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Infoseite // Sehr skurriles Audio-Problem nach Export aus FCPX



Frage von xxlservices:


Guten Morgen allerseits!
Ich habe ein total skurriles Problem und vielleicht kann in diesem Forum ja jemand helfen oder hat eine Lösung.

Beschreibung: Um mich den 4K Thema zu nähern habe ich eine Samsung NX-500. Da diese ja in H.265 aufzeichnet wurde das Videomaterial in ProRes umgewandelt und in Final Cut Pro X für den Schnitt importiert. Da die NX-500 ja keinen Mikrofoneingang hat, habe ich zur Aufzeichnung des Sounds einen Tascam DR-70D. Eingesetztes Mikro von Beyerdynamic ein MCE-85, aufgezeichnet wurde mit höchsten Qualitätseinstellungen. Für die anschließende Nachvertonung/Voiceover habe ich eine Kombination aus SM7B von Shure und einem Focusrite Scarlett-Interface. Bei beiden Quellen habe ich eine Audio-Abtastrate von 96 kHz. Das ist erstmal die Ausgangssituation.

Nach dem Schnitt habe ich das Ganze exportiert in 4K mit H.264 Codec. Jetzt kommt der abgefahrene Teil. Während sich auf dem Schnittrechner alles super anhört (Egal ob Kopfhörer, Monitorbox oder den iMac-Lautsprechern) ist der Part mit der Tascam/Beyerdynamic Kombination auf meinem MacBook quasi nicht zu verstehen. Es ist voller Artefakte und hört sich an als ob es die schlimmste Digitale-Qualität wäre. Das ganze gilt auch wenn ich es zu Youtube hochlade. Der SM7B/Focusrite-Teil ist dagegen total sauber.

Aber es wird noch komischer, ich habe das Video an ein paar Bekannte geschickt, die sich mit der Thematik auskennen... Manche können es sauber verstehen und andere wieder nicht. Das Ganze ist immer abhängig vom abspielendem Gerät. Wobei es völlig egal ist ob Windows oder Apple. Jetzt habe ich die WAV-Datei aus dem Tascam schon in MP3 und in 44.100 Hz umgewandelt und ins Projekt eingefügt. Leider auch keine Besserung.

Vielleicht hat hier ja jemand einen Tipp für mich!

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Antwort von Jott:

Seltsam. Es sollten allerdings 48.000 kHz sein, und aiff oder wav sind dringend vorzuziehen.

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Antwort von xxlservices:

Seltsam ist das richtige Wort dafür. Normalerweise setz ich ja auch WAV ein. Ich wollte einfach mal ausprobieren ob durch MP3 vielleicht eine Besserung eintritt. 44.1 kHz war einfach vom Encoder vorgegeben und ich wollte das einfach mal ausprobieren. Wie gesagt... keine Verbesserung. Was mich halt so anzeckt ist die Sache mit den unterschiedlichen Endgeräten und das auch bei YouTube dieses Problem auftaucht

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Antwort von Jott:

Da kann man nur raten. Stell erst mal sicher, dass in deinem Projekt ausschließlich 48kHz/16Bit-Quellen vorkommen (ggf. vorher extern wandeln) bzw. das Projekt so eingestellt ist. Ein Audiomischmasch sollte zwar keine Probleme machen, aber irgendwo musst du ja mal ansetzen. Wenn, dann da.

Womit hast du das Samsung-Material zu ProRes gewandelt? Es gibt eine Menge China-No Name-Konverter, die Müll produzieren.

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Antwort von tommyb:

Hör Dir den Ton doch mal mit Kopfhörern an (mit In-Ear). Stöpsel nur einen Hörer ein, drehe den andere soweit weg, dass man ihn definitiv nicht hört.

Wenn der Ton dann in Ordnung ist, dann hast Du den typischen Doppel-Mono-Phase-verdreht-Fehler gemacht.

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Antwort von WoWu:

Kann man das Teil denn mal irgendwo hören ?
Hast Du die 96 kHz in der Mischung gewandelt oder so gelassen ?
Nicht alle Geräte können die Abtastrate.

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Antwort von beiti:

habe ich zur Aufzeichnung des Sounds einen Tascam DR-70D. Eingesetztes Mikro von Beyerdynamic ein MCE-85 dann hast Du den typischen Doppel-Mono-Phase-verdreht-Fehler gemacht. Das wäre, so wie der Fehler beschrieben wird, auch meine Vermutung. Die Frage ist nur, wann und wo das passiert sein kann - und warum es nur den Ton aus DR-70D/MCE-85 betrifft.

Wie wurde denn das Mikrofon am Recorder angeschlossen? Ordentlich mit XLR-Kabel oder mit irgendeiner Adapterlösung?

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Antwort von Schleichmichel:

Sind die Files vom Tascam in anderer Bittiefe als die Focusrite-Aufnahmen?

Wenn ja, die Tascam-Files extern zB mit Audacity requantisieren und einheitliche Bittiefen verwenden.

LG!

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Antwort von beiti:

Ein Problem mit Bitraten und Abtastfrequenz kann es nicht sein, denn dann würde der Fehler überall auftreten. Tatsächlich aber tritt er nur abhängig vom Wiedergabegerät auf: Während sich auf dem Schnittrechner alles super anhört (Egal ob Kopfhörer, Monitorbox oder den iMac-Lautsprechern) ist der Part mit der Tascam/Beyerdynamic Kombination auf meinem MacBook quasi nicht zu verstehen. Es ist voller Artefakte und hört sich an als ob es die schlimmste Digitale-Qualität wäre. Das ganze gilt auch wenn ich es zu Youtube hochlade.
Manche können es sauber verstehen und andere wieder nicht. Das Ganze ist immer abhängig vom abspielendem Gerät. Man darf auch davon ausgehen, dass das Schnittprogramm den Ton in einheitlichem Format exportiert und nicht abschnittsweise mit verschiedenen Bitraten und Frequenzen.

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Antwort von Schleichmichel:

Ich hatte ein Projekt, in dem neben 48KHz@16Bit ein 11KHz@8Bit-File rein musste. Der Ton machte bei der Bluray ab dem einsetzen dieser Szene die Grätsche, aber nach einem stoppen und wieder Fortsetzen ging es wieder.

...so, und jetzt Du ;)


Im übrigen kann es sehr wohl sein, dass beim Export nicht immer ein neues File "gegossen" wird, sondern tatsächlich als eine Art Stream zu einem File kollagiert wird...blöd ausgedrückt. Normalerweise sollten dann andersartige Abschnitte vorab automatisch umgewandelt werden - je nachdem, was die Exporteinstellungen vorgeben. Offenbar klappt das beim vergleichsweise noch jungen AVFoundation noch nicht bei jedem Fall...da gibt es mannigfaltige Konstellationen. Blöd ist es trotzdem.

Das Vorgehen vermindert sehr effektiv Fehleraddition.

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