeitern viel zu dringend von Nöten sind.
Und die Kreativität für ganz andere Dinge gebraucht wird…

Mit experimentieren mit neuen Tools kommt man so gesehen in Hollywood und Co. nicht besonders weit, weil eben alles viel zu neu und somit unerprobt ist.
Ausser natürlich man heisst George Lucas, Steven Spielberg oder James Cameron.
Die lassen eigene Tools gleich selber, erstmal nur für sich entwickeln.
Gruss Boris
Bei solchen Projekten ist die Aufgabe des Editors eben schneiden und nicht viel mehr. Vielleicht ein Preview-Lut auf die oberste Spur und hier und da den Ton hochziehen, das war es dann aber im Großen und Ganzen. Die ganzen tollen Tools und Optionen die Final Cut, Resolve oder Premiere zusätzlich zum eigentlichen Schnitt bieten sind da eher uninteressant, weil das alles andere Menschen machen die auch darauf spezialisiert sind.
Und Schneiden kann der Media Composer einfach verdammt gut und schnell und den kennen die Editoren seit Jahrzehnten. Da kann man sich voll und ganz auf den Schnitt konzentrieren. Die tatsächlichen Operationen im Programm selbst sind da eher nebensächlich. Das Schneiden oder Trimmen von Clips dauert in jedem Programm nur einen Bruchteil der Arbeitszeit. Die eigentliche Arbeit ist es ja, die Geschichte auf die bestmögliche Weise zu erzählen, und das passiert zum größten Teil im Kopf. Das Ausführen danach ist schnell gemacht würde ich sagen, egal mit welcher Software.



Antwort von Frank Glencairn:

Ja, hängt halt hauptsächlich davon ab, was man gewohnt ist, und wo man sich am wohlsten fühlt.
Der schiere Schnitt ist ja völlig unabhängig von der NLE. der findet ja inhaltlich/dramaturgisch sowieso im Kopf statt, die jeweilige Timeline ist ja nur die technische Krücke dafür. Und da nimmt man halt am liebsten das, was man im Schlaf beherrscht.

Ich kenne Editoren jenseits der 60, die immer noch Projekte auf einer 10 Jahre alten AVID Version, auf einem nahezu antiken Rechner schneiden, und keinerlei Bedarf für was anderes sehen, weil sie einfach nur schneiden und sonst nix.



Antwort von Darth Schneider:

Es soll ja auch heute noch tatsächlich so durchgeknallte Leute geben die ihre Filme mit einer Klebepresse schneiden….;))

Die Frage bleibt doch:
Womit schneiden sie in Hollywood und Co. ?
Wenn all die alten Avid Hasen dann, in Pension oder ausgestorben sind ?
Gruss Boris



Antwort von Axel:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
….;))

Die Frage bleibt doch:
Womit schneiden sie in Hollywood und Co. ?
Wenn all die alten Avid Hasen dann, in Pension oder ausgestorben sind ?
Ich hab‘s glaube ich verstanden. So unpraktisch Avid für einen Amateur, Kofferraumproduzenten oder hauptberuflichen Youtuber sein mag, so völlig irrelevant sind die praktischen Vorzüge von FCP für Produktionen, die manchmal zehn "Clips" pro Tag hinkriegen, die aber nicht fertig sind und nicht mit einem Plugin von MotionVFX oder FXFactory "erstellt" werden.



Antwort von DKPost:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Es soll ja auch heute noch tatsächlich so durchgeknallte Leute geben die ihre Filme mit einer Klebepresse schneiden….;))

Die Frage bleibt doch:
Womit schneiden sie in Hollywood und Co. ?
Wenn all die alten Avid Hasen dann, in Pension oder ausgestorben sind ?
Gruss Boris
Ich würde schätzen immernoch viel mit Avid. Es gibt in solchen Produktonsfeldern genügend junge Leute die mit Avid schneiden. Vielleicht nicht mehr ausschließlich (früher gab es ja auch keine wirklichen Alternativen), aber zum Großteil. Ich persönlich schneide ca. 85% meiner Jobs mit Avid. Da sind die Kunden große Sender oder Agenturen. Für einige kleinere Sender oder Produktionsfirmen schneide ich mit Premiere. Und wenn es egal ist, das ist meistens bei Kunden die nicht selbst aus der Medienbranche kommen und keine eigenen Abteilungen und Pipelines haben, dann schneide ich mittlerweile meist mit Resolve. Privat ebenfalls Resolve. Grundsätzlich ist es mir relativ egal womit ich schneide. Je mehr Programme man beherrscht, desto weniger Jobs fallen aufgrund solcher Beschränkungen weg.
Eigene Erfahrung ohne Allgemeingültigkeit: Bei den 3 größeren Medienakademien / Unis die ich kenne wird überall Avid gelernt. Außerdem auch überall Premiere. Resolve kommt manchmal vor, vor allem beim Grading. Final Cut habe ich da nach Version 7 nicht mehr gesehen. Bei den Ausbildungen zum Editor die ich kenne (Sender und größere Produktionsfirmen) ist es ähnlich. Avid ist eigentlich immer dabei, Premiere auch. Final Cut nicht. Tatsächlich habe ich in meinem ganzen Leben Final Cut nach Version 7 noch nie Live irgendwo laufen gesehen. Aber ich bewege mich auch in einer eigenen Blase der Medienindustrie. Die Unterschiede der verschiedenen Sparten sind da ja riesig. Andere haben sicher Avid noch nie irgendwo in Benutzung gesehen.
Darum geht es ja in der Petition auch.



Antwort von Frank Glencairn:

Dune kommt offensichtlich mit deutlich weniger Spuren aus :D



FPB3J2IX0AEYMGt.jpg



Antwort von Axel:

Schickt der Cutter nur die Dialoge an ProTools und bekommt später fertige Dolby-Atmos zurück? Das komplexe Audi-Compositing ist ja eine Sache, die bei Dune oft erwähnt wird. Die Dolby-Atmos-Technologie erlaubt theoretisch eine unbegrenzte Anzahl von Tonspuren. Im Gegensatz zu den rein kanalbasierten Surround-Formaten können im Datenstream vektorbasierte Metadaten für bewegte Objekte eingebunden werden, deren Koordinaten dann vom Receiver relativ zur jeweiligen eingemessenen Lautsprecheraufstellung berechnet werden. Die erste Generation der Hardware, der Dolby Atmos Cinema Processor, unterstützt bis zu 128 einzelne Tonspuren und bis zu 64 separate Ausgangssignale



Antwort von Frank Glencairn:

Ja, der Editor macht nur den Bildschnitt mit angehängtem Dialog, für alles andere gibt es Dialog Editoren, Audio Editoren, Sound Mixer und Remixer, Sound Designer, Leute die Effects und Foley machen etc. - mit Audio per se hat der Editor eigentlich nix am Hut (außer daß er irgendwann mal den fertigen Mix wieder auf die Audiospur legt).

Ich hab neulich mal test/interessehalber selbst einen Dolby-Atmos Mix gemacht - das ist nochmal ne ganz eigene Welt.



Antwort von slashCAM:


Vor rund einem Monat hatten eine ganze Reihe von professionellen Final Cut Pro Usern einen offenen Brief an Apple CEO Tim Cook geschrieben, in welchem sie bedauern, daß...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Final Cut Pro: Apple antwortet auf offenen Brief von Profi-Usern




Antwort von Axel:


zum Bild




Antwort von ChristianG:

Man kann sich auch täglich über Premiere aufregen oder man nimmt sich einfach die Zeit, sich in Resolve einzuarbeiten. Letzteres habe ich getan und bin sehr froh darüber. Meine Final Cut Pro X-Versuche sind meist genervt gescheitert, nicht weil das Programm schlecht ist, sondern weil mir vor allem der Farbkorrekturbereich zu fummelig ist.



Antwort von egmontbadini:

Bin gespannt was da raus kommt, auch wenn ich ganz zufrieden bin mit premiere und resolve plattformunabhängig arbeiten zu können, nachdem ich wg. Zeitmangel den Umstieg von FCP zu FCPX nicht mitmachen konnte - Premiere war dem alten Final Cut einfach ähnlicher (think efficient;)



Antwort von cinecore:

Davinci Resolve Studio ist das Tool für professionelle Anwender. Ich bin großer Apple-Fan, aber ich bin vor einem Jahr von FCPx auf Resolve umgestiegen. Es war die richtige Entscheidung.



Antwort von berlin123:

cinecore hat geschrieben:
Davinci Resolve Studio ist das Tool für professionelle Anwender.
Haha diese Sticheleien.

Wir müssen die Frage ob FCP ein "Tool für professionelle Anwender" ist endlich abschliessend klären.
Es braucht jetzt mal eine ultimative Antwort, so kann es ja nicht weitergehen. Danke.


p.s.: die Antwort gilt dann aber auch. Für alle.

p.p.s: der Brief an Apple muss dann entsprechend angepasst und neu veröffentlicht werden. Wer macht's?



Antwort von Brahmavata Smithee:

Es ist Quatsch, dass der Schnitt von der Software unabhängig ist.
Als FCP7 eingestampft wurde, habe ich Premiere ausprobiert,
den Avid kannte ich da schon 15 Jahre und schneide auch heute die
Brotjobs darauf.
Ich erinnere mich noch, dass ich den Track bei Premiere erst anwählen musste,
bevor ich einen Clip in der Timeline verschob. Diese Aktivierung war bei FCP7
nicht nötig. Oder als AVID nach 20 Jahren mal auf die Idee kam, Menuepunkte
woanders hin zu legen.
Dass stört den Fluss - Bremse, Kupplung, Gas werden ja auch nicht wild von Auto zu Auto verteilt.
Eigene Projekte schneide ich noch immer auf FCP7, auch wenn das einen enormen Zeitaufwand
bedeutet, das 4k Material einer DSLR vorher für eine Art Offline-Schnitt nach Quicktime zu transkodieren.
Für's "Mastering" nehme ich dann Davinci mit dem 4k Originalmaterial und setze mich an die Farbkorrektur.



Antwort von Jott:

Schon erstaunlich, welche Wege hier und da gegangen werden.

fcp x zu ignorieren und das Ding partout nicht lernen zu wollen - auch dessen Farbkorrektur - gehört ja zum guten Ton. Okay.
Aber wieso nicht gleich im ebenfalls modernen Resolve schneiden - sogar mit traditioneller TImeline - anstelle von dem Gewürge über eine völlig aus der Zeit gefallene Uralt-Software?

Kein Vorwurf, nur Verwunderung. Vielleicht auch Neid auf die viiiiele Zeit, die manche offensichtlich im Überfluss haben. fcp 7 war zu seiner Zeit echt gut, aber das ist nun wirklich 15 Jahre her. Die Software fungiert heute nur noch als Bremsklotz.



Antwort von Frank Glencairn:

Ja, zumal Resolve - was den Schnitt betrifft - FCP7 ja auch nicht unähnlich ist.



Antwort von Axel:

berlin123 hat geschrieben:
Wir müssen die Frage ob FCP ein "Tool für professionelle Anwender" ist endlich abschliessend klären.
Hatten wir alles seit Jahrzehnten, auch schon mit dem alten FCP. Professionell ist, wenn man sein Geld damit verdient. NymphomanInnen mögen gut im Bett sein, aber nur abgebrühte Prostituierte stellen dabei eine nüchterne Kosten-Nutzen-Rechnung an. DKPost hat weiter oben ja (zumindest für mich) gut erklärt, warum mit Dampfturbinen betriebene Software auch in 2022 noch ganz oben ist (nicht in der Verbreitung, sondern an der schmalen Spitze der Pyramide). Nach derselben Logik sehe ich viele Vorteile von FCP für kleinere Arbeitsumgebungen.

Für aufrichtig Interessierte, die vielleicht vor zehn Jahren nach der ersten frustrierenden Woche mit einem FCPX, was noch ziemlich buggy war, aufgegeben haben, empfehle ich (wieder und wieder, aber im Fernsehen wurde ja auch alles wiederholt) diese Demo von Thomas Grove Carter:
https://vimeo.com/194855528



Antwort von Jott:

98% aller fcp-Bedenkenträger dürften noch nie gesehen haben, was der da macht. Du glaubst aber doch nicht im Ernst, dass wegen dieser Demo plötzlich doch jeder fcp als Profisoftware anerkennt?
Es wird unverrückbar so bleiben: fcp für YouTuber, AVID für Broadcaster und Hollywoodies.

Interessant wird's erst dann, wenn die Generation AVID (in den 90ern trainiert) so langsam in Rente geht und Leute wie dieser in der Demo in das Alter kommen, in dem man sie für voll nimmt.



Antwort von Axel:

Was er zeigt (er sagt es irgendwo anfangs) ist der Offline-Prozess, aber das Online-Ergebnis, da seine Firma (für Soundmix und Grading) mit anderen Londoner Post-Häusern *zusammen*arbeitet. Das geht also, wenn man (Boomer-Filmquiz: "Es kann nur einen geben!") FCP zum Ausgangspunkt macht. Die zweite Erkenntnis, nach dem hier gezeigten 10.3, ist, dass man heute sehr weitgehend online bleiben kann, was aber (s.o.) gar nicht die professionelle Eigenschaft einer Software ist.

Deswegen finde ich, dass man sich entscheiden muss. Fehlt FCP tatsächlich der Audiomixer oder würde dessen Hinzufügen zu Features für 10.7 nicht eigentlich signalisieren, dass Apple mit einer all-in-one-Lösung nur den semiprofessionellen (?) Softwares Resolve und CC mühsam hinterherhechelt? Was ist es davon?



Antwort von Jott:

Die Audiomixer-Diskussion überlasse ich anderen. Bei uns vermisst den niemand, man kommt auch prima mit den jetzt vorhandenen Tools und der immensen Palette an Audiobearbeitungs-Möglichkeiten zurecht. Wie auch sonst: geht anders, aber geht. Den Roundtrip zu Tonstudios brauchen und machen wir im Alltag nicht. Und wenn doch mal: easy going.

Bei fcp 7 hatten sich die üblichen Leute übrigens heftig darüber aufgeregt, dass es den Mixer gab. Was bitte soll ein Audiomischer in einem professionellen Schnittprogramm? Ich erinnere mich gut. Großartig!



Antwort von rush:

Ehrlich gesagt frage ich mich auch was an dieser Demo jetzt so besonders ist?
Was wäre davon jetzt sehr viel komplizierter oder schwerfälliger in Avid oder Resolve umzusetzen?

Das er im Vorfeld enorm viele Verschlagwortungen, Clip Markierungen und ähnliches vorgenommen hat damit das ganze im Video auch so funktioniert wird natürlich nicht weiter ausgeführt... ich höre immer nur "quick"... Dabei ist der eigentliche Schnittprozess nach solch einer (vorangegangenen) intensiven Vorarbeit doch tatsächlich das was am einfachsten flutscht.. die vorangegangene Medienorganisation ist das was metert und Zeit kostet.

Wer sein Avid Projekt in gut strukturierte Bin's oder Resolve entsprechend organisiert kommt damit doch genauso gut ans Ziel.

Klar kann es angenehm sein gewisse Spuren auszublenden oder wenn Ton am Clip hängt- aber am Ende des Tages ist es doch eine Frage der eigenen Vorlieben und generellen Struktur wie man die Timeline organisiert. Auch in anderen NLEs kann man Verknüpfungen und Gruppierungen erstellen wenn dies gewünscht ist.

Ich kenne viele Cutter die im Vorfeld unglaublich gut sortiert sind und sich Material perfekt vorstrukruieren... Während ich dagegen häufig erstmal in der Timeline wild darauf losschneide und mich darüber organisiere - da ich keine Lust auf stundenlanges Verschlagworten und Vorsortieren habe.

Das ist aber eben auch ein grundlegender Unterschied ob man das Material selbst kennt bzw gar selbst gedreht hat oder es sich um Fremdmaterial handelt und eine entsprechende Vorsortierung sinnvoll ist.

Mir wäre das jedenfalls zuviel Vorarbeit am eigenen Material mit dem ganzen Metagedöns - ist aber eine generelle Grundsatzfrage.

Ich bleibe dabei: FCPx hat gewiss seine Berechtigung - aber erfordert eine etwas andere Herangehensweise. Ob diese am Ende des Tages wirklich flotter oder effizienter ist mögen bitte andere beurteilen - ich für meinen Teil sehe zumindest in obiger Demo keine eklatanten "wow - ich muss mir FCP(x) doch nochmal genauer ansehen" Momente.

Auch die These das es mit dem Alter zusammenhängen könnte erachte ich irgendwie haltlos. Ein guter (älterer) Cutter kann sich bei Interesse auch auf FCP einschießen - da bin ich sicher. Aber wenn er multiplattformfähig agieren muss ist FCP weiterhin eher eine gewisse Art von Insellösung innerhalb der Apple Welt wogegen die Konkurrenzprodukte wie Avid oder Resolve mehr oder weniger plattformunabhängig genutzt werden können. Das sehe ich im Pro Umfeld als klaren Nachteil von FCP. Sehen FCP Nutzer natürlich überhaupt nicht so, ist mir auch klar und legitim.

FCP bietet ja den dreimonatigen Testzeitraum für Neueinsteiger - jeder kann sich also selbst ein Bild davon machen und mit der Software spielen und Erfahrungen sammeln.



Antwort von Axel:

rush hat geschrieben:
Ehrlich gesagt frage ich mich auch was an dieser Demo jetzt so besonders ist?
Was wäre davon jetzt sehr viel komplizierter oder schwerfälliger in Avid oder Resolve umzusetzen?
Langsam. Erstmal halte ich fest, dass du erkannt hast und hoffentlich anerkennst, dass es einen erkennbaren und nachvollziehbaren Workflow gibt ...
rush hat geschrieben:
Das er im Vorfeld enorm viele Verschlagwortungen, Clip Markierungen und ähnliches vorgenommen hat ...
Enorm viele Schlagwörter? Ich zähle 9 (neun):

zum Bild

Brauche ich eine Minute dafür oder zwei? Es gibt auch (cmd + k für keyword editor) eine Palette mit Zahlen von 0-9 (mithin 10), auf der meine ersten zehn Tags (mehr bräuchte wohl nur Peter Jackson in seiner LOTR-Trilogie) automatisch gelistet werden. Wenn ich sehe, dass eine Reihe von Clips zu dieser oder jener Kategorie gehören, wähle ich sie gemeinsam aus und drücke z.B. ctrl + 4 für "kitchen", das war's (alternativ "k", da das der einzige Tag ist, der mit k beginnt, für "lingerie" und "lighting" müsste ich jeweils drei Buchstaben tippen. So mach ich's meistens.

Er sagt ja auch, dass er sowohl Tags als auch Smart Collections nur sehr schlicht verwendet, nämlich Tags so wie Ordner. Ein Clip kann nur in einem Ordner gleichzeitig sein, er kann aber mehrere Tags haben ("front wheel", "garden"). Die Namen von importierten Ordnern und Unterordnern werden in FCP zu Tags. Wenn diese von Dritten bereits sinnvoll benannt sind (nicht "diverses Footage"), dann gut. Aber es dauert auch nicht lange, das nachträglich zu machen. Zum Öffnen einer Schlagwortsammlung muss ich einmal darauf klicken. Zum Öffnen mehrerer in Kombination dito mit gehaltener cmd-Taste. Kein(e) Doppelklick(s).
rush hat geschrieben:
damit das ganze im Video auch so funktioniert wird natürlich nicht weiter ausgeführt... ich höre immer nur "quick"... Dabei ist der eigentliche Schnittprozess nach solch einer (vorangegangenen) intensiven Vorarbeit doch tatsächlich das was am einfachsten flutscht.. die vorangegangene Medienorganisation ist das was metert und Zeit kostet.
Das, was immer Zeit kostet, ist das Auswählen und Ansehen der sämtlichen Einzelclips. Wie im Hollywood FCP - Kanal gezeigt in AVID noch zwangsweise per Laden in den Viewer durch Doppelklick. Halbherzig in Resolve und Premiere adressiert durch hovern mit dem Cursor über das Browser-Thumbnail. Erstens ist dieses Überfliegen ("skimmen") der Clips in FCP mit Vollbildviewer, zweitens muss nichts irgendwo geladen werden, sondern der Browser lässt sich skimmen oder JKL-en mit kontinuierlicher Wiedergabe (also ähnlich wie das spätere Source Tape von Resolves Cut Page). Das Laden eines Clips in den Viewer und das Scrubben (click + drag statt hover) entfallen. Ich kenne zwei Premiere-Nutzer gut, und die schmeißen gleich alles in die Timeline, um Source-Tape-Funktionalität zu haben - wodurch natürlich der überwiegende Teil sonstiger Medienorganisation für die Katz gewesen wäre, weswegen das oft unterbleibt, von gaaanz grober Ordner-Ordnung abgesehen.
rush hat geschrieben:
Ich kenne viele Cutter die im Vorfeld unglaublich gut sortiert sind und sich Material perfekt vorstrukruieren... Während ich dagegen häufig erstmal in der Timeline wild darauf losschneide und mich darüber organisiere - da ich keine Lust auf stundenlanges Verschlagworten und Vorsortieren habe.
Legitim. Wie gesagt, "stundenlang" ist das einfach nie in FCP.
rush hat geschrieben:
Das ist aber eben auch ein grundlegender Unterschied ob man das Material selbst kennt bzw gar selbst gedreht hat oder es sich um Fremdmaterial handelt und eine entsprechende Vorsortierung sinnvoll ist.
Nicht wirklich. Wenn ich etwas kenne und die Erinnerung noch frisch ist (komme gerade von Hochzeit zurück), importiere ich trotzdem das Material eines 15-Stunden-Tages (ca. 3 Stunden mit ca. 200-300 Clips) noch am selben Abend. Mit dem weiter vorn von mir beschriebenen Tag- und Smart-Collection-Template für eine Hochzeit (die Tags sind immer dieselben im Prinzip) dauert das inklusive Favorisieren maximal eine Stunde. Bei fremdem Material wäre das ungefähr Echtzeit, das ist der Unterschied.
rush hat geschrieben:
... ist FCP weiterhin eher eine gewisse Art von Insellösung innerhalb der Apple Welt
Ein beliebter Joker in jeder FCP-Debatte ...



Antwort von Jott:

Axel, ich bewundere deine Motivation. Es ist und bleibt aber doch sinnlos, Leuten Funktionalitäten und Workflows erklären zu wollen, die mit fcp (x) nichts am Hut haben und nur von der Seitenlinie "bruddeln" (schwäbisch, kaum übersetzbar).

Mir fällt hier auch außer Pianist kein Profi ein, der tatsächlich glücklich von langen AVID-Jahren zu fcp konvertiert ist und das auch noch öffentlich kund tat/tut.

Wer war das nur mit den Millionen an verkauften Lizenzen? Ein ewiges Rätsel!



Antwort von MK:

Jott hat geschrieben:
und nur von der Seitenlinie "bruddeln" (schwäbisch, kaum übersetzbar) wollen
Der Duden hat das Recht zutreffend beschrieben:

halblaut vor sich hin schimpfen



Antwort von TomStg:

MK hat geschrieben:
Der Duden hat das Recht zutreffend beschrieben:

halblaut vor sich hin schimpfen
Leider hat der Duden seine vorherige Referenz der deutschen Sprache im Feb 2021 freiwillig aufgegeben, weil man dort der schwachsinnigen Meinung war, 12.000 Begriffe genderisieren zu müssen.



Antwort von berlin123:

Jott hat geschrieben:

Mir fällt hier auch außer Pianist kein Profi ein, der tatsächlich glücklich von langen AVID-Jahren zu fcp konvertiert ist und das auch noch öffentlich kund tat/tut.
Ist das nicht systembedingt? D.h. da wo Avid benutzt wird gibt es auch nicht die Wahl ein anders Tool zu verwenden. Zu viele Bedürfnisse anderer Beteiligter hängen am Avid Workflow.

Umgekehrt habe ich aber auch nie gehört, dass jemand von FCP (, PP oder Resolve) zu Avid geswechselt wäre ohne dass der Workflow eines Auftraggebers das verlangt hätte. Oder gibt es hier Nutzer die das von sich berichten?



Antwort von rush:

@Axel... er hat bereits für fast alle Clips flüchtige In und Outs im Vorfeld vergeben, auch das dauert zumindest einige Minuten wenn man das für das gesamte Material inkl Musik und SFX macht - es ging mir eben genau nicht nur um die reine Verschlagwortung sondern die gesamte Vorbereitung die im Video nicht benannt wird sondern als "gegeben" zu sehen ist.
Und ja - auch im Avid oder anderswo dauert dieser Sortierprozess eben Zeit.

Aber okay - lassen wir das. Du bist damit schneller und besser unterwegs - dann glaube ich das auch und kann damit gut leben. Ich werfe tatsächlich häufig alles auf die Timeline und baue dann daran in mehreren Instanzen auf nebst SUB timelines und Co - je nach Aufwand eben. Manchmal geht es ja auch ziemlich quick & dirty wenn das Fototage klar ist und eben keine 8h Material angeliefert werden.

Ich denke auch nicht das ich hier auf FCPx "bruddel" bzw. schimpfe, aber Empfindungen und Eindrücke sind häufig subjektiv gefärbt - das liegt in der Natur der Sache und ich würde niemanden krumm anschauen wenn er FCP verwendet. Warum auch? Habe selbst diverse NLEs in den letzten Jahren verwendet inkl der älteren FCP Variante vor FCP(x).

Aber hier wird einem ja auch vehement versucht die "glasklaren" Vorteile von FCP ans Herz zu legen. Die gibt es, habe ich auch nicht wirklich bestritten oder in Abrede gestellt. Aber nicht alles muss zwingend besser sein.

Genauso gibt es eben auch einige Nachteile die man in Kauf nimmt wenn man sich für die FCP Welt auf Apple festlegen möchte. Die tangieren gewiss nicht jeden - aber man sollte sich dessen zumindest bewusst sein - nicht mehr, nicht weniger. Keine Ahnung warum daraus wieder eine riesige Sache wird.

Wohl dem der alles beherrscht oder die Muße hat sich in diverse NLEs einzuarbeiten.

Matthias macht meines Wissens nach auch eher klassische Berichterstattung im "kleineren" Rahmen ohne viel Effekthascherei - also genau das wofür FCP dann auch wirklich gut geeignet ist. Zudem kennt er sein Material und editiert selbst - da geht alles durch eine Hand und in diesem use-case ist das für ihn ein tolles Tool. Genau wie für viele andere ebenso. Bestens!

Bei Projekten die jedoch in einen größeren Rahmen über mehrere Nutzer hinweg laufen, müssten dann jedoch alle Instanzen mitspielen. Laut dem offenen Brief an Cook ist das aber bei FCP eben noch nicht der Fall oder woran fehlt es der Gruppe (also den Initiatoren des offenen Briefes) sonst im Detail?

Ich glaube das die wenigsten hier ein Problem mit FCP haben. Eher scheint es mir als das einige Nutzer der Apple Community den Drang verspüren die Bedeutung von FCP immer wieder hervorheben zu müssen oder zumindest wollen. Man kann sein Tool doch auch einfach nutzen ohne ständig darüber reden zu müssen.

Aber wenn es vom Arbeitgeber/ Produktion vorgegeben wird hat man manchmal keine wirkliche Wahl.

Für kleinere Unternehmen/ Einzelanwender dagegen ist FCP doch eine prima Alternative.

Dennoch: der Thread hier entstand aufgrund dessen das offenbar einige FCP Cutter unzufrieden sind - nicht weil Cutter anderer NLEs auf selbiges schießen...



Antwort von Frank Glencairn:

Ich hab immer noch meine Zweifel daran, ob diese "Verschlagwortung" wirklich nen messbaren Benefit bringt.
Gefühlt bin ich mit dem Schnitt fertig, während da in Finalcut noch "verschlagwortet" wird (und ja ich weiß, das geht mit cmd + k etc. - schon klar).

Ich meine für nen 30sec Werbeclip - wie viel Footage kann man denn da haben, daß man sich nen Wolf suchen würde, wenn man keine Schlagwörter zum suchen hätte?

Und für nen Spielfilm ist man sowieso nach Szene organisiert, da stellt sich die Frage dann gar nicht erst in welchem Bin irgendwas ist.

Bleibt Doku, und auch da muß man schon stumpf alles Material einfach in den Pool werfen, um den Überblick zu verlieren. Wenn ich thematische Bins habe (was man haben sollte) bringen Schlagwörter da auch nur begrenzt was.

Also jetzt mal ganz unabhängig von der Marke der NLE, würde ich wirklich mal gerne vorgeführt bekommen, wie sowas wirklich zur Zeitersparnis führen kann.



Antwort von Jott:

Wozu? Macht sowieso jeder wie er mag. Je nach Projekt, kann man vorher einschätzen. Schlagworte können sehr luxuriöses Arbeiten ermöglichen. Man kann aber genauso Ereignisse als traditionelle Bins missbrauchen wie bei den anderen.

Keine Ahnung, ob du jemanden für eine "Live-Bekehrung" finden würdest. Wer mit der Software professionell arbeitet, hat sicher besseres zu tun.

Shoot out mit R S K im Live Stream? Könnte in die Geschichte eingehen wie Iasis hochverehrter legendärer Zacuto-Shootout von Anno Tobak.



Antwort von Darth Schneider:

Ich habe auch einen sehr erfahrenen Cutter und (ein alter SRF TV Techniker), beim arbeiten früher mal wirklich kennengelernt der, immer wieder zig Stunden mit sortieren und strukturierten organisieren, von gefühlt tonnenweise Material verbracht hat, wo dann aber am Schluss doch öfters blöderweise gar nix spannendes heraus kam…;)
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

berlin123 hat geschrieben:

...da wo Avid benutzt wird gibt es auch nicht die Wahl ein anders Tool zu verwenden. Zu viele Bedürfnisse anderer Beteiligter hängen am Avid Workflow.
It's a bad thing :D


FTxy2kcXoAMBO6K.jpg



Antwort von Jott:

Bei Apple kann man sich als professioneller fcp-Durchblicker zertifizieren lassen! :-)

https://fcp.co/final-cut-pro/news/2592- ... tification



Antwort von Frank Glencairn:

Na so ein "Zertifikat" wird Hollywood sicherlich beeindrucken, und die FCP-Editoren bekommen jetzt endlich die gewünschten Aufträge. Hoffentlich sind jetzt alle happy.



Antwort von Jott:

Macht sowieso keiner, zu dem Wucherpreis! :-)



Antwort von R S K:

Jott hat geschrieben:
Macht sowieso keiner, zu dem Wucherpreis! :-)
Da irrst du aber gewaltig. 😏



Antwort von funkytown:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich hab immer noch meine Zweifel daran, ob diese "Verschlagwortung" wirklich nen messbaren Benefit bringt.
Gefühlt bin ich mit dem Schnitt fertig, während da in Finalcut noch "verschlagwortet" wird (und ja ich weiß, das geht mit cmd + k etc. - schon klar).
Ich meine für nen 30sec Werbeclip - wie viel Footage kann man denn da haben, daß man sich nen Wolf suchen würde, wenn man keine Schlagwörter zum suchen hätte?
Und für nen Spielfilm ist man sowieso nach Szene organisiert, da stellt sich die Frage dann gar nicht erst in welchem Bin irgendwas ist.
Bleibt Doku, und auch da muß man schon stumpf alles Material einfach in den Pool werfen, um den Überblick zu verlieren. Wenn ich thematische Bins habe (was man haben sollte) bringen Schlagwörter da auch nur begrenzt was.
Bei vielen Interviews machen natürlich Schlagwörter Sinn. So kann ich schnell einen passenden O-Ton zu einem bestimmten Schlagwort anhören/ansehen und für die gewünschte Szene auswählen. Ich will ja nicht jedesmal das komplette Interview durchhören müssen.



Antwort von Axel:

Jott hat geschrieben:
Axel, ich bewundere deine Motivation. Es ist und bleibt aber doch sinnlos, Leuten Funktionalitäten und Workflows erklären zu wollen, die mit fcp (x) nichts am Hut haben und nur von der Seitenlinie "bruddeln" (schwäbisch, kaum übersetzbar).
Als ich spät im Werdegang Praxisanleiter wurde, entdeckte ich meine pädagogische Ader. Du hast absolut Recht, aber möglicherweise hat mein unverdrossenes Beantworten der immergleichen Fragen von Pianist dazu beigetragen, dass er es jetzt einfacher hat.
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich hab immer noch meine Zweifel daran, ob diese "Verschlagwortung" wirklich nen messbaren Benefit bringt.
Und noch einmal für die sich völlig begriffsstutzig Stellenden:
Die beiden logisch notwendigen Ordner in FCP sind die Library (alles, der Überordner) und das Event (das Footage, extern oder intern oder die Symlinks dorthin). Man kann natürlich nach Herzenslust Ereignisse anlegen und Clips darin verschwinden lassen. Aber FCPs naheliegende Alternativmethode sind halt die Tags/Keywords/Schlagwörter. Wie gesagt benutzt Carter in dem von mir verlinkten Video tags im Sinne von (oder statt) Ordnern. Und ebenfalls noch einmal: wenn irgend jemand mit bereits in Ordnern vorsortiertem Kram daherkommt, werden diese per default zu Keywords.
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich meine für nen 30sec Werbeclip - wie viel Footage kann man denn da haben, daß man sich nen Wolf suchen würde, wenn man keine Schlagwörter zum suchen hätte?
Die Statuszeile unter dem unsortierten Browser zeigt 267 Videoclips und 130 Soundclips. Hier geht es nicht um "Wolf suchen", sondern darum, das und genau das in einer reduzierten Auswahl anzuzeigen, was man gerade, ohne danach suchen zu müssen, benötigt. 20 Clips lassen sich besser überblicken als 260. Gut gefiltert werden's unter 10.
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Also jetzt mal ganz unabhängig von der Marke der NLE, würde ich wirklich mal gerne vorgeführt bekommen, wie sowas wirklich zur Zeitersparnis führen kann.
Okay, jetzt würd ich einem Auszubildenden gerne sagen, die Polizei sucht auch noch händeringend Leute. Aber frei nach Luther: Trink, was klar ist, sag, was wahr ist, nimm, was da ist.
funkytown hat geschrieben:
Bei vielen Interviews machen natürlich Schlagwörter Sinn. So kann ich schnell einen passenden O-Ton zu einem bestimmten Schlagwort anhören/ansehen und für die gewünschte Szene auswählen. Ich will ja nicht jedesmal das komplette Interview durchhören müssen.
Gutes Beispiel. Sah heute Morgen was von ARTE über die Brexit-Folgen für die britische Fischerei. Thema, Erwähnung im Off, B-Roll. Kabeljau, Schalentiere, fish & chips, Trawler, Netze, Island usw. usf. Alles vernetzbar, unabhängig davon, ob es Bildmotive sind oder ob darüber gesprochen wird. Unwillkürlich erstellte ich während des Anschauens eine Schlagwortliste. Beim Anschauen heißt, beim Sichten des vorhandenen Materials strukturiere ich bereits alles. Die Vorschau kann dabei weiterlaufen.



Antwort von funkytown:

@alex: Muss man hier wirklich die Sinnhaftigkeit von Schlagwörtern im Schnitt begründen? Irgendwie etwas seltsam oder?



Antwort von Frank Glencairn:

Ja, muß man, solange hier großflächige Behauptungen rausgehauen werden, mir aber jedes mal keiner in der Lage ist Vorzuführen, ob das tatsächlich die angeblich so tolle Zeitersparnis bringt (es sei den man hat nen Schnittasistenten, der alles sichtet und verschlagwortet, solange man selbst Eis essen geht).



Antwort von Axel:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ja, muß man, solange hier großflächige Behauptungen rausgehauen werden, mir aber jedes mal keiner in der Lage ist Vorzuführen, ob das tatsächlich die angeblich so tolle Zeitersparnis bringt (es sei den man hat nen Schnittasistenten, der alles sichtet und verschlagwortet, solange man selbst Eis essen geht).
Vorführen, wie?
Ist doch logisch, dass ich schneller* bin, wenn ich barrierefreien Zugriff auf all mein Footage hab (durch den Skimmer, der ja Clipgrenzen überfliegt) und ein Schweizer Taschenmesser an Metadaten-Aufbereitung, -Anpassung und -Filterung. Von heute (timestamp):
https://youtu.be/YeHmrKWh3wg?t=659

Aaaaber es gibt andere Sichtweisen. Walter Murch (timestamp):
https://youtu.be/SC6hhGLz2Kk?t=374

Er mag ein eifriger Metadatensammler sein, aber eines war er angeblich nie (auch nach eigener Angabe): *schnell.

Da gibt es kein Vertun, FCPs sämtliche Tricks, Skimmer, Tags und magnetische Storyline, verleiten in Summe dazu, dass sich der Cutter sehr schnell Urteile über sein Footage bildet, es nicht geduldig in Echtzeit auf sich wirken lässt, sondern effizient kategorisiert. Dessen muss man sich bewusst bleiben. Murch sagte immer, JKL ja, aber nur in normaler Geschwindigkeit. Ich muss jedes Bild sehen, alleine und im Zusammenhang.

Hier schwebt uns freilich das Tausende-Stunden-Footage-Meisterwerk Apocalypse Now vor, nicht irgend ein Youtube-Filmchen, das schnell am Nachmittag rausgehauen wird.



Antwort von funkytown:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ja, muß man, solange hier großflächige Behauptungen rausgehauen werden, mir aber jedes mal keiner in der Lage ist Vorzuführen, ob das tatsächlich die angeblich so tolle Zeitersparnis bringt (es sei den man hat nen Schnittasistenten, der alles sichtet und verschlagwortet, solange man selbst Eis essen geht).
Du hast irgendwie ein seltsames Verständnis von Foren. Wenn Du Dich über den Sinn von Verschlagwortung informieren willst, besuche eine VHS Kurs. Niemand muss hier irgendwas beweißen. Es geht darum, dass hier Menschen von ihren Erfahrungen berichten. Das kann die eigene Arbeit bereichern. Nicht mehr und nicht weniger. Du willst Dich aber hier offensichtlich nicht bereichern, du willst recht haben.



Antwort von Frank Glencairn:

Axel hat geschrieben:

Vorführen, wie?
Ist doch logisch, dass ich schneller* bin, wenn ich barrierefreien Zugriff auf all mein Footage hab (durch den Skimmer, der ja Clipgrenzen überfliegt) und ein Schweizer Taschenmesser an Metadaten-Aufbereitung, -Anpassung und -Filterung. Von heute (timestamp):
Vorführen, ja - und zwar den kompletten Workflow, nicht nur irgendwelche Buzzwords SkimmerMetadatenFilterBlah in den Ring werfen.

Ich würde gerne sehen, wie jemand der z:B. eine Platte voll Dokumaterial, das er nicht kennt - sagen wir mal 8 Stunden Material/90 Minuten Program - schneller und effizienter auf diese Weise schneidet, als jemand mit einem anderen Workflow ohne Schlagworte in einer anderen NLE.

Daß dieses "Vorführen" hier im Forum nicht online möglich ist, ist mir natürlich klar, das hab ich aber auch nicht gemeint.



Antwort von TomStg:

funkytown hat geschrieben:
Du hast irgendwie ein seltsames Verständnis von Foren. Wenn Du Dich über den Sinn von Verschlagwortung informieren willst, besuche eine VHS Kurs. Niemand muss hier irgendwas beweißen. Es geht darum, dass hier Menschen von ihren Erfahrungen berichten. Das kann die eigene Arbeit bereichern. Nicht mehr und nicht weniger. Du willst Dich aber hier offensichtlich nicht bereichern, du willst recht haben.
Herzchen, ich empfehle Dir dringend, sich mit solchen unqualifizierten Bewertungen zurückzuhalten.



Antwort von Axel:

TomStg hat geschrieben:
Herzchen, ich empfehle Dir dringend, sich mit solchen unqualifizierten Bewertungen zurückzuhalten.
Freundchen, Früchtchen, Meister, Männeken. Zurückzuhalten, sonst was? Kommst du durchs Lan-Kabel und machst da mal mit?
"Frank Glencairn" hat geschrieben:

Vorführen, ja - und zwar den kompletten Workflow, (...)
Ich würde gerne sehen, wie jemand der z:B. eine Platte voll Dokumaterial, das er nicht kennt - sagen wir mal 8 Stunden Material/90 Minuten Program - schneller und effizienter auf diese Weise schneidet, als jemand mit einem anderen Workflow ohne Schlagworte in einer anderen NLE.
Wenn du weißt, wie die ganze Doku grob gedacht ist, kannst du die wichtigsten Schlüsselbegriffe von vornherein festlegen. Kann sein, dass es bei 90 Minuten leicht zwanzig werden, aber wie bei der Strukturlegetechnik zeigt sich immer wieder, dass selbst eine komplexe Struktur, die mehr als fünfzehn benötigt, nicht tragfähig bleibt. Und wie bei dieser Technik kann es sein, dass du eine halbe Stunde überlegst, welche Begriffe das Thema abdecken, bevor du das erste Schlagwort getippt hast. Das Tippen selbst braucht vielleicht zwei Minuten.

Einen so langen Film würde ich auf jeden Fall auch zeitlich strukturieren, d.h. in Akte unterteilen. Ich würde vorher ebenso viele Projekte (= Sequenzen) wie Kapitel anlegen.

Dann würde ich in Echtzeit sichten, wobei ich zwischendurch mit ? zum Clipanfang zurückgehen würde und mit ? den ganzen Clip ablehnen würde. Ein unbrauchbarer Clip verschwindet dadurch (nur aus der Ansicht). Die Wiedergabe läuft weiter. Gute Clipteile (i+o) markiere ich mit f. Für's Taggen halte ich i.d.R. die Wiedergabe mit k an.

Was ich mit dem Favorisieren tue ist Subclips anzulegen. Nehmen wir an, es ist ein längerer Clip, in dem am Anfang, in der Mitte und am Ende was Brauchbares vorkommt. Beim ersten Stück drücke ich i und o und f, in der Mitte wieder. Die ersten Auswahlpunkte werden zwar gelöscht, aber der favorisierte Bereich (grüner Balken darüber) bleibt gespeichert und wird bei entsprechendem Filter isoliert angezeigt. Auch eine getaggte Auswahl wird zum Subclip (blauer Balken). Die filtere ich, indem ich in der Schlagwortliste links z.B. einmal auf Kabeljau klicke. Will ich die Stelle finden, in der es heißt, die Fanggründe für Kabeljau, Bestandteil von fish and chips, sind durch den Klimawandel nach Island gewandert, drücke ich mit gehaltener cmd Taste zusätzlich auf Island.

Es ist klar, dass das länger dauert als Echtzeit. Sagen wir 1,5 x Echtzeit. Aber du wirst zugeben, dass es danach kein Problem ist, eine bestimmte Stelle wiederzufinden.

Nun bin ich gespannt, wie du das angehen würdest.



Antwort von DKPost:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:

Vorführen, wie?
Ist doch logisch, dass ich schneller* bin, wenn ich barrierefreien Zugriff auf all mein Footage hab (durch den Skimmer, der ja Clipgrenzen überfliegt) und ein Schweizer Taschenmesser an Metadaten-Aufbereitung, -Anpassung und -Filterung. Von heute (timestamp):
Vorführen, ja - und zwar den kompletten Workflow, nicht nur irgendwelche Buzzwords SkimmerMetadatenFilterBlah in den Ring werfen.

Ich würde gerne sehen, wie jemand der z:B. eine Platte voll Dokumaterial, das er nicht kennt - sagen wir mal 8 Stunden Material/90 Minuten Program - schneller und effizienter auf diese Weise schneidet, als jemand mit einem anderen Workflow ohne Schlagworte in einer anderen NLE.

Daß dieses "Vorführen" hier im Forum nicht online möglich ist, ist mir natürlich klar, das hab ich aber auch nicht gemeint.
Ich oute mich mal als jemand, der tatsächlich jeden Clip im Projekt anschaut und dann auch nach Inhalt benennt. Bei langen Clips oder ganzen Filmen / Serien mit Subclips.
Ist der Schnitt damit schneller? Kommt drauf an würde ich sagen. Das hängt einfach extrem vom Projekt ab. Ist der Schnitt dann vielleicht besser? Vielleicht, weil ich das Material vielleicht besser kenne. Hängt aber genauso stark vom Projekt ab.

Was ich aber schon behaupten würde ist, dass jemand der das Projekt evtl. übernehmen muss oder dazu kommt sofort einen ziemlich guten Überblick über das Material bekommt. Klar könnte man das auch gröber in Bins sortieren, was ich ja auch zusätzlich mache, aber je feiner das Material sortiert wurde, desto schneller findet man es meiner Meinung nach auch im Projekt.
Anderes Szenario: Wenn ich mit einem Regisseur zusammen schneide kann ich dem sofort zeigen was er sehen will. Da sehe ich dann z.B. direkt, dass es von Szene 3 von mir aus 2 Totalen, 3 Close und 3 seitliche gibt. Da muss ich mich nicht erst durch jeden Clip durchklicken während mir dabei der Regisseur über die Schulter schaut um zu sehen welche Takes es alles gibt.
Und Szenario 3: Wenn das Material für weitere Projekte verwendet wird, importieren ich die Bins und habe mein gesamtes Material weiterhin fein sortiert.

Für alle Szenarien gilt, dass ich über die Suche ganz gezielt nach Wörtern, Takes, Blicken, Aktionen etc. suchen kann. Wenn das Material einmal komplett gesichtet ist suche ich nach dem Schlagwort "Blick" und mir werden alle Blicke angezeigt die ich beim Sichten gut fand.

Ich kenne aber auch einige Editoren, auch mit Avid, die ihr Material anders sichten.
Ich weiß aber auch dass es nervt wenn man ein Projekt übernimmt und die "Sortierung" ist eine Timeline mit dem Namen "Tag 1" in der einfach alles von Drehtag 1 liegt.

Man merkt oft schon recht schnell ob der Editor sich wirklich mit dem Material vertraut gemacht hat oder eher nur drüber gescrubbt ist.
Das wichtigste ist für mich das Material wirklich zu kennen bevor ich mit dem Schnitt starte. Meistens habe ich bereits beim Sichten Ideen für den Schnitt von manchen Sequenzen, Clips, Bewegungen etc., und die schneide ich dann eigentlich auch immer so.

Aber wie fast immer gilt: Bei Projekten die man selbst von vorne bis hinten fertig macht sind solche Workflows nicht so wahnsinnig relevant. Da kann man es einfach so machen wie es einem am besten gefällt, und ist damit in einigen Fällen sicher auch schneller.



Antwort von Frank Glencairn:

Axel hat geschrieben:

Nun bin ich gespannt, wie du das angehen würdest.
Ich weiß ja nicht an was für Projekten du normal arbeitest, aber die Sachen die ich so schneide haben eigentlich alle (egal ob Spielfilm, Doku oder Werbung) ein Script oder Drehbuch. Das heißt da gibt es bereits einzelne Szenen und ne festgelegte Abfolge im Vorfeld, die auch als solche gedreht wurden.

Wenn der DIT jetzt seinen Job gemacht hat, dann bekomme ich ne Festplatte mit entsprechenden Szenen Ordnern, die 1:1 automatisch in den Pool übernommen werden. Damit hab ich mein Backbone bereits da liegen. Da ich Szene für Szene schneide, brauch ich nur in den jeweiligen Szenenordner zu schauen, alle anderen interessieren mich erst mal nicht.

Je nach Projekt gibt es in dem Szeneordner vielleicht noch Unterordner für z.B. Drohnenshots/Interview etc. die zu der jeweiligen Szene gehören.

Normal geh ich das Material (wenn ich es nicht selbst gedreht habe) erst mal im Schnellauf durch um nen Überblick zu haben. Dabei tag ich meistens schon mal meine Favoriten.
Danach hab ich eigentlich schon ne ziemlich gute Vorstellung von dem was ich will und wie ich es will, und kann anfangen die Clips für die Szene nacheinander in die Timeline zu legen.

Irgendwelche Schlagworte brauch ich da eigentlich nicht, da das Material in den Szeneordnern und deren Unterordnern ja meistens relativ übersichtlich ist, und ich meine Favoriten bereits getagt hab. Ansonsten kann ich das natürlich nach allen möglichen Metadaten der Kamera sortieren lassen. Oder wenn's sein muß eigene eingeben, ist aber noch nicht vorgekommen.

Das ist wahrscheinlich jetzt ne völlig andere Arbeitsweise als wenn man irgendwo hinfährt und einfach ohne irgendein Konzept drauf los filmt, ohne vorher schon zu wissen was man denn eigentlich genau braucht und wie der Film am Ende genau aussehen soll - Freestyle sozusagen.



Antwort von Axel:

Nachfrage: du schreibst, du benutzt tags. Wie z.B. in Resolve?



Antwort von Frank Glencairn:

Metadata Editor auf der Media Page.
Description/Keywords/Comment/Favorite und ungefähr nochmal 50 technische Sachen.
Außerdem kannst du da auch zusätzlich jeden Clip nochmal extra mit Markern versehen an denen entsprechende Keywords oder Kommentare hängen.



Antwort von Axel:

Sehr ähnlich mit den Keywords. Und siehst du, du schreibst selbst, du benutzt sie.

Besser gelöst finde ich in Resolve das Set Poster Frame. Ich habe sehr gerne diese Kontaktabzug/Leuchttischansicht meiner Clips. In FCP sind das aber keine Thumbnails, sondern verlängerbare Filmstrips.



Antwort von funkytown:

TomStg hat geschrieben:
funkytown hat geschrieben:
Du hast irgendwie ein seltsames Verständnis von Foren. Wenn Du Dich über den Sinn von Verschlagwortung informieren willst, besuche eine VHS Kurs. Niemand muss hier irgendwas beweißen. Es geht darum, dass hier Menschen von ihren Erfahrungen berichten. Das kann die eigene Arbeit bereichern. Nicht mehr und nicht weniger. Du willst Dich aber hier offensichtlich nicht bereichern, du willst recht haben.
Herzchen, ich empfehle Dir dringend, sich mit solchen unqualifizierten Bewertungen zurückzuhalten.
Warum? Weil Du Dich ertappt fühlst?



Antwort von Frank Glencairn:

Axel hat geschrieben:
Sehr ähnlich mit den Keywords. Und siehst du, du schreibst selbst, du benutzt sie.
So liest du meine Posts :D
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Oder wenn's sein muß eigene eingeben, ist aber noch nicht vorgekommen.




Antwort von Axel:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:
Sehr ähnlich mit den Keywords. Und siehst du, du schreibst selbst, du benutzt sie.
So liest du meine Posts :D
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Oder wenn's sein muß eigene eingeben, ist aber noch nicht vorgekommen.
Ja, krass, selektive Wahrnehmung.

Ich finde schon bemerkenswert, dass du die Funktion Keywords kanntest, obwohl du sie nicht benutzt. Das muss im Winter 20/21 gewesen sein, im Übergang von 17.b auf 17.0, dass ich einen Feature-Request an BM schickte, warum es in der CUT-Page keine Smartbins gibt. Völlig vergessen. Warum? Ich wollte Resolve FCP-isieren, in etwa so, wie Matti Haapoja kürzlich in einem FCP-Tutorial (!!!) versucht hat, FCP zu premierisieren ("ich schmeiß alles in die Timeline, dann trimm ich nur noch, das geht am schnellsten!").

Das ist halt Unsinn. Die Medienorganisation ist per se kein Alleinstellungsmerkmal von FCP, nur die Art der Implementierung. Alles "findet sich" in Resolve wieder, aber recht verstreut.
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich weiß ja nicht an was für Projekten du normal arbeitest ...
Nichts mehr, nur noch familiäres und sonstiges Amateurgeschnippel, seit Corona noch nicht einmal Urlaub. Meine Erfahrungen bezogen sich auf die Hochzeitsfilmerei (4-5 pro Saison), und da waren die 267 Videoclips des Audi-Spots so meine Hausnummer. Benutze ich für unter 50 Clips für so privaten Kram Medienorganisation? Natürlich nicht.

Vom Nutzerprofil her sollte ich mitschreiben bei AVID antwortet auf offenen Brief von Amateur-Usern :D



Antwort von Frank Glencairn:

Axel hat geschrieben:

Ich finde schon bemerkenswert, dass du die Funktion Keywords kanntest, obwohl du sie nicht benutzt.
Langjähriger Betatester und Handbuchleser halt ;-)



Antwort von rush:

Zumal die Funktion "Keywords" jeder quasi täglich bei der Suche im Web nutzt... Verschlagwortungen sind allgegenwärtig - aber individuell eben immer so eine Sache.

Ich denke das ist vergleichbar mit der generellen Organisation, etwa wie man seine sieben Sachen im Haushalt im Kopf sortiert und abspeichert. Der eine kommt mit beschrifteten Kisten gut zu Recht - andere fahren da ein gefühlt unsortierters Chaos aber finden dennoch alles solange sie es selbst in der Hand haben.

Ich nutze Keywords im Videoschnitt eigentlich auch nicht - beim scrubben durch's Material bleibt viel im Kopf hängen von dem was gefällt - ggfs bekommt es eine farbliche Markierung in Form von grün oder gelb (brauchbar - evtl brauchbar) oder landet in einem entsprechenden Bin.

Wo ich Schlagwörter extrem hilfreich finde ist der Audiobereich - allerdings ist man da auch immer auf die jeweiligen Anwendungen angewiesen. Wechselt man eines Tages das Programm oder lässt der Hersteller es auslaufen wird es irgendwann problematisch. Gleiches gilt für die Einbindung von Musik aus Streaming Diensten - hier switcht man dann teilweise zwischen verschiedenen Anwendungen.

Wenn Musik nicht nur nach Stichworten sondern etwas größer nach Themen, Stimmungen, Gefühlen und dergleichen 'taggt" - kann das bei der Musikauswahl für Videozwecke enorm hilfreich sein. Ein Bekannter hat das vor Jahren tatsächlich zur beinahen Perfektion getrieben - er hat auch eine große Musikaffinität und kommt damit im täglichen Alltag sehr schnell zu tollen Ansätzen. Insbesondere bei zeitkritischen Jobs durchaus eine coole Sache.

Muss man eben individuell abwägen ob man daraus einen Mehrwert ziehen kann oder es eher eine Beschäftigungstherapie für's gute Gewissen der Medienorganisation ist. Bekanntlich führen alle Wege zum Ziel - und nur weil Material gut getaggt wurde ist dies noch lange kein Garant für ein starkes Endprodukt... Denn manchmal sind es ja sogar fehlerhafte oder "aussortiere" Aufnahmen die eine gewisse Spannung oder Abwechslung zum ursprünglich geplanten nach sich ziehen können.



Antwort von Axel:

rush hat geschrieben:
Wo ich Schlagwörter extrem hilfreich finde ist der Audiobereich.
Das hat mich dazu gebracht, mit dem Prinzip nicht mehr zu fremdeln. Für alles, was mit Ordnen und Ordnung zu tun hat, habe ich eine begrenzte Frustrationstoleranz. Weg mit allem, was ich nicht quasi instinktiv finde, am besten anhand visueller cues. Tags sehe ich als Schnittstelle zwischen meinem chaotischen, assoziativ arbeitendem Gedächtnis und der Maschine, die Informationsfetzen für mich assoziiert.



Antwort von berlin123:

Da es hier eh kreuz und quer geht möchte ich mal eine Frage in die Runde werfen:

Ein paar große Youtuber bemängeln an FCP, dass man nicht wie in Premiere zwei Timelines übereinander haben kann.

Von FCP Nutzern wird dem entgegengehalten, dass eben die Medienorganisation in FCP so gut sei, dass man keine zweite Timeline brauche, die nur zur Vorauswahl benutzt wird.

Das stimmt meiner Meinung nach jedoch nur halb. Man kann Medien in FCP verschlagworten, nach Datum, Länge oder Take sortieren, scrubben, In und Outs setzen, favorisieren usw.

Aber man kann sie nicht frei anordnen. Man könnte das in FCP bis zu einem gewissen Grad nachbauen, wenn man sich Events, Smartcollections oder Tags für verschiedene Abschnitte eines Videos anlegt und Clips damit vorsortiert. Aber das macht etwas mehr Arbeit als sich einfach frei aus einer Art Template-Timeline zu bedienen.


p.s. ich schneide hauptsächlich mit FCP (aus mMn guten Gründen). Aber ich wüsste aus dem Stand nicht wie man die Funktionalität einer zweite Timeline in FCP komplett ersetzen kann.

pps. In einem Premiere Bin kann man Clips auch frei herumschieben, wie Bilder an einem Whiteboard. Ich glaube DR hat diese Funktionalität ebenfalls? Auch das geht in FCP leider nicht



Antwort von Jörg:

Sehe ich das falsch?
ich habe keine Ahnung von FCPX, deshalb eine echte Frage.
Du deutest damit an, dass das Programm keine stacked timelines zulässt wie z.B Resolve?



Antwort von berlin123:

Jörg hat geschrieben:
Sehe ich das falsch?
ich habe keine Ahnung von FCPX, deshalb eine echte Frage.
Du deutest damit an, dass das Programm keine stacked timelines zulässt wie z.B Resolve?
Soweit meine Erfahrung reicht funktioniert FCP da ähnlich wie Resolve. Man kann zwischen verschiedenen Timelines wechseln.

In Premiere kann man aber zwei Timeline übereinander öffnen (theoretisch auch noch mehr). Dann fungiert die zweite Timeline quasi wie ein Bin, aus dem man Clips in die andere Timeline zieht / kopiert.


zum Bild




Antwort von Jörg:

In Premiere kann man aber zwei Timeline übereinander öffnen
das geht in Resolve auch.



Antwort von dienstag_01:

Jörg hat geschrieben:
In Premiere kann man aber zwei Timeline übereinander öffnen
das geht in Resolve auch.
Kurze Frage dazu: man kann aber in Resolve keine der beiden Timelines im Vorschaufenster der Source anzeigen lossen , oder?



Antwort von berlin123:

Jörg hat geschrieben:
In Premiere kann man aber zwei Timeline übereinander öffnen
das geht in Resolve auch.
Du hast recht, das Feature in Resolve hatte ich nicht mehr auf dem Schirm.

Aber es gibt noch einen Unterschied wenn ich das richtig sehe: in Premiere kann man Timelines aus verschiedenen Projekten stacken, in Resolve nur aus dem gerade geöffneten.



Antwort von Jott:

berlin123 hat geschrieben:
In Premiere kann man aber zwei Timeline übereinander öffnen (theoretisch auch noch mehr). Dann fungiert die zweite Timeline quasi wie ein Bin, aus dem man Clips in die andere Timeline zieht / kopiert.
Wer so was schmerzlich vermisst bei fcp und ohne nicht leben kann, dem würde ich in fcp folgendes empfehlen:

In Timeline 1 eine leere "Spur" (leerer Titel oder was auch immer) als Trenner über alles, Inhalt Timeline 2 via copy and paste schnappen und in Timeline 1 oberhalb des leeren Titels einfügen. Schon hat man zwei Timelines übereinander und kann das tun, was die großen YouTuber tun wollen (Timeline als Bin). Nehme ich mal an.



Antwort von Jörg:

Kurze Frage dazu: man kann aber in Resolve keine der beiden Timelines im Vorschaufenster der Source anzeigen lossen , oder?
beide timelines, je nach aktiverter.
Stacked timelineResolve2.JPG
Aber es gibt noch einen Unterschied wenn ich das richtig sehe: in Premiere kann man Timelines aus verschiedenen Projekten stacken, in Resolve nur aus dem gerade geöffneten.
geht:Stichwort: dynamic project linking



Antwort von berlin123:

Jott hat geschrieben:

Wer so was schmerzlich vermisst bei fcp und ohne nicht leben kann, dem würde ich in fcp folgendes empfehlen:

In Timeline 1 eine leere "Spur" (leerer Titel oder was auch immer) als Trenner über alles, Inhalt Timeline 2 via copy and paste schnappen und in Timeline 1 oberhalb des leeren Titels einfügen. Schon hat man zwei Timelines übereinander und kann das tun, was die großen YouTuber tun wollen (Timeline als Bin). Nehme ich mal an.
Bei aller Liebe (zu FCP), aber das kann man ja niemandem antun.



Antwort von Jott:

Mag sein, ich käme nie auf die Idee, so zu arbeiten. Aber wo ist der Unterscheid zu zwei "echten" TImelines übereinander? Oben "Timeline 2" einen Clip schnappen und nach unten in "Timeline 1" ziehen? Egal.

Wenn dieser simple Workaround-Vorschlag für den Premiere-Wunsch - in 15 Sekunden eingerichtet - fcp disqualifiziert, dann einfach weg damit. Easy!



Antwort von berlin123:

Jörg hat geschrieben:
geht:Stichwort: dynamic project linking
Hab das gerade mal probiert. "Dynamic project linking" finde ich nicht. Falls "dynamic project switching" gemeint ist: damit funktioniert das leider nicht. Wenn ich da zwischen projekten wechsele habe ich in den Timelines immer nur die aus dem ausgewählten Projekt zur Verfügung.

Wenn das "dynamic project linking" etwas anderes ist: wo findet sich die Funktion?



Antwort von Axel:

berlin123 hat geschrieben:
Aber ich wüsste aus dem Stand nicht wie man die Funktionalität einer zweite Timeline in FCP komplett ersetzen kann.
Erstens wird die Pancake-Technik in Premiere verwendet, um zu verhindern, dass man mühselig Clip für Clip im Viewer begutachten muss. Es ist vom Ursprung ein Workaround. Resolves Source Tape macht das. Sieht das jemand anders? Dann bitte begründen und erläutern.

Zweitens könnte man alle Clips mit einer Pause in der Primary *unterhalb* verbinden. Aus diesem unterirdischen "Source Tape" könnte man reuelos plündern, man müsste halt nur Clipskimmen oder die Primary-Sichtbarkeit mit v toggeln (EDIT: die Sichtbarkeit müsste man nur in seltenen Ausnahmefällen toggeln, da "Pause" transparent ist).

Geht es dagegen darum, Alternativ-Versionen zu erstellen (abgesehen vom Snapshot, von dem man ja mit ?+ß hin- und herblättern kann): ? + a und mit gehaltener ?-Taste unter die Primary ziehen (geht aber nicht mit verbundenen Clips, also ggfs. vorher ?+?+?).

Das ist minimal mehr Arbeit, als die Clips im Browser zu trimmen und in die Timeline einzufügen? Tja, exakt. Das wird wohl der Grund sein, wieso dieser Workaround nicht der heißeste Geheimtip seit 2011 ist ...
berlin123 hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:

Wer so was schmerzlich vermisst bei fcp und ohne nicht leben kann, dem würde ich in fcp folgendes empfehlen:

In Timeline 1 eine leere "Spur" (leerer Titel oder was auch immer) als Trenner über alles, Inhalt Timeline 2 via copy and paste schnappen und in Timeline 1 oberhalb des leeren Titels einfügen. Schon hat man zwei Timelines übereinander und kann das tun, was die großen YouTuber tun wollen (Timeline als Bin). Nehme ich mal an.
Bei aller Liebe (zu FCP), aber das kann man ja niemandem antun.
Wenn es seit 30 Jahren nur FCPX gegeben hätte oder jedenfalls NLEs mit dessen Paradigmen, und dann wäre jemand gekommen und hätte versucht, Spuren zu etablieren. Oder, was das betrifft, Pfannkuchenschnitt. Filmquiz: "Multo Penne Kejke!"
berlin123 hat geschrieben:
pps. In einem Premiere Bin kann man Clips auch frei herumschieben, wie Bilder an einem Whiteboard. Ich glaube DR hat diese Funktionalität ebenfalls? Auch das geht in FCP leider nicht
Fände ich ein tolles Feature. Eine Storyboard-Funktion.



Antwort von Jott:

Um noch mal auf die allgemeinen Bemühungen zurück zu kommen, fcp für unprofessionell und untauglich zu erklären: die fcp-affinen Unterzeichner der Petition sind doch keine verpeilten Blödfrauen oder Blödmanner (perfekt gegendert!), oder wie ist das einzuordnen?


1. Knut Hake BFS, Editor of ‘Blood Red Sky,’ Feature Film, Germany
2. Josh Beal. ACE, Editor of ‘Counterpart,’ TV Drama Series, US
3. Marcos Castiel BFE, Editor of ‘Glória ,’ TV Drama Series, Portugal
4. Jeff Asher, Editor of ‘Big Sky,’ TV Drama Series, US
5. Sam Pluemacher , First Assistant Editor of ‘Blood Red Sky,’ Feature Film, Germany
6. Azusa Yamazaki, Editor of ‘Drive My Car,’ Feature Film, Japan
7. Dirk Grau, Editor of ‘Charite II ,’ TV Drama Series, Germany
8. Liwen Nien, Editor of ‘AquaChallenge ,’ TV Factual Series, Taiwan
9. Shahin Shokoui, Editor of ‘MTV Unplugged - Marius Müller Westernhagen,’ TV Music Concert, Germany
10. Lau Kok Rui, Director of ‘The Sunny Side of the Street,’ Feature Film, Hong Kong
11. Debby Germino, Editor of ‘Genius,’ TV Drama Series, US
12. Chankanet Leksomboon, First Assistant Editor of ‘Bangkok Breaking,’ TV Drama Series, Thailand
13. Michael Yanovich, ACE, Editor of ‘Another Girl,’ Feature Film, US
14. Yann-Shan Tsai, Editor of ‘Nina Wu,’ Feature Film, Taiwan
15. Sebastian Riezler BFS, Editor of ‘TerraX - The assassination of Julius Caesar,’ TV Documentary Series, Germany
16. Beverly Maguire BFE, Editor of ‘It’s Pony,’ Animated TV series, UK
17. Brett Ramsey, Editor of ‘In Pit Lane ,’ TV News, Australia
18. Jon Einarsson Gustafsson, Director of ‘Wrath of Gods,’ Feature Documentary, Iceland
19. William Hohauser, Editor of ‘Uncovering The Naked City,’ Documentary, US
20. Oliver Holtkamp , Editor of ‘Diego Maradona - Was he murdered?,’ Feature Documentary, Germany
21. Jeanine - SAGE, Editor of ‘The Odyssey,’ TV Factual Series, South Africa
22. David Peterson, Editor of ‘Bluey,’ TV Animated Series, Australia
23. Kilian von Keyserlingk BFS, Editor of ‘Blackout,’ TV Limited Series/Mini Series, Germany
24. Daniel Rakete Siegel, Director of ‘Schock (WT),’ Feature Film, Germany
25. Karien van Biljon, Editor of ‘On Safari,’ TV Factual Series, South Africa
26. Martin Reimers, Editor of ‘Defender of the Faith,’ Feature Documentary, Germany
27. Christopher Darlington, Editor of ‘The Uncluttered Worlds of Christopher Pratt,’ Feature Documentary, Canada
28. David Maria Vogel BFS, First Assistant Editor of ‘The Colony,’ Feature Film, Germany/Switzerland
29. Cris Mertens, Editor of ‘Young Justice: Phantoms,’ Animated Series, US
30. Habiba Laout, Editor of ‘Kleine Germanen,’ Feature Documentary, Germany
31. Tom Hsinming Lin, Editor of ‘Summer Blur (Hannan xia ri (2020)),’ Feature Film, China
32. Gladys Jimenez, Editor of ‘Red table talk,’ Talk show, US
33. Marc Hofmeister, Editor of ‘Sløborn Season 1 & 2,’ TV Drama Series, Germany
34. Matthieu Laclau, Editor of ‘A Touch of Sin,’ Feature Film, China
35. Sebastian Leitner, Editor of ‘Female Voice of Afghanistan,’ TV Documentary Series, Germany
36. Yuval Orr, Editor of ‘Skin- Oscar winner for short film,’ Short, US
37. Jan Ruschke, Editor of ‘Die Ibiza Affäre,’ TV Drama Series, Germany
38. Andreas Menn, Editor of ‘The Colony,’ Feature Film, Germany+Swiss
39. Florian Duffe, BFS, Editor of ‘Tatort: Dreams,’ TV Movie, Germany
40. Galliano Olivier, Editor of ‘Marianne,’ TV Drama Series, France
41. Louis Mathews, Editor of ‘Stephen King : A necessary evil,’ Feature Documentary, France
42. Tanneguy O'Meara, Editor of ‘Gerard Depardieu : Mon Reve Ouzbek,’ Feature Documentary, France
43. Helgi Thor, Editor of ‘Cine Holliúdy 2: A Chibata Sideral ,’ Feature Film, Brazil
44. Riffaud Richard, Editor of ‘Cobweb,’ Feature Film, US
45. Stephen Nahorniak, Editor of ‘Open Hous,’ TV Reality, TV Documentary, TV Non-Fiction, US
46. Steven Sanders, editor in chief, Editor of ‘War of the Worlds S3,’ TV Drama Series, UK
47. Kilian von Keyserlingk (BFS), Editor of ‘Kilian von Keyserlingk,’ TV Limited Series/Mini Series, Germany
48. Maria Gans, Editor of ‘Bibi und Tina - Einfach Anders ,’ Feature Film, Germany
49. Stefan Kobe, Editor of ‘Dogs of Berlin/ TKKG/ Kundschafter des Friedens,’ Feature Film, Germany
50. Chris Black, Editor of ‘Fly the flag for Human Rights',’ TV Documentary Series, UK
51. Andrea Chignoli, Editor of ‘"No" directed by Pablo Larrain,’ Feature Film, Chile
52. Benjamin Mercer F.C.E, Editor of ‘Unknown Soldier / Tuntematon Sotilas,’ Feature Film, Finland
53. Ian Hinter, Editor of ‘BBC News,’ TV News, UK
54. Harin Paesongthai, Editor of ‘Bangkok Breaking,’ TV Drama Series, Thailand
55. Weerapat Tembundit, Editor of ‘Bangkok Breaking,’ TV Drama Series, Thailand
56. Mike Matzdorff, Editor of ‘The Shrinking of Treehorn,’ Animated Feature Film, US
57. Howard Silver , Editor of ‘Looking West: China’s New Generation,’ TV Documentary Series, US
58. Romain Imbert, Assistant Editor of ‘Parallels,’ TV Drama Series, France
59. Jessica Houston, Producer/Editor of ‘Rockhaven: a Sanctuary From Glendale’s Past,’ TV Documentary, US
60. Tabone Dorian, Editor of ‘Parallel,’ TV Drama Series, France
61. Fabien Leroy, Editor of ‘Graines d'étoiles, 5 ans après,’ TV Documentary Series, France
62. Martin Wunschick, BFS, Editor of ‘Sachertorte,’ Feature Film, Austria
63. Mauricio Lleras, Editor of ‘The Red Tree,’ Feature Film, Colombia
64. Chris Hocking, Editor of ‘Neighbours: Erinsborough High,’ TV Limited Series/Mini Series, Australia
65. Thunchanok Suthanintr , Editor of ‘One Night In Bangkok,’ Feature Film, Thailand
66. Kevin Luk, Editor of ‘The Legend of Burnout Barry,’ TV Limited Series/Mini Series, Australia
67. Yu Boyang, Editor of ‘Detective Dee 2,’ Feature Film, China
68. Sascha Gerlach, BFS, Editor of ‘Die Känguru-Verschwörung,’ Feature Film, Germany
69. Carsten Behrendt, Editor of ‘Helden der Hauptstadt,’ Feature Documentary, Germany
70. David Wieching BFS, Editor of ‘Schock,’ Feature Film, Germany
71. Dimitri Amar, Editor of ‘Marianne,’ TV Drama Series, France
72. Steven Moyer, Editor of ‘La Leyenda Negra,’ Feature Film, US
73. Ye Ruchang, Editor of ‘The Wandering Earth,’ Feature Film, China
74. Lee Chatametikool , Editor of ‘Memoria,’ Feature Film, Colombia
75. Benjamin Ikes, Editor of ‘Buba,’ Feature Film, Germany
76. Martin Gosset, Post-Production Supervisor of ‘La beauté cachée des laids,’ TV Documentary Series, France
77. Oliver Gieth, Editor of ‘Sankt Maik,’ TV Comedy Series, Germany
78. Sam Mestman, Workflow Architect of ‘Focus,’ Feature Film, US
79. Patricia Rommel, Editor of ‘The Lives of Others,’ Feature Film, Germany
80. Phuttiphong Aroonpheng, Director of ‘Morrison,’ Feature Film, Thailand
81. Dayyan Eng, Editor of ‘Wished,’ Feature Film, China
82. Brian Zwiener, Assistant Editor of ‘Terminator: Dark Fate,’ Feature Film, US
83. Vanessa E. Brogna, Assistant Editor of ‘Bridgerton,’ TV Drama Series, US
84. Gabriel Rhodes, Editor of ‘Time,’ Feature Documentary, US
85. Zhang Zhao, Editor of ‘The Best Is Yet To Come,’ Feature Documentary, China
86. Kafai Cheung, Editor of ‘IP Man, IP Man 2, IP Man 3, IP Man 4,’ Feature Films, Hong Kong, China
87. Jenson Tay Yi, Assistant Editor of ‘Ripples of Life,’ Feature Film, China
88. Nathalie Sanchez, Editor of ‘La forêt de quinconces ,’ Feature Film, France
89. Leonardo Franke, BFS, Editor of ‘Der Bayernboss, ,’ TV Documentary Series, Germany
90. Andrew McKee BFE, Editor of ‘Eaten by Lions,’ Feature Film, UK
91. Ray Liou, online editor of ‘Qi yu ren sheng,’ TV Factual Series, China
92. Fortis Yen, Editor of ‘Adventure Life,’ TV Factual Series, China
93. Gregory Lynch Jr, Director of ‘Stro: The Michael D'Asaro Story,’ Feature Documentary, US
94. Liwen Nien, Editor of ‘Aqua Challenge ,’ TV Factual Series, Taiwan
95. Chad Tremblay, Editor of ‘Hunter Hunter,’ Feature Film, Canada
96. Matthew Alson Thornbury, Editor of ‘Eye Opener TV,’ TV News, US
97. Robbert-Jan van der Does, Cinematographer/VFX editor of ‘Welkom in de jaren ‘20 en ‘30,’ TV Comedy Series, the Netherlands
98. Brad Stoddard, Finish Editor / Colorist of ‘Sakura & Pearls: Healing From World War II ,’ Feature Documentary, US
99. Fernanda Tornaghi, Editor of ‘Girl in the Picture,’ Feature Documentary, US
100. Todd Vaziri, Visual Effects Artist on ‘Transformers,’ Feature Film, US
101. Abbas Fahdel, Director of ‘Homeland: Iraq Year Zero,’ Feature Documentary, Iraq
102. Bo Li, Editor of ‘Plastic China,’ Feature Documentary, China
103. Nose Chan, Editor of ‘Suk Suk,’ Feature Film, Hong Kong
104. Scott Markowitz, Lead Editor of ‘Restaurant:Impossible,’ TV Drama Series, US
105. Rees Dale, Director of ‘Aazadi (freedom),’ Feature Documentary, Germany
106. Floris Kotze (S.A.G.E), Editor of ‘Carte Blanche,’ TV Documentary Series, South Africa
107. Clark N Henderson, Assistant Editor of ‘Paramedics: Emergency Response,’ TV Factual Series, Canada
108. Jonny Lewis, Director of ‘Graham Boyd: A Life In Colour,’ Feature Documentary, UK
109. Tom Thistlethwaite, Editor of ‘Nature and Us: A History through Art,’ TV Factual Series, UK
110. Martijn Rondel, Editor of ‘Geluk op Wilen,’ TV Limited Series/Mini Series, Netherlands
111. Sandro Aguilar, Director of ‘Mariphasa,’ Feature Film, Portugal
112. Ryan Malone IATSE 891, Editor of ‘Paramedics: Emergency Response,’ TV Documentary Series, Canada your privacy.



Antwort von Frank Glencairn:

berlin123 hat geschrieben:
Jörg hat geschrieben:
geht:Stichwort: dynamic project linking
Hab das gerade mal probiert. "Dynamic project linking" finde ich nicht. Falls "dynamic project switching" gemeint ist: damit funktioniert das leider nicht. Wenn ich da zwischen projekten wechsele habe ich in den Timelines immer nur die aus dem ausgewählten Projekt zur Verfügung.

Wenn das "dynamic project linking" etwas anderes ist: wo findet sich die Funktion?
Einfach mit copy/paste



Antwort von berlin123:

Axel hat geschrieben:
berlin123 hat geschrieben:
pps. In einem Premiere Bin kann man Clips auch frei herumschieben, wie Bilder an einem Whiteboard. Ich glaube DR hat diese Funktionalität ebenfalls? Auch das geht in FCP leider nicht
Fände ich ein tolles Feature. Eine Storyboard-Funktion.
Ich vermute stark, dass das "Pancake" Timeline Feature aus demselben Grund angenehm ist: man kann auch dort Clips so herumschieben / vorsortieren wie man möchte. Es als großes Whiteboard nutzen / missbrauchen.

Wahrscheinlich gefällt mir dieser Gedanke gerade gut, weil ich in letzter Zeit den Vorteil großer Whiteboards wieder entdeckt habe. Beim Schreiben hab ich das selbe Prinzip schon software-technisch mit Causality umgesetzt, auch dort habe ich das große Whiteboard in dem ich alle Story beats in der Gesamansicht sehe, aber auch überall reinzoomen und Dinge frei herumschieben kann.



Antwort von dienstag_01:

Jörg hat geschrieben:
Kurze Frage dazu: man kann aber in Resolve keine der beiden Timelines im Vorschaufenster der Source anzeigen lossen , oder?
beide timelines, je nach aktiverter.

Stacked timelineResolve2.JPG
Aber es gibt noch einen Unterschied wenn ich das richtig sehe: in Premiere kann man Timelines aus verschiedenen Projekten stacken, in Resolve nur aus dem gerade geöffneten.
geht:Stichwort: dynamic project linking
Danke. Aber bei mir funktioniert das nur so, dass die im Source Viewer geöffnete Timeline ausschließlich mit den Viewer Transport Controls unter dem (Source-) Viewer gesteuert werden kann, scrubbing in der Timeline direkt geht nicht. Der Playhead in der Timeline bewegt sich auch nicht mit.
Zwei Timelines in den beiden Viewern parallel und auch gleich bedienbar scheint es nicht zu geben.



Antwort von Axel:

berlin123 hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:



Fände ich ein tolles Feature. Eine Storyboard-Funktion.
Ich vermute stark, dass das "Pancake" Timeline Feature aus demselben Grund angenehm ist: man kann auch dort Clips so herumschieben / vorsortieren wie man möchte. Es als großes Whiteboard nutzen / missbrauchen.
Das ist eine Typfrage. Hängt damit zusammen, wie wir denken, also Gedanken entwickeln. FCP hat eine stärkere vorgegebene Struktur dadurch, dass es eine lückenlose (damit impliziert: logische und lineare) Storyline geben muss. Durch ihre hierarchischen Bezüge (verbundene Clips sind nicht relativ zur Zeit, sondern relativ zum Mutterclip) ähnelt die Timeline dann einem Mindmap:

zum Bild


Eine offene Timeline dagegen ähnelt einem Moodboard, in dem unabhängige Variationen zum Thema zuerst gesammelt werden und mit denen man hinterher spielt, experimentiert. Eine Struktur entsteht auch hier, aber organischer, reicher, wie eine Perle, die in einer Muschel wächst. Das ist ein schöner Gedanke.



Antwort von Frank Glencairn:

berlin123 hat geschrieben:


Wahrscheinlich gefällt mir dieser Gedanke gerade gut, weil ich in letzter Zeit den Vorteil großer Whiteboards wieder entdeckt habe. Beim Schreiben hab ich das selbe Prinzip schon software-technisch mit Causality umgesetzt, auch dort habe ich das große Whiteboard in dem ich alle Story beats in der Gesamansicht sehe, aber auch überall reinzoomen und Dinge frei herumschieben kann.
Dieses visuelle Schreiben in einer Struktur die einer Timeline ähnlich ist, ist auch für mich der Grund, warum ich auf Causality umgestiegen bin.

Das kommt meiner Art Geschichten zu entwickeln einfach am nächsten.



Antwort von rush:

Jott hat geschrieben:
Um noch mal auf die allgemeinen Bemühungen zurück zu kommen, fcp für unprofessionell und untauglich zu erklären: die fcp-affinen Unterzeichner der Petition sind doch keine verpeilten Blödfrauen oder Blödmanner (perfekt gegendert!)
Hat das hier im Thread irgendwo jemand behauptet?

Aber die Unterzeichner scheinen ja ein offensichtliches "Problem" zu haben - sonst gäbe es die Petition/offenen Brief als auch diesen Thread doch gar nicht erst.
Die Diskussion der Medienorganisation, magnetische Timeline sind doch nicht das Nadelhöhr - aber irgendwo muss es ja deutlich haken.

Ehrlich gesagt ist mir nicht ganz klar wo der Schuh nun konkret drückt - die "Reaktion" von Apple jedenfalls ist mehr als dünn... Aber vielleicht reicht sie den Unterzeichnern bereits?

Wo genau muss denn geschraubt werden damit jene aufgezählten "Professionals" glücklich wären? Die Antwort von Apple ist in meinen Augen so ungenau weil der offene Brief da auch nicht super konkret wird dahingehend was eigentlich gefordert wird.

Dem Thread nach hier kann FCP doch so ziemlich alles.
Die wirklichen Baustellen und Mankos will irgendwie kein FCPler ansprechen.
Und tut es doch jemand wird er dirket wieder als "Anti-Apple" oder dergleichen abgestempelt weswegen ich mir diesen Schuh an der Stelle nicht anziehen werde.

Also vllt nochmal zusammengefasst: was genau muss passieren um jene "Professionals" die Du dort aufgelistet hast zu befrieden?
Geht es nur darum die Werbetrommel in entsprechenden Kreisen zu "rühren" oder was fehlt an Funktionen/Features/Argumenten damit die FCP Welt wieder zur Ruhe kommen kann?

Das FCP generell für viele bestens funktioniert haben wir ja mehrfach geklärt, denke ich. Aber die Ausgangsdiskussion ist damit ja keineswegs geklärt.



Antwort von Jott:

rush hat geschrieben:
Und tut es doch jemand wird er dirket wieder als "Anti-Apple" oder dergleichen abgestempelt weswegen ich mir diesen Schuh an der Stelle nicht anziehen werde.
Wo findest du so was hier im Thread?

Einen Schuh zum Anziehen kannst du eigentlich gar nicht haben, denn du kennst ja fcp x nicht. Du betonst nur deine Erfahrung mit fcp 7.

Das Problem der Petitionisten wurde doch geklärt und erörtert: Broadcast und Hollywood sind AVID-Land. fcp-Cutter sind dort Ausgestossene, auch wenn sie Dokus, Serien und Spielfilme schneiden. Verlachte Freaks. Wollen sie wohl nicht mehr sein. Und nicht mehr nur im stillen Kämmerlein heimlich mit fcp schneiden, sondern endlich bei den gaaanz wichtigen Jungs mitspielen. So etwa.



Antwort von rush:

Generell wird man sehr schnell in diese Ecke gedrückt wenn man Mal Fragen oder kritische Töne anspricht. Bisher an dieser Stelle nicht - weil ich den Schuh eben auch nicht anziehe ;-)

Und falsch - ich hatte die 3 Monate Testversion von FCP(x) sehr wohl über die Wintermonate aktiviert und auch hin und wieder damit kleinere Sachen gebaut. Aber ich habe mich nicht in der Tiefe damit befasst und bin mit Resolve für meine Bedürfnisse bestens versorgt da die Studio Lizenz vorhanden ist. FCP müsste ich also erst noch erwerben.

Aber es geht ja wie gesagt auch nicht um kleine Nutzer wie mich sondern um "Professionals".

Aber was erwarten die Unterzeichner dann von Apple? Praktisch gesehen.



Antwort von Axel:

rush hat geschrieben:
Aber was erwarten die Unterzeichner dann von Apple? Praktisch gesehen.
Auf fcp.co gibt es viele Artikel über die Erfahrungen von FCP-Cuttern. Wie die von Marcos Castiel. Er schildert, wie er FCP in einer unerwarteten 5-Tage-Pause während einer Dienstreise lernte und lieben lernte, und wie er fortan zumindest verschwieg, dass er nicht mit AVID oder Premiere schnitt. Der schlechte Ruf, ein unausgegorenes, professionell nicht nutzbares Programm als großen Wurf herausgebracht zu haben, ist nicht so leicht zu reparieren. Immerhin, Castiel sagt (Google-übersetzt): Erstens gibt es viele Final Cut Pro-Benutzer da draußen, aber ehrlich gesagt gibt es nicht viele professionelle Film-Editoren, die es verwenden. Die meisten High-End-Werbespots, Fernsehserien und Spielfilme werden entweder auf AVID oder Premiere geschnitten.
Das ist keine Reflexion über Final Cut Pro; Es ist ein professionelles NLE und kann mit allem umgehen, was Sie darauf werfen. Warum also verwenden professionelle Filmeditoren es nicht?
Apple hat Final Cut Pro X ins Rollen gebracht. Als es herauskam, war es noch nicht bereit für den professionellen Einsatz und hatte einen schlechten Ruf. Das ist einer der Gründe, und der schlechte Ruf ist immer noch da, aber der Hauptgrund ist der Wandel.
Veränderungen können beängstigend sein, und wenn Sie Jahre mit der Bearbeitung spurbasierter NLEs verbringen, ist Final Cut höllisch beängstigend, aber Veränderungen können auch gut sein.
Wenn ein Produzent Sie fragt, was Sie zum Schneiden seines Projekts benötigen, und Sie sagen, dass Sie Final Cut Pro verwenden, bereiten Sie sich auf ein Gespräch vor. Ich bekomme das ständig, besonders von deutschen und französischen Produzenten, so sehr, dass ich diese Konversation jetzt vermeide, ich sage ihnen einfach nicht, welches NLE ich verwende.
Wenn ich reisen und mit einem anderen Schnittplatz bearbeiten muss, stelle ich einfach sicher, dass sie einen Mac haben, und wenn sie Final Cut Pro nicht haben, installiere ich die Testversion oder führe das Ganze von meinem Laptop aus.
Wenn jemand das Problem aufwirft, gebe ich eine kurze Antwort, der Workflow funktioniert, und ich denke, es ist das Vorrecht des Redakteurs, das NLE zu wählen. Die Reaktion von Apple auf den Brandbrief, die zertifizierten User* (*wahrscheinlich selbst teilweise spätere Trainer, da Amerikaner die "Multiplikatoren"-Idee lieben), sind ja in drei Kategorien eingeteilt, von Google übersetzt: FCP-zertifizierter SocialPro
Diese Prüfung zertifiziert Benutzer, die sich auf Online-Inhalte und soziale Medien konzentrieren möchten. Es ist ideal für Studenten und Profis, die im Final Cut Pro-Ökosystem erste Erfahrungen sammeln möchten.
Es deckt die Hauptfunktionen von Final Cut Pro auf Anfänger- bis Fortgeschrittenenniveau ab und enthält Fragen zur Integration von iPhone-Videos in den Produktionsprozess.
FCP-zertifizierter VideoPro
Diese Prüfung zertifiziert Benutzer, die ihre Effizienz und ihr Fachwissen bei der Produktion professioneller Inhalte für Film, Fernsehen, Werbung und Wirtschaft unter Beweis stellen möchten.
Es deckt alle Bereiche von Final Cut Pro auf mittlerem bis fortgeschrittenem Niveau ab und enthält Fragen zum Importieren, Bearbeiten und Exportieren von abgeschlossenen Videos in professioneller Qualität.
FCP-zertifizierter Postproduktionsprofi
Diese Prüfung zertifiziert Benutzer, die sich ein breites Wissen über das Pro Apps-Ökosystem aneignen möchten.
Es deckt alle Bereiche von Final Cut Pro auf Expertenebene ab und enthält Fragen zu Motion und Compressor sowie Terminologie und Konzepte der Postproduktion. Der letzte Punkt, naja, ist gewiss nicht gerade, wonach die Avenger-Produzenten Ausschau halten, aber ich denke, diese Klientel ist eh abgeschrieben. Ich denke, der zertifizierte Postproduktionsprofi ist mehr ein noch versierterer VideoPro. In dem Sinne vielleicht, wie sich auch Castiel äußert: Finishing: Wie ich bereits erwähnt habe, ist mein Arbeitsablauf so, dass andere Leute und Unternehmen meine Bearbeitung übernehmen und sie den Prozess der Fertigstellung, der Farbkorrektur, der VFX und des Tons durchlaufen. Das heißt aber nicht, dass ich meine Bearbeitung nicht gerne so fertig wie möglich präsentiere. Sie haben nur eine Chance auf einen ersten Eindruck.
Nachdem ich eine Bearbeitung habe, die meiner Meinung nach gut genug ist, um sie zu präsentieren, finishe ich sie ein wenig an, ich mache ein grobes Sounddesign und ich mache ein bisschen Farbkorrektur, wenn das Filmmaterial es erfordert, ich könnte einen Akzent setzen geschossen und so. After Effects ist eine großartige Ergänzung zu Final Cut Pro, aber die Wahrheit ist, dass ich viele Dinge, die ich normalerweise mit AE gemacht habe (weil sie in PP mühsam waren), problemlos mit Final Cut Pro machen kann. Also habe ich AE immer weniger besucht und mich mehr allein in Final Cut Pro aufgehalten.



Antwort von DKPost:

So wie ich den Brief vertranden habe ist das Problem, dass die FCP Editoren bei größeren Produktionen oder Studios darum kämpfen müssen um mit FCP schneiden zu dürfen, weil FCP in den Studioumgebungen einfach nie angekommen ist. Und solche Läden sind wie gesagt nicht gerade innovationsfreudig oder irgendwie daran interessiert ihre gesamten Workflows und Infrastruktur anzupassen.

Von Apple erhoffen sich die Unterzeichner wohl größere Ambitionen um FCP auch in solchen Umgebungen zu bewerben. Dazu gehören aber eben auch Supportverträge, Zertifizierungen von Plugins und Drittsoftware für individuelle Bedürfnisse, offenere Standards um Zusatztools zu ermöglichen, so gut wie mögliche Einbindung in bestehende Workflwos ohne Drittanbietertools etc.
Von daher sehe ich da eher schwarz. Apple dürfte an sowas, berechtigterweise, recht wenig Interesse haben.
Es ging nie darum ob man mit FCP theoretisch Hollywoodfilme schneiden kann, sondern ob es für die Studios praktikabel ist.



Antwort von DKPost:

Jott hat geschrieben:
berlin123 hat geschrieben:
In Premiere kann man aber zwei Timeline übereinander öffnen (theoretisch auch noch mehr). Dann fungiert die zweite Timeline quasi wie ein Bin, aus dem man Clips in die andere Timeline zieht / kopiert.
Wer so was schmerzlich vermisst bei fcp und ohne nicht leben kann, dem würde ich in fcp folgendes empfehlen:

In Timeline 1 eine leere "Spur" (leerer Titel oder was auch immer) als Trenner über alles, Inhalt Timeline 2 via copy and paste schnappen und in Timeline 1 oberhalb des leeren Titels einfügen. Schon hat man zwei Timelines übereinander und kann das tun, was die großen YouTuber tun wollen (Timeline als Bin). Nehme ich mal an.
Den besten Source / Record Wokflow hat immernoch Avid, und das seit Tag 1. Ich frage mich warum das nicht längst Einzug in Premiere oder Resolve gefunden hat.



Antwort von dienstag_01:

DKPost hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:


Wer so was schmerzlich vermisst bei fcp und ohne nicht leben kann, dem würde ich in fcp folgendes empfehlen:

In Timeline 1 eine leere "Spur" (leerer Titel oder was auch immer) als Trenner über alles, Inhalt Timeline 2 via copy and paste schnappen und in Timeline 1 oberhalb des leeren Titels einfügen. Schon hat man zwei Timelines übereinander und kann das tun, was die großen YouTuber tun wollen (Timeline als Bin). Nehme ich mal an.
Den besten Source / Record Wokflow hat immernoch Avid, und das seit Tag 1. Ich frage mich warum das nicht längst Einzug in Premiere oder Resolve gefunden hat.
Das geht mir auch so.
Ist aber so old school.



Antwort von Jott:

Dachte ich auch, weil ich mit AVID und den beiden berühmten Buttons (rot und gelb) aufgewachsen bin. Lange Jahre. Bis eines Tages … aber diese Geschichte will niemand hören! :-)



Antwort von DKPost:

Jott hat geschrieben:
Dachte ich auch, weil ich mit AVID und den beiden berühmten Buttons (rot und gelb) aufgewachsen bin. Lange Jahre. Bis eines Tages … aber diese Geschichte will niemand hören! :-)
Den gelben Modus (Splice In) benutze ich tatsächlich nie. Nicht zum einfügen von Clips, nicht zum verschieben auf der Timeline und auch nicht zum Trimmen. Ich will das eine Lücke bleibt wenn ich Clips verschiebe und Clips überschrieben werden wenn sie "im Weg" sind.

Das hat aber eigentlich garnichts mit Source / Record zu tun.



Antwort von berlin123:

DKPost hat geschrieben:

Von Apple erhoffen sich die Unterzeichner wohl größere Ambitionen um FCP auch in solchen Umgebungen zu bewerben. Dazu gehören aber eben auch Supportverträge, Zertifizierungen von Plugins und Drittsoftware für individuelle Bedürfnisse, offenere Standards um Zusatztools zu ermöglichen, so gut wie mögliche Einbindung in bestehende Workflwos ohne Drittanbietertools etc.
Von daher sehe ich da eher schwarz. Apple dürfte an sowas, berechtigterweise, recht wenig Interesse haben.
Warum nicht? Sie verlieren ja nichts. Das Geld wird sowieso mit der Hardware verdient. Ob jemand nun Apple Motion oder After Effects zusammen mit FCP benutzt spielt doch gewinntechnisch für Apple keine Rolle.

Tatsächlich sprechen sogar die schlampigen Roundtripfähigkeiten von FCP und Logic gegen die These, dass es Apple darum geht, Software anderer Hersteller wegzubeissen. Um bspw. in Logic geschnittene Voiceover so nach FCP zu bringen, wie das Projekt es verlangte, musste ich den Umweg über Resolve machen. Das kanns ja wohl nicht sein.

Es dürfte doch eher noch mehr Hobby Nutzer dazu bringen, sich einen Mac mit FCP zu kaufen, wenn sie sehen, dass der letzte Star Wars oder Game of Thrones damit geschnitten wurde.



Antwort von DKPost:

berlin123 hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:

Von Apple erhoffen sich die Unterzeichner wohl größere Ambitionen um FCP auch in solchen Umgebungen zu bewerben. Dazu gehören aber eben auch Supportverträge, Zertifizierungen von Plugins und Drittsoftware für individuelle Bedürfnisse, offenere Standards um Zusatztools zu ermöglichen, so gut wie mögliche Einbindung in bestehende Workflwos ohne Drittanbietertools etc.
Von daher sehe ich da eher schwarz. Apple dürfte an sowas, berechtigterweise, recht wenig Interesse haben.
Warum nicht? Sie verlieren ja nichts. Das Geld wird sowieso mit der Hardware verdient. Ob jemand nun Apple Motion oder After Effects zusammen mit FCP benutzt spielt doch gewinntechnisch für Apple keine Rolle.

Tatsächlich sprechen sogar die schlampigen Roundtripfähigkeiten von FCP und Logic gegen die These, dass es Apple darum geht, Software anderer Hersteller wegzubeissen. Um bspw. in Logic geschnittene Voiceover so nach FCP zu bringen, wie das Projekt es verlangte, musste ich den Umweg über Resolve machen. Das kanns ja wohl nicht sein.

Es dürfte doch eher noch mehr Hobby Nutzer dazu bringen, sich einen Mac mit FCP zu kaufen, wenn sie sehen, dass der letzte Star Wars oder Game of Thrones damit geschnitten wurde.
Gerade die Supportverträge sind ein riesiger Aufwand. Klar lässt man sich das gut bezahlen, aber man braucht eben auch komplette Abteilungen dafür die 24/7 abrufbereit sind, und das am besten weltweit. Auch die ganze Zertifizierung für Soft- und Hardware von Drittherstellern, Plugins, Netzwerktechnik etc. ist etwas, das Apple sich im Moment zum Großteil einfach sparen kann.



Antwort von berlin123:

DKPost hat geschrieben:
berlin123 hat geschrieben:


Warum nicht? Sie verlieren ja nichts. Das Geld wird sowieso mit der Hardware verdient. Ob jemand nun Apple Motion oder After Effects zusammen mit FCP benutzt spielt doch gewinntechnisch für Apple keine Rolle.

Tatsächlich sprechen sogar die schlampigen Roundtripfähigkeiten von FCP und Logic gegen die These, dass es Apple darum geht, Software anderer Hersteller wegzubeissen. Um bspw. in Logic geschnittene Voiceover so nach FCP zu bringen, wie das Projekt es verlangte, musste ich den Umweg über Resolve machen. Das kanns ja wohl nicht sein.

Es dürfte doch eher noch mehr Hobby Nutzer dazu bringen, sich einen Mac mit FCP zu kaufen, wenn sie sehen, dass der letzte Star Wars oder Game of Thrones damit geschnitten wurde.
Gerade die Supportverträge sind ein riesiger Aufwand. Klar lässt man sich das gut bezahlen, aber man braucht eben auch komplette Abteilungen dafür die 24/7 abrufbereit sind, und das am besten weltweit. Auch die ganze Zertifizierung für Soft- und Hardware von Drittherstellern, Plugins, Netzwerktechnik etc. ist etwas, das Apple sich im Moment zum Großteil einfach sparen kann.
Achso ok, das kann natürlich sein.



Antwort von Axel:

@berlin123
Volltreffer.
Die wollen nicht, dass FCP auf Macs keine Konkurrenz hat. Die finden Resolve richtig Klasse, die werben mit Adobe, und sie begrüßen es, wenn die Masse MBPs und Studios wegen FCP kauft. So ein Szenario, wie es sich der o.e. Marcos Castiel vorstellt, sehe ich nicht:
Of course, Apple can at any time come out with a more expensive version of Final Cut Pro that has all those features built-in, like Final Cut Pro7 had.
Nach der Devise cui bono? wäre es sogar vorstellbar, dass die Unterzeichner des Pamphlets unter der Hand von Apple ermuntert wurden. Denn diese öffentliche Scheindebatte hilft auch dem Image.

Bist du eigentlich Billy-Wilder-Fan?



Antwort von Frank Glencairn:

rush hat geschrieben:

Aber was erwarten die Unterzeichner dann von Apple? Praktisch gesehen.
Das Apple die Studios und Sender irgendwie dazu kriegt, daß die Leute endlich auf FCP schneiden dürfen.



Antwort von Frank Glencairn:

DKPost hat geschrieben:


Den besten Source / Record Wokflow hat immernoch Avid, und das seit Tag 1. Ich frage mich warum das nicht längst Einzug in Premiere oder Resolve gefunden hat.
Und der wäre? Was genau kann AVID dam was andere nicht können?



Antwort von Funless:

Axel hat geschrieben:
Bist du eigentlich Billy-Wilder-Fan?
Wenn hier jemand Billy Wilder Fan ist, dann bin ich das. Schließlich wohne ich in der Billy-Wilder-Promenade im schönen Berliner Lichterfelde. Mehr verrate ich hier jetzt aber nicht und zum Glück ist die Straße ja groß genug. Nicht, dass mir noch erboste slashCAMer plötzlich vor der Tür stehen weil ich wieder frech war ..



Antwort von DKPost:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:


Den besten Source / Record Wokflow hat immernoch Avid, und das seit Tag 1. Ich frage mich warum das nicht längst Einzug in Premiere oder Resolve gefunden hat.
Und der wäre? Was genau kann AVID dam was andere nicht können?
Timelines als Source und Record umschalten. Timeline in den Source Viewer laden und per Knopfdruck zwischen Source und Record umschalten, und beides wird dir als vollständige Timeline angezeigt.
Man kann auch Teile einer Timeline inkl. Spurenauswahl in den Viewer kopieren und sich das dann als Timeline anzeigen lassen.
Kenne ich so von keinem anderen Programm.

Edit: Habe gerade gelernt, dass es das auch sehr ähnlich in Premiere gibt. Ich nehme alles zurück :D

Nochmal Edit: Ich muss mir das mal selbst anschauen. Ganz so wie im Avid funktioniert es wohl doch nicht



Antwort von dienstag_01:

DKPost hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:


Und der wäre? Was genau kann AVID dam was andere nicht können?
Timelines als Source und Record umschalten. Timeline in den Source Viewer laden und per Knopfdruck zwischen Source und Record umschalten, und beides wird dir als vollständige Timeline angezeigt.
Man kann auch Teile einer Timeline inkl. Spurenauswahl in den Viewer kopieren und sich das dann als Timeline anzeigen lassen.
Kenne ich so von keinem anderen Programm.

Edit: Habe gerade gelernt, dass es das auch sehr ähnlich in Premiere gibt. Ich nehme alles zurück :D

Nochmal Edit: Ich muss mir das mal selbst anschauen. Ganz so wie im Avid funktioniert es wohl doch nicht
In Premiere geht es mit zwei parallel geöffneten Timelines (Avid schaltet um). Nehmen bissel Platz weg.



Antwort von DKPost:

dienstag_01 hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:


Timelines als Source und Record umschalten. Timeline in den Source Viewer laden und per Knopfdruck zwischen Source und Record umschalten, und beides wird dir als vollständige Timeline angezeigt.
Man kann auch Teile einer Timeline inkl. Spurenauswahl in den Viewer kopieren und sich das dann als Timeline anzeigen lassen.
Kenne ich so von keinem anderen Programm.

Edit: Habe gerade gelernt, dass es das auch sehr ähnlich in Premiere gibt. Ich nehme alles zurück :D

Nochmal Edit: Ich muss mir das mal selbst anschauen. Ganz so wie im Avid funktioniert es wohl doch nicht
In Premiere geht es mit zwei parallel geöffneten Timelines (Avid schaltet um). Nehmen bissel Platz weg.
Aber funktioniert das auch mit In und Out in der Source Timeline und das patchen von Source auf Record?
Und auch mit Teilen einer Timeline die man in den Source Viewer kopieren kann? Das konnte ich auf die schnelle nicht herausfinden. Werde mir das aber morgen anschauen.



Antwort von dienstag_01:

DKPost hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

In Premiere geht es mit zwei parallel geöffneten Timelines (Avid schaltet um). Nehmen bissel Platz weg.
Aber funktioniert das auch mit In und Out in der Source Timeline und das patchen von Source auf Record?
Und auch mit Teilen einer Timeline die man in den Source Viewer kopieren kann? Das konnte ich auf die schnelle nicht herausfinden. Werde mir das aber morgen anschauen.
Ich nutze dann eher die Maus (Drag and drop, funktioniert wie copy and paste). I und O geht natürlich auch.



Antwort von Axel:

Für Avid-Fremde - in diesem Thread wohl die Mehrheit - fände ich eine Erläuterung der Gemengelage gelber Schalter/Source oder Record im Viewer usw. nett.



Antwort von Axel:

Für Avid-Fremde - in diesem Thread wohl die Mehrheit - fände ich eine Erläuterung der Gemengelage gelber Schalter/Source oder Record im Viewer usw. nett.



Antwort von DKPost:

Axel hat geschrieben:
Für Avid-Fremde - in diesem Thread wohl die Mehrheit - fände ich eine Erläuterung der Gemengelage gelber Schalter/Source oder Record im Viewer usw. nett.
Gelb und rot ist recht einfach erklärt: Gelb ist im Grunde Insert und rot ist Overwrite. Und das gibt es jeweils für verschiedene Funktionen.
- Einfügen von Clips in die Timeline: Gelb fügt den Clip ein und schiebt den Clip rechts davon nach rechts, rot fügt den Clip ein und überschreibt den Clip rechts davon.
- Verschieben von Clips auf der Timeline: Gelb positioniert einen Clip in der Timeline neu wenn ich einen anderen Clip an dessen Position schiebe, rot überschreibt den Clip.
- Trimmen: Wenn ich einen Clip nach rechts trimme verschiebt gelb den Clip rechts davon wieder nach rechts, und rot überschreibt wieder.

Man kann auch beide Modi glechzeitig aktiviert haben. Wenn man sich dann in der Timeline mit der Maus in der oberen Hälfte eines Clips befindet ist es die eine Funktion, in der unteren Hälfte die andere. Die gelben Funktionen sind das erste was ich in einer neuen Installation deaktiviere, aber da hat jeder andere Präferenzen. ich mag es einfach nicht wenn auf der Timeline irgendetwas automatisch passiert.

Source/Record ist schon schwieriger zu erklären wenn man es nicht kennt. Man kann im Avid seine Timeline zwischen Record (die Timeline in der ich schneide) und Source (das Material in meinem Viewer bzw. Zuspieler) umschalten. Dann wird dir der Inhalt des Viewers als Timeline mit Spuren, Waveforms etc. statt deiner angezeigt Record Timeline angezeigt. Da kann man dann z.B. mit In und Out bestimmte Teile markieren und über das Patching der Tracks genau auswhälen was und wohin man von der Source in die Record Timeline schneiden will. Also im Grunde einfach das Material im Viewer als Timeline-Ansicht. Das funktioniert sowohl für normale Clips als auch für ganze Timelines. So kann man aus komplexen Timelines im Viewer recht einfach auswählen was man davon in die Record Timeline schneiden will.
Außerdem kann man auch die Record Timeline oder ausgewählte Teile und Spuren davon in den Viewer kopieren (copy to clipboard) und sich das dann ebenso als Timeline anzeigen lassen.



Antwort von Axel:

Danke. Von FCP classic kannte ich die Unterscheidung Viewer (offensichtlich synonym zu Source Viewer, wo unbearbeitetes Footage aus dem Logbin betrachtet wird) und Canvas (offensichtlich synonym zu Record oder Program Viewer, wo die Timeline abgespielt wird).

Das ist für Leute, die vielleicht mit FCPX angefangen haben, völlig neu, denn dort gibt es per default nur den Viewer, der kontextsensitiv ist, allenfalls den Trim-Viewer. 99% aller FCP-ler werden noch nicht mal wissen, dass sie mit ctrl+ cmd+3 den "Ereignisviewer" toggeln können, der Viewer, in dem fortan das Projekt spielt, hat keinen speziellen Namen.
Das, was der oben verlinkte Premiere-Clip zeigt, lässt sich zu 90% in FCP machen. Und zwar durch das erwähnte Aufrufen des Ereignis-(= Browser-)-Viewers. Wie bekomme ich nun ein Projekt (=Timeline) in den Browser? Indem ich mit ?+g einen Compoundclip davon erstelle. Compoundclips sind zugleich Clips, die dem Browser hinzugefügt werden und normal abspielbar sind als auch Timelines, die im Timeline-Fenster als solche geöffnet werden können.

Nun kommt die Einschränkung: beide alternativen Timelines können gleichzeitig geöffnet sein, man kann zwischen ihnen blättern. Man kann aber nicht per drag&drop Clips hin- und hertauschen.



Antwort von DKPost:

Axel hat geschrieben:
Danke. Von FCP classic kannte ich die Unterscheidung Viewer (offensichtlich synonym zu Source Viewer, wo unbearbeitetes Footage aus dem Logbin betrachtet wird) und Canvas (offensichtlich synonym zu Record oder Program Viewer, wo die Timeline abgespielt wird).

Das ist für Leute, die vielleicht mit FCPX angefangen haben, völlig neu, denn dort gibt es per default nur den Viewer, der kontextsensitiv ist, allenfalls den Trim-Viewer. 99% aller FCP-ler werden noch nicht mal wissen, dass sie mit ctrl+ cmd+3 den "Ereignisviewer" toggeln können, der Viewer, in dem fortan das Projekt spielt, hat keinen speziellen Namen.
Ja das Video hatte ich auch gesehen. Aber er zeigt nicht wie er etwas von der Source in die Record Timeline schneidet. Die Ansicht des Materials als Timeline ist schon super und funktioniert so, nur etwas komfortabler, auch in Avid. Aber der eigentliche Vorteil davon ist das gezielte Auswählen von Teilen und Spuren die man schneiden möchte, und das zeigt er leider nicht. Auch copy to clipboard kenne ich so in keinem anderen Programm.



Antwort von Axel:

Ist das dieselbe Einschränkung, die ich in meinem Edit für FCP erwähne?
Zur Klärung:
Gelber Knopf bedeutet grob ein Ripple-Verhalten, einen Ein-Clip-Magnetismus, gleich, welches Werkzeug in diesem Modus benutzt wird?
Roter Knopf bedeutet delete-overwrite.



Antwort von DKPost:

Axel hat geschrieben:
Ist das dieselbe Einschränkung, die ich in meinem Edit für FCP erwähne?
Ich glaube nicht, bzw. stellt sich die Frage im Avid nicht, weil es keine parallel geöffneten Timelines gibt. Eine ist die Source, die andere ist Record, aber du kannst nie beide gleichzeitig auf dem Screen sehen. Und im Avid macht man sowieso extrem wenig mit der Maus, da ist Drag & Drop ja ein recht neues Konzept :D

Was in Premiere auch nicht geht: Clips im Viewer als Timeline anzeigen lassen.



Antwort von Frank Glencairn:

DKPost hat geschrieben:

- Einfügen von Clips in die Timeline: Gelb fügt den Clip ein und schiebt den Clip rechts davon nach rechts, rot fügt den Clip ein und überschreibt den Clip rechts davon.
- Verschieben von Clips auf der Timeline: Gelb positioniert einen Clip in der Timeline neu wenn ich einen anderen Clip an dessen Position schiebe, rot überschreibt den Clip.
- Trimmen: Wenn ich einen Clip nach rechts trimme verschiebt gelb den Clip rechts davon wieder nach rechts, und rot überschreibt wieder.
Also Insert/Lift/Override/Ripple etc.
Und welche NLE kann das nicht? Das sind doch absolute basic Funktionen.



Antwort von DKPost:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:

- Einfügen von Clips in die Timeline: Gelb fügt den Clip ein und schiebt den Clip rechts davon nach rechts, rot fügt den Clip ein und überschreibt den Clip rechts davon.
- Verschieben von Clips auf der Timeline: Gelb positioniert einen Clip in der Timeline neu wenn ich einen anderen Clip an dessen Position schiebe, rot überschreibt den Clip.
- Trimmen: Wenn ich einen Clip nach rechts trimme verschiebt gelb den Clip rechts davon wieder nach rechts, und rot überschreibt wieder.
Also Insert/Lift/Override/Ripple etc.
Und welche NLE kann das nicht? Das sind doch absolute basic Funktionen.
Jede kann das. Ich habe auch nichts anderes behauptet. Das hat wie gesagt mit Source/Record nichts zu tun.



Antwort von DKPost:

Axel hat geschrieben:
Zur Klärung:
Gelber Knopf bedeutet grob ein Ripple-Verhalten, einen Ein-Clip-Magnetismus, gleich, welches Werkzeug in diesem Modus benutzt wird?
Roter Knopf bedeutet delete-overwrite.
Hier sieht man das ab Minute 3:

https://www.youtube.com/watch?v=JydYRQTmPpo

Das Video ist exakt so wie man sich ein Avid-Tutorial vorstellt :D Das ist außerdem eine alte Version, mittlerweile sieht man was sich auf der Timeline verschiebt in Echtzeit.



Antwort von Jott:

Good old fcp 7 hatte sich, damals zur Jahrhundertwende, die roten und gelben Buttons von AVID gemopst. Schlingel waren das! :-)



Antwort von Axel:

DKPost hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:
Ist das dieselbe Einschränkung, die ich in meinem Edit für FCP erwähne?
Ich glaube nicht, bzw. stellt sich die Frage im Avid nicht, weil es keine parallel geöffneten Timelines gibt. Eine ist die Source, die andere ist Record, aber du kannst nie beide gleichzeitig auf dem Screen sehen. Und im Avid macht man sowieso extrem wenig mit der Maus, da ist Drag & Drop ja ein recht neues Konzept :D
Ich schrieb: drag&drop geht nicht, i+o-Auswahlen und copy&paste geht aber schon. Wo ich gerade diese Dinge teste, beginne ich mich zu fragen: wo ist überhaupt der Nutzen? Mir erschließt sich der Sinn einer Sandwich-Timeline wie in Premiere. Mit FCP7 habe ich zwar (mW) die Funktion selbst nicht gehabt, ich kopierte aber gerne interessantes Zeug auf, sagen wir, V4 (leere Spur) zum Greifbar-Haben und experimentellen Hin- und Herschieben. Als Anfänger (im Hochzeitsfilmbusiness) plünderte ich Rohschnittversionen, die ich mangels Pancake "als" Projektarchive speicherte (blickt eigentlich irgend jemand bei diesen ganzen proprietären Benennungen noch durch?). Später startete ich jedesmal frisch durch, das war besser.
DKPost hat geschrieben:
Was in Premiere auch nicht geht: Clips im Viewer als Timeline anzeigen lassen.
Verstehe ich nicht. Einen Clip als Timeline? Einen Browserclip in einer eigenen Timeline öffnen, um ihn vor dem Schnitt zu bearbeiten: selbst das kennen wahrscheinlich nicht viele FCP-ler (Rechtsklick: "Clip öffnen"). Was habe ich davon, wenn ein Clip "als" Timeline angezeigt wird?



Antwort von DKPost:

Axel hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:


Ich glaube nicht, bzw. stellt sich die Frage im Avid nicht, weil es keine parallel geöffneten Timelines gibt. Eine ist die Source, die andere ist Record, aber du kannst nie beide gleichzeitig auf dem Screen sehen. Und im Avid macht man sowieso extrem wenig mit der Maus, da ist Drag & Drop ja ein recht neues Konzept :D
Ich schrieb: drag&drop geht nicht, i+o-Auswahlen und copy&paste geht aber schon. Wo ich gerade diese Dinge teste, beginne ich mich zu fragen: wo ist überhaupt der Nutzen? Mir erschließt sich der Sinn einer Sandwich-Timeline wie in Premiere. Mit FCP7 habe ich zwar (mW) die Funktion selbst nicht gehabt, ich kopierte aber gerne interessantes Zeug auf, sagen wir, V4 (leere Spur) zum Greifbar-Haben und experimentellen Hin- und Herschieben. Als Anfänger (im Hochzeitsfilmbusiness) plünderte ich Rohschnittversionen, die ich mangels Pancake "als" Projektarchive speicherte (blickt eigentlich irgend jemand bei diesen ganzen proprietären Benennungen noch durch?). Später startete ich jedesmal frisch durch, das war besser.
DKPost hat geschrieben:
Was in Premiere auch nicht geht: Clips im Viewer als Timeline anzeigen lassen.
Verstehe ich nicht. Einen Clip als Timeline? Einen Browserclip in einer eigenen Timeline öffnen, um ihn vor dem Schnitt zu bearbeiten: selbst das kennen wahrscheinlich nicht viele FCP-ler (Rechtsklick: "Clip öffnen"). Was habe ich davon, wenn ein Clip "als" Timeline angezeigt wird?
Ja das ist wie gesagt nicht so einfach zu erklären, oder ich bin einfach schlecht darin. Ich finde leider auf die schnelle auch kein Video in dem man das gut sieht.
Man kann im Avid einfach jegliches Material in den Viewer (Source) laden, egal ob Clips, Sequenzen oder selbst hinein kopierte Teile einer Timeline (copy to clipboard), und das dann als Timeline anzeigen lassen. Das ist aber nur eine Ansicht. Dann sieht man statt der Timeline in der man arbeitet (Record) das jeweilige Material im Viewer als Timeline. Man kann in dieser Timeline aber nichts schneiden, verschieben oder ähnliches. Es wird auch keine neue Timeline, Sequenz, Ereignis oder wie auch immer man es nennt erstellt.

Beispiel: Ich ziehe mir einen importierten Clip mit einer Videospur und 8 Audiospuren in den Viewer und schalte von Record auf Source um. Dann sehe ich den Clip als Timeline mit 1 Videospur und 8 Audiospuren, inkl. Waveforms. Darin kann ich In & Out setzen und Spuren an- und abwählen. Und das kann ich dann gezielt in meine Record Timeline schneiden.
Ich benutze das eigentlich ständig. Sehr oft z.B. wenn ich nach O-Tönen suche. Sagen wir mal der Clip ist 40 Minuten lang und darin kommen immer mal wieder Statements vor. Jetzt lasse ich mir diesen Clip als Source Timeline anzeigen und sehe direkt anhand der Waveforms wo gesprochen wird. Anstatt durch den ganzen Clip zu scrubben springe ich jetzt gezielt zu den Waveforms und höre mir die Sätze an.

Oder wo ich das auch dauernd benutze ist, wenn verschiedene Versionen eines Films erstellt werden oder wenn man ganze Sequenzen eines anderen Edits (z.B. eine frühere Version) in den aktuellen Film einfügt.

Und mit copy to clipboard kann ich mir eben aus meiner Timeline als Beispiel Sekunde 11 - 24 markieren, und dann entweder alle Spuren oder nur ausgewählte Spuren oder ausgewählte Clips in den Viewer kopieren. Und das kann ich mir dann ebenfalls wieder als Timeline anzeigen lassen.



Antwort von dienstag_01:

Was in Premiere auch nicht geht: Clips im Viewer als Timeline anzeigen lassen. Hatte ich gestern schon geschrieben, dass das funktioniert. Man muss eben eine zweite Timeline offen haben.



Antwort von DKPost:

dienstag_01 hat geschrieben:
Was in Premiere auch nicht geht: Clips im Viewer als Timeline anzeigen lassen.
Hatte ich gestern schon geschrieben, dass das funktioniert. Man muss eben eine zweite Timeline offen haben. Aber dann muss ich ja jeden Clip den ich so sehen will in eine Timeline legen, oder für jeden Clip im Projekt eine Timeline erstellen.



Antwort von dienstag_01:

DKPost hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Hatte ich gestern schon geschrieben, dass das funktioniert. Man muss eben eine zweite Timeline offen haben.
Aber dann muss ich ja jeden Clip den ich so sehen will in eine Timeline legen, oder für jeden Clip im Projekt eine Timeline erstellen.
Man kann Clips natürlich im Source Viewer anzeigen lassen. Und eben Timelines, indem man eine zweite Timeline (ein zweites Timelinefenster) öffnet.



Antwort von DKPost:

dienstag_01 hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:


Aber dann muss ich ja jeden Clip den ich so sehen will in eine Timeline legen, oder für jeden Clip im Projekt eine Timeline erstellen.
Man kann Clips natürlich im Source Viewer anzeigen lassen. Und eben Timelines, indem man eine zweite Timeline (ein zweites Timelinefenster) öffnet.
Im Source Viewer sehe ich aber keine Spuren, oder? Und um sie in einer Timeline zu sehen muss ich sie auch in die Timeline schneiden, oder nicht?



Antwort von dienstag_01:

DKPost hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Man kann Clips natürlich im Source Viewer anzeigen lassen. Und eben Timelines, indem man eine zweite Timeline (ein zweites Timelinefenster) öffnet.
Im Source Viewer sehe ich aber keine Spuren, oder? Und um sie in einer Timeline zu sehen muss ich sie auch in die Timeline schneiden, oder nicht?
Das kann sein.

Edit: Den klassischen Grundgedanke von Bild- (und Ton-) Schnitt gibt es in Premiere und Resolve scheinbar nicht mehr: man hat einen Zuspieler und einen Rekorder und kann in beiden alles Material bis auf die Einzelspur (und den Effekt) überblicken.



Antwort von Axel:

Unnötig, zu betonen, dass ich hier keine eigenen Erfahrungen beisteuern kann. Das Beispiel mit dem langen Videoclip mit den 8 (wohl extern aufgenommenen) Audiospuren wäre in FCP ein Multicamclip mit 1 Videoclip und 8 synchronisierten Audioclips. Ähnlich wie der o.e. Compound ist so ein Clip sowohl ein Clip als auch eine Timeline. Er existiert zusätzlich zu seinen Einzelclips im Browser. Selbstverständlich können Partien davon favorisiert oder getaggt oder beides werden, FCP ist ein Subclip-Editor. Die Unterscheidung Source > Record wird gar nicht gemacht.



Antwort von DKPost:

Axel hat geschrieben:
Unnötig, zu betonen, dass ich hier keine eigenen Erfahrungen beisteuern kann. Das Beispiel mit dem langen Videoclip mit den 8 (wohl extern aufgenommenen) Audiospuren wäre in FCP ein Multicamclip mit 1 Videoclip und 8 synchronisierten Audioclips. Ähnlich wie der o.e. Compound ist so ein Clip sowohl ein Clip als auch eine Timeline. Er existiert zusätzlich zu seinen Einzelclips im Browser. Selbstverständlich können Partien davon favorisiert oder getaggt oder beides werden, FCP ist ein Subclip-Editor. Die Unterscheidung Source > Record wird gar nicht gemacht.
Nein, in dem Beispiel wäre der Clip unverändert aus der Kamera und einfach importiert worden. Von mir aus hat er dann 4 Audiospuren statt 8, aber Video und Audio sind ein File.



Antwort von dienstag_01:

Was ich im Gegensatz zu Avid an Premiere und Resolve sehr schätze, ist der Drag and Drop Workflow und überhaupt die deutlich größere Nähe zur, ich nenne es jetzt mal *Computerwelt*.
Bis hin zu Begrifflichkeiten.
Ich habe am Avid gefühlt 10 Jahre gebraucht, bis ich mal Clips innerhalb einer Timeline mit der Maus und Tastatur duplizieren konnte (für Varianten).



Antwort von DKPost:

dienstag_01 hat geschrieben:
Was ich im Gegensatz zu Avid an Premiere und Resolve sehr schätze, ist der Drag and Drop Workflow und überhaupt die deutlich größere Nähe zur, ich nenne es jetzt mal *Computerwelt*.
Bis hin zu Begrifflichkeiten.
Ich habe am Avid gefühlt 10 Jahre gebraucht, bis ich mal Clips innerhalb einer Timeline mit der Maus und Tastatur duplizieren konnte (für Varianten).
Klar, das ist einer der größten Unterschiede. Ursprünglich hat man in Avid die Maus ja so gut wie garnicht benutzt. Das geht natürlich immernoch und meiner Meinung nach kann man so auch verdammt schnell sein, aber Avid hat sich da etwas geöffnet. Drag & Drop, schieben auf der Timeline, Clips markieren in der Timeline... das gab es früher so ja garnicht. Mittlerweile funktioniert das ähnlich wie in Premiere oder Resolve auch. Einen Clip in der Timeline duplizieren geht mittlerweile auch über alt + anklicken und verschieben. Dann wird der Clip automatisch kopiert.



Antwort von dienstag_01:

DKPost hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Was ich im Gegensatz zu Avid an Premiere und Resolve sehr schätze, ist der Drag and Drop Workflow und überhaupt die deutlich größere Nähe zur, ich nenne es jetzt mal *Computerwelt*.
Bis hin zu Begrifflichkeiten.
Ich habe am Avid gefühlt 10 Jahre gebraucht, bis ich mal Clips innerhalb einer Timeline mit der Maus und Tastatur duplizieren konnte (für Varianten).
Klar, das ist einer der größten Unterschiede. Ursprünglich hat man in Avid die Maus ja so gut wie garnicht benutzt. Das geht natürlich immernoch und meiner Meinung nach kann man so auch verdammt schnell sein, aber Avid hat sich da etwas geöffnet. Drag & Drop, schieben auf der Timeline, Clips markieren in der Timeline... das gab es früher so ja garnicht. Mittlerweile funktioniert das ähnlich wie in Premiere oder Resolve auch. Einen Clip in der Timeline duplizieren geht mittlerweile auch über alt + anklicken und verschieben. Dann wird der Clip automatisch kopiert.
Ja. Und das ist für mich auch völlig ok. Aber ich denke, dass man am Avid nichts intuitiv durch ausprobieren erlernen kann, da braucht es immer die Anleitung. Die anderen Programme sind viel mehr Computerprogramme, die kann man einfach mal starten und dann findet man sich mit der Zeit schon. So als grundsätzliche Tendenz.



Antwort von DKPost:

dienstag_01 hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:


Klar, das ist einer der größten Unterschiede. Ursprünglich hat man in Avid die Maus ja so gut wie garnicht benutzt. Das geht natürlich immernoch und meiner Meinung nach kann man so auch verdammt schnell sein, aber Avid hat sich da etwas geöffnet. Drag & Drop, schieben auf der Timeline, Clips markieren in der Timeline... das gab es früher so ja garnicht. Mittlerweile funktioniert das ähnlich wie in Premiere oder Resolve auch. Einen Clip in der Timeline duplizieren geht mittlerweile auch über alt + anklicken und verschieben. Dann wird der Clip automatisch kopiert.
Ja. Und das ist für mich auch völlig ok. Aber ich denke, dass man am Avid nichts intuitiv durch ausprobieren erlernen kann, da braucht es immer die Anleitung. Die anderen Programme sind viel mehr Computerprogramme, die kann man einfach mal starten und dann findet man sich mit der Zeit schon. So als grundsätzliche Tendenz.
Sehe ich auch so. Ich halte es auch für sehr unwahrscheinlich das junge Leute die anfangen wollen zu schneiden irgendwie von selbst bei Avid landen. Und falls doch ist man vom Interface erstmal abgeschreckt.



Antwort von dienstag_01:

DKPost hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Ja. Und das ist für mich auch völlig ok. Aber ich denke, dass man am Avid nichts intuitiv durch ausprobieren erlernen kann, da braucht es immer die Anleitung. Die anderen Programme sind viel mehr Computerprogramme, die kann man einfach mal starten und dann findet man sich mit der Zeit schon. So als grundsätzliche Tendenz.
Sehe ich auch so. Ich halte es auch für sehr unwahrscheinlich das junge Leute die anfangen wollen zu schneiden irgendwie von selbst bei Avid landen. Und falls doch ist man vom Interface erstmal abgeschreckt.
Ich mag ihn trotzdem - obwohl ich fast nichts mehr damit mache. Oder weil? Ah, glaub nicht ;)



Antwort von Frank Glencairn:

dienstag_01 hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:


Im Source Viewer sehe ich aber keine Spuren, oder? Und um sie in einer Timeline zu sehen muss ich sie auch in die Timeline schneiden, oder nicht?
Das kann sein.

Edit: Den klassischen Grundgedanke von Bild- (und Ton-) Schnitt gibt es in Premiere und Resolve scheinbar nicht mehr: man hat einen Zuspieler und einen Rekorder und kann in beiden alles Material bis auf die Einzelspur (und den Effekt) überblicken.

Ja und nein.

Natürlich kann ich mir einen Clip mit Tonspur im Source anzeigen lassen - halt nicht alle 8 Spuren auf einmal.
Das geht nur auf der Media Seite (und ich glaub auch auf der Cut Seite - nagel mich aber nicht fest).

Premiere weiß ich aktuell nicht, da bin ich schon fast so lange raus wie aus Avid.



Antwort von Axel:

Also dies hier geht nur in einem Timeline-Clip, soweit ich das rasch nachvollziehen kann (mit Stereo zu Dual-Mono halt), d.h. bei (Browser/Source-) "Clip öffnen" ist "Audiokomponenten erweitern" ausgegraut. Ist das mehr oder weniger das, worum es in dem 8-Kanal-Clip ging?

Was Jordan nicht erwähnt, obwohl es geht, wie ich gerade probiert habe: jeder der Kanäle kann seine eigene Audiorolle bzw. Subrolle bekommen.



Antwort von DKPost:

Axel hat geschrieben:
Also dies hier geht nur in einem Timeline-Clip, soweit ich das rasch nachvollziehen kann (mit Stereo zu Dual-Mono halt), d.h. bei (Browser/Source-) "Clip öffnen" ist "Audiokomponenten erweitern" ausgegraut. Ist das mehr oder weniger das, worum es in dem 8-Kanal-Clip ging?

Was Jordan nicht erwähnt, obwohl es geht, wie ich gerade probiert habe: jeder der Kanäle kann seine eigene Audiorolle bzw. Subrolle bekommen.
Ich habe mal einen kurzen, hochprofessionellen Clip von einem simplen Beispiel hochgeladen :D
Am Anfang ist die Record Timeline offen, danach lade ich einen Clip (keine Timeline, einfach nur den importierten Clip) in den Viewer und schalte dann Record/Source um. Der untere Rand ist leider abgeschnitten, das ist der toggle source/record Knopf, den sieht man jetzt leider nicht. Liegt bei mir normalerweise sowieso auf der Tastatur.
Ich hoffe, dass es so etwas klarer wird.

https://streamable.com/jmbcgh



Antwort von berlin123:

DKPost hat geschrieben:

Ich hoffe, dass es so etwas klarer wird.
Yes, thx. Keine schlechte Funktion.



Antwort von videotracker:

Ich kann mich da nur anschließen, die fehlenden Funktionen/Möglichkeiten verhindern leider teilweise eine professionelle Nutzung. Ich arbeite für TV-Sender die erwarten, daß sendefertige Beiträge mit mindestens 2x2 Tonspuren angeliefert werden: Stereospur mit IT-Mischung und Stereospur mit fertigem Sendeton. Da FCP leider nur die Wahl zwischen Stereo und 5.1 lässt muß ich jeden Beitrag mit Premiere nachbearbeiten :-( auch mit einem Umweg über LogicX habe ich bislang keine Lösung dazu gefunden. Hat hier jemand einen Tipp für einen praktikablen Workflow? Auch die Keyframesteuerung ist leider nicht mehr zeitgemäß. Ein "dynamisches Ein und Ausskalieren" ist sonst eigentlich mit allen mir bekannten Konkurrenten möglich.



Antwort von R S K:

videotracker hat geschrieben:
… verhindern leider teilweise eine professionelle Nutzung. Ich arbeite für TV-Sender die erwarten, daß sendefertige Beiträge mit mindestens 2x2 Tonspuren angeliefert werden: Stereospur mit IT-Mischung und Stereospur mit fertigem Sendeton. Da FCP leider nur die Wahl zwischen Stereo und 5.1 lässt muß ich jeden Beitrag mit Premiere nachbearbeiten
Sorry, aber das ist natürlich Unsinn. Da fehlen dir scheinbar einige wichtige Basics. Die Projekteinstellungen lassen vielleicht nur Stereo und 5.1 als Vorgabe zu, aber bei der Ausgabe kannst du alles erdenkliche machen, völlig Wurst wie das Projekt eingestellt ist. Ob 2x2, 8x1, 14x2+3x1 oder oder oder. Du solltest dich mal mit dem Prinzip der "Rollen" (vor allem bei der Ausgabe) vertraut machen. Sie sind exponentiell mächtiger als alles was das archaische Spuren-Paradigma zu bietet hat.

Evtl. helfen dir eins dieser kurzen Videos auf die Sprünge, auch wenn die Ausgabe selbst nicht behandelt wird.



Eine etwas ältere Ansicht…



Bei der Ausgabe wählst du dann ganz einfach "Rollen als: Quicktime-Film mit mehreren Spuren" aus und konfigurierst es nach Herzenslust… fertig.



Antwort von R S K:

Jott hat geschrieben:
Wenn dieser simple Workaround-Vorschlag für den Premiere-Wunsch - in 15 Sekunden eingerichtet - fcp disqualifiziert, dann einfach weg damit. Easy!
Wer aber wiederum die einfachsten Grundlagen von Final Cut Pro beherrscht, der/die wird weder "Pancaking" brauchen, jemals vermissen noch je wieder zu ihnen zurück wollen. Die die alte Zöpfe nicht abschneiden können/wollen oder sich stur ihrem "Muscle Memory" hingeben wollen natürlich schon. Geht für mich mit dem noch viel unsinnigeren "Ich sammele meine Selects am Ende der Timeline und ziehe sie nach Bedarf nach vorne" Taktik einher. 🤦🏼???

Das es in Premiere Sinn macht und hilfreich ist hat mit Premiere (und andere NLEs) zu tun, nicht damit, dass es tatsächlich automatisch überall sonst ein Vorteil darstellt. Denn wer weiß was Dinge wie Favoriten oder Schlagwortsammlungen oder auch Intelligente Schlagwortsammlungen etc. sind und verstanden hat wie man richtig mit ihnen umgeht und sie entsprechend intelligent einsetzt, wird schnell merken wie viel effizienter sie sind als das (im Kontext von FC) gänzlich unnütze "Pancaking" was mein Bildschirm einfach nur unnötig zumüllt.



Antwort von Axel:

"R S K" hat geschrieben:
Bei der Ausgabe wählst du dann ganz einfach "Rollen als: Quicktime-Film mit mehreren Spuren" aus und konfigurierst es nach Herzenslust… fertig.
Wollte ich schreiben, ehrlich. Mangels eigener Erfahrungen mit "Quicktime-Film mit mehreren Spuren" hab ich mich dann nicht getraut.



Antwort von Frank Glencairn:

Technische Eigenheiten mal außen vor - was ist eigentlich aus dem "offenen Brief" geworden?
Bekommen die Verfasser jetzt mehr Jobangebote, oder ist das ganze einfach nur im Sand verlaufen?



Antwort von R S K:

Apple hat geantwortet, wenn auch in der üblichen "reduzierten" Art. Nach dem Motto "das und das haben wir vor". Halt ohne direkten Bezug auf den Inhalt des Open Letters.

To the authors of the recent open letter regarding Final Cut Pro in the TV and film industry: the creative community has always been so important to us at Apple, and we’re grateful for your feedback.
There have been many compelling projects created to date with Final Cut Pro — from Hollywood movies and high-profile commercials, to major television shows and impressive work by the biggest names in online content creation.
While we believe we have plans in place to help address your important feature requests, we also recognize the need to build on those efforts and work alongside you to help support your film and TV projects and keep you posted on important updates. This includes taking the following steps:
  • Launching new training products and Apple-authorized certifications for pro video starting this month with our partner Future Media Concepts.
  • Establishing a panel of industry experts for regular consultations, starting this summer
  • Expanding the content and frequency of Final Cut Pro workshops for major film and television productions.
  • We would love to work with you to help support your film and TV projects, and we will continue to explore opportunities that allow us to better connect and foster important dialogue with our devoted community of users going forward.

    1. gibt es schon (auch bald in Deutsch 😏)
    2, weiß nur Apple
    3. gibt es auch schon.

    Wie es danach weitergeht bleibt abzuwarten.

    "Frank Glencairn" hat geschrieben:
    Bekommen die Verfasser jetzt mehr Jobangebote…
    Keine Ahnung was du da wieder für Vorstellungen hast. War auch nicht mal im entferntesten der Sinn der Sache, dem Einzelnen zu dienen. 🙄

    Aber ich denke wir wissen alle, dass es dich so oder so nicht wirklich im geringsten ernsthaft interessiert.



    Antwort von berlin123:

    "R S K" hat geschrieben:
    Aber ich denke wir wissen alle, dass es dich so oder so nicht wirklich im geringsten ernsthaft interessiert.
    Das ist aber unfair. Frank hat eine Chance verdient dem wohlgesinnten Forum das Gegenteil zu beweisen. 5 Fotos vor Ort als Teilnehmer hier https://www.fcpglobalsummit.com/berlin/ als Beweis aufnehmen und teilen. Obendrein kann er da etwas vernünftiges Lernen und was für die Karriere tun.



    Antwort von roki100:

    Apple braucht genau solche Leute wie Frank, die ihnen erklären, wie man zB. Color Space in FCPX professionell umsetzt und dem Kunden auch so serviert. Aber so, wie es aktuell ist, ist doch Banane - "Die Farbverarbeitungseinstellung für die Mediathek" und die Auswahlmöglichkeit zwischen "Standard" und "Breiter Gamut HDR" wird jeden Nutzer etwas verwirren, spätestens dann, wenn man unterschiedliche Ergebnisse sieht.

    Einfacher ist es, diese unnötige Auswahlmöglichkeit in "Farbverarbeitungseinstellung für die Mediathek" zu entfernen und im Hintergrund stets auf "Breiter Gamut HDR" zu belassen. Denn die Auswahlmöglichkeit "Standard" ist überflüssig, weil man den Farbraum für Projekte sowieso ändern kann:
    Bildschirmfoto 2022-10-31 um 09.25.01.png



    Antwort von R S K:

    roki100 hat geschrieben:
    wie man zB. Color Space in FCPX professionell umsetzt und dem Kunden auch so serviert.
    Meinst du so "professionell", super verständlich und vor allem ultra-intuitiv umgesetzt wie Premiere, Avid und Resolve es gemacht haben und "dem Kunden auch so serviert"?

    😂👍🏼

    Alles klar. Ich nehme die "total unprofessionelle!" Art wie FC es macht jeder Zeit gerne über dem völlig wirren Gefummel und Geklicke was die anderen einem abverlangen, danke. Kannst ja von FC wegbleiben wenn's so schlimm ist. 🤷🏼???



    Antwort von roki100:

    "R S K" hat geschrieben:
    roki100 hat geschrieben:
    wie man zB. Color Space in FCPX professionell umsetzt und dem Kunden auch so serviert.
    Meinst du so "professionell", super verständlich und vor allem ultra-intuitiv umgesetzt wie Premiere, Avid und Resolve es gemacht haben und "dem Kunden auch so serviert"?
    Nein. Ich meinte so wie ich das meinte. ;)
    Alles klar. Ich nehme die "total unprofessionelle!" Art wie FC es macht jeder Zeit gerne über dem völlig wirren Gefummel und Geklicke was die anderen einem abverlangen, danke. Kannst ja von FC wegbleiben wenn's so schlimm ist. 🤷🏼???
    Jetzt übertreib mal nicht ;) ich arbeite gerne mit FCPX, vor allem mit Motion...kannst dir eher solche unnötige Texte sparen, oder Du erklärt mir vernünftig "Standard" und "Wide Gamut HDR" -Logik unter "Die Farbverarbeitungseinstellung für die Mediathek" .
    Vll. ist das etwas nützliches und ich habe es nicht verstanden 🤷🏿??? Mit dem Hinweis unter "Die Farbverarbeitungseinstellung für die Mediathek"...
    "Diese Einstellung ändert den geltenden Farbraum und die Verarbeitung für Effekte, einschließlich der integrierten Kamera LUT-Konvertierung für Protokollmedien. Dadurch kann sich das Aussehen aller Projekte in Medien in der Mediathek ändern."
    ...komme ich nicht klar.



    Antwort von Darth Schneider:

    Nun ja, was ist Ultra intuitiv ?
    Oder besser gefragt, für wen ist das Ultra intuitiv ?

    Für Peter ja, für Paul nein, für die Tante Olga, so dazwischen ?

    Intuitiv, was Software und Hardware anbelangt, kann man nicht wirklich verallgemeinern.;))
    Die Hersteller können nur schätzen was bei möglichst vielen Usern vielleicht funktioniert und entsprechend programmieren…D

    Alle Menschen ticken etwas anders.

    Ich z.B. finde Final Cut Pro (immer noch) viel intuitiver als Resolve und Premiere zusammen.
    (Gut Premiere hab ich gar nicht mehr auf dem Rechner.)
    Und Final Cut liegt mir irgendwie einfach, ich kenne das schon (gefühlt) ewig.
    Und ich mag auch iMovie, intuitiver geht es nicht….;)

    Ich nutze aber dennoch zu 90% am liebsten nur Resolve Studio, nur weil es einfach alles kann was ich brauche. (Final Cut Pro nur noch ganz selten).

    Der nächste denkt und tickt wieder ganz anders…

    Sehr gut in jeder Hinsicht sind doch heute eigentlich alle vergleichbaren Schnittprogramme
    Hängt doch auch nicht zuletzt von den Kameras und Codecs ab die man gerne nutzt…
    Gruss Boris



    Antwort von lasi:

    roki100 hat geschrieben:

    Vll. ist das etwas nützliches und ich habe es nicht verstanden 🤷🏿??? Mit dem Hinweis unter "Die Farbverarbeitungseinstellung für die Mediathek"...
    "Diese Einstellung ändert den geltenden Farbraum und die Verarbeitung für Effekte, einschließlich der integrierten Kamera LUT-Konvertierung für Protokollmedien. Dadurch kann sich das Aussehen aller Projekte in Medien in der Mediathek ändern."
    ...komme ich nicht klar.
    Das schwer verständliche ist da ehr der deutschen Übersetzung geschuldet.
    "This setting changes the working color space and processing for effects, including built-in camera LUT conversions for log media, and may affect the appearance of all projects and media in the library."
    macht's doch rund…



    Antwort von roki100:

    lasi hat geschrieben:
    roki100 hat geschrieben:

    Vll. ist das etwas nützliches und ich habe es nicht verstanden 🤷🏿??? Mit dem Hinweis unter "Die Farbverarbeitungseinstellung für die Mediathek"...
    "Diese Einstellung ändert den geltenden Farbraum und die Verarbeitung für Effekte, einschließlich der integrierten Kamera LUT-Konvertierung für Protokollmedien. Dadurch kann sich das Aussehen aller Projekte in Medien in der Mediathek ändern."
    ...komme ich nicht klar.
    Das schwer verständliche ist da ehr der deutschen Übersetzung geschuldet.
    "This setting changes the working color space and processing for effects, including built-in camera LUT conversions for log media, and may affect the appearance of all projects and media in the library."
    macht's doch rund…
    Egal ob deutsch oder englisch.
    Wenn unter "Farbverarbeitungseinstellung für die Mediathek" "Breiter Gamut HDR" ausgewählt ist, kannst Du für jedes Projekt Farbraum auswählen (inkl. Standard - Rec709, das wiederum besseres Ergebnis liefert, als wenn unter "Farbverarbeitungseinstellung für die Mediathek" "Standard" ausgewählt ist):
    Bildschirmfoto 2022-10-31 um 09.25.01.png Warum soll ich unter "Farbverarbeitungseinstellung für die Mediathek" "Standard" wählen, wenn damit die Auswahlmöglichkeit für einzelne Projekte (innerhalb der Metiathek) dann nicht zur Verfügung stehen?

    Die Logik dahinter, alle Projekte innerhalb der Mediathek in "Standard" zu erzwingen, ist mir unbegreiflich. Die Auswahlmöglichkeit ist verwirrend oder überflüssig. Siehe außerdem ab diesen Beitrag: viewtopic.php?f=5&t=156451&p=1149994&hi ... R#p1153173

    Gerade wenn man mit ProRes RAW arbeitet, ist das verwirrend. Hab einige Tutorials gesehen, die falschen Workflow für ProRes RAW anwenden, indem "Standard" unter "Farbverarbeitungseinstellung für die Mediathek" ausgewählt wird, weil man logischerweise davon ausgeht, dass sich das Projekte dann in Rec709 Farbraum befindet, ohne aber zu wissen, dass man Details in den Highlights damit nicht mehr retten kann...

    Schau dir das Video ab 9:10 an:

    https://youtu.be/-VNh2KfzJW4?t=552



    Antwort von lasi:

    stimmt, das könnte apple entschlacken.
    verrückte Übergangszeit.



    Antwort von vaio:

    roki100 hat geschrieben:
    Warum soll ich unter "Farbverarbeitungseinstellung für die Mediathek" "Standard" wählen, wenn damit die Auswahlmöglichkeit für einzelne Projekte (innerhalb der Metiathek) dann nicht zur Verfügung stehen?


    Hinsichtlich Farbraum und Effektverarbeitung die vollumfängliche Kompatibilität beim zusammenführen älterer Mediatheken ("Standard") in einer Neuen zu gewährleisten?



    Antwort von Darth Schneider:

    Was ja gerade bei kleinen TV Sendern und Video Produktions Creators sicher öfters mal von Nöten sein wird, genau das zu gewährleisten..;)
    Diese Art von Apps sind halt nicht zwangsläufig für Hobbisten Anforderungen ausgelegt. Möglichst bequem zu bedienen zu sein…
    (Siehe Avid ! ;)))
    Gruss Boris



    Antwort von videotracker:

    Danke für den Tipp mit den Rollen. Leider ist das Problem, daß ich Quicktime nicht verwenden kann, da der Sender MXF/XD-Cam-422-25i mit 8 Spuren verlangt und beim Export dann die Option Rollen zu konfigurieren nicht existiert. Muß ich dazu den Compressor kaufen/verwenden?



    Antwort von R S K:

    roki100 hat geschrieben:
    Mit dem Hinweis unter "Die Farbverarbeitungseinstellung für die Mediathek"...
    "Diese Einstellung ändert den geltenden Farbraum und die Verarbeitung für Effekte, einschließlich der integrierten Kamera LUT-Konvertierung für Protokollmedien. Dadurch kann sich das Aussehen aller Projekte in Medien in der Mediathek ändern."
    ...komme ich nicht klar.
    Wo genau findet man diese Passage? Link? Im Handbuch jedenfalls finde ich das nicht.

    Und warum du die völlig falschen Schlüsse aus dem Video von AtomOS ziehst ist mir ehrlich gesagt zu anstrengend im Detail zu erklären bzw. auszutippeln. Ich sage nur soviel: die Tatsache, dass seine Highlights geclippt waren und er sie nicht zurückholen konnte bzw. sie trotz Anpassung geclippt blieben, hatte nichts damit zu tun, dass die Mediathek auf "Standard" gestellt war. Es umzuschalten ist/war lediglich eine mögliche Lösung. Das hätte er besser erklären können. Bzw., genau genommen, erklärt er es gegen Ende! Also evtl. nochmals schauen und genauer (richtig) verstehen?

    Und ja, die Tatsache, dass Mediathek und Projekt getrennt ein- bzw. umgestellt werden können und man eben NICHT einfach immer Wide Gamut eingestellt haben sollte hat einen sehr guten Grund. Der Vorgang könnte aber noch ein wenig optimiert und verständlicher gemacht werden, ja. Speziell für Leute die die ganze HDR-Nummer scheinbar sowieso noch nicht wirklich verstehen. Mir hat aber auch ein Vögelchen gezwitschert dass sie daran arbeiten.


    videotracker hat geschrieben:
    Danke für den Tipp mit den Rollen. Leider ist das Problem, daß ich Quicktime nicht verwenden kann, da der Sender MXF/XD-Cam-422-25i mit 8 Spuren verlangt und beim Export dann die Option Rollen zu konfigurieren nicht existiert. Muß ich dazu den Compressor kaufen/verwenden?
    Man kann sehr wohl und sehr einfach eine mehrspurige MXF direkt aus Final Cut Pro ausgeben insofern das Projekt (logischerweise) nicht >HD ist. Du kannst sogar NUR eine mehrspurige MXF (mit Rollen) ausgeben! Und ja auch mit XDCam HD422.


    zum Bild


    So viel zu "verhindert leider eine professionelle Nutzung". 😒



    Antwort von videotracker:

    Danke für Deine natürlich richtige Antwort, hab meinen Fehler gefunden.Bildschirmfoto 2022-11-02 um 09.37.45.png



    Antwort von Darth Schneider:

    @RSK
    Scheint mir wirklich sehr kompliziert zu sein, und man braucht zwingend einen korrekt kalibrierten echt HDR fähigen Computer Monitor.
    (und zusätzlich (gefühlt) ein halbes Studium)
    Zu viel für mich…
    https://trendblog.euronics.de/pc-notebo ... ard-93449/
    (Den Aufwand würde ich mir jetzt lieber sparen und jemanden (wie Frank oder Kluster) bezahlen der mir das Material zu echtem HDR hinbiegt..;)))

    Was dennoch interessant zu wissen wäre, ist, wie filmt man denn eigentlich am besten wenn es am Schluss möglichst wie HDR sein soll ?
    Auf was muss man vor allem achten ?
    Etter. Was noch ?
    Gruss Boris



    Antwort von R S K:

    videotracker hat geschrieben:
    Danke für Deine natürlich richtige Antwort, hab meinen Fehler gefunden.
    Ja, das ist ja auch ein Compressor Preset. Damit geht es nicht… ist aber auch gänzlich unnötig. Wie du jetzt hoffentlich weißt. 😏



    Antwort von Frank Glencairn:

    "Darth Schneider" hat geschrieben:


    Was dennoch interessant zu wissen wäre, ist, wie filmt man denn eigentlich am besten wenn es am Schluss möglichst wie HDR sein soll
    Auf was muss man vor allem achten ?
    Solange du nicht auf irgendwelche Effekthascherei aus bist, eigentlich auf gar nix.
    HDR behebt ja nur das Problem, daß Kameras seit Jahren schon viel mehr sehen, als TVs darstellen können.



    Antwort von roki100:

    "R S K" hat geschrieben:
    roki100 hat geschrieben:
    Mit dem Hinweis unter "Die Farbverarbeitungseinstellung für die Mediathek"...
    "Diese Einstellung ändert den geltenden Farbraum und die Verarbeitung für Effekte, einschließlich der integrierten Kamera LUT-Konvertierung für Protokollmedien. Dadurch kann sich das Aussehen aller Projekte in Medien in der Mediathek ändern."
    ...komme ich nicht klar.
    Wo genau findet man diese Passage? Link? Im Handbuch jedenfalls finde ich das nicht.
    Links Mediathek auswählen und rechts auf "Ändern": Bildschirmfoto 2022-11-02 um 21.31.05.png
    Und ja, die Tatsache, dass Mediathek und Projekt getrennt ein- bzw. umgestellt werden können und man eben NICHT einfach immer Wide Gamut eingestellt haben sollte hat einen sehr guten Grund.
    Nein, wenn man genauer nachdenkt, es gibt gar keinen sinnvollen Grund, weil Du mit dem Auswahl "Breiter Gamut HDR" a) sowieso einzelne Projekte passend entweder auf Rec709 oder HDR Rec2020 (PQ, HLG) setzen kannst (in meinem Fall ist das Projekt auf "Standard - Rec. 709") und b) hast mehr Details in den Highlights (nicht nur mit ProResRAW...):
    Bildschirmfoto 2022-11-02 um 21.42.43.png (Clip/Projekt ist kein ProResRAW, sondern h264 10Bit 422)

    Wie auf das Bild zu sehen, ich habe unter Mediathekseigenschaften "Standard" ausgewählt und egal was Du dann mit Farbräder machst, Du bekommst die Details in den Highlights nicht so wiederhergestellt, wie mit Mediathekseigenschaften "Breiter Gamut HDR" und Projekt-Farbraum "Standard - Rec. 709".

    Mit ProResRAW sieht es so aus wie in dem gezeigten YouTube-Video, oder siehe zB. diesen Beispiel: Bildschirmfoto 2022-11-02 um 22.11.43.png



    Antwort von Darth Schneider:

    @Frank
    Was sind die Messgrössen ? Bei eigenen Projekten. Woher weisst ich ob das dann auf dem HDR Tv auch wirklich HDR ist…?
    Es wird ja wahrscheinlich kaum genügen, alles auf Wide Gamut umzustellen und ein paar Details in den Highlights zurück zu holen..;) ?

    Oder ist das dann alles doch zu kompliziert zum hier erklären ?
    Gruss Boris



    Antwort von Frank Glencairn:

    Deine Kamera nimmt quasi immer HDR auf - egal was du vor der Linse hast.
    Und jedes Material das du in deine Timeline wirfst und gradest, ist zunächst mal immer HDR, solange du einen Szene referenced Workflow hast. Allerdings siehst du das alles erst, auf einem entsprechenden Monitor, der auch tatsächlich HDR wiedergeben kann.

    Wenn du in REC 709 arbeitest (Display referenced) dann quetscht oder komprimierst du dein HDR Material ja nur in den kleineren Raum deines Monitors - d.h. der Monitor bekommt nur das, was er auch darstellen kann. Wenn du nen HDR Monitor hast, fällt diese "Quetschen" quasi weitgehend weg.

    Vereinfacht könnte man auch sagen daß das was wir als HDR bezeichnen, erst auf dem Bildschirm entsteht.
    Also Entweder auf deinem Vorschau Monitor oder auf dem jeweiligen Enduser Display.

    Deshalb mußt du dir da beim Dreh überhaupt keinen Kopf machen.

    Und was bedeutet denn HDR am Ende des Tages überhaupt für uns?

    1. Du hast nen größeren Farbraum, was aber in der Realität nur selten zum Tragen kommt, da wir bereits den 709 Farbraum nur in Extremfällen an die Grenze bringen.

    2. Du kannst ein paar Sachen heller (viel heller) machen, was aber ebenfalls seine Grenzen hat, da diese Highlights entweder ablenken oder unangenehm anzusehen sind.

    3. Du hast wirklich schwarzes Schwarz da wo du es brauchst, weil OLED TVs das halt können (also wenigstens in einem völlig abgedunkelten Raum) und das ist IMHO der größte Vorteil von HDR.



    Antwort von Darth Schneider:

    @Frank
    Danke das ist hilfreich.
    Noch ne kleine Frage:
    Was ist wenn ich nen Film am Schluss beim Export in Wide Gamut lasse, den so auf einen Stick in h264/h265, schmeisse und der Kunde noch kein OLED TV hat ?
    Wird das zum Problem ?
    Gruss Boris



    Antwort von R S K:

    roki100 hat geschrieben:
    Links Mediathek auswählen und rechts auf "Ändern":
    Danke. Habe ich gemeldet. Wird geändert bzw. korrigiert.

    roki100 hat geschrieben:
    b) hast mehr Details in den Highlights (nicht nur mit ProResRAW...):
    (Clip/Projekt ist kein ProResRAW, sondern h264 10Bit 422)
    Puh. Wie gesagt, zu anstrengend. Vor allem, weil alles in deinem Video bereits insgesamt super erklärt wird!

    Nochmals: es hat einen sehr guten Grund warum es diese Differenzierung auf Mediatheks- und Projektebene gibt. Das vereinfachte Fazit ist (wie es ja auch im Dialogfenster und überall im Handbuch steht), dass man entsprechend vermeiden sollte 709 und 2020 Material in einer Mediathek zu mischen, wenn möglich. Ich habe auch keine Ahnung wie es andere NLEs schaffen diese potentielle (nominalen) Probleme zu vermeiden. Wenn überhaupt.

    Die größte Ironie dabei ist vor allem, dass du mit deinem Beispiel bestens demonstrierst warum… ohne es zu wissen! 😄 Scheinbar weil du nicht den entscheidenden Unterschied zwischen 709 und 2020 kennst?

    Ob und wie es technisch möglich wäre diesen (offensichtlich verwirrenden) Schritt auf Mediatheksebene zu eliminieren weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass es Überlegungen gibt. Andererseits würde ich doch denken und hoffen, dass jeder der HDR produzieren muss/will (oder meint es zu müssen) auch ein Minimum an Basiswissen hat um zu verstehen was da passiert und nicht verwirrt wird.

    Auf die diversen Halbwahrheiten (diplomatisch ausgedrückt) von Frank gehe ich entsprechend gar nicht erst ein.



    Antwort von roki100:

    Die größte Ironie dabei ist vor allem, dass du mit deinem Beispiel bestens demonstrierst warum… ohne es zu wissen! 😄 Scheinbar weil du nicht den entscheidenden Unterschied zwischen 709 und 2020 kennst?
    Wie kommst Du überhaupt auf 2020? Das hat nichts mit 2020 zu tun. Es geht hauptsächlich um (Projekt)"Standard - Rec. 709" und "Standard"(was eigentlich das selbe sein sollte wie "Standard - Rec. 709" ) unter Mediathekseigenschafften, was aber ein anderes Bildergebnis ergibt - in den Highlights, siehe oben nochmal das Orangen-Bild.



    Antwort von R S K:

    roki100 hat geschrieben:
    Wie kommst Du auf 2020? Das hat nichts mit 2020 zu tun.
    Genau diese Denke ist das Problem. Und geht leider auch nicht mit…
    roki100 hat geschrieben:
    Ich weiß ganz genau was ich tue, keine Sorge
    … zusammen. Denn dann würdest du a) die Frage nicht stellen und b) dich nicht über die Unterschiede wundern/pikieren.

    roki100 hat geschrieben:
    siehe oben nochmal das Orangen-Bild.
    Siehe oben nochmal was du darunter geschrieben hast. Evtl. kommt du ja irgendwann von selbst drauf. 😒



    Antwort von roki100:

    "R S K" hat geschrieben:
    roki100 hat geschrieben:
    Ich weiß ganz genau was ich tue, keine Sorge
    … zusammen. Denn dann würdest du a) die Frage nicht stellen und b) dich nicht über die Unterschiede wundern.
    (in diesem Fall völlig richtig ist) c) Mediathekseigenschaften "Standard" ist mehr als Blödsinn.

    Du als FCPX Profi, müsstest du doch links oben auf dem Screenshot erkennen, dass das alles nur mit Rec709 zu tun hat. Siehe roten Zeiger:
    Bildschirmfoto 2022-11-03 um 17.13.12.png Nix 2020! Nix HDR! Sondern "Breiter Gamut HDR" und dann das Projekt auf "Standard - Rec. 709" gesetzt.



    Antwort von R S K:

    roki100 hat geschrieben:
    Du als FCPX Profi, müsstest du doch links oben auf dem Screenshot erkennen, dass das alles nur mit Rec709 zu tun hat.
    Ich als "FCP(ohne X) Profi" (wobei FCP dabei völlig irrelevant ist) weiß, dass es mit der Mediathekseinstellung zu tun hat, ja. Völlig logisch! Aber im Gegensatz zu dir, weiß ich, dass das das zu erwartende Ergebnis ist und auch WARUM. Vor allem das es eben, wie schon endlose mal gesagt, nicht "Blödsinn" ist. Kannst du aber gerne weiterhin drauf bestehen.

    🤦🏼???

    Scroll evtl. nochmal kurz ein paar Posts nach oben.



    Antwort von roki100:

    "R S K" hat geschrieben:
    roki100 hat geschrieben:
    Du als FCPX Profi, müsstest du doch links oben auf dem Screenshot erkennen, dass das alles nur mit Rec709 zu tun hat.
    Ich als "FCP(ohne X) Profi" (wobei es völlig FCP irrelevant ist) weiß, dass es mit der Mediathekseinstellung zu tun hat, ja. Völlig logisch! Aber im Gegensatz zu dir, weiß ich, dass das das zu erwartende Ergebnis ist und auch WARUM. Vor allem das es eben, wie schon endlose mal gesagt, nicht "Blödsinn" ist. Kannst du aber gerne weiterhin drauf bestehen.

    🤦🏼???
    Du hast doch nix verstanden :D Geschweige denn, warum Projekt->Farbraum "Standard - Rec. 709" ein anderes/besseres "Rec709"-Bildergebnis liefert, als Mediathekseigenschaften "Standard". ;) Darum geht es doch die ganze Zeit. Dementsprechend ist Mediatheksnseigenschaften "Standard" natürlich mehr als nur Blödsinn.



    Antwort von R S K:

    roki100 hat geschrieben:
    Du hast doch nix verstanden :D Geschweige denn, warum Projekt->Farbraum "Standard - Rec. 709" ein anderes/besseres "Rec709"-Bildergebnis liefert, als Medienseigenschaften "Standard".
    Genau. Rede dir das nur weiter ein. 👍🏼

    🤷🏼???



    Antwort von roki100:

    "R S K" hat geschrieben:
    roki100 hat geschrieben:
    Du hast doch nix verstanden :D Geschweige denn, warum Projekt->Farbraum "Standard - Rec. 709" ein anderes/besseres "Rec709"-Bildergebnis liefert, als Medienseigenschaften "Standard".
    Genau. Rede dir das nur weiter ein. 👍🏼

    🤷🏼???
    mir einreden? Quatsch. Du siehst das Bildergebnis doch selber. Es zeigt aber auch, dass das klar für Verwirrung sorgt.



    Antwort von R S K:

    roki100 hat geschrieben:
    Es zeigt aber auch, dass das klar für Verwirrung sorgt.
    Womit du nur für dich selbst sprichst.



    Antwort von roki100:

    "R S K" hat geschrieben:
    roki100 hat geschrieben:
    Es zeigt aber auch, dass das klar für Verwirrung sorgt.
    Womit du nur für dich selbst sprichst.
    Wo Du doch die Bilder auch siehst und trotzdem schwer hast, irgendwie ehrlich zu sein und zuzugeben. Hauptsache andere sind verwirrt und Du und Apple Blind? Wenn nicht, dann erklärt mal, warum Projekt->Farbraum "Standard - Rec. 709" ein anderes "Rec709"-Bildergebnis (mehr Details in den Highlights) liefert, als Mediathekseigenschaften "Standard"?

    Wenn man "Breiter Gamut HDR", Projekt auf Rec709, mit DaVinci Rec709 vergleicht, bekommt man das selbe Bildergebnis. Nicht aber wenn Mediathekseigenschaften "Standard" ausgewählt ist. Und wenn das definitiv so ist, wofür ist dann Mediathekseigenschaften "Standard" überhaupt sinnvoll? Hmm...keine Ahnung.
    Und das andere wäre noch: Wenn man für Projekt sowieso einen Farbraum auswählen kann (auch Rec709), dann braucht man doch kein Mediathekseigenschaften -"Standard". 🤷🏿???



    Antwort von R S K:

    roki100 hat geschrieben:
    dann erklärt mal, warum Projekt->Farbraum "Standard - Rec. 709" ein anderes "Rec709"-Bildergebnis (mehr Details in den Highlights) liefert, als Mediathekseigenschaften "Standard"?
    Weil du nicht mal den entscheidenden Unterschied zwischen dem 709 und 2020 Farbraum kennst/verstanden hast. Wie schon gesagt. Sonst würde es sich dir sehr schnell erschließen.

    roki100 hat geschrieben:
    Wenn man "Breiter Gamut HDR", Projekt auf Rec709, mit DaVinci Rec709 vergleicht, bekommt man das selbe Bildergebnis.
    Wie DVR standardmäßig eingestellt ist oder was du womöglich umgestellt hast weiß ich nicht.

    roki100 hat geschrieben:
    Wenn man für Projekt sowieso einen Farbraum auswählen kann (auch Rec709), dann braucht man doch kein Mediathekseigenschaften -"Standard". 🤷🏿???
    Wenn man es verstanden hat, dann sehr wohl. 🤷🏼???



    Antwort von Frank Glencairn:

    "Darth Schneider" hat geschrieben:

    Was ist wenn ich nen Film am Schluss beim Export in Wide Gamut lasse, den so auf einen Stick in h264/h265, schmeisse und der Kunde noch kein OLED TV hat ?
    Wird das zum Problem ?
    Yup, wobei es ja auch HDR TVs ohne OLED gibt.
    Aber wenn der TV halt kein HDR kann (und da haben wir noch nicht mal über die verschiedenen Versionen gesprochen) dann wird das nix, wenn man ihm HDR Material füttert.



    Antwort von Darth Schneider:

    @Frank
    Nun ja, halt doch erst bearbeiten mit Wide Gamut in Resolve, dann ab mit dem Wide Gamut Color Master ins Handbreak, dort in Rec 709 Umwandeln, und festig..? ;)
    Gruss Boris



    Antwort von Frank Glencairn:

    Nee, so geht das ned.
    Das muß schon aus Resolve als 709 kommen, bevor du in Handbrake rein gehst.



    Antwort von R S K:

    Aus Resolve selbst kann man also nicht einfach 709 ausgeben. Interessant. 😏

    Warum sonst sollte man den überflüssigen Weg über (warum auch immer gerade) "Handbrake" machen wollen/müssen?

    Mal ganz davon abgesehen, dass das ganze nicht weiter OT sein könnte. 🙄



    Antwort von Frank Glencairn:

    "R S K" hat geschrieben:

    Warum sonst sollte man den überflüssigen Weg über (warum auch immer gerade) "Handbrake" machen wollen/müssen?
    Weil bessere Qualität und kleinere Filesize von x264.



    Antwort von Axel:

    Warum nicht gleich H.265? Noch kleiner. Und geht aus Resolve.



    Antwort von roki100:

    "R S K" hat geschrieben:
    roki100 hat geschrieben:
    dann erklärt mal, warum Projekt->Farbraum "Standard - Rec. 709" ein anderes "Rec709"-Bildergebnis (mehr Details in den Highlights) liefert, als Mediathekseigenschaften "Standard"?
    Weil du nicht mal den entscheidenden Unterschied zwischen dem 709 und 2020 Farbraum kennst/verstanden hast. Wie schon gesagt. Sonst würde es sich dir sehr schnell erschließen.
    Nochmal: es hat nichts mit 2020 zu tun, es geht hauptsächlich um Projekt -> Farbraum -> Standard - Rec. 709:

    Bildschirmfoto 2022-11-04 um 15.23.01.png genau da lässt sich auch 2020 auswählen, das nutze ich aber nicht: Bildschirmfoto 2022-11-04 um 15.23.41.png Nochmal: es geht hauptsächlich um Rec709 und es geht nicht um 2020. Alarm Alarm...merkt dir das. ;)



    Antwort von klusterdegenerierung:

    @R S K
    Du bist schon ein komischer fragle, da machst Du auf Youtube mit FC Tutorials den Dicken und wenn hier einer was nicht ganz versteht, kompromittierst Du ihn hier als Volltrottel, geil, so macht man das!



    Antwort von roki100:

    ich verstehe schon (ist ja nicht so dass ich FCP gar nicht beherrsche), Nur erlebe ich zum ersten Mal, dass Apple-Logik in diesem Fall (Breiter Gamut HDR und Standard) Banane ist. Das gehört unbedingt geändert. Einfacher wäre es, die entfernen die Auswahlmöglichkeit in Mediathekseigenschaften und ersetzen es durch was sinnvolles, oder entfernen es komplett und belassen es im Hintergrund auf "Breiter Gamut HDR". Denn Projekte kann man ja passende Farbräume zuweisen. Aber so, neee...ist zB. Mediathekseigenschaften auf "Standard" eingestellt, dann ist Farbraum für Projekt ausgegraut:
    Bildschirmfoto 2022-11-04 um 16.18.24.png Mediathekseigenschaften-"Standard" ist also nichts weiter als Projekteigenschaften "Standard - Rec. 709" und dennoch ist das Bildergebnis (Details in den Highlights) anders.

    Und das zeigt, dass Apple-Logik in diesem Fall nicht nur Banane ist, sondern FCP(ohne "X") Farbraum scheinbar Fehlerhaft.

    Wie man es richtig macht, können die (von mir aus) von BMD DaVinci Resolve abgucken. ;) Bis dahin wird Mediathekseigenschaften auf "Breiter Gamut HDR" gesetzt und Projekteigenschaften auf Rec709.



    Antwort von Frank Glencairn:

    Axel hat geschrieben:
    Warum nicht gleich H.265? Noch kleiner. Und geht aus Resolve.
    Selbiges Ergebnis: aus Handbrake besser und kleiner.



    Antwort von Jörg:

    ich teste gerade die Ausgabe von H265 aus dem in Resolve intergrierten voukoder.



    Antwort von cantsin:

    Jörg hat geschrieben:
    ich teste gerade die Ausgabe von H265 aus dem in Resolve intergrierten voukoder.
    Die ist identisch mit der von Handbrake - und auch mit der von Shutter Encoder -, weil die allesamt unter der Haube ffmpeg verwenden bzw. das eigentliche Encoding von ffmpeg erledigen lassen, das wiederum die Software (bzw. die Codec-Bibliotheken) x264 und x265 fürs Encoding von h264 bzw. h265 verwendet.

    Oder anders ausgedrückt: Vokouder, Handbrake, Shutter Encoder sind allesamt nur GUIs für ffmpeg (das wiederum x264 und x265 unter der Haube hat).



    Antwort von Jörg:

    So hatte ich das in Erinnerung.
    Mir gehts um den workflow, ohne vorherige intermediates erstellen zu müssen.

    Edit
    Optisch habe ich noch nicht verglichen, aber ich sehe wenig Unterschied in den Daten des clips.
    Übersehe ich den extremen Vorteil des 265?
    x265 vs x264.jpg



    Antwort von TomStg:

    "Frank Glencairn" hat geschrieben:
    Axel hat geschrieben:
    Warum nicht gleich H.265? Noch kleiner. Und geht aus Resolve.
    Selbiges Ergebnis: aus Handbrake besser und kleiner.
    Das muss man sich mal geben:
    Jede noch so kleine Funktionsergänzung oder -Änderung bei gefühlt 25 Beta-Versionen wird von den Resolve-Fans hier bejubelt ohne Ende. Aber eine essenzielle Delivery-Kernfunktion ist bei Resolve minderwertig, wird von kleinen Hilfsprogrammen besser erledigt, und wird von den Resolve-Fans nur erwähnt, wenn es gar nicht anders geht. Finde den Fehler.



    Antwort von roki100:

    Handbrake h264 Ergebnis ist auch besser als das von FCP.



    Antwort von Darth Schneider:

    Ich rendere meistens aus reiner Faulheit dennoch fast nur aus Resolve Studio 18, finde die Qualität super…
    Aber es kommt sicher auch darauf an welche Version von Resolve man nutzt..
    Und auf andere Dinge, Aufnahmecodec, Colorspace, Grading, Bitrate, und so weiter..;)
    Gruss Boris




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