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Doku von Simbabwe nach D / Premiere zu FCPX - wie machen wir das?



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Mac / Final Cut Pro / FCPX / Motion-Forum

Frage von PrincipeAzzurro:


Guten Nachmittag,

Ich hoffe ihr seid mir nicht böse dass ich cross-poste, aber vielleicht liest nicht jeder alle Posts aus allen Foren...

Ich arbeite zur Zeit als europäischer Produzent eines 45m Dokumentarfilms, der von einem Kollegen in Simbabwe gedreht und geschnitten wurde. Wegen Covid-19 (und auch wegen des Budgets) können wir nicht wirklich zusammen am Schnitt arbeiten - das müssen wir aber jetzt: wir müssen a) den Rohschnitt in eine bestimmte Richtung bringen und b) danach das Projekt zur Ausspielung und deutschen Bearbeitung ausspielen.

Die Herausforderung besteht also darin, das Material (alles in 1080P gedreht) von Simbabwe nach Europa zu bringen und den Schnittprozess gemeinsam fortzusetzen. Dazu werden wir das gesamte Material (Rohmaterial, Schnitt-Versionen etc) auf eine Festplatte packen und von Simbabwe nach D verschicken.

Zusätzlicher Catch: mein Kollege arbeitet mit Premiere Pro und auf Windows, ich mit FCPX auf Mac. Ja, ich könnte Premiere lernen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht die Zeit dazu habe, sondern mich eher auf den Film konzentrieren möchte statt auf das Erlernen eines neuen Programms. Daher ist meine Idee, FCPX zu verwenden, das ich sehr gut kenne.

Meine zwei Fragen an die Experten unter euch auf diesem Gebiet sind folgende:

1 - Welche Methode empfehlt ihr für die Migration des Schnitts von Premiere? Mein Kollege arbeitet mit Windows und verwendet Premiere Pro 14.0.3, ich bin auf einem Intel Mac, mit FCPX Version 10.6.1. Ich kenne SendToX und habe es vor Jahren für einen anderen Zweck gekauft (Import von alten FCP7-Bibliotheken); ich habe es jedoch nie mit Premiere Pro verwendet, geschweige denn zwischen Windows und Mac. Aber ist SendToX der BESTE Weg, um dies zu tun, was sind die anderen?

2 - Was sind die Gefahren und möglichen Probleme auf die wir stoßen könnten? Und: welche Möglichkeiten haben wir diese zu vermeiden? Mein simbabwischer Kollege könnte diesen Rat befolgen, bevor er die Festplatte versendet - daher wäre jeder Ratschlag von euch eine äußerst wertvolle Hilfe.

VIELEN DANK!!!
Dirk



Antwort von Jott:

Wieso kann man sich nicht vorher auf ein Schnittprogramm einigen?

SendtoX, wenn du das schon hast, ist genau für diesen Fall. Du musst nur nachlesen, was dein Mitstreiter machen muss. Material herschicken ist klar, und wohl dazu nur eine XML aus Premiere rauslassen. Musst halt das genaue Prozedere nachlesen. Gemacht habe ich das selbst noch nie - siehe oben. Vielleicht liest R S K mit, der weiß so was.



Antwort von funkytown:

Bei solchen Sachen würde ich immer eine "Keep is simple" Methode wählen.

Du schreibst der Kollege in Simbabwe hätte den Rohschnitt gemacht? Wie umfangreich ist der? Es wäre doch denkbar, dass er das komplette Material sichtet und eine Vorauswahl der Szenen macht.

Er könnte dann die ausgewählten Szenen und O-Töne in seperaten Dateien und Ordnern auf der Festplatte abspeichern, also jeder O-Ton (Rohschnitt) wird als einzelne Datei abgespeichert.

Ordner: Interview1
- Clip Aussage 1 Roh
- Clip Aussage 2 Roh
- Clip Aussage 3 Roh
.
.

Ordner: Szene Ort1
- Beschreibung Szene 1
- Beschreibung Szene 2
.
.

Sind die Tonspuren seperat aufgenommen? Auch hier kann es viel Arbeit sparen, wenn Du einfach entsprechende Ordner mit den Audiofiles hast, die du dann entsprechend in FCPX synchronisieren kannst.

Das mag etwas Mehrarbeit in Simbabwe sein, aber mit so einer Ordnerstruktur hast Du viel Zeit gespart, es bringt Ordnung rein und du kannst ganz normal mit FCPX loslegen ohne Dich um Pferdefüße in der Migration zu kümmern. Nichts wäre schlimmer, wenn die Arbeit doppelt gemacht werden muss (weil z.B. die Migration nicht funktioniert).








Antwort von PrincipeAzzurro:

Jott hat geschrieben:
Wieso kann man sich nicht vorher auf ein Schnittprogramm einigen?
Weil ich das Projekt erst bekommen habe, nachdem mein Kollege dort schon fast 2 Jahre am Film gearbeitet hat. Ich wurde gebeten, als Schnittstelle zwischen ihm und dem deutschen Sender zu agieren.



Antwort von TomStg:

Von Premiere nach FCPX funktioniert es auch ohne SendToX mittels DaVinci Resolve als Zwischenschritt:

Edit2
https://www.youtube.com/watch?v=PzCRByjMuPw



Antwort von Jott:

Will er's nicht anders rum?

https://intelligentassistance.com/sendtox.html



Antwort von TomStg:

Jott hat geschrieben:
Will er's nicht anders rum?
Klar, habe den Link oben korrigiert.



Antwort von PrincipeAzzurro:

TomStg hat geschrieben:
Klar, habe den Link oben korrigiert.
Link ist noch verkehrt rum ;-)
Aber davon abgesehen - WARUM über ein drittes, ZUSÄTZLICHES Programm gehen? Wo ist der Mehrwert?



Antwort von Darth Schneider:

Zwischenschnitt mit Resolve ? Tönt nach mehr Arbeit.
Wenn dann doch besser gleich beide mit Resolve…
Gruss Boris



Antwort von PrincipeAzzurro:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Zwischenschnitt mit Resolve ? Tönt nach mehr Arbeit.
Wenn dann doch besser gleich beide mit Resolve…
Ich arbeite wie gesagt mit FCPX, also ist die Lösung momentan nicht relevant, weil es 1. wie Du sagst ein Zwischenschritt ist, und ich 2. den Mehrwert noch nicht erkenne… Falls es solch einen gibt, kann ich natürlich umdenken.



Antwort von mash_gh4:

solange die leute diszipliniert arbeiten, sollte der austausch von schnittlisten bzw. projektfiles kein grosses problem darstellen. es ist ja ganz normal, dass man in schnitt mit anderen werkzeugen arbeit als beim graden...

als austauschformat ist FCP XML vermutlich gegenwärtige die vernünftigste lösung, weil das alle programme verstehen sollten.

durch OpenTimeleinIO gibt's mittlerweile auch ganz gute werkzeuge für das konvertieren entsprechender daten, unabhängig von einzelnen programmen oder konkreten formaten.



Antwort von PrincipeAzzurro:

mash_gh4 hat geschrieben:
als austauschformat ist FCP XML vermutlich gegenwärtige die vernünftigste lösung, weil das alle programme verstehen sollten.
Du sprichst von der generellen Verwendung von XML um Projekte von/zu FCPX zu übertragen? Also dies hier:
https://support.apple.com/de-de/guide/f ... bd66ae/mac
mash_gh4 hat geschrieben:
durch OpenTimeleinIO gibt's mittlerweile auch ganz gute werkzeuge für das konvertieren entsprechender daten, unabhängig von einzelnen programmen oder konkreten formaten.
Interessantes Projekt, hast Du konkrete Erfahrungen? Sie arbeiten mit "adapters" für die jeweilgen Programme, wie kompliziert oder einfach ist das?








Antwort von R S K:

Wie Jott und du selbst es schon völlig richtig gesagt haben: SendtoX. Nicht mehr, nicht weniger. Ist definitiv exponentiell besser als alles was du über Resolve oder sonst wo bekommen wirst und das für läppische 20€… bzw. für dich ja gratis. 😉

Der Kollege gibt einfach eine XML raus, du konvertierst es mit SendtoX und öffnest es in FC und musst evtl. nur noch das Material neu verlinken. Wobei man natürlich bedenken muss, dass bestimmte programmspezifische Dinge wie Filter oder Übergänge es (größtenteils) nicht rüberschaffen. SendtoX markiert dir aber alles entsprechend mit einem Hinweis in der TimelineTimeline im Glossar erklärt was nicht ging. Besser geht's wie gesagt nicht. Da ist es auch egal ob es von Mac oder PC kommt.

Der Hinweis an den Kollegen wäre also: keep it simple. Irgendwelche Animationen oder aufwändige Farbkorrekturen kann es sich sparen. Viel mehr als eine einfache ÜberblendungÜberblendung im Glossar erklärt oder sonstige "Standardblenden" sollte er auch nicht verwenden. Die können von SendtoX übersetzt werden.

Wenn du wieder zurück musst, dann bräuchtest du noch XtoCC, wo es im Grunde genauso funktioniert. Ist halt schade (und völlig unverständlich), dass Adobe meint noch immer an dem völlig veralteten XMEML als Austauschformat festhalten zu müssen anstatt einfach mal FCPXML zu implementieren. Ich kann nur spekulieren warum sie es nicht tun.

Resolve noch als drittes reinzubringen ist jedenfalls wirklich unsinnig. 🙄

Und ja, Final Cut Pro ist gerade für Dokus wirklich die beste Wahl, allein was die Orga angeht. Schade, dass der Kollege das nicht weiß/erkennt.



Antwort von andieymi:

Rein Interessehalber - braucht's das SendtoX überhaupt?

Sind die Zeiten, wo XML - bis auf eben Übergänge, Blenden, Speedramps, etc. - Crosscompatibel war, weils ja im Endeffekt nur In-Out- & TimelineTimeline im Glossar erklärt Zeitstempel sind vorbei und Premiere und FCP schotten sich jetzt dermaßen voneinander ab, dass nicht mal mehr XML geht?
Oder ist aktuellsterweise der XML-Export von Premiere so limitiert?

Frage nur interessehalber, bisher ging "stinknormales XML" z.B. von Premiere nach Resolve z.B. immer, sogar zunehmend besser was so Sachen wie Ramps und Blenden angeht.

Wo liegt das Premiere vs. FCP Problem?



Antwort von R S K:

andieymi hat geschrieben:
Rein Interessehalber - braucht's das SendtoX überhaupt?
Ja.

Das Problem liegt darin, dass Premiere, wie schon gesagt, das gänzlich veraltete XMEML und nicht FCPXML was von FCP v10 genutzt wird ausgibt.



Antwort von andieymi:

"R S K" hat geschrieben:
andieymi hat geschrieben:
Rein Interessehalber - braucht's das SendtoX überhaupt?
Ja.
Kannst Du das ausführen?



Antwort von freezer:

"R S K" hat geschrieben:

Wenn du wieder zurück musst, dann bräuchtest du noch XtoCC, wo es im Grunde genauso funktioniert. Ist halt schade (und völlig unverständlich), dass Adobe meint noch immer an dem völlig veralteten XMEML als Austauschformat festhalten zu müssen anstatt einfach mal FCPXML zu implementieren. Ich kann nur spekulieren warum sie es nicht tun.
Hat Adobe die FCPXML Unterstützung in den neueren Versionen rausgeschmissen? Hab grad nachgeschaut - die CC2014 zB importiert und exportiert FCPXML.



Antwort von R S K:

andieymi hat geschrieben:
Kannst Du das ausführen?
S.o.



Antwort von R S K:

freezer hat geschrieben:
die CC2014 zB importiert und exportiert FCPXML.
Nein, eben nicht. Es nutzt unsinnigerweise noch immer das seit über 10 Jahren EOLed XMEML.



Antwort von andieymi:

freezer hat geschrieben:
Hat Adobe die FCPXML Unterstützung in den neueren Versionen rausgeschmissen? Hab grad nachgeschaut - die CC2014 zB importiert und exportiert FCPXML.
Drum meinte ich, wieso die Zwischenschritte? Blockiert FCP da was in Version 10 oder exportiert Premiere das jüngstens nicht mehr?

Als ich zum letzten Mal geschaut habe, konnte mal fix ein FCPXML exportieren.



Antwort von PrincipeAzzurro:

"R S K" hat geschrieben:
Und ja, Final Cut Pro ist gerade für Dokus wirklich die beste Wahl, allein was die Orga angeht. Schade, dass der Kollege das nicht weiß/erkennt.
Er würde gerne, aber es gibt keinerlei Apple-Support in Simbabwe und er hat noch keine Möglichkeit, die für ihn gigantischen Anschaffungskosten zu stemmen...








Antwort von freezer:

"R S K" hat geschrieben:
freezer hat geschrieben:
die CC2014 zB importiert und exportiert FCPXML.
Nein, eben nicht. Es nutzt unsinnigerweise noch immer das seit über 10 Jahren EOLed XMEML.
Ok, das heißt es steht zwar im Menü unter Export FinalCut Pro XML, ist aber in Wirklichkeit das alte Format?



Antwort von PrincipeAzzurro:

andieymi hat geschrieben:
freezer hat geschrieben:
Hat Adobe die FCPXML Unterstützung in den neueren Versionen rausgeschmissen? Hab grad nachgeschaut - die CC2014 zB importiert und exportiert FCPXML.
Drum meinte ich, wieso die Zwischenschritte? Blockiert FCP da was in Version 10 oder exportiert Premiere das jüngstens nicht mehr?
Als ich zum letzten Mal geschaut habe, konnte mal fix ein FCPXML exportieren.
Noch einmal zurück auf die ursprüngliche Frage: mein Kollege in Simbabwe arbeitet mit Premiere Pro 14.0.3 (für Windows). Ist das eine andere Architektur als die CC-Versionen, über die ihr gerade diskutiert, oder ist es die? Ich kenne mich nicht aus…



Antwort von mash_gh4:

PrincipeAzzurro hat geschrieben:
mash_gh4 hat geschrieben:
als austauschformat ist FCP XML vermutlich gegenwärtige die vernünftigste lösung, weil das alle programme verstehen sollten.
Du sprichst von der generellen Verwendung von XML um Projekte von/zu FCPX zu übertragen? Also dies hier:
https://support.apple.com/de-de/guide/f ... bd66ae/mac
obwohl es natürlich auch nur eine proprietäre lösung ist, die sich natürlich sehr stark an den besonderheiten und schwerpunktsetzungen einer konkreten anwendung orientiert, ist FCP XML wenigstens einigermaßen vernünftig dokumentiert und dank der XML-nutzung auch sehr einfach und sauber zu verarbeiten. deshalb ist dieses format augenblicklich so etwas wie kleinste gemeinsam nenner, der von fast allen programmen einigermaßen verstanden und als herstellerübergreifende austauschlösung unterstützt wird.

allerdings darf man nicht erwarten, dass deshalb gleich alle exotischen feinheiten korrekt übergeben und überall richtig ausgewertet werden, die damit grundsätzlich beschreibbar wären!
wenn man sich aber auf das wesentlich beschränkt bzw. nicht mehr beim austausch erwartet, gibt's damit realativ wenig probleme.

darum eben auch das oben bereist erwähnte: "diszipliniert arbeiten!"

ein noch einfacheres austauschformat, das auch von praktisch allen programmen noch immer unterstützt wird, sind EDLEDL im Glossar erklärt files. dort ist man aber von den möglichkeiten her noch weiter eingeschränkt (nur jeweils ein track mit ganz eng spezifizierten einschränkungen bei den filenamen...), so dass es damit in der praxis gleich einmal ziemlich umständlich wird.

daneben gibts z.b. auch noch AAFAAF im Glossar erklärt von avid, das aber leider recht ungute windows typische binärobjekte intern nutzt, und damit trotz ähnlicher zielsetzungen und spezifikation wie FCP XML in der praxis weit mehr probleme und fehleranfälligkeit bei der herstellerunabhängigen nutzung bzw. dem austausch mit sich bringt.

über so idiotischen dinge, wie BMDs projektfiles, die praktisch überhaupt nicht öffentlich dokumentiert sind und irgendwelche obskuren SQL- bzw. datenbank-strukturen nutzen, braucht man hier ohnehin nicht viele worte zu verlieren, weil sie ohnehin nur innerhalb der jeweiligen software bzw. der selben programmversion halbwegs funktionieren, aber auf grund der fehlenden spezifikation keinen austausch mit anderen anwendungen zulassen.
PrincipeAzzurro hat geschrieben:
mash_gh4 hat geschrieben:
durch OpenTimeleinIO gibt's mittlerweile auch ganz gute werkzeuge für das konvertieren entsprechender daten, unabhängig von einzelnen programmen oder konkreten formaten.
Interessantes Projekt, hast Du konkrete Erfahrungen? Sie arbeiten mit "adapters" für die jeweilgen Programme, wie kompliziert oder einfach ist das?
erfahrungen? -- naja, ich verfolg halt das projekt und die dortigen entwicklungsbemühungen seit seinen anfängen...

mittlerweile ist es ohnehin bereits in alle bekannteren freien softwarelösungen (kdenlive, blender shotcut, gstreamer GES) fest integriert, so dass man sich darum nicht weiter kümmern muss.

das war eine ausgesprochen wichtige verbesserung, weil man dadurch nun tatsächlich auch mit sehr einfachen programmen den schnitt vorbereiten und mit anderen programmen austauschen kann, während man das abschließende grading und mastering ja weiterhin besser in anderen professionelleren lösungen abwickelt (...und damit mein ich nicht so sehr nur den ärgerlich unbefriedigenden resolve-einheitsbrei, sondern z.b. baselight, mistika, ardour, protools...).

ps:
evtl. kann premiere tatsächlich nur das reichlich veraltete FCP7 format, OpentimlineIO unterstützt jedenfalls beide FCP austauschvarianten, wobei mittlerweile FCPX XML weit eher gebräuchlich ist.



Antwort von R S K:

Keine Ahnung warum man noch endlos ausholen muss mit EDLs und AAFs und und und… das Problem ist schon längst gelöst. 🙄

mash_gh4 hat geschrieben:
evtl. kann premiere tatsächlich nur das reichlich veraltete FCP7 format
Nee, nix "evtl.".



Antwort von R S K:

PrincipeAzzurro hat geschrieben:
Er würde gerne, aber es gibt keinerlei Apple-Support in Simbabwe und er hat noch keine Möglichkeit, die für ihn gigantischen Anschaffungskosten zu stemmen...
Verständlich. Und ärgerlich.

PrincipeAzzurro hat geschrieben:
Noch einmal zurück auf die ursprüngliche Frage: mein Kollege in Simbabwe arbeitet mit Premiere Pro 14.0.3 (für Windows). Ist das eine andere Architektur als die CC-Versionen, über die ihr gerade diskutiert, oder ist es die? Ich kenne mich nicht aus…
Die version und Plattform sind egal. Wenn es XML ausgeben kann, was es sicherlich kann, dann kann und wird es nur das eine sein.



Antwort von mash_gh4:

"R S K" hat geschrieben:
Keine Ahnung warum man noch endlos ausholen muss mit EDLs und AAFs und und und… das Problem ist schon längst gelöst. 🙄
ja -- zum glück! -- allerdings eben erst durch OpenTimelineIO bzw. die bemühungen der Academy Software Foundation, die bisherigen propritären ansätze endlich zu überwinden.



Antwort von dienstag_01:

In Premiere gibt es doch sogar einen Unterpunkt unter Exportieren: Final Cut Pro-XML.
Schon lange.



Antwort von hexeric:

dienstag_01 hat geschrieben:
In Premiere gibt es doch sogar einen Unterpunkt unter Exportieren: Final Cut Pro-XML.
Schon lange.
a) genau das verwendet dann 'sendtoX' und b) ist das grottig, da kommt sehr wenig mit



Antwort von dienstag_01:

hexeric hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
In Premiere gibt es doch sogar einen Unterpunkt unter Exportieren: Final Cut Pro-XML.
Schon lange.
a) genau das verwendet dann 'sendtoX' und b) ist das grottig, da kommt sehr wenig mit
Ich denke, hier geht es um einen Rohschnitt.








Antwort von R S K:

dienstag_01 hat geschrieben:
In Premiere gibt es doch sogar einen Unterpunkt unter Exportieren: Final Cut Pro-XML.
Schon lange.
Mitlesen ist nicht so deins, oder? Hat das irgendjemand bestritten?

hexeric hat geschrieben:
b) ist das grottig, da kommt sehr wenig mit
Kannst dich bei Adobe bedanken.



Antwort von Drushba:

PrincipeAzzurro hat geschrieben:
Guten Nachmittag,

Ich hoffe ihr seid mir nicht böse dass ich cross-poste, aber vielleicht liest nicht jeder alle Posts aus allen Foren...

Ich arbeite zur Zeit als europäischer Produzent eines 45m Dokumentarfilms, der von einem Kollegen in Simbabwe gedreht und geschnitten wurde. Wegen Covid-19 (und auch wegen des Budgets) können wir nicht wirklich zusammen am Schnitt arbeiten - das müssen wir aber jetzt: wir müssen a) den Rohschnitt in eine bestimmte Richtung bringen und b) danach das Projekt zur Ausspielung und deutschen Bearbeitung ausspielen.

Die Herausforderung besteht also darin, das Material (alles in 1080P gedreht) von Simbabwe nach Europa zu bringen und den Schnittprozess gemeinsam fortzusetzen. Dazu werden wir das gesamte Material (Rohmaterial, Schnitt-Versionen etc) auf eine Festplatte packen und von Simbabwe nach D verschicken.

Zusätzlicher Catch: mein Kollege arbeitet mit Premiere Pro und auf Windows, ich mit FCPX auf Mac. Ja, ich könnte Premiere lernen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht die Zeit dazu habe, sondern mich eher auf den Film konzentrieren möchte statt auf das Erlernen eines neuen Programms. Daher ist meine Idee, FCPX zu verwenden, das ich sehr gut kenne.

Meine zwei Fragen an die Experten unter euch auf diesem Gebiet sind folgende:

1 - Welche Methode empfehlt ihr für die Migration des Schnitts von Premiere? Mein Kollege arbeitet mit Windows und verwendet Premiere Pro 14.0.3, ich bin auf einem Intel Mac, mit FCPX Version 10.6.1. Ich kenne SendToX und habe es vor Jahren für einen anderen Zweck gekauft (Import von alten FCP7-Bibliotheken); ich habe es jedoch nie mit Premiere Pro verwendet, geschweige denn zwischen Windows und Mac. Aber ist SendToX der BESTE Weg, um dies zu tun, was sind die anderen?

2 - Was sind die Gefahren und möglichen Probleme auf die wir stoßen könnten? Und: welche Möglichkeiten haben wir diese zu vermeiden? Mein simbabwischer Kollege könnte diesen Rat befolgen, bevor er die Festplatte versendet - daher wäre jeder Ratschlag von euch eine äußerst wertvolle Hilfe.

VIELEN DANK!!!
Dirk
Ich finde, Ihr zieht das Pferd von hinten auf. Es gibt technisch erprobte, stabile Lösungen für den Remote-Schnitt bzw. für das kollaborative Schneiden von Avid für Avid und Premiere. FCP ist halt eine Insellösung und meines Wissens nach nur mit Einschränkungen kollaborativ tauglich. Ich würde an Eurer Stelle einfach mit Premiere weitermachen. Kostet ja nicht die Welt, sich das für drei Monate anzumieten (der Nachbar eines Neffen meines Freundes aus Wladiwostok behauptet sogar, gar nicht dafür zahlen zu müssen) und ein Wochenende zum Einlernen ist doch nicht schwierig zu händeln.



Antwort von Jott:

Für einen Rohschnitt (das sind für mich Hartschnitte und allenfalls mal ne Layout-Blende) reicht das ja wohl.

Ich verstehe das Problem nicht: lass dir das Rohmaterial schicken. Brauchst du ja sowieso. Der Kollege schickt dir eine XML. Du hast SendToX und musst nicht mal die 20 Euro ausgeben. Einfach machen. Was hält euch ab?

Wenn's nicht gehen sollte, kann er dir immer noch die Premiere-Projektdatei schicken, und du kannst hier mit einer Premiere-Trial selbst alles in Ruhe importieren.



Antwort von PrincipeAzzurro:

Drushba hat geschrieben:
Es gibt technisch erprobte, stabile Lösungen für den Remote-Schnitt bzw. für das kollaborative Schneiden von Avid für Avid und Premiere…
Das stimmt absolut. Geht wunderbar in Ländern, wo es gutes Internet gibt. Also in der westlichen Welt und auf der Nordhalbkugel.
In Simbabwe gibt es nur in 15% des Monats überhaupt Strom (was auch das Sujet des Films ist). Sonst hätte ich dieses Post anders formuliert bzw. nach Remote Editing gefragt.



Antwort von Jott:

"FCP ist halt eine Insellösung und meines Wissens nach nur mit Einschränkungen kollaborativ tauglich"


Da Millionen Insulaner damit arbeiten, geht das durchaus - wenn beide Seiten das Rohmaterial oder in fcp generierte H.264-Proxies davon haben. Aber das müssen wir ja hier nicht vertiefen, denn der Cutter in Simbabwe kauft sich jetzt ganz sicher keinen Mac und lernt fcp. Warum auch, die XML-Lösung zur Übergabe ist doch da.



Antwort von Drushba:

PrincipeAzzurro hat geschrieben:
Drushba hat geschrieben:
Es gibt technisch erprobte, stabile Lösungen für den Remote-Schnitt bzw. für das kollaborative Schneiden von Avid für Avid und Premiere…
Das stimmt absolut. Geht wunderbar in Ländern, wo es gutes Internet gibt. Also in der westlichen Welt und auf der Nordhalbkugel.
In Simbabwe gibt es nur in 15% des Monats überhaupt Strom (was auch das Sujet des Films ist). Sonst hätte ich dieses Post anders formuliert bzw. nach Remote Editing gefragt.
Das Problem ist mir geläufig. Der Co-Editor meines letzten Projektes ist für dafür sechs Wochen lang in die Hauptstadt des Nachbarlandes gezogen. Hat 900 Dollar + 400 Dollar Schnittplatzmiete gekostet. Ist eine Organisationsfrage, oder besser die Frage, Probleme entweder zu integrieren oder zu managen. Geht beides.)) Alternativ funktioniert auch sowas: https://www.avid.com/de/products/avid-edit-on-demand



Antwort von R S K:

Drushba hat geschrieben:
FCP ist halt eine Insellösung und meines Wissens nach nur mit Einschränkungen kollaborativ tauglich.
z.D.: Ich habe keine Ahnung wovon ich rede und sollte gar nicht erst versuchen bei dem Thema mitzureden.

Keine Ahnung warum du trotzdem meinst es versuchen zu müssen, um dann einfach nur Unsinn zu reden. 🤷🏼??? Erst recht wo schon LANGE eine Lösung ohne nennenswertem Zeitaufwand (Sekunden?) und NULL finanziellem Aufwand gefunden wurde, was bestens funktioniert. Aber klar. Weil du nicht weißt wovon die Rede ist, muss sie ja schlecht sein!

Mal ganz davon abgesehen, dass von "Insellösung" und dann AVID zu reden als ob es auch nur ansatzweise "offen" wäre ist schon echt sehr belustigend. 😂 Wo Final Cut Pro das einzige von allen ist, welches ein eigenes vollumfängliches und offenes Austauschformat anbietet. Oder willst du mir jetzt mit dem OMF Müll kommen? Wenn andere es nicht unterstützen wollen und lieber GESCHLOSSEN bleiben mit ihrem eignen Format… deren Problem.

Insellösung. 🤦🏼???

Drushba hat geschrieben:
(der Nachbar eines Neffen meines Freundes aus Wladiwostok behauptet sogar, gar nicht dafür zahlen zu müssen)
Wow. Bravo. Echt. Die Krönung. Wat'n "Prö". 👍🏼



Antwort von Drushba:

"R S K" hat geschrieben:
Mal ganz davon abgesehen, dass von "Insellösung" und dann AVID zu reden als ob es auch nur ansatzweise "offen" wäre ist schon echt sehr belustigend. 😂 Wo Final Cut Pro das einzige von allen ist, welches ein vollumfängliches und offenes Austauschformat anbietet. Wenn andere es nicht unterstützen wollen und lieber GESCHLOSSEN bleiben mit ihrem eignen Format… deren Problem.
Entweder Austauschformat oder kollaborativ. Es war mir nicht geläufig, wie man mit FCPX zeitgleich über einen Server verbunden in der selben TimelineTimeline im Glossar erklärt arbeiten kann. Geht ja ausdrücklich nicht nur mit Avid, sondern auch mit Premiere.)) Und Du meinst das funktioniert auch mit FCPX?

https://www.avid.com/de/products/avid-edit-on-demand

Edit: Vielleicht darüber? https://www.studionetworksolutions.com/how-to-buy/



Antwort von R S K:

Drushba hat geschrieben:
Es war mir nicht geläufig, wie man mit FCPX zeitgleich über einen Server verbunden in der selben TimelineTimeline im Glossar erklärt arbeiten kann. Geht ja ausdrücklich nicht nur mit Avid, sondern auch mit Premiere.)) Und Du meinst das funktioniert auch mit FCPX?
Hmmmmm… 🤔

Meinst du etwa sowas wie Postlab? Was "For Final Cut Pro, Media Composer, and Premiere Pro" ist?

Nee, kenn ich nicht.

Ach ja… es ist ja "nur" für Mac. Totale Insellösung. Mist.

Wüsste vor allem auch nicht, dass "via Server" hier jemals ein Teil der Anforderung gewesen wäre. Aber wenn man sonst nichts hat, bringt man seine eigene Spielregeln mit? Verstehe. Und hast du mal in deiner überlegenen Weisheit geschaut WIE die Avids und Premiere ihre Daten austauschen?? 🤣

Natürlich nicht.

Aber ja… ganz objektiv betrachtet macht es ja unfassbar viel Sinn einem Final Cut Pro und Premiere User einen kolaborativen Workflow FÜR AVID vorzuschlagen und zu behaupten die anderen würden "Das Pferd von hinten aufzäumen".

Leuchtet absolut ein! 👍🏼








Antwort von Drushba:

"R S K" hat geschrieben:

Aber ja… ganz objektiv betrachtet macht es ja unfassbar viel Sinn einem Final Cut Pro und Premiere User einen kolaborativen Workflow FÜR AVID vorzuschlagen und zu behaupten die anderen würden "Das Pferd von hinten aufzäumen".

Leuchtet absolut ein! 👍🏼

Lies doch noch mal. Habe ihm Premiere vorgeschlagen. Aber wenn FCPX auch funktioniert, warum nicht? Hat ja immerhin hilfsbereite wie sympathische Evangelisten.)

Edit: "Two people working on the same file at the same time is an accident waiting to happen. The second you start working on a document, Postlab locks it for all other team members — and shows you who is doing what." https://hedge.video/postlab/concepts

Liest sich so, als ob Postlab nicht parallel sondern nur nacheinander arbeiten lässt, nur eben komfortabler als mit XML- etc. Austausch per Email. Und das selbe NLE sollte es dann auch sein.

2. Edit: Für Avid scheints ja doch wieder parallel zu funktionieren.)) Hier wird Postlab ausdrücklich mit Nexis verglichen: https://hedge.video/postlab-avid/concepts



Antwort von Jott:

Parallel arbeiten? Ich verschiebe einen Schnitt, dem Raj in Delhi passt der nicht, er setzt ihn live woanders hin, ich mach's wieder rückgängig? Hm. Irgendwie ist es produktiver, wenn der Raj ein paar Stunden schneidet, und ich mach danach einfach dran weiter, wenn er pennt ... easy mit fcp, eine leere Mediathek ist in paar Sekunden um den Globus gepumpt. Zu low tech? Für uns okay. Läuft.



Antwort von Drushba:

Jott hat geschrieben:
Parallel arbeiten? Ich verschiebe einen Schnitt, dem Raj in Delhi passt der nicht, er setzt ihn live woanders hin, ich mach's wieder rückgängig? Hm. Irgendwie ist es produktiver, wenn der Raj ein paar Stunden schneidet, und ich mach danach einfach dran weiter, wenn er pennt ... easy mit fcp, eine leere Mediathek ist in paar Sekunden um den Globus gepumpt. Zu low tech? Für uns okay. Läuft.
So hat jeder seine Vorlieben. Ich sitze mit einem Cutter lieber gemeinsam im Schnitt. Das parallele Schneiden ermöglicht das, was in meinen Augen ein grundlegender Fortschritt gegenüber dem XML-Austausch ist.



Antwort von mash_gh4:

wenn ich dir frage hier richtig verstanden hab, dann geht's hier nicht darum, welches programm man zum schneiden selber bevorzugt. sondern vielmehr um die frage welches austauschformat man am besten benutzt, um schnitt- bzw. projektinformation zw. verschiedenen orten und anwendunen bzw. kurz: von A nach B zu übertragen?

die wenig dafür in frage kommenden gebräuchlichen lösungen hab ich ohnehin schon weiter oben aufgezählt.

FCP XML -- egal, ob in der FCP7 od. FCPX variante -- halte ich dabei aus praktischen gründen im umfeld von kommerziellen lösungen für den sinnvollsten kleinsten gemeinsamen nenner, auch wenn FCP dabei u.u. gar nicht verwendet wird, sondern eben nur dieses dateiformat.

OpenTimelineIO ist zwar vermutlich in dieser hinsicht noch konsequenter und transparenter, aber halt sicher wieder den meisten in der praxis zu umständlichen, da es ja im kommerziellen umfeld gegenwärtig noch in kaum einer anwendung fix eingebaut ist bzw. unterstützt wird, d.h. über externe konvertierungshilfsmittel genutzt werden müsste.

alles, was einen hier nur an eine einzelne applikation bindet bzw. nicht unabhängig vom jeweiligen internen format in ganz einfach weise anwendungsunabhängig beschrieben und übergeben werden kann, ist in derartigen produktionszusammenhängen einfach nur nur kontraproduktiv. davon hält man sich beim kooperativen arbeiten über anwendungsgrenzen hinweg besser ganz bewusst fern.



Antwort von TomStg:

PrincipeAzzurro hat geschrieben:
TomStg hat geschrieben:
Klar, habe den Link oben korrigiert.
Link ist noch verkehrt rum ;-)
Aber davon abgesehen - WARUM über ein drittes, ZUSÄTZLICHES Programm gehen? Wo ist der Mehrwert?
Geändert.

1. Weil der direkte XML-Export aus Premiere in FCPX nicht funktioniert, den Zwischenschritt über DaVinci mit dem aaf-Format aus Premiere.

2. Spart 20 Euro für SendToX



Antwort von PrincipeAzzurro:

TomStg hat geschrieben:
2. Spart 20 Euro für SendToX
Danke für den Link! Habe SendToX seit Jahren, aber selbst wenn nicht: wenn der Umweg keinen expliziten Mehrwert bringt für einen Rough Cut, wäre das am falschen Ende gespart.



Antwort von freezer:

@mash_gh4
Hast Du Tips für Tools im Kontext von OpenTimelineIO die unter Windows laufen?
Ich habe versucht mich da einzulesen, aber ehrlich gesagt ist mir nicht klar, wie ich derzeit einen Nutzen aus OpenTimelineIO ziehen soll und wie ich das unter Windows zum Laufen bekomme? Ich hatte den Eindruck, das wendet sich derzeit an die IT-Abteilungen von Postpro Häusern zur Selbstimplementierung aber nicht an Enduser, oder?



Antwort von mash_gh4:

freezer hat geschrieben:
@mash_gh4
Hast Du Tips für Tools im Kontext von OpenTimelineIO die unter Windows laufen?
ich verwende es natürlich in der praxis selber natürlich nicht unter windows, aber im prinzip sollte es auch dort sehr einfach zu nutzen sein.

im grunde ist es nämlich nur eine python-erweiterung, die gemeinsam mit ein paar ganz simplen command line tools ausgeliefert wird.

installieren lässt sich derartiges über den python übliche paketverwaltung recht problemlos. dort ist es in fertig vorkompilierter form für windows/mac/linux und python 2.7 sowie 3.7-3.9 verfügbar.
(siehe: https://pypi.org/project/OpenTimelineIO/#files)

es sollte also in den meisten fällen nicht viel mehr notwendig sein als ein simples:
python -m pip install OpenTimelineIO damit werden dann auch ein paar ganz einfache programme zur benutzung mitinstalliert:

'otiopluginfo' -- listet die gegenwärtig installierten plugins bzw. adapter für die verschiedenen formate auf.

'otioconvert' -- erlaubt einfaches umwandeln zw. verschiedenen formaten. hilfe zur konkreten benutzung dieses einfachen werkzeugs erhält man mit:
otioconvert --help die anderen tools sind eher nur zum debuggen und entwickeln wirklich sinnvoll. die benutzung von OTIO aus eigenen python scripts heraus ist natürlich nicht ganz einfach, aber eben auch nicht unbedingt nötig.

ähnlich wie bei OpenColorIO ist das ganze aber trotzdem hauptsächlich als library für entwickler bzw. als modul zur integration in bestehende software gedacht.

mittlerweile wird es in dieser weise auch bereits in relativ vielen anwendungen genutzt: https://github.com/PixarAnimationStudio ... TimelineIO

leider ist das ganze in der rohform wirklich ein bisserl umständlich zu installieren bzw. sicher nicht jedermanns sache.

ich selber hab mich auch ziemlich darüber geärgert, dass sie vor einiger zeit beschlossen haben, zentrale teile von OTIO in C++ neu zu schreiben, was leider einige portierungsprobleme auf weniger populären plattformen und der nutzung im netz mit sich bringt, aber die rust-arbeitsgruppe innerhalb die ASWF, die hier vorteilhaftere lösungen zu erschließen versucht, gibt's ja erst seit kurzem. ;)



Antwort von R S K:

Drushba hat geschrieben:
"Two people working on the same file at the same time is an accident waiting to happen. The second you start working on a document, Postlab locks it for all other team members — and shows you who is doing what."
Du führst hier die ultimative Avid-Lösung an und hast keine Ahnung was Bin Locking ist und was das heißt? Eine Bezeichnung die von Avid kommt? 😂

Top.

Du willst also allen ernstes mit mehreren Leuten gleichzeitig an einer TimelineTimeline im Glossar erklärt arbeiten? Na Gratulation. Viel Erfolg damit! 👍🏼
(Spoiler: geht auch bei Avid nicht! Und das aus völlig logischen Gründen. Also so viel zu deiner so hilfreichen Idee.)


TomStg hat geschrieben:
1. Weil der direkte XML-Export aus Premiere in FCPX nicht funktioniert, den Zwischenschritt über DaVinci mit dem aaf-Format aus Premiere.
Das Dunning-Kruger Fest weitet sich immer weiter aus.
AAF🤦🏼???


PrincipeAzzurro hat geschrieben:
TomStg hat geschrieben:
2. Spart 20 Euro für SendToX
Danke für den Link! Habe SendToX seit Jahren, aber selbst wenn nicht: wenn der Umweg keinen expliziten Mehrwert bringt für einen Rough Cut, wäre das am falschen Ende gespart.

Per AAFAAF im Glossar erklärt ist natürlich völliger Quatsch, da das noch mehr von dem Original wegfrisst. Und eine XML über Resolve zu konvertieren (genau, es kann nämlich alt UND neu, also wenn schon denn schon) hat im Vergleich praktisch nichts mit dem zu tun was du aus SendToX bekommst, wie schon längst erklärt. Und wenn du dir nur Mindestlohn zahlen würdest, hättest du die (scheinbar für manch "Profi" hier, horrende) Kosten, die du nicht hast, schon mit dem ersten, mittelkomplexen Projekt wieder mehr als raus, durch die Zeit die du damit gespart hast. Es gibt definitiv KEINEN Mehrwert via Resolve, egal welches Format. Ganz im Gegenteil. Wirst du glaube ich schnell erkennen, wenn du es ausprobieren solltest.

Schön auch wie das Problem schon mit der ersten Antwort von Jott gelöst war, es fehlten nur ein paar Details. Der Klassiker wie hier dann aber trotzdem seitenlang endlose unnütze, verwirrende und schlichtweg falsche "Tipps", vor allem von Leuten die offensichtlich nichts von der Materie verstehen, nachgereicht werden und immer und immer weiter OT gehen. Mit Dingen wie OpenTimelineIO und AAF die im Kontext der eigentlichen Frage weder relevant noch nützlich sind. Aber daran muss man sich hier—speziell bei Apple und FCP Themen—eben leider gewöhnen. 🤷🏼???

(rate mal was jetzt kommt… 😄 Die große künstliche Empörung ;))








Antwort von Drushba:

"R S K" hat geschrieben:

Du willst also allen ernstes mit mehreren Leuten gleichzeitig an einer TimelineTimeline im Glossar erklärt arbeiten? Na Gratulation. Viel Erfolg damit! 👍🏼
(Spoiler: geht auch bei Avid nicht! Und das aus völlig logischen Gründen. Also so viel zu deiner so hilfreichen Idee.)
Natürlich geht das bei Avid. Das bedeutet nicht, dass man zwangsläufig parallel schneiden muss, man kann ganz einfach auch virtuell zusammen im Schnitt sitzen und die Veränderungen in der TimelineTimeline im Glossar erklärt in Echtzeit sehen/diskutieren. Hat schon seinen Grund, warum Avid Studiostandard ist (und da wird tatsächlich oft parallel geschnitten, z.B. Effekte parallel zum main cut in verschiedenen Bereichen der Timeline. Vielleicht holt FCPX da ja auf - wünchenswert wär dies auf jeden Fall, schon allein damit Avid nicht immer der teure Platzhirsch bleibt.)



Antwort von Darth Schneider:

Gibt das dann nicht mehr ein heilloses Durcheinander wenn mehrere Leute gleichzeitig an dem Film herum schnippeln ?
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

Ich finde es generell erstaunlich, daß wir uns im Jahre 2021 immer noch mit sowas rumschlagen müssen.

Eine Tabelle, die angibt wo auf der TimelineTimeline im Glossar erklärt welcher Teil, welches Clips liegt als Minimal-Standard, der von jeder x-beliebigen NLE gelesen werden kann ist doch jetzt wahrlich kein Hexenwerk. Aber nee, das wär ja zu einfach.

Hatte gerade fas ne Woche einen Schnittassi damit beschäftigt, ein schräges Spielfilm AAFAAF im Glossar erklärt aus Avid zu konformen.

Das selbe mit Festplatten von Apple, die nicht ohne irgendwelche halbschalen Hilfsprogramme an Win gelesen werden können und umgekehrt.
Statt ständig irgendwelche neuen Gimmicks in Betriebssysteme einzubauen, wär das mal ne Neuerung, die einem tatsächlich Nutzen bringt - aber neee, wär dann ja auch wieder zu einfach.



Antwort von PrincipeAzzurro:

"R S K" hat geschrieben:
Es gibt definitiv KEINEN Mehrwert via Resolve, egal welches Format.
So scheint es mir auch, zumal der Inder in seinem YouTube Video sein Filmchen auch mit dem Satz beginnt "I have not tried SendToX myself, but I want to give you a free solution if you don't want to pay for it".

Für meinen Teil weiß ich jetzt Bescheid. Danke an alle.



Antwort von Jott:

Drushba hat geschrieben:
Natürlich geht das bei Avid ... man kann ganz einfach auch virtuell zusammen im Schnitt sitzen und die Veränderungen in der TimelineTimeline im Glossar erklärt in Echtzeit sehen/diskutieren
Geht heutzutage doch problemlos via ZoomZoom im Glossar erklärt, Teams oder sonst was - also mit jedem NLE, den der liebe Gott jemals schuf, nicht nur mit AVID?



Antwort von R S K:

Drushba hat geschrieben:
… man kann ganz einfach auch virtuell zusammen im Schnitt sitzen und die Veränderungen in der TimelineTimeline im Glossar erklärt in Echtzeit sehen/diskutieren.
Na bravo. Das ist einfach mal was völlig anderes als tatsächlich gleichzeitig schneiden. 😂

Wie z.B. über eine NEXIS, d.h. jeder an seinem Platz in seinem eigenen Avid. Wovon ja die Rede ist und war, aber ein netter, wenn auch gescheiterter Versuch die Kurve noch zu kriegen mit einer "geschickten" Umformulierung. Denn eine TimelineTimeline im Glossar erklärt gleichzeitig fern-SCHAUEN und manipulieren kann ich auch mit FCP und jeder anderen NLE. Als ob das irgendwas AVID-spezifisches wäre. 🙄 Also vielleicht lieber die infantilen Spottversuche zurückschrauben. Auch wenn es nicht (mehr) in Final Cut Pro direkt eingebaut sein mag, gehen tut es allemal und ich vermute auch exponentiell besser als das was Avid so im (völlig veralteten) Köcher hat. Worüber ich übrigens, also irgendwas über was "virtuelles", bei Avid selbst rein gar nichts finden kann. Na sowas? Aber da kannst du sicherlich helfen.


Drushba hat geschrieben:
(und da wird tatsächlich oft parallel geschnitten, z.B. Effekte parallel zum main cut in verschiedenen Bereichen der Timeline.
Da hat einer ganz klar null Ahnung was Avid selbst unter "Defining Simultaneous Access" versteht und was faktisch geht und was nicht. Denn sorry, wenn du es wüsstest, dann wüsstest du schon längst, dass du einfach nur wieder planloses Zeug redest. Fakt bleibt, dass man an ein und derselben Sequenz NICHT gleichzeitig an unterschiedlichen Rechner arbeiten (genauer: etwas verändern) kann. Punkt. Weder im Avid noch sonstwo. Aber rede du nur weiter…

Und wenn es irgendeine abstruse Lösung gibt welche das tatsächlich erlaubt… dann Gott sei mit dir.

Sonst zeig uns gerne mal ein Video, Link o.Ä. was deine Behauptung auch nur ansatzweise belegt. 😄🍿
(es kommt nichts)


Drushba hat geschrieben:
schon allein damit Avid nicht immer der teure Platzhirsch bleibt.)
Genau! Und Nachts träumst du wovon? Platzhirsch in welchem sub-2% des Marktes nochmal? Oder vielleicht doch eher Platzreh? 🤣

Da ist wohl einer fest in seiner Traumwelt der 90er Jahre gefangen.


"Darth Schneider" hat geschrieben:
Gibt das dann nicht mehr ein heilloses Durcheinander wenn mehrere Leute gleichzeitig an dem Film herum schnippeln ?
Natürlich gibt es das. Weshalb es gar nicht erst geht.


"Frank Glencairn" hat geschrieben:
die angibt wo auf der TimelineTimeline im Glossar erklärt welcher Teil, welches Clips liegt
Nennt man "EDL". Gibt es ja erst seit den 80er, wenn auch nicht als Tabelle, könnte dir also entgangen sein. :D


"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Hatte gerade fas ne Woche einen Schnittassi damit beschäftigt, ein schräges Spielfilm AAFAAF im Glossar erklärt aus Avid zu konformen.
Bingo. Genau mein Reden. AAF… 🤦🏼???

Ach ja, Final Cut Pro ist ja die "Insellösung". lol


"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Das selbe mit Festplatten von Apple, die nicht ohne irgendwelche halbschalen Hilfsprogramme an Win gelesen werden können und umgekehrt.
Au weia. "Und umgekehrt"? Nee, klar. Frank outet sich wieder mal als den Apple-Spezi. 😄

Aber erklär mir gerne welches "halbschale Hilfsprogramm" ich für mein Mac brauche um Win-Platten zu lesen. Mir scheinen da wichtige Infos entgangen zu sein!

Brauche wohl Nachschlag… 🍿

😜



Antwort von mash_gh4:

über die sinnhaftigkeit derartiger gemeinsamer live-kollaboration über geografische distanz hinweg, kann man sich gewiss streiten. ich halte es jedenfalls für eher für einen spezialfall, der mit sehr viel aufwand verbunden ist, aber vermutlich nur von wenigen benötigt wird.

ein arbeitsteiliges arbeiten an einem größeren projekt, wo immer wieder änderungen und korrekturen an verschiedenen stellen vorgenommen und kommuniziert werden müssen, ist dagegen eine weit häufiger anzutreffende herausforderung.

wenn es dafür in den videoverarbeitungsprogrammen auch nur ansatzweise jene koordinationshilfsmittel geben würde, wie man sie heute von der revisionsverwaltung beim programmieren her kennt bzw. ganz selbstverständlich nutzt, wäre das gewiss ein großer fortschritt.

praktisch muss man aber schon froh sein, wenn entsprechende nachträgliche änderungen von außen einigermaßen komfortabel mit eigenen eingriffen bzw. arbeitsfortschritten vor ort händisch vereinigt werden können und die betreffenden unterschiede und begleitende kommentare im interface hervorgehoben und als differenz für alle nachvollziehbar ersichtlich sind.

die diesebezüglichen möglichkeiten sind ohnehin bei jeder software ein bisserl anderes. bei den professionelleren werkzeugen, wo arbeitsteilige workflows ganz alltäglich sind, wird derartiges halt in der regel sauberer unterstützt als bei lösungen, die sich stärker auf eine one-man-show am desktop konzentrieren.

hier noch ein ganze nettes OTIO basierendes, also weitestgehend herstellerunabhängiges, editing diff-tool, das mir gestern beim raussuchen der infos für den freezer am rande untergekommen ist -- auch wenn's in dem fall dann nicht mehr um bagatellbeträge für ein kleines zusatzwerkzeug geht:

https://www.thecargocult.nz/products/matchbox





Antwort von R S K:

Also noch nie von frame.io (und anderen) gehört.



Antwort von mash_gh4:

"R S K" hat geschrieben:
Also noch nie von frame.io (und anderen) gehört.
obwohl ich mich sonst sehr für das netz und fortschrittliche ansätze begeistern kann, steh ich in dieser hinsicht weit eher auf die review, conforming und editiorial features im nuke studio (die ich generell für ziemlich unterschätzt halte!) und die match and paste bzw. reconform-funktionalität im mistika -- also relativ einfache und einigermaßen ausgereifte sachen, die man aber dafür durchgängig auf eigener infrastruktur nutzen kann. aber natürlich haben auch andere programme und services im netz z.t. ganz nützliche features für derartige aufgaben.


https://youtu.be/1zBwVNa3Wvc?list=PLPxe ... qSLlBiJyAG








Antwort von R S K:

Wo die in diesem Kontext auch irgendwie relevant sind.

OT FTW. 👍🏼



Antwort von R S K:

"R S K" hat geschrieben:
Sonst zeig uns gerne mal ein Video, Link o.Ä. was deine Behauptung auch nur ansatzweise belegt.
(es kommt nichts)
Scheine ja regelrecht hellseherische Fähigkeiten zu haben. 😄

"R S K" hat geschrieben:
welches "halbschale Hilfsprogramm" ich für mein Mac brauche um Win-Platten zu lesen.
Tja, scheinbar auch da nichts. 🤷🏼???

mash_gh4 hat geschrieben:
über die sinnhaftigkeit derartiger gemeinsamer live-kollaboration über geografische distanz hinweg, kann man sich gewiss streiten. ich halte es jedenfalls für eher für einen spezialfall, der mit sehr viel aufwand verbunden ist,
Oder auch nicht. Stell dir vor, macOS 12.1 installieren reicht schon völlig. Keine Ahnung wie da irgendwie von "sehr viel aufwand" die Rede sein könnte. 🙄




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