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Infoseite // Sony will mit KI Hollywood-Filme billiger produzieren



Newsmeldung von slashCAM:



Sony Pictures Entertainment unter anderem "Once upon a time in Hollywood", "Ghostbusters", "Spider-Man", "Men in Black" ist seit dem Kauf von Columbia eines der großen Fi...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Sony will mit KI Hollywood-Filme billiger produzieren


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Antwort von berlin123:

Erfolge im Kampf gegen die KI

Der Kampf gegen KI war zuletzt von einigen Erfolgen gekrönt - so konnte die Writers Guild of America (WGA), die Vereinigung der Drehbuchautoren, durchsetzen, dass Autoren oder Produktionen zwar generative (Text-)KIs nutzen, nicht jedoch dazu gezwungen werden dürfen, diese Nutzung aber auch nicht zur Reduzierung von Autoren und deren Bezahlung führen darf.
Die beim Streikende getroffenen Vereinbarungen gelten genau bis zum 31. Mai 2026. Das war von Anfang an nur eine hinausgezögerte Kapitulation vor der KI. Die Zeit spielt den Studios in die Hände.

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Antwort von Frank Glencairn:

Möglich wäre der Einsatz von KI auf allen Stufen einer Filmproduktion, angefangen vom Drehbuch über die Preproduction und Design über die eigentliche Produktion bis hin zur Postproduktion. ..- andere momentan realistischere Anwendungsmöglichkeiten wären virtuelle bzw. DeepFake Schauspieler, Set-, Fashion- oder Charakterdesign per KI, Stimmen (Dubbing) per KI, KI-Styles, -Videofilter und -Hintergründe, per KI erschaffene Statisten, Drehbücher, VFX und vieles mehr.... Das machen wir doch schon alles ne ganze Weile.

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Möglich wäre der Einsatz von KI auf allen Stufen einer Filmproduktion, angefangen vom Drehbuch über die Preproduction und Design über die eigentliche Produktion bis hin zur Postproduktion. ..- andere momentan realistischere Anwendungsmöglichkeiten wären virtuelle bzw. DeepFake Schauspieler, Set-, Fashion- oder Charakterdesign per KI, Stimmen (Dubbing) per KI, KI-Styles, -Videofilter und -Hintergründe, per KI erschaffene Statisten, Drehbücher, VFX und vieles mehr.... Das machen wir doch schon alles ne ganze Weile.
Noch nicht wirklich.
Da steckt noch reichlich mehr Potential drin.
Wenn in Photoshop mal eben per Mausklick der Hintergrund entfernt und mit ein paar Begriffen ein neuer erstellt werden kann, der auch den Vordergrund berücksichtigt, deutet das in die Richtung, in die das noch gehen wird.

Und ich muss sagen: Das ist äußerst spannend.

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Antwort von Darth Schneider:

Also die KI nutzen um am Schluss zig kreative Jobs einfach zu streichen ?
Eigentlich ein doofer Ansatz für die Filmindustrie. Beziehungsweise für die Leute die dahinterstecken und arbeiten wollen….

Ein anderer Ansatz um günstiger zu produzieren wäre den Stars jeweils ein paar Millionen weniger zu bezahlen…;)
Natürlich nur möglich wenn nicht nur Sony sondern ganz Hollywood das machen würde.

Die KI sollte ein nützliches Werkzeug sein, kein Job Killer.
Gruss Boris

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Antwort von wolfgang:

Die KI wird zum job killer. Einfach, weil die das machen werden, sobald sie es können.

War immer so.

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Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Drehbücher??
Schreibt die KI wirklich schon Drehbücher, die auch für teure Projekte genutzt werden ?
Und macht Charakterdesign ?

Dumme Entwicklung, gerade bei kreativen Jobs bei eh teuren Film Produktionen
Es wird mehr gestreikt werden….
Das bringt dann niemandem was.

Sicher hat die KI sehr viel Potential.
Aber die KI sollte jedenfalls langweilige Arbeiten übernehmen, nicht kreative.
Sonst geht mit der KI mehr kaputt als sie bringt.

@Wolfgang
Das war nicht immer so.
Jobs können durch neue Technik natürlich ganz wegfallen, aber andere Jobs müssen dadurch gleichzeitig entstehen…
Sonst geht die Rechnung am Schluss mit der KI für uns Menschen nicht auf.
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Frank
Drehbücher??
Schreibt die KI wirklich schon Drehbücher, die auch für teure Projekte genutzt werden ?
Und macht Charakterdesign ?

Keine kompletten Drehbücher - jedenfalls keine guten.
Aber sie kann dabei ziemlich gut helfen.

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Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also die KI nutzen um am Schluss zig kreative Jobs einfach zu streichen ?
Eigentlich ein doofer Ansatz für die Filmindustrie. Beziehungsweise für die Leute die dahinterstecken und arbeiten wollen….

Ein anderer Ansatz um günstiger zu produzieren wäre den Stars jeweils ein paar Millionen weniger zu bezahlen…;)
Natürlich nur möglich wenn nicht nur Sony sondern ganz Hollywood das machen würde.

Die KI sollte ein nützliches Werkzeug sein, kein Job Killer.
Gruss Boris
Was ist denn am Job eines Focus Puller so kreativ?
Wenn man dem AF sagen kann, worauf der Fokus zu halten ist - und auch z.B. eine Schärfenverlagerung stattfinden soll - ist der Job gemacht.

Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen führen letztlich nirgendwo hin.

Wenn KI es ermöglicht bessere Filme mit demselben Budget zu produzieren, ist das ein Gewinn.

Also nur her damit.

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Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Klar auf den ersten Blick schon.

Beim zweiten Hinblick:
Vom Fokus Puller über Syncro, VFX, bis hin zu Musik, Dialog, Sounds, Deep Fake Schauspieler, Design und sogar theoretisch schon dem Drehbuch.
Geht heute schon.

Wie lange wird es dauern bis die KI den ganzen Film einfach ganz alleine machen kann, 10 oder 20 Jahre ?

Wem bringt das etwas ?
Niemandem !
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Klar auf den ersten Blick schon.

Beim zweiten Hinblick:
Vom Fokus Puller über Syncro, VFX, bis hin zu Musik, Sounds, Deep Fake Schauspieler, Design und sogar theoretisch schon dem Drehbuch.

Wie lange wird es dauern bis die KI den ganzen Film einfach ganz alleine machen kann, 10 oder 20 Jahre ?

Wem bringt das etwas ?
Niemandem !
Gruss Boris
Dem Zuschauer bringt das etwas.

Wenn diese KI-Filme sich durchsetzen, dann nur weil sie den Zuschauern zusagen.

Bis es so weit ist, dass KI ganze Filme alleine macht, eröffnet KI tolle kreative Möglichkeiten.

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Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Klar, super Entwicklung.
Man kann genau so gut ganz nach oben auf einen hohen Baum klettern um den Ast wo man dann stolz drauf sitzt abzusägen…
Gruss Boris

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Antwort von roki100:

wolfgang hat geschrieben:
Die KI wird zum job killer. Einfach, weil die das machen werden, sobald sie es können.

War immer so.


chatgpt^^

Die Sorge, dass künstliche Intelligenz (KI) Arbeitsplätze vernichtet, ist weit verbreitet und hat historische Parallelen in der Angst vor technologischen Veränderungen. Doch die Auswirkungen von Technologie auf den Arbeitsmarkt sind komplexer und differenzierter als oft angenommen. Hier sind einige Überlegungen dazu:

Historische Parallelen: In der Vergangenheit haben technologische Fortschritte wie die Mechanisierung in der Landwirtschaft oder die Einführung von Computern tatsächlich bestimmte Jobs überflüssig gemacht. Allerdings entstanden durch diese Fortschritte auch neue Berufe und Industrien. So führten beispielsweise die Dampfmaschine und später die Automatisierung in der Produktion zu einem enormen Anstieg der Produktivität und schufen viele neue Arbeitsplätze in anderen Sektoren.

Arbeitsplatzverschiebung: KI hat das Potenzial, vor allem Routineaufgaben und einfache, wiederholbare Tätigkeiten zu automatisieren. Dies könnte Jobs in Bereichen wie Datenverarbeitung, Produktion und sogar im Kundenservice bedrohen. Gleichzeitig könnten aber neue Jobs entstehen, die höhere Qualifikationen erfordern und die mit der Entwicklung, Wartung und Verbesserung von KI-Systemen verbunden sind.

Ergänzende Technologien: KI kann auch als Ergänzung zu menschlicher Arbeit betrachtet werden. In vielen Fällen erhöht KI die Effizienz und Produktivität der Arbeitnehmer, anstatt sie zu ersetzen. Beispielsweise können Ärzte durch KI-gestützte Diagnosetools bessere und schnellere Diagnosen stellen, während Anwälte durch KI-gestützte Recherchetools ihre Arbeit effizienter gestalten können.

Weiterbildung und Anpassung: Eine zentrale Herausforderung und gleichzeitig eine Lösung besteht in der Weiterbildung und Umschulung der Arbeitskräfte. Durch gezielte Bildungsprogramme können Arbeitnehmer neue Fähigkeiten erlernen, die in einer von KI geprägten Arbeitswelt gefragt sind. Dies erfordert jedoch Investitionen in Bildung und eine aktive Anpassungspolitik.

Sozioökonomische Auswirkungen: Die Einführung von KI kann zu Ungleichheiten führen, wenn bestimmte Berufsgruppen und Regionen stärker betroffen sind als andere. Es ist wichtig, soziale Sicherheitsnetze und Umverteilungsmechanismen zu stärken, um negative Auswirkungen abzufedern und sicherzustellen, dass der wirtschaftliche Nutzen von KI breiter verteilt wird.

Insgesamt ist es wichtig, den Einsatz von KI in der Arbeitswelt aktiv zu gestalten und die potenziellen Herausforderungen anzugehen, anstatt passiv auf die Veränderungen zu reagieren. Historische Beispiele zeigen, dass technologische Innovationen oft zunächst als Bedrohung wahrgenommen werden, aber letztendlich zu neuen Chancen und einem höheren Lebensstandard führen können, wenn sie richtig gemanagt werden.

iasi hat geschrieben:
Was ist denn am Job eines Focus Puller so kreativ?
Wenn man dem AF sagen kann, worauf der Fokus zu halten ist - und auch z.B. eine Schärfenverlagerung stattfinden soll - ist der Job gemacht.

Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen führen letztlich nirgendwo hin.

Wenn KI es ermöglicht bessere Filme mit demselben Budget zu produzieren, ist das ein Gewinn.

Also nur her damit.


Der Beruf des Focus Puller, auch als Schärfenassistent bekannt, mag auf den ersten Blick rein technisch erscheinen, doch es gibt kreative und künstlerische Aspekte, die ihn von einer rein automatisierten Tätigkeit unterscheiden. Hier sind einige Punkte, die die Kreativität und den Wert eines Focus Pullers hervorheben:

Künstlerische Entscheidungen: Ein Focus Puller arbeitet eng mit dem Kameramann und dem Regisseur zusammen, um die visuelle Erzählung eines Films zu unterstützen. Das bewusste Setzen von Schärfepunkten kann die Aufmerksamkeit des Zuschauers lenken und Emotionen verstärken. Beispielsweise kann eine gezielte Schärfenverlagerung eine bestimmte Stimmung erzeugen oder eine narrative Bedeutung unterstreichen.

Intuition und Erfahrung: Erfahrene Focus Puller verfügen über ein feines Gespür für Timing und Rhythmus. Sie können in Echtzeit auf unvorhergesehene Bewegungen der Schauspieler oder Veränderungen in der Szene reagieren. Diese Art der Anpassungsfähigkeit ist schwer zu automatisieren, da sie ein tiefes Verständnis für die Dynamik der Szene und die Intentionen des Regisseurs erfordert.

Zusammenarbeit und Kommunikation: Der Focus Puller ist ein integraler Bestandteil des Filmteams und arbeitet oft in enger Abstimmung mit anderen Abteilungen wie der Kameraabteilung und der Regie. Diese menschliche Zusammenarbeit und Kommunikation tragen zur Kohärenz und Qualität der filmischen Vision bei.

Kreative Problemlösung: Am Set können unerwartete Herausforderungen auftreten, sei es durch technische Probleme, Änderungen im Drehplan oder kreative Anpassungen. Ein erfahrener Focus Puller kann schnell kreative Lösungen finden und so zum reibungslosen Ablauf der Produktion beitragen.

Handwerkskunst und Präzision: Die manuelle Fähigkeit, den Fokus präzise und konsistent zu ziehen, insbesondere bei komplexen Kamerabewegungen und langen Einstellungen, erfordert ein hohes Maß an Geschick und Handwerkskunst. Diese Präzision kann einen erheblichen Einfluss auf die Bildqualität und die ästhetische Wirkung des Films haben.

Während es zutrifft, dass moderne Autofokus-Technologien und KI den Prozess der Fokussierung zunehmend automatisieren können, bleibt die Frage, ob diese Technologien die gleiche künstlerische Feinheit und Flexibilität wie ein menschlicher Focus Puller bieten können. In der Filmproduktion geht es oft um mehr als nur technische Perfektion; es geht darum, eine Geschichte auf eine Weise zu erzählen, die emotional und ästhetisch ansprechend ist.

Technologische Fortschritte können und werden sicherlich viele Aspekte der Filmproduktion verbessern. Dies könnte zu kostengünstigeren und effizienteren Produktionen führen, was zweifellos ein Gewinn ist. Jedoch kann der kreative Input und die menschliche Komponente in bestimmten Aspekten der Kunstform nicht vollständig durch Technologie ersetzt werden.

Ein ausgewogener Ansatz könnte darin bestehen, Technologie als Ergänzung zu menschlicher Kreativität zu nutzen, anstatt sie vollständig zu ersetzen. KI und Autofokus können viele Routineaufgaben erleichtern, sodass sich Focus Puller und andere kreative Fachkräfte auf die anspruchsvolleren und künstlerischen Aspekte ihrer Arbeit konzentrieren können.


wow 👍

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