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Suche Empfehlung für gute TV-Karte zur Konvertierung Video-Kassetten->AVIs



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Norbert Müller


Eugen Austermann schrieb:
> Ich habe noch ein paar private alte analoge Video-Kassetten. Die will
> ich jetzt endlich mal
> in digitales AVIAVI im Glossar erklärt format umwandeln bevor die Videorekorder-Technik
> überhaupt nicht mehr existiert.
>
> Dazu brauche ich wohl eine PCI-TV-Karte.

Nicht unbedingt, es gibt auch spezielle Karten für analoge Einspielungen,
verschiedene Fabrikate, die qualitativ besser sind als eine TV-Karte. Das
Thema wird hier immer wieder behandelt, und unter google Stichwort VHS to
DVD finden sich zahlreiche links, wie z.B. dieser hier:
http://pc-magazin.de/praxis/cm/page/page.php?table%pg&idB29

> Prinzipiell gibt es ja soviel ich weiss 2 Arten von TV-Karten:
> Solche wo die Hardware der TV-Karte die Konvertierung erledigt oder
> solche
> wo der PC die Arbeit macht.
>
> Die TV-Karten ohne Intelligenz sind wohl preiswerter.
> Haben diese Karten aber auch Qualitätsnachteile?

Software-Rendering verlangt vom Rechner mehr Leistung, sollte die TV-Karte
Hardware-Rendering können, kann man am PC noch nebenbei Anderes machen.

> Ausserdem wichtig ist mir die Auflösung des konvertierten Videos.
> Diese sollte ziemlich hoch sein.

Hängt von der gewählten bitrate ab, die sich einstellen läßt. Es wird ja
nicht auf AVIAVI im Glossar erklärt aufgezeichnet, sondern auf MPEG-2.

> Wer kann mir eine Emfehlung geben für eine TV-Karte?

Ich habe eine relativ preiswerte WinFast PVR von Leadtek mit
hardware-rendering und zeichne damit analoges TV auf, gelegentlich
überspiele ich VHS-Bänder und bin mit der Qualität zufrieden.

> Mein Video-Rekorder hat einen normalen Koax-Kabel-Antennen-Ausgang
> und einen Scart Anschluss.
>
> Soll ich über das Scart Kabel überspielen oder über
> Koax-Antennen-Kabel ?

Über Scart, mittels Scart-Adapter auf S-Video oder CompositeComposite im Glossar erklärt, ja nachdem was
der VCR hergibt.

> Wenn über Scart-Kabel: Was für einen Eingang muss die TV-Karte dafür
> haben ?

Die TV-Karten haben beides: S-Video und Composite. Den Ton mußt du an die
Soundkarte leiten, bei meinem VCR mittels Cinch am Rekorder an 3,5mm
Klinkenstecker bei der Soundkarte. Vorsicht, nicht jedes S-Video-Kabel hat
auch alle pins belegt, dann kommt nur ein S/W-Bild heraus, CompositeComposite im Glossar erklärt geht
immer, auch bei S-VHS-Rekordern, aber eben mit dem Verlust deren Vorteile.

Gruß, Norbert





Antwort von Norbert Müller
Eugen Austermann schrieb:
> Ich habe noch ein paar private alte analoge Video-Kassetten. Die will
> ich jetzt endlich mal
> in digitales AVIAVI im Glossar erklärt format umwandeln bevor die Videorekorder-Technik
> überhaupt nicht mehr existiert.

Dieser Link ist besser, umfassender, wenn mir auch die Preise etwas
überaltert-hoch erscheinen, die dort angeführt sind:

http://www.tomshardware.com/de/abschied-vom-band-videos-von-vhs-auf-dvd-gebrannt,testberichte-893.html

mfg, Norbert

Bitte auf de.comp.tv video antworten.





Antwort von Volker Schauff:

Norbert Müller schrieb:

> Dieser Link ist besser, umfassender, wenn mir auch die Preise etwas
> überaltert-hoch erscheinen, die dort angeführt sind:
>
> http://www.tomshardware.com/de/abschied-vom-band-videos-von-vhs-auf-dvd-gebrannt,testberichte-893.html

*lol* der ist gut, richtig große Unterhaltung für einen tristen dunklen
Winterabend. Darf bei Tomshardware eigentlich jeder schreiben, der den
Power-Button am PC findet?

Thema Standalone? Entweder haben die das Panasonic-Gerät da nicht
getestet, oder die haben ganz seltsame Vorstellungen von Qualität. Der
DVD-Teil mag ja noch als gut durchgehen (;in dem Umfang, in dem
Echtzeit-MPEG-Kompression überhaupt gut sein kann), aber der VHS-Teil
geht ja mal garnicht (;die letzte Generation Panasonic VHS-Decks mit
Z-Mechanism ist ein Desaster, das einzige, was da noch schlechter ist,
als die Bildqualität, ist die Verarbeitung).

Da ja bei Eugen davon auszugehen ist, dass er schon einen Videorekorder
hat, wäre, wenn er sich sehr wenig Arbeit machen will ein DVD-Rekorder
von Panasonic tatsächlich nicht die schlechteste Lösung, allerdings ohne
VHS-Teil. Solang er nicht gerade irgendeinen der letzten 50 Euro Samsung
VHS Hifi Kisten hat (;gegen die wirkt sogar ein neuer Panasonic wie ein
robustes Bildqualitätswunder) kann der bestehende Rekorder eigentlich
nur besser sein, als das, was Panasonic zuletzt angeboten hat bzw. in
Kombigeräten anbietet. Tip für den vorhandenen Rekorder: Hochwertige
VHS-Geräte (;Einige alte Akai, einige ältere Panasonics der gehobenen
Klasse, aus der Zeit, wo sich Panasonic den guten Ruf bei VHS noch
verdient hat) und S-VHS Geräte besitzen einen Modus, der Edit, Tape-Dub
oder Kontur heißt. Dabei werden die analogen "Bildverbesserer"
abgeschaltet, das Bild wird ungleich schärfer und rauscht nur minimal
mehr (;das Rauschen kriegt man verlustfrei mit einem Filter wie Dynamic
Noise Reduction für Virtual Dub raus).

Thema Bearbeitung am PC? Restauration mit... WAS? Auf Seite 9 steht
jetzt nicht wirklich Adobe Premiere? Was das Programm zum rausschneiden
von Werbung zu viel kann, kann es bei der Restauration zu wenig. Hier
gibt es nur ein Programm, das heißt Virtualdub, kostet nix, kann viel
(;vor allem, wenn man sich noch ein paar Zusatzfilter von dritten
Programmieren besorgt) und ist leicht zu bedienen. Und zum Rausschneiden
von Werbung reicht es auch (;geht sogar leichter, als mit Premiere, da
Vdub nicht so überladen ist).

Zum Aufnehmen:
Pearl verramscht derzeit für 39 Euro ein Paket namens Pinnacle Studio
USB-500 Version 10. Das Paket besteht aus der Hardware Pinnacle Moviebox
USB-500 (;*yeah*) und der Software Pinnacle Studio 10 (;*urgs*).

Die Box nimmt erst mal uncompressed (;20MB/s!) auf und funktioniert auch
unabhängig von Studio 10 mit Virtual Dub. Pinnacle Studio installiert
dir einen sehr guten CodecCodec im Glossar erklärt namens Picvideo MJPEGMJPEG im Glossar erklärt mit (;ich hab es
zumindest im Verdacht, ich hab sonst keine Idee, wo der Picvideo auf
meinem Rechner herkommen könnte), mit dem du das ganze quasi verlustfrei
(;ohne sichtbare Verluste) auf etwa 5-7MB/s drücken kannst (;sowohl in
Vdub alsauch in Studio). Das ist ideal zum Nachbearbeiten (;Filtern mit
Vdub und sowas). Dann kannst du das ganze entweder mit Studio oder gerne
auch mit einem richtigen Programm (;Aber Studio reicht auch für den
Anfang) nach MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt konvertieren, mit einem Menü versehen und auf DVD
brennen.

Wenn dein Rechner genug "Wumms" hat nimmt Studio 10 von der Moviebox
auch in Echtzeit in MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt auf (;allerdings läuft das in Echtzeit über die
CPU, statt wie z.B. bei einem Hauppauge PVR über eine dedizierte
Hardware, deshalb setzt Pinnacle die Systemanforderungen auch im Bereich
größer bis viel größer als 1.4GHz an), allerdings solltest du danach
nicht mehr filtern (;MPEG erzeugt sichtbare Kompressionsartefakte, die du
nie wieder raus bekommst und mit einer Neukomprimierung noch mal
verstärken würdest). Das heißt, das taugt nur, wenn du (;bis auf Werbung
rausschneiden beim DVD-Authoring mit Pinnacle Studio - Das Programm
nutzt an dieser Stelle Smart Renderig und berechnet nur die geänderten
und geschnittenen Stellen neu) nicht mehr nachbearbeiten willst, sondern
direkt auf DVD brennen.

> Bitte auf de.comp.tv video antworten.

Das hättest du auch durch einen Followup-To erreichen können. Ich lass
den X-Post nach Heimkino erst mal stehen (;falls Eugen Interesse an einem
DVD-Standalone-Rekorder hat), setze aber einen Followup nach comp.tv video

--
Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502)
www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien
foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker
www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative






Antwort von Norbert Müller
Volker Schauff schrieb:
> Norbert Müller schrieb:
>
>> Dieser Link ist besser, umfassender, wenn mir auch die Preise etwas
>> überaltert-hoch erscheinen, die dort angeführt sind:
>>
>> http://www.tomshardware.com/de/abschied-vom-band-videos-von-vhs-auf-dvd-gebrannt,testberichte-893.html
>
> *lol* der ist gut, richtig große Unterhaltung für einen tristen
> dunklen Winterabend. Darf bei Tomshardware eigentlich jeder
> schreiben, der den Power-Button am PC findet?

Ich dachte ja auch an Kapitel 7, Canopus ADVC-50 (;und höher) für
profihaftere Überspielung.

> Thema Standalone? Entweder haben die das Panasonic-Gerät da nicht
> getestet, oder die haben ganz seltsame Vorstellungen von Qualität. Der

An sich will ja Eugen eine TV-Karte, also mittels PC überspielen.

(;...)
> Thema Bearbeitung am PC? Restauration mit... WAS? Auf Seite 9 steht
> jetzt nicht wirklich Adobe Premiere? Was das Programm zum
> rausschneiden von Werbung zu viel kann, kann es bei der Restauration
> zu wenig. Hier gibt es nur ein Programm, das heißt Virtualdub, kostet
> nix, kann viel (;vor allem, wenn man sich noch ein paar Zusatzfilter
> von dritten Programmieren besorgt) und ist leicht zu bedienen. Und
> zum Rausschneiden von Werbung reicht es auch (;geht sogar leichter,
> als mit Premiere, da Vdub nicht so überladen ist).

Gibts zu Virtualdub eigentlich auch eine deutschsprachige Anleitung? Ich
wüßte nicht einmal, was ich alles runterladen müßte und wie ich das
installiere. Isswas für PC-Experten, nichts für mich.

> Zum Aufnehmen:
> Pearl verramscht derzeit für 39 Euro ein Paket namens Pinnacle Studio
> USB-500 Version 10. Das Paket besteht aus der Hardware Pinnacle
> Moviebox USB-500 (;*yeah*) und der Software Pinnacle Studio 10
> (;*urgs*).

Danke für den Hinweis, die Movie Box (;ist das die gleiche wie für Liquid,
nehme es an) kostet sonst wesentlich mehr.

> Die Box nimmt erst mal uncompressed (;20MB/s!) auf und funktioniert
> auch unabhängig von Studio 10 mit Virtual Dub. Pinnacle Studio
> installiert dir einen sehr guten CodecCodec im Glossar erklärt namens Picvideo MJPEGMJPEG im Glossar erklärt mit (;ich hab
> es

Hast du denn Studio installiert, damit Picvideo raufgekommen ist? Und wozu
MJPEG?

Gruß, Norbert





Antwort von Volker Schauff:

Norbert Müller schrieb:

> Ich dachte ja auch an Kapitel 7, Canopus ADVC-50 (;und höher) für
> profihaftere Überspielung.

Das kann man tatsächlich als akzeptabel ansehen. Die aktuelle Moviebox
ist aber besser (;seit die Treiber funktionieren, das Bild im Toms
Hardware Bericht zeigt noch die alte Version, die zwar mehr Features
hatte (;war da nicht noch ein Ausgang bei?), aber wohl Treiber aus
Pinnacles allerschlechtesten Zeiten.

> Gibts zu Virtualdub eigentlich auch eine deutschsprachige Anleitung? Ich
> wüßte nicht einmal, was ich alles runterladen müßte und wie ich das
> installiere. Isswas für PC-Experten, nichts für mich.

Ich kenne keine. Aber das Programm ist mit guten Englischkenntnissen
selbsterklärend. Finde ich zumindest.

>> Zum Aufnehmen:
>> Pearl verramscht derzeit für 39 Euro ein Paket namens Pinnacle Studio
>> USB-500 Version 10. Das Paket besteht aus der Hardware Pinnacle
>> Moviebox USB-500 (;*yeah*) und der Software Pinnacle Studio 10
>> (;*urgs*).
>
> Danke für den Hinweis, die Movie Box (;ist das die gleiche wie für
> Liquid, nehme es an) kostet sonst wesentlich mehr.

Liquid müsste es nur mit der Pro-Box geben, die ist was größer und hat
u.A. YUV-Ein-/Ausgänge.

>> Die Box nimmt erst mal uncompressed (;20MB/s!) auf und funktioniert
>> auch unabhängig von Studio 10 mit Virtual Dub. Pinnacle Studio
>> installiert dir einen sehr guten CodecCodec im Glossar erklärt namens Picvideo MJPEGMJPEG im Glossar erklärt mit (;ich
>> hab es
>
> Hast du denn Studio installiert, damit Picvideo raufgekommen ist? Und
> wozu MJPEG?

Studio hab ich mit installiert, ja.

MJPEG ist einfach der beste CodecCodec im Glossar erklärt im Moment. Hält das Bild kleiner als
HuffYUV, Lagarith und Co (;Lagarith hat im Moment übrigens einen ganz
bösen Bug, wenn das Bild über die gesamte Fläche nur einen Y-Wert hat,
wird es schwarz bis sehr dunkel, die Sourcen für die korrigierte Fassung
sind aber schon online, nur der Build noch nicht), ist aber qualitativ
deutlich besser als DV (;MJPEG arbeitet mit YUVYUV im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt, DV mit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt,
wodurch an Farbkanten Treppchenmuster entstehen können).

Da ich als MJPEG-CodecMJPEG-Codec im Glossar erklärt normalerweise den Morgan benutze (;weil ich den
damals noch als Schüler gekauft habe, der war dank Element5/ShareIt
deutlich leichter zu bezahlen als der Picvideo für den man eine
Kreditkarte brauchte, außerdem war der Morgan damals billiger) und einen
großen Bogen um Codecpacks mache, wundere ich mich, wie eine
registrierte Vollversion des Picvideo auf meinen Rechner kommt. Und da
Studio 10 für die hochqualitative Aufnahme (;also Nicht-MPEG) MJPEGMJPEG im Glossar erklärt
nutzt, nehme ich an, dass der CodecCodec im Glossar erklärt dazu gehört. Von irgendeinem
kommerziellen Programm muss der ja kommen, ein Freeware-Autor wird ja
wohl kaum Vollversionen davon verschenken.

--
Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502)
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Antwort von Norbert Müller
Volker Schauff schrieb:
> Norbert Müller schrieb:
>
>> Ich dachte ja auch an Kapitel 7, Canopus ADVC-50 (;und höher) für
>> profihaftere Überspielung.
>
> Das kann man tatsächlich als akzeptabel ansehen. Die aktuelle Moviebox
> ist aber besser (;seit die Treiber funktionieren, das Bild im Toms
> Hardware Bericht zeigt noch die alte Version, die zwar mehr Features
> hatte (;war da nicht noch ein Ausgang bei?), aber wohl Treiber aus
> Pinnacles allerschlechtesten Zeiten.

Toms Hardware Bericht ist uralt, von 2004, vielleicht doch für den Anfang
zumindest ein Anhaltspunkt.

Wobei mir die Funktionen der Box noch immer unklar sind, sind nicht einmal
auf der Pinnacle-Seite beschrieben, da steht nur Marktschreier-Gewäsch. Tut
die auch auf MPEG-2MPEG-2 im Glossar erklärt umsetzen, wenn man will, oder auf DV/avi, damit man mit
einem normalen Schnittprogramm weiterarbeiten kann? Ich habe Liquid Edition
6.1, keine Ahnung ob das besser restaurieren kann als Adobe Premiere. Das
kenne ich nicht. Habe sonst nur ein älteres Magix VdL.

>> Gibts zu Virtualdub eigentlich auch eine deutschsprachige Anleitung?
>> Ich wüßte nicht einmal, was ich alles runterladen müßte und wie ich
>> das installiere. Isswas für PC-Experten, nichts für mich.
>
> Ich kenne keine. Aber das Programm ist mit guten Englischkenntnissen
> selbsterklärend. Finde ich zumindest.

Tja, mit guten Englischkenntnissen --- ist für mich SEHR mühsam, sodass ich
lieber aufgebe. Was kann es denn restaurieren? VHS ist doch ohnehin -
Verzeihung - auf gut Deutsch gacki.

>>> Zum Aufnehmen:
>>> Pearl verramscht derzeit für 39 Euro ein Paket namens Pinnacle
>>> Studio USB-500 Version 10. Das Paket besteht aus der Hardware
>>> Pinnacle Moviebox USB-500 (;*yeah*) und der Software Pinnacle Studio
>>> 10 (;*urgs*).
>>
>> Danke für den Hinweis, die Movie Box (;ist das die gleiche wie für
>> Liquid, nehme es an) kostet sonst wesentlich mehr.
>
> Liquid müsste es nur mit der Pro-Box geben, die ist was größer und hat
> u.A. YUV-Ein-/Ausgänge.

Ich habe die reine Software-Lösung von Liquid, müßte ein analog auf digital
eingespieltes Video also in LE importieren wie eine fremde Datei. Hmmm.
Hier habe ich sogar die Box mit Studio 11 gesehen, um ein paar Euro mehr:
http://www.pixmania.com/at/de/626555/art/pinnacle-systems/capturing-box-usb-studio.html

Unglaublich, das Studio 11 kostet doch alleine wesentlich mehr - könnte es
weitergeben, brauche es selber nicht. Aber die Box für alte Bänder in alten
Kameras.

>>> Die Box nimmt erst mal uncompressed (;20MB/s!) auf und funktioniert
>>> auch unabhängig von Studio 10 mit Virtual Dub. Pinnacle Studio
>>> installiert dir einen sehr guten CodecCodec im Glossar erklärt namens Picvideo MJPEGMJPEG im Glossar erklärt mit
>>> (;ich hab es

Nimmt sie immer nur unkomprimiert auf, oder kann sie auch als MPEG-2MPEG-2 im Glossar erklärt
ausgeben?

>> Hast du denn Studio installiert, damit Picvideo raufgekommen ist? Und
>> wozu MJPEG?
>
> Studio hab ich mit installiert, ja.
>
> MJPEGMJPEG im Glossar erklärt ist einfach der beste CodecCodec im Glossar erklärt im Moment. Hält das Bild kleiner als
> HuffYUV, Lagarith und Co (;Lagarith hat im Moment übrigens einen ganz
> bösen Bug, wenn das Bild über die gesamte Fläche nur einen Y-Wert hat,
> wird es schwarz bis sehr dunkel, die Sourcen für die korrigierte
> Fassung sind aber schon online, nur der Build noch nicht), ist aber
> qualitativ deutlich besser als DV (;MJPEG arbeitet mit YUVYUV im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt, DV
> mit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt, wodurch an Farbkanten Treppchenmuster entstehen können).

Ich habe null Ahnung von all den Codecs. Habe einen Lernkurs für Heroglyph
etc. aus dem Netz aufgenommen mit CamStudio, da habe ich CinePac Code by
Radius angewählt, weils damit gegangen ist und mit anderen nicht. In LE wird
YUV 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt empfohlen, 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt soll mit irgendwas nicht funktionieren.

> Da ich als MJPEG-CodecMJPEG-Codec im Glossar erklärt normalerweise den Morgan benutze (;weil ich den
> damals noch als Schüler gekauft habe, der war dank Element5/ShareIt
> deutlich leichter zu bezahlen als der Picvideo für den man eine
> Kreditkarte brauchte, außerdem war der Morgan damals billiger) und
> einen großen Bogen um Codecpacks mache, wundere ich mich, wie eine
> registrierte Vollversion des Picvideo auf meinen Rechner kommt. Und da
> Studio 10 für die hochqualitative Aufnahme (;also Nicht-MPEG) MJPEG
> nutzt, nehme ich an, dass der CodecCodec im Glossar erklärt dazu gehört. Von irgendeinem
> kommerziellen Programm muss der ja kommen, ein Freeware-Autor wird ja
> wohl kaum Vollversionen davon verschenken.

Ich verstehe davon .... NICHTS. Leider! Ausser, dass die Videos der
Kompaktkameras in MJPEGMJPEG im Glossar erklärt erstellt sind, drum kann ich sie nicht schneiden in
LE, dazu verwende ich meine Magix-Programme VdL und Photo auf CD/DVD. Drum
wäre ich skeptisch, ob das für reines Video wirklich ideal ist.

Gruß, Norbert





Antwort von Norbert Müller
Volker Schauff schrieb:
> Norbert Müller schrieb:
>>> Zum Aufnehmen:
>>> Pearl verramscht derzeit für 39 Euro ein Paket namens Pinnacle
>>> Studio USB-500 Version 10. Das Paket besteht aus der Hardware
>>> Pinnacle Moviebox USB-500 (;*yeah*) und der Software Pinnacle Studio
>>> 10 (;*urgs*).
>>
>> Danke für den Hinweis, die Movie Box (;ist das die gleiche wie für
>> Liquid, nehme es an) kostet sonst wesentlich mehr.
>
> Liquid müsste es nur mit der Pro-Box geben, die ist was größer und hat
> u.A. YUV-Ein-/Ausgänge.

Wozu brauche ich die YUV-Ein/Ausgänge? Für Profi-/Broadcast-Kameras? Meine
Mini-DV-Kamera hat einen Firewire-Ausgang. Kenne sonst nur den
Komponenten-Eingang am TV-Gerät, dort habe ich den DVD-Player angeschlossen.
Die älteren analogen Videokameras hat mein Bekannter, die borge ich mir zum
Überspielen aus, kenne aber deren Anschlüsse nicht. Sind allesamt
Amateur-Kameras verschiedener Formate.

Gruß, Norbert





Antwort von Volker Schauff:

Norbert Müller schrieb:

> weiterarbeiten kann? Ich habe Liquid Edition 6.1, keine Ahnung ob das
> besser restaurieren kann als Adobe Premiere. Das kenne ich nicht. Habe
> sonst nur ein älteres Magix VdL.

Das sind Schnittprogramme und die wurden nie zur Restauration
geschaffen. Zur FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt sind sie aufgrund der Vielzahl der Filter
und der Hilfsmittel wie Waveform/Vectorscope sehr mächtig, das war es
aber dann auch schon.

After Effects bringt ein paar Restaurationsmöglichkeiten mit, wurde aber
auch nie dafür geschaffen, sondern fürs Compositing. Pi*Daumen kann man
aber sagen, was AE kann, kann Vdub schon lange. Einzig einen sehr
mächtigen Filter gegen Film Grain (;die sichtbare Körnung von chemischen
Filmen) soll AE haben, aber der war glaub ich auch Third Party und zudem
wie ich gehört hab sehr langsam (;5fps auf Quad Core oder so).

> Ich habe die reine Software-Lösung von Liquid, müßte ein analog auf
> digital eingespieltes Video also in LE importieren wie eine fremde
> Datei. Hmmm.

Ich nehme an, dass die Box auch mit LE funktionieren wird

> Hier habe ich sogar die Box mit Studio 11 gesehen, um ein paar Euro mehr:
> http://www.pixmania.com/at/de/626555/art/pinnacle-systems/capturing-box-usb-studio.html

Respekt, der Preis ist auch nicht übel, dafür, dass gleich noch eine
neuere Version von Studio dabei ist.

> Unglaublich, das Studio 11 kostet doch alleine wesentlich mehr - könnte
> es weitergeben, brauche es selber nicht. Aber die Box für alte Bänder in
> alten Kameras.

Möglicherweise bietet die Software doch Mehrwert? Ich spekuliere immer
noch, wo der Picvideo herkommt.

> Nimmt sie immer nur unkomprimiert auf, oder kann sie auch als MPEG-2MPEG-2 im Glossar erklärt
> ausgeben?

Die Box selbst liefert ausschließlich Uncompressed. Studio 11 kann wenn
der Rechner stark genug ist MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt draus machen. Dürfte keinen Deut
schlechter oder besser sein, als die Hardware-Echtzeitkompression.

>> MJPEGMJPEG im Glossar erklärt ist einfach der beste CodecCodec im Glossar erklärt im Moment. Hält das Bild kleiner als
>> HuffYUV, Lagarith und Co (;Lagarith hat im Moment übrigens einen ganz
>> bösen Bug, wenn das Bild über die gesamte Fläche nur einen Y-Wert hat,
>> wird es schwarz bis sehr dunkel, die Sourcen für die korrigierte
>> Fassung sind aber schon online, nur der Build noch nicht), ist aber
>> qualitativ deutlich besser als DV (;MJPEG arbeitet mit YUVYUV im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt, DV
>> mit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt, wodurch an Farbkanten Treppchenmuster entstehen können).
>
> Ich habe null Ahnung von all den Codecs. Habe einen Lernkurs für
> Heroglyph etc. aus dem Netz aufgenommen mit CamStudio, da habe ich
> CinePac Code by Radius angewählt, weils damit gegangen ist und mit
> anderen nicht. In LE wird YUVYUV im Glossar erklärt 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt empfohlen, 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt soll mit irgendwas
> nicht funktionieren.

Cinepac ist nicht sonderlich effizient aber für sowas sollte es reichen.
LE kann kein 4:2:2? Das wäre mal extrem krass.

Ich nehme eher an, der Hund liegt wo anders begraben: Die meisten
pseudo-professionellen Consumer-Schnittprogramme (;Liquid, Edius)
arbeiten intern mit DV weil das halt sehr verbreitet ist. Interne
Codecs, möglicherweise Hardware-Beschleunigung (;Edius mit Edius-NX oder
Storm Karte) machen das ganze unheimlich schnell. Sobald ein anderer
Codec ins Spiel kommt, fällt die Performance der Software ins Bodenlose
und die Geschwindigkeit bricht stark ein.

> Ich verstehe davon .... NICHTS. Leider! Ausser, dass die Videos der
> Kompaktkameras in MJPEGMJPEG im Glossar erklärt erstellt sind, drum kann ich sie nicht schneiden

Vermutlich, weil dir einfach nur der CodecCodec im Glossar erklärt fehlt.

MJPEG ist eine Sequenz von Einzel-JPEGs, die insgesamt ein Video
ergeben. Das macht den CodecCodec im Glossar erklärt so effizient. Du hast lauter Einzelbilder.
Die Bilder sind entsprechend groß, können aber schnell verarbeitet
werden, weil die JPEG-Algorithmen sehr primitiv sind und du nur
Einzelbilder hast. MPEGMPEG im Glossar erklärt ist mit Bewegungsvektoren schon aufwendiger,
dazu kommt noch, dass MPEGMPEG im Glossar erklärt Differenzen zwischen Bildern rechnet und du
dir für sogenannte B- und P-Frames (;Differenz-Bilder) den letzten
sogenannten I-Frame (;das letzte Vollbild) suchen und alle danach
folgenden Differenzbilder abarbeiten musst. Bei einer 10 Bilder großen
GOP musst du also für das 10. Bild alle 9 davor liegenden auch noch mit
decodieren.

DV ist eine Verschlimmbesserung von MJPEG. Gleiches Verfahren
(;JPEG-Bilderspeicherung), aber eine feste Bitrate und 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt SamplingSampling im Glossar erklärt,
das für Farbtreppchen anfällig ist.

MJPEG war der erste CodecCodec im Glossar erklärt, der flächendeckend in Hardware gegossen wurde
(;die legendären Zoran Chips auf der Pinnacle/Miro DC-Serie, FAST Movie
Machine mit MJPEG-Addon, FAST AV-Master, Hauppauge Video Wizard,
Electronic Design AV-Card/DV-Card/AnDi...) und aufgrund der
vergleichsweise kleinen Datenmengen bei nahezu verlustfreier
Komprimierung Videobearbeitung am PC überhaupt erst möglich gemacht hat.

Die meisten Codecs sind allerdings kostenpflichtig, ich glaub aber
ffdshow enthält einen MJPEG-Filter, mit dem du dann auch deine
Digicam-Videos verarbeiten können solltest.

--
Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502)
www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien
foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker
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Antwort von Norbert Müller
Volker Schauff schrieb:
> Norbert Müller schrieb:
>
>> weiterarbeiten kann? Ich habe Liquid Edition 6.1, keine Ahnung ob das
>> besser restaurieren kann als Adobe Premiere. Das kenne ich nicht.
>> Habe sonst nur ein älteres Magix VdL.
>
> Das sind Schnittprogramme und die wurden nie zur Restauration
> geschaffen. Zur FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt sind sie aufgrund der Vielzahl der
> Filter und der Hilfsmittel wie Waveform/Vectorscope sehr mächtig, das
> war es aber dann auch schon.

Danke, du bestätigst meinen Eindruck, den ich hatte.

> After Effects bringt ein paar Restaurationsmöglichkeiten mit, wurde
> aber auch nie dafür geschaffen, sondern fürs Compositing. Pi*Daumen
> kann man aber sagen, was AE kann, kann Vdub schon lange. Einzig einen
> sehr mächtigen Filter gegen Film Grain (;die sichtbare Körnung von
> chemischen Filmen) soll AE haben, aber der war glaub ich auch Third
> Party und zudem wie ich gehört hab sehr langsam (;5fps auf Quad Core
> oder so).

Adobe After Effects ist sündteuer - ist für mich nicht relevant.

>> Ich habe die reine Software-Lösung von Liquid, müßte ein analog auf
>> digital eingespieltes Video also in LE importieren wie eine fremde
>> Datei. Hmmm.
>
> Ich nehme an, dass die Box auch mit LE funktionieren wird

Danke.

(;...)
> Die Box selbst liefert ausschließlich Uncompressed.

Also avi oder DV, so wie von der Video-Kamera? Dann habe ich allerdings rund
12 GB pro Stunde Videoaufnahme, statt 4,7 GB. Naja, auch kein Problem.

> Studio 11 kann
> wenn der Rechner stark genug ist MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt draus machen. Dürfte keinen
> Deut schlechter oder besser sein, als die
> Hardware-Echtzeitkompression.

Für normale TV-Aufnahmen wäre mir der Weg zu kompliziert, da bin ich mit
Hardware-MPEG-2 Encoding und DVD-Author 2.0 von Pegasys/TMPGEnc schneller,
viel schneller. Und die Qualität ist akzeptabel bis ganz gut.

Allerdings, fürs Überspielen einiger Videobänder (;die wahrscheinlich eh
länger halten als die selbstgebrannten DVD- Scheiben, hier wird in der
Werbung und in Testberichten viel Unfug verzapft) würde ich schon mehr
Arbeit investieren.

>>> MJPEGMJPEG im Glossar erklärt ist einfach der beste CodecCodec im Glossar erklärt im Moment. Hält das Bild kleiner
>>> als HuffYUV, Lagarith und Co (;Lagarith hat im Moment übrigens einen
>>> ganz bösen Bug, wenn das Bild über die gesamte Fläche nur einen
>>> Y-Wert hat, wird es schwarz bis sehr dunkel, die Sourcen für die
>>> korrigierte Fassung sind aber schon online, nur der Build noch
>>> nicht), ist aber qualitativ deutlich besser als DV (;MJPEG arbeitet
>>> mit YUVYUV im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt, DV mit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt, wodurch an Farbkanten Treppchenmuster
>>> entstehen können).
>>
>> Ich habe null Ahnung von all den Codecs. Habe einen Lernkurs für
>> Heroglyph etc. aus dem Netz aufgenommen mit CamStudio, da habe ich
>> CinePac Code by Radius angewählt, weils damit gegangen ist und mit
>> anderen nicht. In LE wird YUVYUV im Glossar erklärt 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt empfohlen, 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt soll mit
>> irgendwas nicht funktionieren.
>
> Cinepac ist nicht sonderlich effizient aber für sowas sollte es
> reichen. LE kann kein 4:2:2? Das wäre mal extrem krass.

Einstellen kann man's schon, aber die Bedienungsanleitung von LE sagt dazu:

<< 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt -
bezeichnet ein Verfahren der Farbabtastung (;Chroma Sampling; mehr
Informationen: siehe Glossar).
DV und auch DVD-konformes MP@ML verwendet 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt, was als Voreinstellung für
den MPEG-Export
gilt, solange diese 4:2:2-Option nicht aktiv ist. Wenn als Zielformat (;S)VCD
oder DVD gewählt ist, ist
die Option nicht selektierbar. 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt ist nicht DVD-konform!
4:2:2 produziert ein qualitativ höherwertiges Resultat, geeignet für die
Weiterverarbeitung in professio-
nellen Systemen. Zulässige Zielformate sind nur Elementary Stream und
Program Stream.
Hinweis: Die maximal mögliche Bitrate bei 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt ist 50 Mbit/s. >>

Der Endzweck ist bei mir aber immer eine DVD!

> Ich nehme eher an, der Hund liegt wo anders begraben: Die meisten
> pseudo-professionellen Consumer-Schnittprogramme (;Liquid, Edius)
> arbeiten intern mit DV weil das halt sehr verbreitet ist. Interne
> Codecs, möglicherweise Hardware-Beschleunigung (;Edius mit Edius-NX
> oder Storm Karte) machen das ganze unheimlich schnell. Sobald ein
> anderer CodecCodec im Glossar erklärt ins Spiel kommt, fällt die Performance der Software ins
> Bodenlose und die Geschwindigkeit bricht stark ein.
>
>> Ich verstehe davon .... NICHTS. Leider! Ausser, dass die Videos der
>> Kompaktkameras in MJPEGMJPEG im Glossar erklärt erstellt sind, drum kann ich sie nicht
>> schneiden
>
> Vermutlich, weil dir einfach nur der CodecCodec im Glossar erklärt fehlt.

Ja, durchaus möglich.

> MJPEGMJPEG im Glossar erklärt ist eine Sequenz von Einzel-JPEGs, die insgesamt ein Video
> ergeben. Das macht den CodecCodec im Glossar erklärt so effizient. Du hast lauter
> Einzelbilder. Die Bilder sind entsprechend groß, können aber schnell
> verarbeitet werden, weil die JPEG-Algorithmen sehr primitiv sind und
> du nur Einzelbilder hast. MPEGMPEG im Glossar erklärt ist mit Bewegungsvektoren schon
> aufwendiger, dazu kommt noch, dass MPEGMPEG im Glossar erklärt Differenzen zwischen Bildern
> rechnet und du dir für sogenannte B- und P-Frames (;Differenz-Bilder)
> den letzten sogenannten I-Frame (;das letzte Vollbild) suchen und alle
> danach folgenden Differenzbilder abarbeiten musst. Bei einer 10
> Bilder großen GOP musst du also für das 10. Bild alle 9 davor
> liegenden auch noch mit decodieren.

Und wenn man Soft-Rendering einstellt? Bei LE hab ichs noch nicht gefunden,
aber die Magix-Programme haben ein Kasterl zum Anklicken dafür. Ist
allerdings anscheinend nur für MPEG-2.

> DV ist eine Verschlimmbesserung von MJPEG. Gleiches Verfahren
> (;JPEG-Bilderspeicherung), aber eine feste Bitrate und 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt SamplingSampling im Glossar erklärt,
> das für Farbtreppchen anfällig ist.

Ist DV das gleiche wie avi? Ich muß ganz naiv fragen, weil mich die Technik
an sich nicht interessiert - nur das Ergebnis.

> MJPEGMJPEG im Glossar erklärt war der erste CodecCodec im Glossar erklärt, der flächendeckend in Hardware gegossen
> wurde (;die legendären Zoran Chips auf der Pinnacle/Miro DC-Serie,
> FAST Movie Machine mit MJPEG-Addon, FAST AV-Master, Hauppauge Video
> Wizard, Electronic Design AV-Card/DV-Card/AnDi...) und aufgrund der
> vergleichsweise kleinen Datenmengen bei nahezu verlustfreier
> Komprimierung Videobearbeitung am PC überhaupt erst möglich gemacht
> hat.
> Die meisten Codecs sind allerdings kostenpflichtig, ich glaub aber
> ffdshow enthält einen MJPEG-Filter, mit dem du dann auch deine
> Digicam-Videos verarbeiten können solltest.

Die Magix-Programme haben auch keine Probleme damit.

Gruß, Norbert





Antwort von Volker Schauff:

Norbert Müller schrieb:

> Also avi oder DV, so wie von der Video-Kamera? Dann habe ich allerdings
> rund 12 GB pro Stunde Videoaufnahme, statt 4,7 GB. Naja, auch kein Problem.

AVI ist nur ein Container, DV ist einer der gängigen Codecs. AVIAVI im Glossar erklärt kann
von Briefmarken-Videos mit Intel Indeo CodecCodec im Glossar erklärt (;falls jemand PC-Player
glesen hat: Multimedia Leserbriefe auf der PC-Player CD) über DivXDivX im Glossar erklärt über
DV (;3.6MB/s fix) über MJPEGMJPEG im Glossar erklärt (;zwischen 2-10MB/s je nach Bitrate/Qualität)
über Lossless-Codecs (;5-15MB/s abhängig vom Bildmaterial) bis zu
uncompressed (;20MB/s YUVYUV im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt oder 30MB/s RGB) einfach alles enthalten.

DV-Camcorder und DV-Wandler liefern DV-Video, das im AVIAVI im Glossar erklärt gespeichert
wird. Die Pinnacle Box liefert unkomprimiertes Material, das auch im AVIAVI im Glossar erklärt
gespeichert wird. Wird das unkomprimierte Material während der Aufnahme
von Vdub, Studio und Co mit einem CodecCodec im Glossar erklärt wie MJPEGMJPEG im Glossar erklärt, HuffYUV oder Lagarith
encoded, ist MJPEGMJPEG im Glossar erklärt, HuffYUV oder Lagarith drin.
> << 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt -
> bezeichnet ein Verfahren der Farbabtastung (;Chroma Sampling; mehr
> Informationen: siehe Glossar).
> DV und auch DVD-konformes MP@ML verwendet 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt, was als Voreinstellung
> für den MPEG-Export
> gilt, solange diese 4:2:2-Option nicht aktiv ist. Wenn als Zielformat
> (;S)VCD oder DVD gewählt ist, ist
> die Option nicht selektierbar. 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt ist nicht DVD-konform!
> 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt produziert ein qualitativ höherwertiges Resultat, geeignet für die
> Weiterverarbeitung in professio-
> nellen Systemen. Zulässige Zielformate sind nur Elementary Stream und
> Program Stream.
> Hinweis: Die maximal mögliche Bitrate bei 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt ist 50 Mbit/s. >>

Gut zitiert...

> Der Endzweck ist bei mir aber immer eine DVD!

Wird natürlich heruntergerechnet. Der Witz dabei ist folgender:

Bei den Angaben von Subsampling beziehst du dich auf die Anzahl der
Datenworte (;meist 8 oder 10 BitBit im Glossar erklärt breit), die für einen 2x2 Pixelbock
verwendet werden. Schreibweise A:B:C wobei A die Anzahl der
Helligkeitswerte ist (;4 weil du in einem 2x2 Block pro PixelPixel im Glossar erklärt einen
Helligkeitswert hast), B die Anzahl der Datenworte für die
Farbdifferenzen in Zeile 1 (;2, ein Wort für U und ein Wort für V, zwei
benachbarte PixelPixel im Glossar erklärt teilen sich einen Farbwert, das wird in der analogen
Welt auch so gemacht, bei Betacam SP dadurch realisiert, dass Y 13.5MHz
Bandbreite hat und U und V nur 6,75) und C die Anzahl der Datenworte für
die Farbe in Zeile 2. Steht dort also eine 2, so hat Zeile 2 eigene
Farbwerte, die zwei benachbarten PixelPixel im Glossar erklärt der Zeile teilen sich wieder
einen. Steht dort eine 0, so haben die PixelPixel im Glossar erklärt keine eigenen
Farbinformationen, sondern nutzen die von der Zeile darüber.

Allerdings liegen bei DV und MPEGMPEG im Glossar erklärt die Bezugspunkte für das Farbsampling
anders. DV bezieht sich auf einen konkreten PixelPixel im Glossar erklärt, nämlich oben links.
Bei MPEGMPEG im Glossar erklärt liegt der Bezugspunkt zwischen den Pixeln.

Das Ergebnis ist also, du speicherst bei DV und MPEGMPEG im Glossar erklärt die Helligkeit in
720x576 ab, die Farbe aber nur in 360x288. Bei DV sieht das ganze beim
Decodieren dann aber so aus, als wäre einfach nur jeder zweite Farbpixel
verdoppelt worden. Das Ergebnis sind unschöne Treppchen an farbigen
Konturen. Bei MPEGMPEG im Glossar erklärt sieht das ganze aber aus, als wäre der Farbanteil per
Interpolation hochskaliert worden, du siehst keine Treppchen, und
dadurch, dass die Farbauflösung des Auges weit unter der
Helligkeitsauflösung liegt, merkst du auch nichts davon, dass die
Helligkeit zwar schön scharf ist, die Farbe aber unschärfer.

Wurde ein Video einmal mit DV aufgenommen, ist es was das Farbsampling
angeht schon "versaut". In professionellen Bereichen wird DV daher auch
als nicht geeignet für DVD-Authoring angesehen.

Ein MPEG-Video, das aus einer 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt Quelle erstellt und dabei auf 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt
runtergerechnet wurde sieht daher um Welten besser aus, als eines, das
aus einer DV-Quelle erstellt wurde, die Farbtreppchen überleben das neue
Subsampling nämlich. Ein MPEG2-Video aus einer 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt Quelle zeigt an den
gleichen Stellen keine Farbtreppchen.

>> MJPEGMJPEG im Glossar erklärt ist eine Sequenz von Einzel-JPEGs, die insgesamt ein Video
>> ergeben. Das macht den CodecCodec im Glossar erklärt so effizient. Du hast lauter
>> Einzelbilder. Die Bilder sind entsprechend groß, können aber schnell
>> verarbeitet werden, weil die JPEG-Algorithmen sehr primitiv sind und
>> du nur Einzelbilder hast. MPEGMPEG im Glossar erklärt ist mit Bewegungsvektoren schon
>> aufwendiger, dazu kommt noch, dass MPEGMPEG im Glossar erklärt Differenzen zwischen Bildern
>> rechnet und du dir für sogenannte B- und P-Frames (;Differenz-Bilder)
>> den letzten sogenannten I-Frame (;das letzte Vollbild) suchen und alle
>> danach folgenden Differenzbilder abarbeiten musst. Bei einer 10
>> Bilder großen GOP musst du also für das 10. Bild alle 9 davor
>> liegenden auch noch mit decodieren.
>
> Und wenn man Soft-Rendering einstellt? Bei LE hab ichs noch nicht
> gefunden, aber die Magix-Programme haben ein Kasterl zum Anklicken
> dafür. Ist allerdings anscheinend nur für MPEG-2.

Smart Rendering hat damit nichts zu tun. Bei Smart Rendering werden nur
geänderte und geschnittene Stellen neu gerendert. Das heißt, wenn du
mitten in einer GOP schneidest wird ein neuer I-Frame erstellt und
darauf hin auch neue Differenzbilder in B- und P-Frames. Und das nur so
viele Bilder wie unbedingt nötig, da jedes Neu-Encoden Qualität kostet.

Ein gefiltertes Video bei dem Rauschen eliminiert wird muss freilich
komplett neu encoded werden.

Das betrifft aber die Ausgabe, das Erstellen eines neuen Videos.

Was das Einlesen angeht, geht das ganz schön auf die Performance. Wenn
du in deinem Schnittprogramm framegenau durch die Bilder fährst, muss
jeder FrameFrame im Glossar erklärt den du aufbaust mühevoll aus einem Vollbild und den
danachfolgenden Differenzbildern rekonstruiert werden. Daher ist
Timeline Scrubbing (;Abfahren der TimelineTimeline im Glossar erklärt mit der Maus) auch schon mit
500MHz ohne Ruckler möglich bei DV und MJPEGMJPEG im Glossar erklärt, fühlt sich aber auf einem
2GHz Rechner immer noch zäh an bei MPEG.

--
Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502)
www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien
foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker
www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative




Antwort von Norbert Müller
Volker Schauff schrieb:
> Norbert Müller schrieb:
>
>> Also avi oder DV, so wie von der Video-Kamera? Dann habe ich
>> allerdings rund 12 GB pro Stunde Videoaufnahme, statt 4,7 GB. Naja,
>> auch kein Problem.
>
> AVIAVI im Glossar erklärt ist nur ein Container

Habe ich schon gehört.

> DV ist einer der gängigen Codecs.

Aha!

> AVIAVI im Glossar erklärt kann
> von Briefmarken-Videos mit Intel Indeo CodecCodec im Glossar erklärt (;falls jemand PC-Player
> glesen hat: Multimedia Leserbriefe auf der PC-Player CD) über DivX
> über DV (;3.6MB/s fix) über MJPEGMJPEG im Glossar erklärt (;zwischen 2-10MB/s je nach
> Bitrate/Qualität) über Lossless-Codecs (;5-15MB/s abhängig vom
> Bildmaterial) bis zu uncompressed (;20MB/s YUVYUV im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt oder 30MB/s RGB)
> einfach alles enthalten.

Keine Ahnung, wie und wo man sowas einstellt.

> DV-Camcorder und DV-Wandler liefern DV-Video, das im AVIAVI im Glossar erklärt gespeichert
> wird.

Also kann ich eh nichts einstellen.

> Die Pinnacle Box liefert unkomprimiertes Material, das auch im
> AVIAVI im Glossar erklärt gespeichert wird. Wird das unkomprimierte Material während der
> Aufnahme von Vdub, Studio und Co mit einem CodecCodec im Glossar erklärt wie MJPEGMJPEG im Glossar erklärt, HuffYUV
> oder Lagarith encoded, ist MJPEGMJPEG im Glossar erklärt, HuffYUV oder Lagarith drin.
>> << 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt -

Also nur bei Überspielung von alten VHS-Kassetten, oder sollte ich meine
Mini-DV Cam auch an die Pinnacle Box anschliessen?

>> bezeichnet ein Verfahren der Farbabtastung (;Chroma Sampling; mehr
>> Informationen: siehe Glossar).
>> DV und auch DVD-konformes MP@ML verwendet 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt, was als
>> Voreinstellung für den MPEG-Export
>> gilt, solange diese 4:2:2-Option nicht aktiv ist. Wenn als Zielformat
>> (;S)VCD oder DVD gewählt ist, ist
>> die Option nicht selektierbar. 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt ist nicht DVD-konform!
>> 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt produziert ein qualitativ höherwertiges Resultat, geeignet für
>> die Weiterverarbeitung in professio-
>> nellen Systemen. Zulässige Zielformate sind nur Elementary Stream und
>> Program Stream.
>> Hinweis: Die maximal mögliche Bitrate bei 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt ist 50 Mbit/s. >>
>
> Gut zitiert...

Copy and Paste aus dem Handbuch :-)

>> Der Endzweck ist bei mir aber immer eine DVD!
>
> Wird natürlich heruntergerechnet. Der Witz dabei ist folgender:
>
> Bei den Angaben von Subsampling beziehst du dich auf die Anzahl der
> Datenworte (;meist 8 oder 10 BitBit im Glossar erklärt breit), die für einen 2x2 Pixelbock
> verwendet werden. Schreibweise A:B:C wobei A die Anzahl der
> Helligkeitswerte ist (;4 weil du in einem 2x2 Block pro PixelPixel im Glossar erklärt einen
> Helligkeitswert hast), B die Anzahl der Datenworte für die
> Farbdifferenzen in Zeile 1 (;2, ein Wort für U und ein Wort für V, zwei
> benachbarte PixelPixel im Glossar erklärt teilen sich einen Farbwert, das wird in der analogen
> Welt auch so gemacht, bei Betacam SP dadurch realisiert, dass Y
> 13.5MHz BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt hat und U und V nur 6,75) und C die Anzahl der
> Datenworte für die Farbe in Zeile 2. Steht dort also eine 2, so hat
> Zeile 2 eigene Farbwerte, die zwei benachbarten PixelPixel im Glossar erklärt der Zeile
> teilen sich wieder einen. Steht dort eine 0, so haben die PixelPixel im Glossar erklärt keine
> eigenen Farbinformationen, sondern nutzen die von der Zeile darüber.
>
> Allerdings liegen bei DV und MPEGMPEG im Glossar erklärt die Bezugspunkte für das
> Farbsampling anders. DV bezieht sich auf einen konkreten PixelPixel im Glossar erklärt,
> nämlich oben links. Bei MPEGMPEG im Glossar erklärt liegt der Bezugspunkt zwischen den
> Pixeln.
> Das Ergebnis ist also, du speicherst bei DV und MPEGMPEG im Glossar erklärt die Helligkeit in
> 720x576 ab, die Farbe aber nur in 360x288. Bei DV sieht das ganze beim
> Decodieren dann aber so aus, als wäre einfach nur jeder zweite
> Farbpixel verdoppelt worden. Das Ergebnis sind unschöne Treppchen an
> farbigen Konturen. Bei MPEGMPEG im Glossar erklärt sieht das ganze aber aus, als wäre der
> Farbanteil per Interpolation hochskaliert worden, du siehst keine
> Treppchen, und dadurch, dass die Farbauflösung des Auges weit unter
> der Helligkeitsauflösung liegt, merkst du auch nichts davon, dass die
> Helligkeit zwar schön scharf ist, die Farbe aber unschärfer.
>
> Wurde ein Video einmal mit DV aufgenommen, ist es was das Farbsampling
> angeht schon "versaut". In professionellen Bereichen wird DV daher
> auch als nicht geeignet für DVD-Authoring angesehen.

Ich habe aber nur eine Amateur-Kamera, mit Firewire-Ausgang. Im Logging-Tool
von LE stelle ich ein "Native Transfer (;AVI)". Das Handbuch sagt aus:

Media-Format / CodecCodec im Glossar erklärt auswählen (;J)
Hier wird definiert, in welchem FormatFormat im Glossar erklärt die Media-Dateien digitalisiert
werden
(;Capture-Formate), oder, anders gesagt, welcher CodecCodec im Glossar erklärt vewendet wird (;wenn
denn überhaupt einer zum Einsatz kommt).
Abhängig vom Editing-System, installierten Optionen und aktiven Signalein-
gängen finden Sie im Listenfeld unten neben dem Inlay eine unterschiedliche
Auswahl von Media-Formaten, bzw. Codec-Voreinstellungen.
Wenn Sie dort Native Transfer [format] sehen, bedeutet das: Das zugespielte
Signal wird ohne Wandlung 1:1 übertragen und gespeichert, bei allen anderen
(;ausgenommen Uncompressed) wird über einen CodecCodec im Glossar erklärt gewandelt; z.B. wenn
Sie ein analoges Signal zuspielen. Native Transfer ist jedoch nicht über
jeden Anschluss möglich; zum Beispiel
generell nicht über analoge Eingänge.
Das Symbol links oben im Listenfeld führt direkt zu den
Codec-Einstellungen - falls dies bei dem gewählten For-
mat unterstützt wird (; Menüleiste > Bearbeiten > Einstellungen >
Arbeitsplatz ...).
Weitere Informationen: "Codecs" auf Seite 8-109. Dort erfahren Sie auch,
wie Sie einen maßgeschneiderten
Codec bzw. Media-Format erstellen können.
Auch wenn Sie nur Audio digital isieren möchten (;V deaktiviert), muss ein
Videosignal anliegen, damit die
Synchronisation gewährleistet ist.
Media-Format-Liste
(;Beispiel)PINNACLE
6 - 19
Loggen und Digitalisieren (;Capture)
Band II Kapitel Input
Die Qual der Formate-Wahl
Inzwischen steht - je nach Produkt - eine große Auswahl an Media-Formaten
und Codecs zur Wahl. Ein allge-
mein gültiger Rat zur Wahl des "richtigen" Formats ist schwierig.
Wenn Sie auf DV (;HDV) drehen und auf DV (;HDV) ausgeben, ist Native Transfer
[avi] als Capture-Media-For-
mat sicherlich eine gute Wahl: Die Bildqualität bleibt 1:1 erhalten, der
Speicherbedarf ist moderat, die AVI-
Dateien sind mit einer Vielzahl von Anwendungen kompatibel.
Im professionellen Umfeld spielen weitere Kriterien eine Rolle: Da kann es
nötig sein, zuerst in DV (;avi) einen
Vorschnitt (;"offline") zu machen und anschließend in Unkomprimiert das Werk
zu vollenden. Die Netzwerkbe-
lastung, Kompatibilität zu Playout-Servern oder News-Systemen usw. kann von
Bedeutung sein und die Wahl
des Formats oder Codecs beeinflussen.
"Media-Format" oder "Codec"?
Wir verwenden die beiden Ausdrücke im Grunde austauschbar. Wobei genau
genommen Uncompressed ein
Media-Format ist, aber kein CodecCodec im Glossar erklärt - weil in dem Fall eben nichts dekodiert
oder codiert wird. Die Codec-Ein-
stellungen (; Seite 8-109) sind stets Paare aus CodecCodec im Glossar erklärt Dateiformat.
Informationen in den Zeilen 9 bis 22
Closed Captioning (;in USA verwendeter Typ von Untertitelung) ist in Pinnacle
Liquid nur bei Verwendung des
Formats Uncompressed (;2VUY, yuv) gewährleistet. Es funktioniert nicht mit
DV, DVCPro, MPEGMPEG im Glossar erklärt, MXFMXF im Glossar erklärt und
IPB-Formaten. Uncompressed ist das einzige Capture-Format, das die CC-Daten
im Videostream bewahrt.
Bitte beachten Sie auch: Wenn Effekte auf zwei Streams (;durch Mischung)
angewendet werden, gehen die CC-
Daten verloren.
Diese Einschränkung betrifft generell sämtliche in den Zeilen 9 bis 22 des
Videosignals untergebrachte Infor-
mation (;wie z.B. VITCVITC im Glossar erklärt, Videotext, CC).

> Ein MPEG-Video, das aus einer 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt Quelle erstellt und dabei auf
> 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt runtergerechnet wurde sieht daher um Welten besser aus, als
> eines, das aus einer DV-Quelle erstellt wurde, die Farbtreppchen
> überleben das neue Subsampling nämlich. Ein MPEG2-Video aus einer
> 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt Quelle zeigt an den gleichen Stellen keine Farbtreppchen.

Welches wäre z.B. eine 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt Quelle? Eine Profi-Broadcast-Kamera?
4:2:2 kenne ich nur von den Einstellmöglichkeiten beim MPEG-Ausspielen aus
LE 6.1 - aufgrund der Bemerkungen im Handbuch habe ich es nie eingestellt.

>>> MJPEGMJPEG im Glossar erklärt ist eine Sequenz von Einzel-JPEGs, die insgesamt ein Video
>>> ergeben. Das macht den CodecCodec im Glossar erklärt so effizient. Du hast lauter
>>> Einzelbilder. Die Bilder sind entsprechend groß, können aber schnell
>>> verarbeitet werden, weil die JPEG-Algorithmen sehr primitiv sind und
>>> du nur Einzelbilder hast. MPEGMPEG im Glossar erklärt ist mit Bewegungsvektoren schon
>>> aufwendiger, dazu kommt noch, dass MPEGMPEG im Glossar erklärt Differenzen zwischen Bildern
>>> rechnet und du dir für sogenannte B- und P-Frames (;Differenz-Bilder)
>>> den letzten sogenannten I-Frame (;das letzte Vollbild) suchen und
>>> alle danach folgenden Differenzbilder abarbeiten musst. Bei einer 10
>>> Bilder großen GOP musst du also für das 10. Bild alle 9 davor
>>> liegenden auch noch mit decodieren.
>>
>> Und wenn man Soft-Rendering einstellt? Bei LE hab ichs noch nicht
>> gefunden, aber die Magix-Programme haben ein Kasterl zum Anklicken
>> dafür. Ist allerdings anscheinend nur für MPEG-2.
>
> Smart Rendering hat damit nichts zu tun. Bei Smart Rendering werden
> nur geänderte und geschnittene Stellen neu gerendert. Das heißt, wenn
> du mitten in einer GOP schneidest wird ein neuer I-Frame erstellt und
> darauf hin auch neue Differenzbilder in B- und P-Frames. Und das nur
> so viele Bilder wie unbedingt nötig, da jedes Neu-Encoden Qualität
> kostet.
> Ein gefiltertes Video bei dem Rauschen eliminiert wird muss freilich
> komplett neu encoded werden.
>
> Das betrifft aber die Ausgabe, das Erstellen eines neuen Videos.
>
> Was das Einlesen angeht, geht das ganz schön auf die Performance. Wenn
> du in deinem Schnittprogramm framegenau durch die Bilder fährst, muss
> jeder FrameFrame im Glossar erklärt den du aufbaust mühevoll aus einem Vollbild und den
> danachfolgenden Differenzbildern rekonstruiert werden. Daher ist
> TimelineTimeline im Glossar erklärt Scrubbing (;Abfahren der TimelineTimeline im Glossar erklärt mit der Maus) auch schon mit
> 500MHz ohne Ruckler möglich bei DV und MJPEGMJPEG im Glossar erklärt, fühlt sich aber auf
> einem 2GHz Rechner immer noch zäh an bei MPEG.






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